Tagespolitik allgemein

Das würde ich so nicht sagen, aber die AFD ist deswegen ziemlich stark geworden.

Das impliziert aber deine Aussage. (Auch in deiner hier zitierten Antwort.)

Und nur mal angemerkt: Unter Merkel wurden mehr zweifelhafte Herkunftsländer als "sicher" erklärt, mehr (und schnellere) Abschiebungen als vorher durchgeführt und ein Großteil der Leistungen auf Sachleistungen beschränkt. Keine dieser Punkte findet man in linken Programmen. Wo ist da also der Linksruck der CDU?

Und eine weitere Frage zum Thema Flüchtlingspolitik: Inwiefern wäre ein Kollabieren der EU-Außengrenzen für Deutschland sinnvoll?

Grüße,
Aiden
 
Also ist eine menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Kern einer guten konservativen Politik?

Grüße,
Aiden

Nicht wenn man das C in seinem Namen ernstnimmt...

Gut, nicht das die CDU jemals ihr C im Namen ernstgenommen hätte. Hätte sie das getan hätten wir ein sozialsystem das alle schützt, gut schützt, keiner Existenzangst haben müsste - und damit einer AfD schonmal viel nährboden erziehen würde.

Die CDU sollte sich in WirtschaftsfreundlicheDeutscheUnion umbennen.
 
Also ist eine menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Kern einer guten konservativen Politik?

Wahr doch schon immer so, oder etwa nicht?

Kann mich da noch an genug Union Wahlplakate erinnern die auch in Wort und Bild NPD hätte sein können.

Konservativ ist immer Veränderungen zu ignorieren oder zu bekämpfen und wenn sie dann aber unaufhaltsam etabliert sind hecheln die konservativen wie immer als letzte ins Ziel.

Das würde ich so nicht sagen, aber die AFD ist deswegen ziemlich stark geworden.

Die AFD ist einfach so stark weil es in Deutschland schon immer einen Haufen Rassisten gab, gibt und geben wird die mit Demokratie auf Kriegsfuß stehen. Die AFD ist halt mit einem relativen Saubermann Image gestartet und kam halt nicht so dumpf rüber wie die NPD. Und dann hast du noch eine UNION die diese narrative in die Breite Bevölkerung trägt und legitimiert.

Schon hast du das Ergebnis das die AFD bei 20 % im Osten über 30% ist.

Und dass die meisten konservativen von Natur aus überhaupt nicht damit klar kommen wenn es nicht nach ihrer Meinung und Weltanschauung geht hilft da auch nicht unbedingt.
 
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Okay Männer. Hier meine Antwort.
Ihr fragt mich warum ich der Meinung bin die UNION sei zur sehr nach Links gerückt.
Ich will versuchen es zu erklären.
Ich habe nur ein paar Dinge von meinem Vater geerbt. Eine davon ist das ich so schwarz bin das ich selbst im Kohlenkeller einen Schatten werfen würde.
Meine UNION ist die eines Alfred Dreggers und eines FJS. Ich bin ein erzkonvatiefer Mensch. Das beinhaltet nicht, dass ich mit allem einverstanden bin was die UNION vertritt. Ich muss nicht über jedes Stöckchen springen das man mir hinhält.
Ich bin der Meinung die UNION unter Merkel zu sehr nach links gerückt ist. Alleine die Kooperation mt den GRÜNEN ist für mich persönlich ein No Go. Das hätte es unter Dregger und Kohl nicht gegeben. Und auch das was @Clyde_ angesprochen hat passt mir nicht. Der Weg der UNION des Herrn Merz ist nicht der Meine. Und Ich bin der festen Überzeugung das eine UNION in der Tradition Dreggers und Strauß eine so starke AfD nicht möglich gemacht hätte.
Natürlich bin selbst ich nicht so blöd um nicht zu wissen das selbst die UNION auch irgendwie dem Zeitgeist folgen muß.
Aber gefallen muß es mir nicht.
Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
 
Meine UNION ist die eines Alfred Dreggers

Dregger der alte Nationalsozialist.

