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Ziost, Zitadelle, Arena: Adria gegenüber Kestrel, Kira gegenüber Q`Tahem, umringt von Zuschauern, weitere auf den Plätzen und in der Ehrenloge, Sane ganz in der Nähe


Die kleine Jedi riskierte eine freche Lippe. Ob man fragen durfte, mit wem sie das Vergnügen hätte, denn sie sei ihr fremd. Adria lachte brüskiert auf, denn sie fühlte sich stark und unbesiegbar, denn die Kleine konnte doch kaum noch stehen. 


“Nein, darfst du nicht! Aber, ich bin mal nicht so und werde es dir dennoch verraten. Du sollst doch nicht dumm sterben! Ich bin Lady Adria, Sithkriegerin und Ritterin im Orden der Sith, …”, 


dabei reckte sie ihre stolze Brust mit dem Amulett, was sie als solches auswies, 


“...Königin über einen Dathomirhexenclan, Mitglied im Club der Assassinen, Henkerin des Jedi Fran, Exmeisterin des Sithkriegers Venris Traja, und ich bin eine Guldur, die Tochter der großen Kira Guldur. Und wer bist du?”


Man hörte dabei Adrias geringe Meinung von der kleinen Jedi heraus. Da griff das Häufchen Elend plötzlich an. Mit der Macht war sie weitaus weniger schwach, wie sie wirkte. Außerdem hatte auch sie sich ein Lichtschwert besorgt. Es ging rasant schnell. Adria hatte sie unterschätzt. Jene sprang gekonnt über ihren Kopf hinweg. Dank ihrer schnellen Reflexe tauchte Adria ab und vollführte dabei eine Drehung weg von ihr. Doch sie erwischte ihren Zopf, der dabei flatterte wie eine Fahne im Wind. Es roch angebrannt. Adrias Augen weiteten sich. Ihr Zopf war etwas kürzer geworden. Ihr Haar, auf das Adria wirklich stolz war, lag abgeschnitten im Dreck. Nicht das Adria jetzt kurzes Haar hätte, doch sie fühlte sich verstümmelt. Das war Haar von etwa 1,5 Jahren. Jetzt wünschte sich Adria zum ersten Mal ihren alten Fluch zurück. Durch den Trank war sie stets rasch geheilt und sowas wuchs damals über Nacht nach. Etwas Gutes hatte die Sache also doch gehabt. Schlimmer war die Erkenntnis, fast enthauptet worden zu sein. Doch das Allerschlimmste war der betroffene besorgte Blick ihrer Mutter, den sie spüren konnte, ohne sie anzusehen, ein Blick, der sich in sie bohrte und schon weh tat. Mist, Adria wollte hier glänzen. Sie hatte viel erreicht. Sie hatte gerade die oberste Mutter eines Dathomirhexenclans besiegt. Doch das hier ließ sie beschämt zu ihrer Feindin blicken. Erst jetzt wurde ihr klar, dass die Jedi mindestens eine Klasse über ihr im Rang stand, wenn nicht sogar zwei! Sie mochte viel durchgemacht haben, doch sie hatte wieder die Macht und war wohl eine exzellente Kämpferin. Was für ein Anfängerfehler, schimpfte sich Adria gedanklich selbst. Wut kochte in ihr hoch. Wut auf sich selbst und auf ihre Gegnerin. Ihre Mutter schien auch besonders fuchsig zu sein und traktierte neben sich das Alien mit Machtblitzen. Die wollte Adria auch noch unbedingt erlernen. 


Der große dunkle Lord sprach derweil zu den Sith. Mittlerweile wurde auf sie geschossen. Adria lenkte ganz beiläufig alles von sich weg, als würden nur Bonbons oder kleine Kuscheltiere nach ihnen geworfen. Ihr Fokus war auf ihre Rivalin gerichtet. Und nun griff sie an. Sie wirbelte die zwei Klingen, tänzelte ebenso und sprang wie im Zirkus herum. Die Zuschauer fanden es toll und jubelten. Sie waren natürlich auf ihrer Seite, was sonst!? Doch Adria hatte bei der Dathomirhexe etwas gelernt, ehe sie sie vernichtet und ihren Platz eingenommen hatte. Sie drang unerwartet in ihren Kopf, in ihre Gedanken ein und erhaschte Bilder ihrer größten Ängste, nach denen sie nämlich Ausschau hielt. Vor Sturn also, dem großen dunklen Lord. Adria hatte bisher ihre neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten noch nie angewendet und tat es jetzt zum ersten Mal. Sie ließ Kestrel den Grafen vor sich sehen, statt sich. Fest schlug sie mit dem Lichtschwert auf sie ein. Sie merkte, wie ihre Rivalin zuckte, stockte, erschrak, schwächelte, zitterte, sogar zurückwich. Da es sich um keine Illusion handelte, sondern alles nur in ihrem Kopf stattfand, weil Adria ihr ihre Erinnerungen nochmal vorsetzte, sah das nur Kestrel und niemand sonst. Ihre Augen weiteten sich vor Panik. Doch Adria hatte es noch nicht sehr gefestigt und das Bild begann nach kurzer Zeit hin und her zu zucken. Immer wieder sah nun Kestrel auch Adria. Das war ein richtiger Hexenzauber der dunkelsten Künste. Adria versuchte die größte Angst ihrer Gegnerin in ihrem Kopf aufleben zu lassen, um sie zu schwächen. Dabei gelang es ihr auch die Gefühle hervorzurufen, die Kestrel vorm Grafen hatte. Alte Gefühle in durchlebten Situationen. Doch leider war sie in der Kunst noch nicht ganz so perfekt, denn das war schwer. Und doch trieb sie dabei Kestrel in die Enge und es sah übel für sie aus. Die Menge tobte. 



Ziost, Zitadelle, Arena: Adria gegenüber Kestrel, Kira gegenüber Q`Tahem, umringt von Zuschauern, weitere auf den Plätzen und in der Ehrenloge, Sane in der Nähe


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