Der Übergang von der Nachrichtenzusammenfassung (wo man imo tlw. schon Bilder aus zukünftigen Folgen gesehen hat) in die Handlung der Folge war diesmal sehr gut gemacht.
Mir hat die Inszenierung von Anakins Hyperraumflug um Aayla Secura zu retten sehr gut gefallen. Das war so eine richtig schöne ?Wir geben Vollgas bis uns die Maschinen um die Ohren fliegen um noch rechtzeitig einzutreffen? ? Szene, wie man sie aus "Star Trek" kennt. Die Musikuntermalung war dabei auch top.
Ich finde es generell gut, wie sehr man sich bei "TCW" Mühe gibt die Hyperraumflüge immer neue faszinierende Inszenierungen zu spendieren; das ist schon was anderes als die Sternenlinien und das beschleunigende Schiff in der Rückansicht, welche man bisher fast ausschließlich gewohnt war.
In der Atmosphäre über den Wolken hat Aaylas Flotte derweil gut zu tun und die angreifende Separatisten-Flotte setzt ihr stark zu.
Optisch sind diese ersten 7 Minuten der Folge ein wahrer Genuß und die Action scheint schon fast das Bild zu sprengen, so genial wie das alles in Szene gesetzt ist.
Wie ich schon bei anderen Folgen bemerkt habe sind Luftkämpfe knapp oberhalb der Wolken eine ganz große Stärke von "TCW" und das zeigt sich hier in Perfektion.
Wie Anakin und Ahsoka mit ihrem Kanonenboot losfliegen, kommt einfach nur cool, - echte Profis voller Selbstvertrauen bei der Arbeit.
Anakins Sprung auf einen der fliegenden Droiden (auch eine gute Idee, schließlich haben die Klontruppen der Republik ja auch die Möglichkeit zumindest in der Atmosphäre eines Planeten auf diese Weise zu kämpfen) hat gut zu ihm gepaßt und es ist natürlich auch klasse, wie er sich dann im Sternenzerstörer durch die Droiden kämpft.
Wie einer der Droiden auf dem Kanonenboot landet und die Scheibe vom Cockpit abreißt, fand ich zunächst ziemlich heftig, aber wieso nicht?
Es tut den Droiden durchaus mal gut auch mal gefährlicher zu erscheinen. Ich frage mich allerdings ob der Klonpilot nicht mehr hätte tun können um den Droiden zu bekämpfen, anstatt ?einfach? in den Frachtraum zu springen.
Lustig war, wie Rex Ahsoka zur Abwechslung mal wieder mit ?Kleine? anspricht und diese genervt meint, dass sie sich schon festhalten würde.
Überhaupt war die Beziehung von Rex und Ahsoka in dieser Folge schön dargestellt, - so v.a auch als er ihr später auf den Planeten sagt, dass er auf Anakin aufpassen wird.
Generell bevorzuge ich auch organische Befehlshaber, aber wenn hier einmal ein Kommandodroide mit einer solchen Synchronstimme auftaucht, freue ich mich einfach nur und verpasse ihm den "Kampfstern Galactica" ? Gedächtnispreis.

Fand es wirklich gut und man muß ja auch bedenken, dass Droiden in "Star Wars" schon seit gut 25 Jahren verantwortungsvolle Posten einnehmen.
Aayla ist imo sehr gut getroffen worden und gehört sicherlich zu den am besten gestalteten Figuren der Serie.
Dass sie in der deutschen Synchro keinen Akzent hat, hat mich nicht gestört, nur etwas gefühlvoller dürfte die Sprecherin von Zeit zu Zeit sein.
War ganz lustig, wie der einzelne Droide Anakin und seine Gruppe stoppt und Anakin ihn mit dem Lichtschwert in der Hand angrinst,....-naja, kamen dann ja noch mehr Droiden.
Großartig fand ich, wie Anakin die restlichen Gruppenmitglieder per Machtschub in Sicherheit bringt und dann selber versucht die Druckwelle der Explosionen zu stoppen, - da sieht man sehr gut wieso er
der Held der Klonkriege ist.
Bei Anakins Rettung durch Ahsoka kann ich mich schon etwas über Aayla ärgern. Irgendwie müssen Jedi immer erstmal meckern: Wie wäre es denn, wenn sie mal mit anfassen und sich das Meckern für später aufheben würde.
Cool fand ich dann jedoch ihr Gespräch mit Admiral Yularen:
Yularen: ?Sind alle Jedi so verwegen??
Aayla: ?Nur die wirklich guten.?
