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Auch hierzu eine Weisheit aus dem antiken Rom, ein Zitat des Dichters Ovid: "Dolor hic tibi proderit olim." Zu Deutsch etwa: "Dieser Schmerz wird dir einst nützen."
Und ja, oft ist es genau so: Einige schmerzhafte Erfahrungen können, so weh sie zunächst tun, auf lange Sicht besonders lehrreich sein. Oft ist es ein Lernprozess, durch den man letztendlich über sich hinauswächst.
Wir sind im innersten vor allem das, was wir erlebt, gefühlt und gedacht haben. Ich würde selbst meine Fehler und übelsten Tiefschläge nicht ausradieren wollen. Nicht, weil die so toll gewesen wären...aber irgendwie entwickelt man sich gerade an den Tiefschlägen weiter.
Ich weiß zwar, wie du es meinst (und finde es auch sehr weise ^^), bin aber noch unschlüssig, ob ich das für mich selbst vollumfänglich unterschreiben kann. Sicher können Fehler usw sehr lehrreich sind...manchmal überwiegt aber dennoch der Schaden und damit der Wunsch, diese Fehler ungeschehen zu machen. Denn nicht immer bekommt man eine weitere Chance, bei der man das "Gelernte" auch anwenden könnte.
Andererseits sehe ich es auch so, dass man aus Tiefschlägen und Verlusten nicht zwangsläufig geschwächt hervorgehen muss, sondern im Gegenteil sogar stärker werden kann...aber das variiert von Fall zu Fall. Ich denke, ich kenne beides (Verletzungen, die nicht heilen können und mich vulnerabler machen als andere. Aber auch solche, aus denen ich einen wertvollen Erkenntnisgewinn ziehen konnte).