Ich persönlich würde gerne mal wissen wie viele "Nazi-Gegner " da gewesen wären, das Konzert nicht umsonst gewesen.
Spielt keine Rolle. Wenn viele Menschen zu solchen Konzerten kommen, dann ist das gut weil
- Die Nazis sehen, dass ihnen nicht die Straße gehört, wie sie in Chemnitz vielleicht gedacht haben
- Menschen, die dort jeden Tag von Nazis angefeindet werden sehen, dass sie nicht allein sind
- Vielleicht Menschen, die dort einfach mal nur wegen der Musik vorbeigeguckt haben evtl auf den Trichter kommen, dass es gut ist, sich gegen Nazis gerade zu machen.
Der Heuchler geht mir schon ziemlich lange auf die nerven.
Wo ist Campino ein Heuchler? Die Hosen haben sich ihre ganze Karriere über von Anfang an eindeutig positioniert, was Rechtsextremismus angeht. Ein solches Engagement würde man sich auch von anderen Künstlern wünschen, die aber anscheinend lieber die Fresse halten, um ja keinen potenziellen Kunden zu vergraulen, dem sie ihre Pseudo-Schlager-Musik andrehen wollen.
Die Leben doch schon lange in Ihrer eigenen Welt und kriegen von der Realität wenig mit.
Die Hosen haben mW zumindest nicht ihren Hauptwohnsitz nach, sagen wir mal Irland mit Nebenwohnung in Ibiza verlegt, um zB Steuern zu sparen, oder weil es da wärmer ist, als in Frankfurt am Main.
Feine Sahne hätte man sich trotzdem sparen können.
Nö
Des weiteren sind "Feine Sahne Fischfilet " dort aufgetreten. Linksextreme. Aber das ist ja nicht weiter schlimm.^^
Ungefähr so als würde Störkraft ein Konzert gegen Links geben.

Letzteres passiert doch. Nennt sich "Rock gegen Überfremdung" und war in thüringschen Thremar das größte Neonazi-Treffen der letzten Jahre.
Eine solche Band oder eine solche Veranstaltung auch nur in die Nähe eines Vergleichs mit FSF zu bringen, ist blanker Hohn.
Klar sind das Linke, klar haben die in der Vergangenheit Lieder geschrieben, mit denen ich sicher nicht ganz konform gehe, aber was die seit ein paar Jahren in der Ostdeutschen Provinz auf die Beine stellen, ist aller Ehren wert. Labern kann man viel, aber Gratiskonzerte in ostdeutschen Dörfern zu spielen, in denen Nazis inzwischen komplett die Meinungshoheit inne haben, und die von der Politik weitgehend abgeschrieben wurden ist nicht selbstverständlich, genauso wenig, wie sich beim ersten Erfolg nicht in links-alternative Viertel Hamburgs oder Berlins zu verpissen, sondern ebe
Wenn man Zeichen gegen Hass setzen will dann auch ein Zeichen gegen Messerangriffe oder ähnliches .
Also, auf dem Konzert gestern wurde für die Familie des Erstochenen in Chemnitz gestern Geld gesammelt, und von eigentlich allen Künstlern erwähnt, dass man es natürlich nicht gutheißt, wenn Menschen erstochen werden. Was hat denn die AfD so gerissen in Chemnitz, was das angeht? Die waren es doch, die das Opfer für ihre billige Propagandaschau missbraucht haben, und die waren es, die den Nährboden für die Nazischeiße, die Hitlergrüße, die Angriffe auf Journalisten gelegt haben.
C.