Auf Thema antworten

Ich bin bislang bloß am Rande mit dem Gendern in Berührung gekommen.


Eine "weiche" Form erlebte ich im Studium beim Lesen des Mankiw. Dort wechselten sich Unternehmer und Kundin mit Produzentin und Konsument je Kapitel ab. Dieses Vorgehen kenne ich beispielsweise auch aus den World of Darkness-Regelwerken.


Beim (Pen and Paper-)Rollenspiel ist das Thema aber allgemein ziemlich groß. Jene, die ihre Systeme auf den Markt bringen wollen, stoßen öfters mal Diskussionen in diese Richtung an. Oder man regt sich halt über die neuste DnD-Publikation auf. Manchmal empfinde ich diese Diskussion (vor allem in Social Media) ziemlich lästig, aber da sich in solchen Runden öfters schon Personen zu Wort gemeldet haben, die sich als non-binär verstehen oder weder mit Mann noch Frau angesprochen fühlen, halte ich das Thema schon für relevant. Es hilft halt einer Minderheit ohne mich persönlich allzu stark zu belasten. Mit der Zeit gewöhnt man sich schon an Doppelpunkt, Unterstrich, Sternchen oder Binnen-I. Grundsätzlich finde ich den Doppelpunkt von der Lesbarkeit her am besten. Das Sternchen oder der Unterstrich hingegen heben - jedenfalls für mich - die Worte zu sehr hervor.


Einzig das Regelwerk zu "Aces in Space" habe ich nach dem zehnten oder elften Hinweis auf "toxisch maskuline Pilotenwelt" augenverdrehend beiseite gelegt. Da werde ich mir bei Gelegenheit mal einen für mich "erträglichen" Ripoff der Regeln zusammenstellen.


Grüße,

Aiden


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