Covid-19

Jo, ich bin jetzt mal ganz offen und sage, dass mir das alles sehr aufs Gemüt schlägt. Das Kind ist außerordentlich anstrengend und war schon vorher schön in der Trotzphase, sie alleine zu betreuen ohne Möglichkeit, anständig rauszugehen (wir haben nicht mal einen Balkon) ist aktuell nicht lustig, obwohl das jammern auf sehr, sehr hohem Niveau ist, da ich kaum Home Office machen muss. Das erledige ich dann wenn sie schläft oder mein Mann sie betreut. Eigentlich würde mir diese neue Art zu arbeiten aber Spaß machen, es sind neue Dinge möglich und ich habe Ideen, aber keine Kraft, sie auszuführen. Unser Hausbau drückt ebenfalls auf die Psyche und dann sind da noch ein paar private Dinge, die schon vorher da waren, die aber dadurch nicht einfacher werden (nix schlimmes, keine Sorge :D ). Meine Großeltern weigern sich weiterhin, das Problem anzuerkennen, das macht ebenfalls unterschwellige Sorgen. Das alles in Kombination sorgte aber dafür, dass meine Schlafprobleme, die seit Geburt meiner Tochter faszinierenderweise weitgehend weg waren, wieder zuschlagen. Ich schlafe also nachts schlecht und muss dann mit wenigen Stunden Schlaf das Kind bespaßen, das putzmunter ist, während ich auf dem Sofa hin und wieder wegdöse :whistling:
Immerhin bekommt sie nächste Woche zum Geburtstag Spielzeug für unseren neuen Garten im Haus, da werden wir dann, sofern keine Ausgangssperre kommt, öfter hinfahren und das nutzen. Mal sehen, ob ich auch noch irgendwo ohne großes Risiko Sand für den Sandkasten bekommen kann... Bestellen fände ich da schon arg fies für den Boten.
Ich "darf" morgen wieder einkaufen, mal sehen, was ich so bekommen kann in unseren Mengen... oder ob ich Blicke kassiere... :/

So, genug gejammert von meiner Seite :p Und um die Fragerunde mal zu erweitern, vielleicht gibts auch schöne Geschichten zu erzählen? :)

@Jedihammer Die einzige Erklärung, die ich für solche Wurfsendungen habe, ist, dass sie schon längst in Auftrag gegeben wurden... Aber da bin ich heilfroh, dass wir mittlerweile keine Werbung mehr bekommen, denn das ist nun wirklich... ähm... albern und völlig unnötig.

Das Hotel meiner Eltern hat witzigerweise für ihre Osterreise noch nicht storniert. Die hätten da wieder offen... Zum ersten Mal wollten meine Eltern über Ostern weg, tja... nix wars. Sie haben jetzt aber von sich aus den Urlaub verschoben, das war glücklicherweise möglich. Jetzt fahren sie direkt nach dem letzten Arbeitstag meiner Mutter vor der Altersteilzeit im Herbst weg. Ich finde, das ist ein guter Anlass... und hoffentlich weit genug weg, dass es klappt.
 
Tja,wie komme ich damit klar ?
Bei mir ist es ja nun so das sich an meinem Tagesablauf nicht viel geändert hat. Es hat sich alles zwar um 4 Stunden nach hinten verschoben aber im ganzen bin ich ja immer noch ebeso viele Stunden draussen da kann ich das eninigermaßen gut abfedern. Abens gehe ich ohnehin selten weg da ich um kurz nach vier Uhr raus muß und daher meist mit den Hühnern ins Bett gehe.
Ich habe eher im Moment mit meinem Biorhythmus zu kämpfen. Diese vier Stunden später sind recht nervig wenn Du es 27 Jahre lang gewohnt warst noch vor den Hühnern aufzustehen.
Da kannst Du in meinem Alter einfach nicht mehr viel länger schlafen. Ich stehe dann auf und sehe fern oder bastle etwas.
Meine Frau zieht das alles mehr runter als mich.
Im Moment habe ich da eher Befürchtungen das sie mir durchdreht.

@Eowyn
Ja,die Dinger sind schon gedruckt und bezahlt also müssen sie auch raus. Aber Sinn macht es trotzdem keinen.
 
Ich staune auch über die Art der Werbung im Briefkasten.

Mental geht es recht gut, aber ich merke such, dass ich schlechter schlafe. Die Kinder spielen viel miteinander, welch ein Segen. Aber da mein Mann auch zuhause ist und keiner von uns mehr in der Kantine/Schule isst, müssen halt drei Mahlzeiten auf den Tisch. Daher muss ich zwei-bis dreimal die Woche einkaufen. Das versuche ich Mittwochs um die Mittagszeit und Freitag, am späteren Abend, wenn nicht mehr soviele unterwegs sind.

