30 Jahre Gefängnis sind ja wohl mehr als lächerlich. Wozu gibt es denn unterschiedliche Strafmaße? Richtig, um unterschiedlich schlimme Taten auf eine gerechtfertigte Weise bestrafen zu können. Wie kann es dann bitte sein, dass jemand, der haufenweise Leute umbringt beispielsweise nur 15 Jahre auferlegt bekommt und nach 10 Jahren wegen guter Führung wieder raus darf und eine junge Frau, die sich eigentlich nichts zu Schulden hat kommen lassen gleich 30 Jahre eingelocht werden soll?
Ich bin der Meinung, dass die Frau hier in zwei unterschiedlichen Punkten "angeklagt" werden muss:
Punkt 1: Sie hat sich in ihrem Beruf als Lehrerin an einem Schutzbefohlenen "vergriffen". Das ist verboten, das weiß auch jeder, also wird sie aus ihrem Job rausgeschmissen und darf auch nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Damit wäre der Punkt dann abgehandelt und würde in Punkt zwei auch nicht mehr zur Sprache kommen.
Punkt 2: Sie hat einen Minderjährigen verführt.
Sie ist 23 (?) und er 14, das ist nicht die Welt, man kann sie kaum als pädophil bezeichnen (gibt es irgendwo ein Foto von dem Jungen?). Er wollte es auch. Es liegt keine Vergewaltigung vor. Verführung Minderjähriger ist strafbar, das ist richtig, ich bin auch dafür, dass man das nicht einfach unter den Teppich kehren sollte, also wäre vielleicht ne Geldstrafe angebracht (nicht an den Jungen, der soll ja nicht zweimal belohnt werden

, sondern vielleicht als Spende an irgend ne Organisation), gemeinnützige Arbeit, ein Jahr auf Bewährung... irgendwie sowas. Aber doch bitte keine 30 Jahre Knast! Das ist ja wirklich oberlächerlich und oberpeinlich!
*ches*