[OP: Ich hatte Orakels Post nicht gesehen und hab mich schon gewundert, warum er nicht schreibt...
Von daher danke für deine PN
]
[Mimban ? Vernehmungsraum] mit Orakel
Der Sith hatte anders reagiert als sie es erwartet hatte. Er war angesichts ihres Wutausbruchs nicht aus der Fassung geraten, eher im Gegenteil, er war ganz ruhig geblieben? eigentlich wie die ganze Zeit. Er hatte sie auch nicht für ihre Worte bestraft und die Maschine erneut angeschaltet, sondern ? Geduld gezeigt.
Er wolle ihr nichts Böses. So wirklich glauben konnte sie das im Moment nicht, denn ihr kam es schon so vor, als würde er genau das tun. Andererseits hatte er ihr gerade eine zweite Chance gegeben, ihre Situation zu verbessern.
Warum quälte sie sich eigentlich selbst? Warum erzählte sie dem Sith nicht einfach was sie wusste? Wirklich viel war es sowieso nicht. Nichts, was dem Chiss helfen würde Markus zu finden. Es erschien ihr mit einem Mal so sinnlos, dass sie nicht von Anfang an geredet hatte. Sie hätte sich viel Schmerzen und Leid ersparen können. Das einzig wichtige war der Name des Jedi, dieser war es wert gehütet zu werden, doch alles andere war mehr oder wenig belanglos? warum hatte sie es nur so lange zurückgehalten?
Weil Markus ihr gesagt hatte, dass sie nichts von ihm erzählen solle. Deswegen und weil er ihr das Leben gerettet hatte. Aber das war bevor sie von den Sturmtruppen abgeführt worden war und nun verhört wurde. Sicher würde er verstehen, dass sie doch etwas verraten hätte? auch wenn es nur etwas Belangloses war, wenn sie ihn überhaupt noch einmal zu Gesicht bekommen würde. Noch immer nagte der Gedanke an ihr, dass sich der Jedi vielleicht aus dem Staub gemacht haben könnte. Wenn dem so war, dann gab es keinen, der ihr helfen konnte, außer sie selbst.
Doch, was würde der Sith tun, wenn sie es ihm erzählte? Würde er ihr glauben, dass sie nicht mehr wusste? Oder würde sie noch mehr Schmerzen erfahren müssen? Sie würde es wohl riskieren müssen. Konnte es denn wirklich viel schlimmer werden, als es jetzt schon war?
Und koste es jedes nur erdenkliche Mittel.
Ja, es konnte, war die niederschmetternde Antwort. Es konnte aber auch besser werden. Die Wahrscheinlichkeiten waren vielleicht gering, aber die Möglichkeit musste sie doch ergreifen, wenn sie sich ihr schon bot.
An Bord des Schiffes war ein Jedi. begann sie leise und stockend. Ich wusste nicht, dass er einer war. Erst als er sein Lichtschwert benutzt hat, um die Raumpiraten zu besiegen, hab ich es gemerkt. Sie machte eine Pause um ihre trockenen Lippen zu befeuchten. Er hat mir aufgetragen die gefesselten Piraten den Soldaten zu übergeben, nachdem wir hier gelandet waren. Als ich mich zu ihm umdrehte, war er verschwunden. Ich weiß weder wohin er danach gegangen ist, noch weiß ich sonst etwas über ihn.
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