Die Nerven sind allgemein dünner, weil man halt alles auf die Reihe kriegen muss, trotz Home Office; und da von der Schule nix kommt, müssen wir zumindest einen Teil selber abdecken.

Aber ich will nicht klagen, wir machen das beste draus!!
 
Mal sehen, ob ich auch noch irgendwo ohne großes Risiko Sand für den Sandkasten bekommen kann... Bestellen fände ich da schon arg fies für den Boten.

Muss ja kein Internethandel sein. Ein halbwegs lokaler Baustoffhandel tuts da sicher auch. Wo habt ihr denn den Krempel für euren Hausbau her? Diese Leute können normalerweise auch Sand ohne Ende in diversen Qualitätsstufen anliefern und per LKW irgendwo abladen.
 
Wenn ich solche Aussagen von Herrn Linnemann lese, bin ich mir gar nicht sicher, wie weit wir noch von dem obigem amerikanischen Beispiel weg sind. Auch wenn man es weniger patriotisch und menschenverachtend formuliert..

https://www.faz.net/aktuell/politik...dner-fordert-ausstiegsstrategie-16695432.html

Grundsätzlich haben Lindner und Linnemann vielleicht recht, dass man zugunsten der Wirtschaft irgendwann mit einer kontrollierten Durchseuchung anfangen müsste, aber nach Ostern halte ich für eine sehr gewagte Forderung. Wie soll man denn das Gesundheitssystem mal eben „für die Epidemie präparieren“? Hört sich ja einfach an. Und dass die Unternehmen und Menschen nicht eigenverantwortlich sinnvoll mit der Lage umgehen können und werden, haben die letzten Tage ja gezeigt. Am Ende werden die Stimmen lauter werden, ab wann man wie viele Menschen zugunsten der Wirtschaftsrettung opfern darf.

Davor graust es mir ehrlich gesagt.
 
Wenn ich solche Aussagen von Herrn Linnemann lese, bin ich mir gar nicht sicher, wie weit wir noch von dem obigem amerikanischen Beispiel weg sind. Auch wenn man es weniger patriotisch und menschenverachtend formuliert..

https://www.faz.net/aktuell/politik...dner-fordert-ausstiegsstrategie-16695432.html

Grundsätzlich haben Lindner und Linnemann vielleicht recht, dass man zugunsten der Wirtschaft irgendwann mit einer kontrollierten Durchseuchung anfangen müsste, aber nach Ostern halte ich für eine sehr gewagte Forderung. Wie soll man denn das Gesundheitssystem mal eben „für die Epidemie präparieren“? Hört sich ja einfach an. Und dass die Unternehmen und Menschen nicht eigenverantwortlich sinnvoll mit der Lage umgehen können und werden, haben die letzten Tage ja gezeigt. Am Ende werden die Stimmen lauter werden, ab wann man wie viele Menschen zugunsten der Wirtschaftsrettung opfern darf.

Davor graust es mir ehrlich gesagt.

Ich formuliere es mal scharf:

Was erwartest du von Menschen die der Religion des ewigen Wachstums verfallen sind?
Die zu deren fanatischsten Predigern gehören und in deren Weltbild nur das Wachstum der Wirtschaft eine Rolle spielt?
Den beiden sind Menschen doch scheiß egal und nur solange "interessant" solange sie "leistung" für die Wirtschaft erbringen können.

Gerade bei Lindner bekomm ich das Kotzen. Der Kerl hat hat ein großes Maul. Als normaler Arbeitnehmer wär der einer der ersten die du wegen Burnout heim schickst...
 
Zuletzt bearbeitet:
Spahn will bis Ostern ein Konzept vorlegen, wie man die Beschränkungen wieder entschärft. Da bin ich wirklich mal neugierig was die sich einfallen lassen. Fest steht jedenfalls, es muss trotz Virus wieder anders werden.... Geschäfte und Firmen müssen wieder öffnen, daran führt kein Weg vorbei. Es kann nicht Monate so bleiben wie es ist, zu viele Ausfälle und Verluste, so viel kann der Staat gar nicht retten.

Bleibt gesund!
 
