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Wie gestern gesagt, hab ich mir das Video angesehen. Ich muss sagen, dass ich jeder Aussage zustimmen kann. Hier sieht man auch, dass er viel besser rüber kommt, wenn er sich Zeit für seine Erklärungen und Ausführungen nimmt. (Ich bin froh, dass wir gestern den Diskurs hier hatten, sonst hätte ich mir diesen sehenswerten Beitrag nicht angesehen.)

Zum Inhalt, ja, seine Prognosen sind düster, oder wie er sagt, schwarz-grau, aber m. M. n. ziehmlich realistisch. Er spinnt ja nur die Szenarien weiter, die wir als Kinder in den 80ern bereits kannten und uns damals schon gefragt haben, warum keiner etwas ändert. Der Unterschied sind heute die Fridays for future Bewegungen, die wir damals nicht hatten (ein Hoch auf die positiven Seiten der Sozialen Medien). Da würde mich auch interessieren, was Hr. Lesch darüber denkt.

Sehr interessant finde ich hier die Frage nach der Problematik - Individuum innerhalb einer Gesellschaft - bzw. innerhalb eines globalen Ökosystems. Ich glaube, dass viele sich zu wichtig nehmen und dass ein ungebremstes Wachstum zwar einzelnen nützt, aber die große Mehrheit leidet darunter. Beschreibt er ja auch sehr anschaulich.  Meiner Meinung nach lässt sich das Problem/die Probleme aber nicht von oben lösen, sondern muss gesellschaftlich gewollt sein. Erst wenn die Mehrheit der Menschen innerhalb einer Gesellschaft bereit ist für das Gemeinwohl auf etwas zu verzichten, kann so etwas, wie nachhaltige Veränderung von statten gehen. Diese Veränderung muss aber gewollt werden und das erleben wir z. Z. nur partiell: F4F, Zero Waste usw., die Gegenbewegungen sind dafür aber ebenso stark oder stärker, wie der im Video angesprochene Nationalismus und Kapitalismus.

Aber zur Zeit arbeiten wir immer noch, wider besseren Wissens, dem Aussterben unserer Art entgegen und das ist wirklich verblüffend, da wir es theoretisch besser wissen und besser können.


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