Die Action mit dem kleinen Republik-Kreuzer war auch sehr gelungen und bot wieder wunderbare Bilder. Die unbeabsichtigte Aktivierung des Hypperraumantriebs ist natürlich ein ziemlich problematischer Unfall und die Dramatik des Abkoppelns um den Sternenzerstörer (btw. war die Stimmung auf der Brücke mit den Alarmsirenen auch sehr gelungen) nicht mit ins Unglück zu reißen, ist sehr gut eingefangen.
Die Tatsache, dass hier ein Hyperraumsprung in der Atmosphäre durchgeführt wird, betrachte ich letztlich als unproblematisch. Ich glaube nicht, dass jemals irgendwo gesagt wurde, dass dies völlig unmöglich sei, es ist eben nur nicht empfehlenswert und höchst gefährlich weil es einem das Schiff zerstören kann, aber da es sich hier um einen Unfall handelt, der letztlich gut ausgegangen ist, finde ich das alles in Ordnung ist.
Mit der Durchführung von gefährlichen Hyperraumsprüngen in der Atmosphäre ist "TCW" ja auch mit anderen Serien in guter Gesellschaft (z.B. "Babylon 5"), - man zeigt das eben mal gerne.
Anakin an der Beatmungsmaschine mit den Vader-Geräuschen: Nun wahnsinnig subtil fand ich es nicht, aber genial war es dennoch, - tolle Idee.
Die Szene, wo die Hauptenergie und somit auch Anakins Lebenserhaltungssystem abgeschaltet wurde, war auf jeden Fall sehr gelungen.
Klasse fand ich auch, wie Bly hereinkommt und verkündet, dass man direkt auf einen Stern zusteuert: Die Darstellung auf den Bildschirm war so 70er / 80er.
Die Lösung des Problems fiel einfach aus, war aber ansprechend inszeniert. Allein schon wie Rex hinter den Piloten stand und sich auf die Stuhllehnen gestützt hat, sah cool aus. Dass er und Aayla schließlich durch das Cockpit fliegen und er gegen sie knallt, hat dann auch gepaßt, obwohl ich die Szene mit vertauschten Rollen bevorzugt hätte.
Nach dem Vorbeiflug an der Sonne (erinnert etwas an "Star Trek IV") hat mir Ahsokas Kommentar gut gefallen:
Ahsoka: ?Tja, wir stürzen zwar nicht in den Stern, dafür treffen wir auf jeden Fall diesen Planeten.?
Nach dem Ärgernis aus der letzten Folge fällt nach der gelungenen Bruchlandung beim Ausstieg aus dem Kreuzer auf, dass sich die Klone schon wieder nur um sich selbst kümmern.
Klar, kann man sagen, dass Aayla und Ahsoka gut trainiert sind und die Macht zur Unterstützung gebrauchen können, aber dennoch wären die Klone imo noch geeigneter gewesen um Anakin zu schleppen, - zumindest von Rex hätte ich mir erwartet, dass er seinen General nach draußen bringt.
Das kurze Gespräch zwischen Aayla und Ahsoka nachdem sie den Kreuzer verlassen hatten, wo Ahsoka meint, sie wäre froh, dass Anakin die Bruchlandung nicht gesehen hätte, war recht nett.
Ich frage mich allerdings wieso man das Schiff so hektisch verläßt, dann aber ein Lager direkt daneben aufschlägt, - wenn es wirklich in die Luft gegangen wäre, hätte imo im Umkreis von zumindest einigen hundert Metern kein Grashalm mehr gestanden.
Der Grasplanet war wunderschön gestaltet und erinnerte mich in erster Linie an Dantooine (ein Planet, der in der Serie auch ruhig mal vorkommen sollte, gerade jetzt wo man ja schon eine gute Grundlage hat) aus den KOTOR ? Spielen.
Spätestens ab den Sonnenuntergang kommt natürlich auch ein gehöriges Maß an "König der Löwen" ? Feeling auf. Mir hat es gefallen und es gibt nur wenige bessere Vorbilder als der vielleicht beste Zeichentrickfilm aller Zeiten.
Schon nach kurzer Zeit auf den Planeten kommt es wiedermal zum Konflikt zwischen Ahsoka und den Jediregeln und die Regeln ziehen dabei mal wieder den kürzeren.
Es ist überhaupt kein praktisch relevanter sachlicher Grund erkennbar, wieso Ahsoka nun unbedingt mit Aayla mitgehen muß und nicht bei Anakin bleiben kann.