Muss ja kein Internethandel sein. Ein halbwegs lokaler Baustoffhandel tuts da sicher auch. Wo habt ihr denn den Krempel für euren Hausbau her? Diese Leute können normalerweise auch Sand ohne Ende in diversen Qualitätsstufen anliefern und per LKW irgendwo abladen.
Hm, ich glaube die versenden alle nur, und für nen kleinen Sandkasten braucht man ja auch keine Unmengen. Aber ich erkundige mich mal :thup:
 
Ach, jetzt schon kommen die ersten Berichte, wie es sich anfühlt, den ganzen Tag zuhause zu sein? Ich denke, das wird in ein paar Wochen interessanter. Aber, nun denn, dann will ich auch mal berichten (und ein Tipp geben)....

Erst mal will ich mich nicht beklagen. Auch wenn ich finanziell diese Viruszeit nur 3-4 Monate aushalten kann und sehr sparsam leben muss, so leb ich in einem Land, wo das Leben relativ komfortabel ist.

Erst mal ist es schön ohne Wecker aufzustehen. Meine Zelle... äh mein Zimmer erfüllt sich mit Tageslicht und die Vögel zwitschern. Langsam erheb ich mich. Herrlich. Ich esse mein Frühstück, selbstgemischtes Müsli aus Haferflocken, Cornflakes und Nüsssen - sehr günstig, muss ja Geld sparen. Oft erledige ich irgendwelche Hausarbeiten. Meist sind da auch unangenehme Dinge bei, die ich seit Monaten vor mich hingeschoben habe. Ich habe tatsächlich mal den Keller entrümpelt. Irgendwann mache ich dann einen Spaziergang an der erstaunlich sauber gewordenen Luft. Mein Mittagessen besteht dann meist aus Nudeln oder Reis, mit selbstgemachten Gomasio - sehr günstig. Dann kommt etwas, was mir ehrlich gesagt den Arsch rettet, mich vorm Durchdrehen bewahrt. Ich bin nebenberuflich selbstständig und erarbeite eigene Projekte. Da kann ich zuhause sein und daran arbeiten. Ein Tipp, den ich nur jedem geben kann: Schafft eure eigenen kleinen Projekte! Das rettet euch vorm Durchdrehen. Nun. Jetzt wird es langsam dunkel draussen. Nach dem Abendessen versuch ich den Abend kreativ zu gestalten. Ich mach zB Filmabende, mit einem bestimmten Thema (80er Jahre Horrorfilm-Abend, etc). Dann entschlummer ich (mehr oder weniger) friedlich.

Natürlich fehlt mir gerade als Stadtmensch das Rausgehen, die Cafes und Restaurants, die Kinos, in die Schanze ein Bierchen mit Kumpels trinken. Aber ich halte auch die Tage zuhause durch. Das geht aber nur mit einem Tagesplan, sonst würd ich abdrehen. Mit kleinen Projekten. Und ich lese so wenig News im Netz wie es geht, um mich nicht irre machen zu lassen.

Tatsächlich erwische ich mich dabei, die Ruhe und Entschleunigung zu geniessen. Ich komme im wahrsten Sinne "zu mir" und denke über Dinge und die momentage Lage nach. Ich mache mir natürlich auch schon einen Plan für nach der Virus-Zeit. Man muss ja weiter leben und weiter planen. Wobei es mal ganz interessant sein kann, wenn die Pläne durchkreuzt werden.
 
Tja, wie fühle ich mich? Es geht mir einigermassen gut. Ich darf noch ausser Haus arbeiten und habe daher noch soziale Kontakte und meine Familie (Eltern und Bruder) sehe ich auch einmal in der Woche. Ja, ich finde das vertretbar, weil meine Familie erstens nicht zur Risikogruppe gehöre und ich jetzt schon seit zwei Wochen mit den gleichen Menschen zu tun haben, welche alle Gesund sind. Wenn ich die Arbeit und meine Familie nicht hätte, würde es mir beschissen gehen (ja ich darf das so schreiben, bin schliesslich Mod :p). Vermisse ich meine Kollegen und Freunde? Ja, auf alle Fälle und WhatsApp und sonstige Kommunikationsmittel sind nicht daselbe wie spontan mal zusammen zusitzen, ein-zwei Bierchen zu trinken und über Gott und die Welt zu reden. Auch die Konzerte fehlen mir, die mache ich halt zum Leidwesen meiner Nachbarn halt zu Hause.

Und ich habe immer noch Euch und ich werde sicher mal im Discord-Channel vorbeischauen, wenn ich denn mal mag. Denn die Arbeit hat schon zugenommen, da wir wirklich den Auftrag bekommen haben die Studierenden mit allem zu versorgen was sie für die Prüfungen und Arbeiten brauche. Wäre ja kein Problem, aber das müssen wir jetzt einfach mit 6 Personen stemmen (normalerweise sind wir 15 Mitarbeiter), da einige Mitarbeiter Pendeln was von der Uni verboten wurde und einige MA's Kinder zum betreuen haben. Wohlweislich hat mein Chef uns jede Woche einen Tag frei (auf Arbeitszeit) gegeben, damit wir das irgendwie durchhalten, da bin ich auch sehr dankbar dafür.