Der hatte doch immer ordentlich damit zu tun den Mythos der sauberen Wehrmacht zu füttern. Und Hittlers Verbrechen herunter zu spielen.

Und "Jagdkommandos" gegen politische Gegner wären ihm auch mehr als recht gewesen.

Da hast du recht die AFD gäbe es mit einer solchen Union nicht weil die genau so drauf wäre.
 
Natürlich bin selbst ich nicht so blöd um nicht zu wissen das selbst die UNION auch irgendwie dem Zeitgeist folgen muß.
Aber gefallen muß es mir nicht.
Für weitere Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
Na ja Zeitgeist ist so ne Sache.
Die CDU beschreit immer den Konservatismus, aber sie klärt nie genau auf was Konservativ sein soll.

Die CDU hat das Talent erst Dinge abzulehnen, sie dann zu dulten wenn man sie durchgesetzt hat, und dann - in einigen jahren - als ewig konservative Thematik zu verdeitigen.
Sprich irgendwann wird die CDU erklären das die Ehe für Alle die konservativste Sache der Welt ist und sie dies schon immer verdeitigt hat. (gut, schön wärs wenns so gewesen wäre.)

Also erstmal sollte die CDU klären was sie für Konservativ hält und wie sie diese konservative Ideen umsetzen möchte ohne reaktionär zu sein. Denn im Moment ist sie, dank Merz, nicht Konservativ sondern einfach nur ein lächerlicher, reaktionärer, merzischer Kindergarten der verzweifelt der AfD nachrennt und sich dabei komplett zum Affen macht.

Wobei, vielleicht will auch Merz genau das, ich glaub ja das er weder Merkel noch der CDU je verziehen hat das man ihn aufs Abstellgleis geschoben hat (da hätte er gern bleiben dürfen).
Merz wird nicht eher ruhen bis das letzte von Merkels Erbe aus der CDU getilgt wurde. Was ein großer Fehler ist.
Nie war die CDU stärker als unter Merkel, denn sie hat die Partei für die Mitte geöffnet, nicht nach Links gerückt.
Hätte Merkel die CDU nach links gerückt hätte man mehr linke Politik von der CDU gesehen, dabei denke ich an eine Vermögenssteuer, an ein Sozialsystem in dem alle - vom Arbeiter, über den Politiker bis zum Chef eines Konzerns - in die Rentenkasse und Krankenkasse einzahlen.

Das "nach links rücken" der CDU an dem Mindestlohn, oder der Flüchtlingspolitik 2015 fest zu machen, oder gar an der Ehe für Alle, halte ich für Scheingefechte von Leuten die weder mit dem Mindestlohn, noch der Flüchtlingspolitik, oder der Ehe für Alle klar kommen.

Weder der Mindestlohn noch die Ehe für Alle waren damals nur noch "linke themen". Die Breite der Gesellschaft war für den Mindestlohn, für die Ehe für Alle. Das wir 2015 die Menschen nach Deutschland gelassen und ihnen geholfen haben ist für mich persönlich auch nicht links, sondern entspricht eigentlich den christlichen Werten für die, die CDU eigentlich stehen sollte. (Liebe deinen Nächsten, Hilf den Armen und Schwachen usw.)
Und nicht "Wir prügeln mal auf die Asylanten und die Sozialschwachen ein, unser Linnemann macht das schon", und schon gar nicht ein dämlicher, unnötiger, vom Zaun gebrochener Kulturkampf zum Thema Gendern.
Was interessiert es mich wer gendert oder nicht?
Micht interessiert es wie es mit dem Gesundheitssystem weiter geht,
der Rente,
den Schulen,
der Infrastruktur die wir kaputt gespart haben.
Mein Lohn interessiert mich und warum ich mir trotz meines, lt. Statistik guten Gehalts, keine Eigentumswohnung leisten kann.
Mich interessiert welche Idee die CDU für die Weiterentwicklung der EU hat, ein Thema das gerade aktuell wichtiger ist als je zuvor, dank Putin.
Wie gehts weiter mit den Strompreisen?
Wird man die Strombörse endlich mal refomieren damit nicht mehr die, die am teuersten Strom produzieren den Preis bestimmen?

