Ich weiß das Du das jetzt nicht ernst meinst. Aber gerade vor diesem Satz habe ich Angst wie der der Teufel vorm Weihwasser.
Viele User hier wissen was ich für Probleme mit meinem Vater hatte. Ich habe 40 Jahre lang Krieg gegen ihn geführt.Das ging bis zum Schusswaffeneinsatz. Auch wenn wir uns kurz vor seimen Tod ausgesprochen haben und 95% meiner Träume weg sind,so sehe sehe ich heute noch nachts im Traum die Stichflamme vor mir,als ich damals denn Abzug durchgedrückt habe,zum Schutz meiner Mutter und meinen eigenen Schutz. Und noch heute heute höre ich die vier Worte meiner Mutter nachst als ich ihn an der Kehle hatte und zum Schlag ausgeholt hatte."Joachim,bitte,laß es" Und ich sehe es heute noch vor mir als ich ihn danach an die Wand geworfen habe und ihn angeknurt habe "Das war Dein Glück. Deine Frau hat Dir gerade das Leben gerettet"
Oje, wenn ich gewusst hätte, dass ich mit diesem Kommentar eine Reihe sehr unschöner Erfahrungen bei dir triggere, hätte ich mir das natürlich lieber verkniffen. Ich hoffe, ich bin dir damit nicht ungewollt zu nahe getreten.
Ich sollte wohl nicht immer so viel herumblödeln, schon gar nicht, wenn es um ein durchweg ernstes Thema geht.

Tut mir leid!
Und gerade deshalb kann ich vor meinem Sohn nicht den "Chef" raushängen. Ich kann ein sehr harter Mann sein. Aber bei meinem Jungen kann ich das nicht. Ich kann es einfach nicht.
Ich wollte dich auch keineswegs zu mehr Härte auffordern (ganz im Gegenteil, bewahre dir bitte deine Sensibilität), sondern vielmehr an deinen guten Draht zum Sohn erinnern, der es bestimmt möglich machen wird, dass ihr euch auf der wertschätzenden Ebene zweier Erwachsener begegnet, die jeweils nur das Beste füreinander und die gemeinsame Familie möchten.
Nur für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass er nun ausgerechnet in dieser Angelegenheit nicht mit sich reden lässt, würde ich mich auf so etwas wie ein väterliches Bestimmungsrecht zurückzuziehen. Das würde mir zwar sicherlich auch alles andere als leicht fallen (bin selbst eher vom Typ: „könntest du bitte“

), aber wenn's echt gar nicht anders geht (und nur dann), muss halt unter Umständen auch mal wohltemperierter Zwang her; zum Schutz und Wohle aller.
Aber wie gesagt: ich bin sicher, das wird sich ganz friedlich und einvernehmlich lösen lassen, sobald deinem Sohn klar ist, worum es hier wirklich geht und welchem Zweck sein persönlicher Verzicht dient.
Für das Gespräch und deine Familie wünsch ich dir alles Gute!