Was ich an der Situation sehr schön finde ist, dass viele Studierende sehr dankbar sind für unser Angebot und es auch nicht schlimm finden, dass sie ein wenig auf ihr Material warten müssen. Einige ewige nörgler gibt es natürlich auch, aber bitte, wir tun was wir können.

Also, das wars von meiner seelischen Front.
 
Uns geht es zu Hause ganz o.k.
Wir haben Hof und Garten und gehen auch an die frische Luft, wenn wir wollen.

Ich vermisse den direkten Kontakt zu meinen Freunden, meiner Mutter und der Schwiegerfamilie.
Telefon und WhatsApp glühen, aber es ist nicht das Gleiche.

Ich fürchte um meine Arbeit, die für mich mehr als ein Brotjob ist.
Insofern bin ich sehr dafür, die Geschäfte ganz bald wieder zu öffnen.
Und nein, ich bin kein böses Kapitalistenschwein und kein Lindner-Fan. ;)

Meine Kinder leiden teilweise ziemlich darunter, dass sie keine anderen Kinder und ihre geliebten Lehrerinnen und Erzieherinnen sehen dürfen.
 
Grundsätzlich haben Lindner und Linnemann vielleicht recht, dass man zugunsten der Wirtschaft irgendwann mit einer kontrollierten Durchseuchung anfangen müsste, aber nach Ostern halte ich für eine sehr gewagte Forderung.

Es hat nicht nur wirtschaftliche Gründe, warum man den Shut-Down nicht ewig durchziehen kann. Je länger die Menschen zu Hause sitzen, umso mehr werden andere Krankheiten zunehmen, z.B. Depressionen, Muskel- und Skelettkrankheiten sowie Gewichtszunahme durch Bewegungsmangel, daraus resultierend Herz-Kreislaufbeschwerden usw. usf. ; hinzu kommt ein Anstieg von häuslischer Gewalt.

Persönlich komme ich, bzw. wir bisher noch ganz gut mit der Situation klar. Ich gehe -zumindest zur Zeit noch- Vollzeit zur Arbeit. Zudem wohnen wir recht ländlich und können stundenlang spazieren, ohne dabei auf viele Menschen zu treffen. Bei gutem Wetter gibt es einiges im Garten zu tun, und ansonsten wird gelesen oder die ein oder andere Serie geschaut. Der Kontakt zu Familie und Freunden fehlt natürlich schon, aber da helfen wir uns so gut es geht mit Telefon, WhatsApp & Co.
Das einzige, was gerade wirklich belastend ist: Es steht mit ziemlicher Sicherheit in sehr absehbarar Zeit ein Trauerfall ins Haus, und die Trauerfeier wird wohl aus zwei Gründen sehr traurig ausfallen, da die Teilnehmerzahl an Beisetzungen ja ebenfalls begrenzt ist, und man anschließend nichtmal irgendwo zusammensitzen kann.

C.
 
Zu Eo, die Parks, öffentliche Plätze und so, sind ja gesperrt und dorthin, wir haben ja eine Menge davon, hätte man auch mit den Öffentlichen fahren müssen, was auch nicht gerade prickelnd wäre. Vllt hatte ich heute auch einfach nur Pech.

Pech hatte ich auch im Supermarkt. Ich gehe nur noch einmal wöchentlich und verlegte es auf den Abend. 20.15 Uhr dachte ich mir, wenn alle vorm Fernseher hocken, müsste es leer sein. Ok, es waren nicht viele im Markt. Ich packte alles, nach kurzer Frage um Erlaubnis, in meinen mitgebrachten Korb. Abstandshalter an der Kasse. Plexiglas vor der Kassiererin. Ich hab echt ordentlich eingekauft, eben für eine Woche. Dann lag alles auf dem Band. Plötzlich roch es hinter mir stark nach Einreibungsmittel gegen Husten und sie hustete, zwar in die Ellenbeuge, aber mir wurde ganz anders. Natürlich hatte sie keinen Mundschutz und warum ging sie so selber krank einkaufen? Hieß es nicht, dass Kranke das nicht tun sollten? Sie hustete arg! Ich konnte nicht mehr weg von der Kasse. Es lag alles auf dem Band. Ich hatte in dem Moment Angst. Ganz ehrlich. Tja....
 
