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[Horuset-System | Korriban | Tal der Dunklen Lords] Saphenus; Antrafflan, Fürst von Eiattu (NPC)


„Das hier ist Ausdruck Eures Versagens, Mylord.“, stellte Antrafflan genüsslich fest. Er betonte das letzte Wort, als sei es eine Beleidigung denn ein Ausdruck von Respekt. Saphenus Knöchel traten weiß hervor, als sich seine Hand fest um den Knauf seines Gehstocks legte. Der Sith blickte mit einem weit geöffneten Auge auf die Szene vor ihm. Er ignorierte den beißenden Rauch, der einem die Tränen in die Augen trieb, während sich der Gouverneursleutnant neben ihm ein ursprüngliches weißes, nun aber grau gefärbtes Taschentuch vor den Mund hielt. Beide sahen auf schwelende Asche, auf verbrannte Körper und angesengten Stahl. Die Asche paarte sich mit dem roten Sand Korribans. Der Tod nährte die dunkle Seite der Macht an diesem Ort. Saphenus spürte, wie sie ihn rief. Seine eigene Wut wurde durch sie katalysiert. Es forderte ein großes Maß an Disziplin, den Menschen neben ihn nicht mit Hilfe der Macht und den dunkelblauen Blitzen, die sie zu formen imstande war, zu einer gleichfalls verkohlten Masse werden zu lassen. 


„Großmoff Grant wird sehr ungehalten über die aktuelle Entwicklung sein. Ihm missfällt schon lange, dass wertvolle Ressourcen für dieses…Prestigeprojekt vergeudet werden.“, fuhr Antrafflan fort. „Vielleicht ist es Euch während Eurer Meditationen entgangen, aber das Imperium steht am Rande eines Krieges mit der Republik. Der Frieden.“, er spie das Wort regelrecht aus, „ist nichts weiter als eine Scharade. Und ihr steckt Credit um Credit in diesen Tempel, um einer Religion zu huldigen, die…“ „Genug!“, fauchte Saphenus, während er die Macht in seine Worte legte. „Du vergisst, wo Dein Platz ist.“ Für den Bruchteil einer Sekunde entgleisten Antrafflan die Gesichtszüge, doch er fing sich sofort. „Es sind Sklaven, weiter nichts. Es gab einen Unfall. Niemand wird sich für ihre Leben interessieren. Sie sind bedeutungslos im Angesicht der Galaxis.“ „Sie erheben sich gegen Euch, Sith! Dieser kleine Aufstand ist doch nur Ausdruck einer größeren Revolution, die Euch droht.“ „Sie sind Würmer, die man nur allzu leicht zertreten kann“ Antrafflan schüttelte den Kopf. „Ein Wurm, wie die arme Miss McCathy einer war? Ihr Vater war untröstlich, als er von dem „Unfall“ erfahren hat. Wie auch immer sich plötzlich die Schlinge um ihren Hals legen konnte.“ Langsam drehte sich Saphenus zu Antrafflan um. Wie zufällig wurde sein Umhang vom Wind erfasst und offenbarte das Lichtschwert an seinem Gürtel. Er sah, wie der Blick seines Stellvertreters kurz zu der Waffe huschte. „Ich brauche sie nicht, weißt Du.“, sagte Saphenus leise und strich über das kalte Metall des Griffs seines Lichtschwerts. „Die Macht verleiht mir Fähigkeiten weit jenseits dessen, was Du Dir vorstellen kannst. Ich habe Dir gesagt: vergiss nicht, wo dein Platz ist. Ich weiß, dass du danach trachtest, meinen Platz einzunehmen, als Sprungbrett für eine glorreiche Zukunft. Sei Dir des Schutzes vom Großmoff nicht zu sicher. Unfälle passieren und oftmals sind sie tragisch.“ Mit unsichtbaren Fingern übte der Sith leichten Druck auf Antrafflans Kehle aus. Es war gerade genug, um ihn spüren zu lassen, dass dort etwas war. „Ihr Sith seid nur noch ein Relikt. Eure Religion macht mir keine Angst.“, zischte Antrafflan, doch Saphenus spürte, dass es im Inneren des Menschen Furcht gab. Er lächelte. „Wag es nicht, mir in die Quere zu kommen. Wagt es nicht, dich mir in den Weg zu stellen. Dieser Vorfall hier wird untersucht werden und wenn auch nur die kleinste Spur zu dir führt, werde ich dich leiden lassen!“


 „Mylord?“ Lom Feys Stimme war wie immer höflich, während er mit großen Schritten und kerzengeradem Rücken neben Saphenus durch den Raumhafen ging. „Bereitet mein Schiff vor. Ich fliege nach Bastion. Ich werde mir nicht von diesem elendigen Menschen auf der Nase herumtanzen lassen. Er mag den Schutz des Großmoffs genießen, aber wir wissen doch beide, wie leicht man in der Gunst eines Politikers sinken kann. Vielleicht kann ich ihn nicht einfach töten, doch wenn er glaubt, er beherrsche das Spiel von Intrigen und Verrat besser als ich, dann irrt er.“ „Die Unruhen unter der Arbeitern werden größer. Sie fordern eine Untersuchung des Anschlags. Sie haben Angst. Wenn Ihr Korriban verlasst, werden sie Euch das übelnehmen.“ „Sie sind Sklaven. Ich bin nicht auf ihre Achtung angewiesen. Wenn sie keinen Respekt haben, dann werden sie mich fürchten. So oder so, der Tempel wird fertiggestellt werden.“ „Wie lautet Euer Plan, Mylord?“, fragte Lom Fey. Saphenus grinste. „Es gibt jemanden, der Meister in diesem Spiel ist und genau diesen jemanden werde ich aufsuchen. Schickt eine Nachricht an Janus Sturn.“


[Horuset-System | Korriban | Raumhafen] Saphenus; Lom Fey (NPC)


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