1. Gerade habe ich randalierende Punks in Hamburg im fernsehen gesehen.
2.@putput und reipchiep
Die Diskussion mit euch war sowieso reine Polemik von beidenseiten, von daher bin ich froh von euch ignoriert zu werden.
3. @Crimson
Ja, das will ich behaupten, da ersteres Voraussetzt, daß man sich in einem Krieg befindet, und da kann ich mir doch angenehmeres vorstellen und bin froh, daß mir diese Erfahrung bisher erspart geblieben ist.
Außerdem weiß ich nicht, was daran gut sein soll, mit 18 oder 19 "angenehm und schnell" auf einem Schlachtfeld zu sterben, als mit 80 oder 90 nach einem (vielleicht) erfüllten Leben.
Lassen wir das.
Darüber kann man jezt seitenweise trefflich streiten,ohne dass es uns in Bezug auf das Hauptthema vorranbringt.
warum acuh ein echter kommunismus eine beschissene Gesellschaft ist.
irgendeiner hat gesagt gleichheit der güter wäre ein Wert des Kommunismus den niemand leugnen könne (DAS zeigt z.B. schon wie festgefahren das Weltbild vieler ach so weltoffener Linker ist).
Das tue ich aber, wie schon vorher gesagt sind Menschen nicht gleich und sollten daher auch nicht gleiche Gütermengen, Rechte und Pflichten besitzen.
Das einzige was für alle gleich sein sollten sind die Ausgangschancen.
Auch sekundären kommuistischen Tugenden wie Weltfrieden radikaler Umweltschutz, Dummheit kann ich nicht viel abgewinnen.
SO UND JETZT MAL ZUM EIGTL. THEMA:
Mir wurde jetzt ja von verschiedenen personen vorgeworfen mein Weltbild sei beschränkt, ich wäre ein Nazi, ich wäre krass unterbelichtet usw. usw.
Deshalb möchte ich meine Aussage mal näher erläutern:
ich lasse die Anarchisten jetzt mal außen vor, da diese meine meinung etwas prinzipiell anderes sind als Punks oder Gothics.
Also:
erstmal die Gothics:
Stimmt ich hab ein sehr begrenztes Wissen über Gothics.
Ich weiß dass sie sich komisch anziehen und das die einzige die ich kenne meinem Freund mal Todesdrohungen geschrieben hat (sie wollte ihn mit seinen Gedärmen peitschen und an kannibalistische menschenopfernde Kulte ausliefern und behauptete sie habe mal eine Frau verflucht die ein Jahr später an einem hirntumor gestorben ist

).
Ohne jetzt behaupten zu wollen dass alle so gesört sind und es hier im thread ja öfters gesagt wurde, dass viele Gothics "normale Leute" sind, muss ich mich fragen was diese "normalen Leute" dazu treibt sich so zu verhalten, wenn sie keine psychische Störun haben.
Die Antwort darauf ist IMHO, dass sie in irgendeinerweise im Leben nicht zurechtkommen und dies durch ein auffälligen Verhaltensstil, der sie zu was "besonderem" macht, was ihnen offenbar ein neues Wertgefühl gibt.
Viele mögen einwenden der Grund für das Außenseiterverhalten (und das es ein solches ist steht außer frage) eine intellektuelle Ab-und Auflehnung gegen die Normen der Gesellschaft sein, Gothics also Selbstverwirklicher seien.
Da Gothics aber keine Philosophie, Ideologie oder eine wie auch immer geartete Werteordnung haben außer Aufmerksamkeit zu erregen ist das für mich relativ unglaubwüdig.
Was die Punks betrifft:
Crimson hat ja dargelegt, dass die Punkbewegung aus sozialen Problemen der englischen underdogs entstanden ist.
Hier ist die psychologische Genese der "Punkidee" klar:
Die Punks (bzw die die es werden sollten) hatten keinen Erfolg im Leben.
Die Gründe dafür projezierten sie ( sicherlich nicht absolut zu runrecht) auf die Gesellschaft, da es psyochologisch unerträglich gewesen wäre die Gründe in eigenem Unvermögen zu suchen, vor allem wenn es ganz danach aussieht als ob dieser Zustand der Erfolgslosigkeit dauerhaft zu sein scheint, man also ständig gegen sich selbst wüten müsste, da es in der Natur des Menschen liegt das Problem seines Leidens zu eliminieren(in diesem fall er selbst).
Um die Macht der Gesellschaft über einen zu brechen, lehnt man alle Konventionen und Werte radikal ab, was sich an dem Kleidungsstil und dem hang zur Selbstzerstörug äußert.
Die ganze bewegung ist also Symptom einer KRANKHEIT, deshalb verachte ich Punks.
Wer diese Gedankengänge vom Meister selbst erklärt bekommen will soll "Genealogie der Moral" lesen.
Ich hoffe ich habe nun meinen Standpunkt genügend begründet um den hohen dialektischen Ansprüchen von Putput und Co zu genügen.