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[OP]Entschuldigt bitte die Wartezeit, Satrek hatte sich innerlich auf nen Kampf vorbereitet und musste das erst mal wegmeditiern. Und ich bin gesundheitlich etwas mitgenommen, aber das wird schon wieder ;)[/OP]


Sullust - möglicherweise minderluxoriöse Nobelherberge - Restaurant - Alisah, Beka, Siva, Radan und Satrek


Das erste, was Satrek spürte, waren die Spannungen zwischen den beiden Damen. Wahrscheinlich würde es binnen kürzester Zeit zu einem Kampf kommen, zu dem Siva wohl eigens eine Schlammgrube anlegen würde, um dann doch auf ihr Schlammbad zu kommen, aber... So weit durfte er es nicht kommen lassen, zumal ihm die Frau (Alisah) bekannt vor kam. Er konnte mit dem Gesicht allerdings im Moment keinen Namen verbinden.

Allerdings hatte sie ihn allem Anschein nach umgekehrt genauso erkannt, und schien darüber alles andere als begeistert zu sein. Schließlich war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sie - und sie ihn - bei den Jedi gesehen hatte, und wieso sollte sie dann so feindseelig reagieren? Oder besser gesagt, hätte sie das dann nicht auch schon damals tun müssen, und hätte er sich ihr Gesicht dann nicht gemerkt?


Danke, Siva, für deine... Subtilität,


war alles, was er als Antwort auf die verstolperte Vorstellung durch die Zabrak antworten konnte. Er fühlte sich nicht als Herr der Lage, da er nicht alle Informationen zur Verfügung hatte, und während er glaubte damit früher lockerer umgegangen zu sein wurmte es ihn im Moment. Vielleicht lag es an dem Verhalten seiner Schülerin, vielleicht an dem unangenehmen Eindruck, den der bisher schweigsame Gast an dem Tisch machte, oder an seiner langen Auszeit - irgendetwas hier stimmte nicht.

Und genau jener Gast ergriff dann das Wort. Der Advisor bemühte sich sein Gesicht einzuordnen, und glaubte ihn schließlich trotz der starken Rötung seiner Züge, die nebenbei bemerkt alles andere als gesund aussah, einordnen zu können. Da er sich allerdings nicht sicher war behielt er seine Einschätzung zunächst für sich - wenn es sich tatsächlich um Radan handelte, den gefallenen Schüler von Meister Janson, dann wären sie hier wahrscheinlich in Gefahr.

Reflexmäßig versuchte er dennoch sich zwischen ihn und seine Padawan zu manövrieren. Doch was sein gegenüber sagte machte wenig Sinn - einerseits resigniert, andererseits angriffslustig, und im Ganzen eher so als hätte er mit dem Leben abgeschlossen. Das wenige, was daran Sinn ergab, machte ihn zu einer für einen Sith gefährlichen Mischung.

Als der andere ihm seine Waffen zuwarf - einschließlich der der jungen Frau an seiner Seite - wich Satrek einen Schritt zurück und ließ sie auf dem Boden landen. Nachdem die inaktiven Griffe zur Ruhe gekommen waren griff er mit der Macht danach und ließ sie am Boden ein paar Meter in Richtung Beka rutschen, nur zur Sicherheit.


Hat es sich denn gelohnt?


fragte er als Antwort auf die Rechtfertigung des Mannes, das die Jedi ihm zu zurückhaltend gewesen waren. Er vermied es den Namen zu verwenden, an den er sich erinnert hatte, denn er wollte es von dem anderen hören - was die Sith anging konnte man nicht vorsichtig genug sein.


Stehen die Dinge bei den Sith wirklich besser? Handeln sie entschlossener als die Jedi? Helfen sie, anstatt nur zuzusehen? Musstest du dort gewissen Leiden nicht mehr zuschauen? Oder wurde es dadurch einfacher sie selbst zu verursachen?


Sith waren ein heikles Thema. Es war schwer mit ihnen zu interagieren ohne so zu werden wie sie. Entweder man gönnte ihnen zuviel Freiraum - ihren Ideen und Ansichten - und rutschte dann selbst in die gefährliche Grauzone ab, oder man zog den Strich früh, und lief Gefahr starke Gefühle wie Hass und Abscheu für ihre Methoden und Grundsätze zu entwickeln - und am Ende in die gleiche Falle zu tappen.


Du willst also zu den Jedi, weil die Sith dich nicht mehr wollen. Was würdest du tun, wenn die Jedi dich ablehnen, weil du sie nur als Notlösung wählst und nicht aus Überzeugung?


Der Jedi ignorierte die Worte des Mädchens, die wie eine Drohung klangen, auch wenn sie genauso gut eine Bitte sein konnten. Er versuchte sich darauf zu einigen was in diesem Fall das beste Vorgehen wäre, und stellte dabei fest, dass er wohl schon zu lange nicht mehr in die Beziehungen zwischen beiden Seiten verwickelt gewesen war um klar zu sehen 

. Wahrscheinlich gab es im Moment nicht mal nennenswerte Beziehungen, keinen Austausch, wie er früher stattgefunden hatte, und damit auch keine Möglichkeit ein Gespür dafür zu entwickeln was die momentane politische Situation für Blüten treiben mochte.

Aber wahrscheinlich war es genauso gut möglich, dass ihn eine solche Situation einschließlich kniendem Sith auch früher überfordert hätte. Damals hätte er sich höchstens sicherer darin gefühlt zu wissen wo er Rückhalt erwarten konnte.


Wieso glaubst du zu sterben? Schleppst du etwas ansteckendes mit dir herum?


Satrek wollte mehr Informationen, bevor er sich entschied, bevor er überhaupt wissen konnte ob es in seiner Macht stand dem Mann zu helfen. Wenn es um eine einfache Heilung ging, wieso war der Sith dann nicht erst zu einem Arzt gegangen? Und wenn es tatsächlich etwas war, das sich verbreiten konnte, dann wäre es typisch für einen Angehörigen seines Ordens gewesen es in die Öffentlichkeit zu tragen.

Die übrigen Gäste verfolgten das Gespräch mittlerweile auch mit Interesse, spätestens seit Lichtschwerter gezückt worden waren. Tief in sich drin realisierte der Advisor, das er sich wünschte einer der Zuschauer sein zu können, aber allein schon die Gewohnheit sagte ihm, dass niemand ihm diese Entscheidung abnehmen würde.


Sullust - möglicherweise minderluxoriöse Nobelherberge - Restaurant - Alisah, Beka, Siva, Radan und Satrek


Gib den zweiten Namen ein: leia chewbacca han
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