Und was macht Merz? Der heult in jeder Talkshow rum wie sehr Gendern die Gesellschaft belastet und wie gemein die Typen im Freibad sind.


Sollte die CDU plötzlich richtige sozialistische Themen auf ihre Agenda setzen fang ich an mir Gedanken zu machen ob die CDU nicht doch nach Links gerutscht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist also ein Anhänger des Nationalkonservatismus?

Grüße,
Aiden
Wenn ich auch dem von Dir verlinkten Begriff nicht 1 : 1 auf meine persönlichen Überzeugungen anwenden würde, so muß ich doch im Kern Deine Frage mit Ja beantworten. Ich bin national/konservativ eingestellt.
Allerdings überrascht mich Deine Frage etwas, da ich glaube daraus auch hier im PSW nie einen Hehl gemacht zu haben.


Dregger der alte Nationalsozialist.

Der hatte doch immer ordentlich damit zu tun den Mythos der sauberen Wehrmacht zu füttern. Und Hittlers Verbrechen herunter zu spielen.

Und "Jagdkommandos" gegen politische Gegner wären ihm auch mehr als recht gewesen.

Da hast du recht die AFD gäbe es mit einer solchen Union nicht weil die genau so drauf wäre.
Ja, er war überzeugter Nationalsozialist.Und er hat bis zum Schluß den 08.Mai als Tag der Niederlage bezeichnet.
Ich will das nicht abstreiten oder verklären.Aber viele maßgebliche Politiker der Nachkriegszeit waren zuvor Nazis. Mende, von Weizsäcker, Carstens, Kissinger usw. usv. Und ja, FJS war sogar nationalsozialistischer Führungsoffizier. Das Gegenstück zum sowjetischen Politruk .
Selbst Helmut Schmidt war Offizier der Wehrmacht.
 
Wenn ich auch dem von Dir verlinkten Begriff nicht 1 : 1 auf meine persönlichen Überzeugungen anwenden würde, so muß ich doch im Kern Deine Frage mit Ja beantworten. Ich bin national/konservativ eingestellt.
Allerdings überrascht mich Deine Frage etwas, da ich glaube daraus auch hier im PSW nie einen Hehl gemacht zu haben.

Da du einfach mit leeren Begriffen (und ja, darunter zähle ich auch das Aufzählen von Politkernamen als sei das Antwort genug) um dich wirfst, muss ich halt so nachfragen. :zuck:

Ich nehme es aber weder dir, Dark Igel oder sonst einem krumm, der deinen Beitrag liked. Politisierung findet und fand in vielen deutschen Haushalten nicht statt. Insbesondere Konservative scheinen keine Ahnung zu haben, was sie unter dem Begriff verstehen. Darum fällt man dann auch politische Kofferwörter (= Wörter, die von jeder x beliebigen Seite mit x beliebigen Inhalt befüllt werden kann) wie "politische Mitte" rein.

Grüße,
Aiden
 
Okay .Sind wir wieder bei der Gesinngungskontrolle.Wird wieder überwacht wer was mit Like betrachtet.
Ist aber hier im PSW mittlerweile normal.

Ganz ehrlich: Jedes Mal wenn du und deine Kameraden kritisiert werden, kommst du mit solchen Blödsinn um die Ecke.

Weder du, noch Darth Igel können ihre politische Haltung erklären. Ihr redet vom Linksruck der Union und wenn man nachfragt, wird im besten Fall auf 2015 angespielt oder es werden halt Strauß und Dregger genannt als würde das alles erklären.

Grüße,
Aiden
 
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