Dann würde ich mich mal kurz "auskotzen" und das richtet sich speziell an die zeitletzten Kommentaren eher an
@Minza sowie
@Crimson (bei Minza bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser letzte Kommentar bezüglich "Ostdeutschland" nicht eher satirisch/ironisch gemeint war; bei Crimson ist das leider eher die Regel).
Als "Ostdeutscher" sowie "Sachse" finde ich es äußerst befremdlich und bedenklich, wenn ständig in Kommentaren oder irgendwelchen Sprüchen quasi pauschal der "Ostdeutsche" per se als AFD-Sympathisant hingestellt wird. Das ist diffamierend.
Ich bin mir sehr sehr sicher, dass
wir die gleichen Werte, Werteauslegung sowie Parteien wählen/bevorzugen, was an den Kommentaren, (gegenseitigen) Likes etc. leicht nachzuvollziehen ist, mitnichten jedoch etwas was im rechten Spektrum verortet ist. Ich denke, da hätten wir alle bei einem Kaffee eine gute Zeit
Und ja, der Anteil an solchen (AFD-)Trottel/Idioten ist hier z. B. in Sachsen (leider) deutlich höher als zumeist anderswo in Deutschland.
Aber: bei solchen pauschalen Einlassungen wie immer wieder gepostet (Ostdeutsche gefühlt fast alle radikal, AFD, Landeier, Russlandfreunde....blablubb) - auch wenn das nur "spaßig" gemeint sein soll (nein, ist es nicht!) - ist das aber wie gefühlt wie mit dem Gendern: man fühlt sich als "Minderheit" bei solchen Pauschalisierungen immer ausgeschlossen oder werteentfremdet eingebunden. Es ist falsch vorverurteilend.
Genau das, was man sonst selbst anprangert (Pauschalisierungen von Gemeinschaften verurteilen), tut man selbst, aber halt "ironisch verpackt".
Das ist Mist und nicht schön. Es nervt.
