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Nach langem Hinauszögern habe ich nun endlich die "Turm" - Reihe mit "Der dunkle Turm VII: Der Turm" abgeschlossen.


Abschließend kann ich nur sagen, dass mir die Reihe sehr viel Spaß gemacht hat. Nach Herr der Ringe und Harry Potter endlich mal wieder ein richtiges Epos.

Es gab teilweise zwar längere Durststrecken, in der Steven King sehr viel rumerzählt hat (besonders den Anfang finde ich irgendwie ein bisschen lahm), doch im Großen und Ganzen überwiegt auf jeden Fall das Positive.

Das einzige, was ich wirklich nicht gut fand, war der Schluss.

[SPOILER3="Ende Dark Tower VII"]Nachdem 6 1/2 Bücher auf die Konfrontation mit dem Scharlachroten König und dem dunklen Turm hingearbeitet wurde ging mir am Schluss irgendwie alles viel zu schnell und irgendwie zu flach. Innerhalb von 30, 40 Seiten trifft Roland auf den König, lässt ihn ausraddieren und verschwindet dann einfach im Turm. Irgendwie hätte ich mir das Ende gewaltiger und vor allem länger vorgestellt.

Ebenso unbefriedigend fand ich dann das endgültige Ende, als Roland wieder zurück an den Anfang der Geschichte versetzt wird. Erstens verstehe ich überhaupt nicht was Gan bzw. der dunkle Turm damit bezweckt. Zweitens ist man natürlich überhaupt nicht befriedigt, weil man nach wie vor überhaupt nicht weiß, was denn nun im obersten Stockwerk des Turmes ist.[/SPOILER3]


Mein persönlicher Höhepunkt der "Dark Tower" - Reihe war im übrigen das Buch: "Drei": Ich fand es irgendwie faszinierend, Roland am Strand zu beobachten, wie er von den Monsterhummern halbtot gebissen wurde und wie er dann später ein Ka-Tet Mitglied nach dem anderen durch die Türen zieht. Auch der Part mit Blaine in "Tod" und "Glas" hat mir gefallen, ebenso der gesamte Flashback mit Susan.


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