Er hat heute seine Papiere geholt und da hat man ihm gesagt das sie möglicherweise auf ihn zurück kommen werden. Und sie zahlen ihm den Monat noch aus. Das zumindest ist anständig.

Ich hoffe Dein Sohn kommt damit klar. Es liegt ja einfach an äußeren Umständen, die niemand so geahnt hat und nicht daran, dass sie mit seiner Arbeit nicht zufrieden waren.

Im Moment habe ich da eher Befürchtungen das sie mir durchdreht.

Das kann ich gut verstehen, sie sorgt sich um ihre Liebsten und die Nachrichten dienen nicht dazu, optimistisch zu sein. Diese Gefühl keinerlei Kontrolle zu haben finde ich auch beängstigend.
 
Das kann ich gut verstehen, sie sorgt sich um ihre Liebsten und die Nachrichten dienen nicht dazu, optimistisch zu sein. Diese Gefühl keinerlei Kontrolle zu haben finde ich auch beängstigend.

Ich bin doppelt froh das unser Sohn noch bei uns wohnt. Die würde durchdrehen wenn der in der Situation nicht körperlich anwesend wäre.
Zu der ganzen Situation kommt noch dazu das meine Zarin ohnehin unheilbar am Gluckensyndrom erkrankt ist:D


Ich hoffe Dein Sohn kommt damit klar. Es liegt ja einfach an äußeren Umständen, die niemand so geahnt hat und nicht daran, dass sie mit seiner Arbeit nicht zufrieden waren.

Der hat die Unbekümmertheit der Jugend. Er nimmt das nicht "persönlich". Das hakt er unter "Pech gehabt" ab.
Der ist wie sein alter Herr ein Stehaufmännchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe Dein Sohn kommt damit klar. Es liegt ja einfach an äußeren Umständen, die niemand so geahnt hat und nicht daran, dass sie mit seiner Arbeit nicht zufrieden waren.



Das kann ich gut verstehen, sie sorgt sich um ihre Liebsten und die Nachrichten dienen nicht dazu, optimistisch zu sein. Diese Gefühl keinerlei Kontrolle zu haben finde ich auch beängstigend.

Möglicherweise kann man diese Regelungen lockern, wenn man mehr durchtestet und infizierte Personen, die keinerlei Symptome zeigen dadurch frühzeitig erkennt und in Quarantäne stecken kann.

@Zoey Liviana

:confuse:

@Jedihammer

Das Gluckensyndrom nennt sich Liebe :-D
 
Ich bin ja mal gespannt, ob dieses erzwungene Zusammenleben Einfluss auf die Mordrate haben wird. Neulich haben sie im Radio gesagt dass man in Frauenhäuser von einem höheren Bedarf an Plätzen ausgeht, was einem ja schon etwas zu denken geben sollte.
 
Ich bin ja mal gespannt, ob dieses erzwungene Zusammenleben Einfluss auf die Mordrate haben wird. Neulich haben sie im Radio gesagt dass man in Frauenhäuser von einem höheren Bedarf an Plätzen ausgeht, was einem ja schon etwas zu denken geben sollte.

Ist wie mit der Gewalt gegenüber Kindern. Wenn soziale Kontakte nach außen weitestgehend untersagt wird, steigt leider die Rate der häuslichen Gewalt an. Durch die fehlenden Kontakte nach außen, seien es nun Nachbarn, Kita, Schule oder einfach nur Passanten beim Spaziergang fehlt die soziale Kontrolle fast vollständig.
Da haben viele ExpertInnen schon bei Beginn der Maßnahme n vor gewarnt und sie werden wohl leider recht recht damit behalten..
 
Also bei uns hat Gestern sogar die Nachbarin bei uns angerufen, nur um sich nach meiner Mutter zu erkundigen, was ich sehr nett von ihr fand. Die beiden haben dann eine ganze weile telefoniert.
Auf der anderen Seite sollte gestern ein paar Techniker nach der Heizung sehen, und meine Mutter hat vorher den Heizraum noch kontrolliert und unsere Mieter haben da wieder Wäsche aufgehängt, was sie auch dürfen, nur eben hatte meine Mutter davor gesagt das sie es an dem Tag eben nicht tun sollen. Hat sie total aufgeregt. Das beste war dann aber, dass die Techniker danach noch kurzfristig abgesagt haben und dafür heute kommen wollen. Das hat meine Mutter dann noch mehr aufgeregt. Und die Mieter wurden wieder umsonst wuschig von ihr gemacht.
 
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