Der Planet sieht zumindest bei Tag nicht so wahnsinnig gefährlich aus, als dass man jeden Mann bräuchte um von Punkt A nach Punkt B zu kommen, so dass es keinen Unterschied machen dürfte, ob man nun zu fünft oder sechst aufbricht (und falls doch, könnte natürlich durchaus auch Rex mitgehen).
Mithin erscheint es mir bei der dargestellten Situation sowieso logischer zu sein, sich aufzuteilen und in verschiedene Richtungen zu gehen, so dass man einen möglichst weiten Umkreis erkunden kann (was wäre gewesen, wenn das Dorf der Lemuren genau in der anderen Richtung gelegen hätte?)
Die Lage könnte sich möglicherweise mit der Entdeckung dieser Holztafel ändern, auf der definitiv ein wildes Tier abgebildet ist, - und die Figur daneben sieht auch nicht unbedingt friedliebend aus.
In diesem Fall müsste man nun gründlich abwägen, wie man seine Leute aufteilt: So könnte es zum Beispiel auch als nötig erscheinen eine weitere Wache bei Anakin zurückzulassen, denn was würde es bringen, wenn man am nächsten Morgen zum Lager zurückkehrt und feststellt, dass Anakin inzwischen aufgefressen wurde.
Eine solche Abwägung ist jedoch in keinster Weise erkennbar und in Ermangelung eines sachlichen Grundes, wirkt es so als wolle Aayla nur ihren Dickschädel durchsetzen, wenn sie darauf besteht, dass Ahsoka sie begleitet.
Man könnte bestenfalls vermuten, dass Aayla hier nun mal eine Lektion im Zurücklassen und Loslassen erteilen will, da Ahsoka sich in diesem Punkt zuvor in der Folge zumindest in einer Situation nicht angemessen verhalten hat. Das wäre zumindest ein Ansatz, aber natürlich kann die Aktion auch schnell nach hinten losgehen, da natürlich auch Ahsoka sehen kann, dass es keinen praktisch relevanten Grund dafür gibt, dass sie mitgehen muß und nicht bei Anakin bleiben kann.
Das entsprechende Gespräch von Ahsoka und Aayla über das Loslassen, war ganz nett, aber es zeigt sich auch mal wieder, dass sich das Verbot von Gefühlen / Zuneigung und Bindung nicht mit dem Meister ? Padawan ? System verträgt.
Ich kann schon verstehen, dass manche Autoren das Bedürfnis verspüren mögen den gelebten herzlosen Unfug des Jedi-Ordens von Zeit zu Zeit mit Sinnhaftigkeit zu füllen, aber dann muß es eben auch wirklich passen. Es sind ja durchaus Situationen denkbar, wo die Anwendung der Regeln des Ordens Sinn machen, aber so wie hier, geht es jedenfalls nicht.
Das Design der Geiertiere hat mir nicht so gut gefallen, imo sind sie zu massig um wirklich gefährlich auszusehen und die Klauen / Krallen hätten gerne auch ausgeprägter sein können.
Die Laute, die sie machen, sind aber gelungen.
Von Rex? Leistung beim Angriff des Geiertiers bin ich enttäuscht: Erst entdeckt er es nicht, dann ist er schwer von Begriff, reagiert unheimlich langsam und schießt schließlich wiederholt daneben, als es schließlich wieder abhaut, - da ist man von Rex ansonsten erheblich mehr gewöhnt.
Das einzige was hier zu ihm gepaßt hat war, dass er hart im Nehmen war.
Der Gruppe um Aayla und Ahsoka ergeht es da schlechter und drei Klone sterben.
Klar, geht das sehr schnell, aber ich finde es dennoch in Ordnung da die Klone ja nicht gestorben sind, weil sie durch die Luft geflogen sind. Vielmehr wird zumindest einem deutlich sichtbar (und bei einem weiteren ist es sehr wahrscheinlich) der Hals durchgebissen, was durchaus eine ernstzunehmende Todesart ist.
Die Gebäude des Lemuren- Dorfes wirken auf mich vertraut, - kann es sein, dass diese in größerer Form bereits auf Zeichnungen von Alderaan (der Planet weist ja eine recht vielfältige Bebauung auf) auftauchten?
Was die Lemuren selbst angeht, so will ich da gar nicht groß darauf eingehen, ob hier designmäßig jemand von jemand anderen abgeguckt hat und wenn ja wer von wem, aber Tatsache ist, dass diese Lemuren deutlich mehr im 0815 ? Pixar Stil gehalten sind, als dies sonst bei "TCW" der Fall ist.
Ich finde das hier ganz in Ordnung, denn die Knuffigkeit der Lemuren paßt hier sehr gut, aber generell sollte "TCW" seinen eigenen Stil treu bleiben.
Die Synchronisierung der Lemuren war ziemlich schlumpfig, - man muß das nicht mögen, aber mir hat es gut gefallen und es hat mich sehr amüsiert.
Mir hat es auch gut gefallen, wie der Lemuren Anführer, -nennen wir ihn Papa Schlumpf-, Aayla gleich auflaufen läßt nachdem sie sich als Friedenswächterin (Ne Nummer kleiner ging?s auch nicht?) vorgestellt hat und deutlich wird, dass es sich bei einem Lichtschwert letztlich eben auch nur um ein Mordwerkzeug handelt.
Ich finde es gut, dass den Jedi hier gleich mal ordentlich Gegenwind entgegenschlägt und das Maß an Verachtung welches hier zum Ausdruck kommt (eurem verachtenswürdigen Krieg.....sonst zerstört ihr noch das letzte Fleckchen Frieden....ihr bringt nur Verderben und Zerstörung über uns.) war überaus beachtlich und auch Aayla war offenbar so beeindruckt, dass sie sich am Ende gar nicht mehr verteidigt hat, sondern nur noch ausweichend geantwortet hat, dass man ihr doch trotzdem helfen müsste.
Das Mißtrauen welches den Jedi entgegengebracht wurde, war zwar erfrischend, aber leider nicht konsequent genug:
Da darf der Klon mit seinem Blaster nicht in dem Dorf bleiben, aber Aayla mit ihrem Lichtschwert schon und das kurz nachdem zuvor noch festgestellt wurde, dass es sich bei einem Lichtschwert auch nur um eine todbringende Waffe handelt. Das mindeste wäre hier gewesen zu fordern, dass Aayla ihr Lichtschwert abgibt.
Den Lemuren-Anführer sollte man im übrigen mal mit Yoda zusammenbringen, -das wäre
das Duo.

Vielleicht wäre das ja etwas für ein Spezial für die DVD: "Yodas und Papa Schlumpfs philosophische 10 Minuten"
Auch das zweite Gespräch zwischen Aayla und dem Lemuren-Anführer hat Klasse:
Wenn Aayla ihre Behauptung die Jedi hätten den Krieg nicht begonnen nicht tatsächlich selber glauben sollte, handelt es sich um eine ziemlich dreiste Lüge; natürlich haben die Jedi den Krieg begonnen!
Eine entsprechend scharfzüngige Antwort war hier nicht notwendig, da es für Papa Schlumpf ja keine Rolle spielt wer nun den Krieg angefangen hat. Für einen Krieg braucht es zwei Seiten und so lange er dauert laden natürlich auch beide Seiten Schuld auf sich. Auch die Frage ob es die Freiheit (welche Freiheit soll das eigentlich sein, die hier bedroht wird?) wert sei in unverstellbaren Maße zu töten, ist durchaus sehr interessant.
Mir hat das gut gefallen, obwohl die Variante, dass Aayla hier der Angriff auf Geonosis zu Last gelegt wird, natürlich auch seinen Reiz gehabt hätte.
Beim Lemuren-Heiler dachte ich zuerst auch, dass er auf Ahsokas Schulter springen und sich dann von ihr durch die Gegend tragen lassen würde, wie Yoda das so gerne tut, aber das über den Boden rollen in der Art eines Droideka war auch passend und es hat ja auch prima geschlumpft.
Bei der Aktion, wie der Lemuren-Heiler das Geiertier ausschaltet hat mir besonders gefallen, wie die anderen ihm geholfen haben: Ahsoka war hörbar genervt und auch der sichtlich angeschlagene Rex hat sich schließlich noch an das Seil gehängt.
Allerdings wirft die Aktion auch Fragen auf, bei denen es wieder um die möglicherweise fehlende Konsequenz geht.
Gut, das Geiertier wird nicht getötet, aber man wird nicht vermeiden können auch das Zusammenbinden der Füße als einen Akt der Gewalt zu qualifizieren und damit steht die Aktion in Konflikt mit der zuvor getätigten Aussage, dass Gewalt immer wieder Gewalt erzeugt.
Man könnte hier natürlich daran denken, die Aussage zu reduzieren da es sich bei dem Geiertier mutmaßlich um ein nicht vernunftbegabtes Wesen handelt, dessen Aktionen und Reaktionen nunmal so sind wie sie sind. In diesem Fall kann man dann auch annehmen, dass es hier eben nur darum geht nicht zu töten, aber auch dann ist man noch nicht am Ende der Fragen.
Gut, das Tier ist zusammengebunden und damit ist die aktuelle Gefahr beseitigt, aber wie geht es jetzt weiter?
Bleibt das Tier so gebunden, wird es mittelfristig auch sterben, die Alternative wäre das Tier wieder zu befreien, aber ist das so einfach möglich, ohne dass das Tier sofort wieder zu einer Gefahr wird?
Die Folge drückt sich um die Beantwortung der Frage herum indem auf die Zukunft des Tieres einfach nicht näher eingegangen wird und das ist vielleicht auch besser so.
Wie Anakin zurück ins Dorf gebracht wird und sich den ganzen Lemuren gegenüber sieht, war eine nette kleine Szene und recht lustig.
Am Ende dürfen sich Aayla und Ahsoka dann zusammen den Sonnenuntergang ansehen und Ahsoka darf einen Fehler zugeben, den es so gar nicht gibt.
Ahsoka: ?Wäre ich bei Anakin geblieben, hätten wir das Dorf wahrscheinlich nicht rechtzeitig gefunden um ihn zu retten.?
Dieser Satz mag ja nett gemeint sein, aber er ist sachlich einfach falsch: Ahsoka hat überhaupt nichts dazu getan das Dorf zu finden, sie hat keine besondere Spur gefunden und sie war auch nicht beim nächtlichen Angriff der Geiertiere hilfreich. Am Zeitpunkt der Entdeckung des Dorfes hätte sich auch dann absolut nichts verändert, wenn Ahsoka nicht dabei gewesen wäre.
Man könnte höchstens noch daran denken, dass es Aayla alleine nicht gelungen wäre Hilfe von Papa Schlumpf zu erhalten, aber dieser wenig schmeichelhaften Einschätzung muß man sie nicht unbedingt aussetzen.
Es spricht nichts dagegen, dass Ahsoka Fehler macht und diese zugibt (gegenüber Anakin gibt es da ja sogar einige gelungene Beispiele), aber es muß einfach passen, das Zugeben von nicht existenten Fehlern bringt nichts.
Die Folge endet hoffnungsvoll mit der Aussicht, dass Admiral Yularen und die Flotte der Republik die Gruppe um Anakin schon bald finden wird.
Man ahnt aber natürlich auch, dass es im zweiten Teil zuvor noch einige Schwierigkeiten zu überwinden gilt und ich bin auf jeden Fall gespannt.
Die Musik der Folge war großartig. Besonders gefiel mir die Musik während des Anfangskampfes inklusive der kleinen sehr gelungenen Chorpassagen. Die sanften Klänge auf dem Grasplaneten standen dazu im Kontrast, waren aber nicht weniger gelungen. In dieser Form will man den "TCW" ? Soundtrack immer hören.
Die Folge war sehr stark.
Vor allem überzeugte die Optik: Die Action während des Anfangskampfes war so gewaltig und spektakulär in Szene gesetzt, dass sie beinahe den Bildschrim gesprengt hätte und der Grasplanet war ungeheuer atmosphärisch gestaltet. Die Musik war ebenfalls top.
Die Folge hat eine Menge guter Ideen zu bieten und erfreut den Zuschauer durch eine Vielzahl kleiner gelungener Details.
Die Lemuren sind von der Idee her klasse und es war gut, dass die Jedi hier mal etwas Gegenwind verspüren. Allerdings erscheint die Ansicht der Lemuren manchmal nicht bis zur letzten Konsequenz zu Ende gedacht und geführt zu sein. Das Thema "Ahsoka im Konflikt mit den Jediregeln" scheitert leider daran, dass die Regeln nur um ihrer selbst willen durchgesetzt werden, obwohl dies in der konkreten Situation überhaupt keinen praktischen Sinn macht. Auch den Fehler, den Ahsoka am Ende zugibt, gibt es in Wahrheit gar nicht.
Während der Schlacht zu Beginn war das Tempo atemberaubend, auf den Grasplaneten ging es dann natürlich gemächlicher zu, was auch nicht schlimm gewesen wäre, wenn sich damit nicht auch zugleich kurze Passagen des Leerlaufes mit in die Folge gemischt hätten.
Die geäußerten Kritikpunkte wirken sich jetzt nicht dramatisch auf den Sehgenuß aus, aber an die Perfektion von "Im Mantel der Dunkelheit" reicht man so natürlich nicht mehr heran.
Bestach die letzte Folge "Der Freikauf" vor allem durch ihren Unterhaltungswert, hebt sich die aktuelle Folge hiervon vor allem durch das hohe Produktionsniveau noch einmal deutlich ab. "Die Bruchlandung" ist damit meine Nummer 2 und ich gebe ihr
9 von 10 Punkten.