Janus Sturn
Man of wealth and taste
[Bormea-Sektor | Brentaal IV | Hauptstadt Cormond | Gleiter, unterwegs Richtung Raumhafen | Janus, Selura, Tyris, Zoey, Matthew, Saphenus, Bastas, Jennifer McCathy (NSC)
Die Fahrt in dem teuren dunklen Gleiter weckte bei Janus nicht ganz zufällig Assoziationen an einen Triumphzug. Zwar fehlen die jubelnden Massen, doch das Gefühl von Zufriedenheit und Macht litt darunter nur geringfügig. Den Sieg, den die Sith über Albert McCathy errungen hatten, war ein Sieg im Schatten, eine Episode in einem Krieg, der in Hinterzimmern und Konferenzräumen geführt wurde, nicht in offenen Schlachten. Aber ein Sieg war es, die Finanzmittel, die der gedemütigte und geschlagene Unternehmer für Korriban bereitstellen würde, waren beträchtlich und erlaubten es Saphenus, seine ebenso ambitionierten wie vielversprechenden Pläne für die alte Heimatwelt des Ordens zu verfolgen. Auferstanden aus Sand und dem Müßiggang seines Vorgängers würde der Gouverneur seine Welt zu alter Größe führen. Oder zumindest heraus aus dem Elend, in dem sie sich derzeit befand, fügte der blasse Aristokrat in Gedanken hinzu und ein dünnes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Damit gewann sein Verbündeter an Einfluss und Reputation, beides wertvolle Ressourcen in der Politik der Sith und des Imperiums, und nicht zuletzt profitierte auch Janus davon. Zumindest, solange dieser Erfolg seinem gehörnten Verbündeten nicht zu sehr zu Kopf stieg. Selbstverständlich hatte der Vollstrecker vor, ein Auge auf die Tätigkeiten des Zabraks zu werfen und darauf zu achten, dass er nicht zu schnell zu viel Macht gewann und gar auf die Idee kam, seine eigenen Pläne auf Kosten des Grafen zu verwirklichen. Auch für diese Eventualität wollte Janus Vorsorge treffen, und die Aufmerksamkeit, die er der Schülerin des Gouverneurs zuteil werden ließ, war lediglich Teil eines größeren Konzepts. Vertrauen war eine Illusion der Schwachen, doch war Paranoia ebenso unangebracht. Im Moment teilten die beiden Sith die selben Ziele und Wünsche und diente ihre Kooperation ihrem Aufstieg. Das genügte.
Während der Fahrt hielt sich Janus im Hintergrund, höflich lächelnd und in aufrechter Haltung beobachtete er die anderen, ein leichtes Funkeln in seinen grünen Augen. Saphenus war naturgemäß in guter Stimmung, erfüllt von dem Gefühl des Sieges und gewiss voller Pläne für die Zukunft. An seiner Seite wirkte Jennifer McCathy umso nervöser und unsicherer. Ein diebisches Vergnügen kam in dem Grafen auf, als er sich ihre Reaktion auf die Zustände auf Korriban ausmalte, doch das ließ er nicht nach außen dringen. Sie, wie ihr Vater, besaß weiterhin einen gewissen Nutzen, und in ihrem Fall erfolgte die Zusammenarbeit sogar freiwillig. Nicht zuletzt war die Anwesenheit der jungen Frau auf Korriban auch ein Druckmittel und Rückversicherung gegen Pläne ihres Vaters, sich an den Sith zu rächen. Wobei diese Rache nur verschoben war, nicht aufgehoben, davon war der Vollstrecker überzeugt. Es würde...unterhaltsam sein zu sehen, wie Albert McCathy versuchen würde, gegen die kombinierte Macht zweier Sith anzukommen, um ein wenig Genugtuung zu erhaschen. Vielleicht würde Janus ihm sogar die Illusion gestatten, eine Art Bedrohung zu sein, nur um ihn dann schnell und gnadenlos zu vernichten, wie ein lästiges Insekt. Es war umso befriedigender, erst Hoffnung aufkommen zu lassen und diese dann zu nehmen.
Ein Abschied kündigte sich an, als Tyris Reth das Wort ergriff, der umtriebige Geschäftsmann, wie Saphenus ihn so vielsagend nannte, war im Aufbruch begriffen. Souverän und ganz in der Geste des gönnerhaften Siegers, der einen wertvollen Diener belohnte, wurde ihm von dem Gouverneur Dank zuteil, verknüpft mit dem subtilen Hinweis auf weitergehende Kontrolle. Janus lächelte dünn und nickte dem Kriminellen würdevoll zu, seine ruhige Stimme von Autorität erfüllt.
„In der Tat, wir werden Sie und Ihre Dienste nicht vergessen, Mr. Reth. Eine angenehme Reise.“
Eben sowenig, wie sie Verrat vergessen würde, hing als unausgesprochener Zusatz in der Luft. Saphenus hatte deutlich gemacht, dass er ein wachsames Auge auf Tyris haben würde. Zufrieden registrierte der schlanke Fastmensch, dass sein Ordensbruder im Rausch des Sieges nicht vergessen hatte, wie die Machtverhältnisse aussahen, der Zabrak hatte die Zeichen erkannt und verkündete, dass Korriban nach ihm rief und es Zeit für die Rückkehr wurde. Doch zuvor würden die beiden ehrgeizigen Sith noch ihr weiteres Vorgehen besprechen. Die Anspielung auf Zoey quittierte Janus mit einem schmalen Lächeln und er neigte leicht den Kopf.
„Ich fühle es ebenfalls. Es ist der Ruf einer Welt nach ihrem Herrscher. Der Ruf einer Welt, die danach verlangt, nach seinen Vorstellungen geformt zu werden.“
Erwiderte er und fixierte seinen Gegenüber mit seinen grünen Augen, die golden schimmerten. An der Villa der Wallersons oder, um genau zu sein, der ehemaligen Villa der Wallersons, angekommen, bot sich ein ebenso schönes wie trügerisches Bild, was Janus nicht ohne Belustigung wahrnahm. Jennifer schien zu spüren, dass etwas nicht stimmte, und sie erkundigte sich nach der Familie, woraufhin Saphenus sie mit der Lüge beruhigte, es ginge ihnen gut und sie wären Verbündete des Ordens. Ein geschickter Schachzug, schuf er damit doch die Vorstellung, die Oberschicht Brentaals wäre eng mit den Sith verbunden. Die Täuschung verfehlte ihre Wirkung auf Jennifer nicht und gänzlich eingelullt tat sie wie geheißen. Janus lächelte ihr zum Abschied zu, seine Geringschätzung für ihre Schwäche geschickt verbergend.
„Auch Ihnen eine angenehme Reise, Miss McCathy. Ich bin mir sicher, Sie werden sich der großen Ehre als würdig erweisen, die Ihnen zuteil wird.“
Erst nachdem die Unternehmertochter verschwunden war, ließ der Vollstrecker einen Hauch von Spott auf seinen glatten Gesichtszügen erkennen und sah Zoey verschwörerisch von der Seite an.
„Eine Närrin, zweifellos, aber eine nützliche Närrin.“
Kommentierte der Vollstrecker und lachte leise, schuf das Gefühl gemeinsamer Verachtung und einer geteilten Meinung. Saphenus hatte sich derweil, um Privatsphäre bittend, etwas entfernt, wohl um Anweisungen nach Korriban zu übermitteln. Geduldig, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und in seiner eleganten schwarzen Robe wie eine Statue wirkend wartete der blasse Aristokrat, bis der Gouverneur zurückkehrte. Am Ufer des Sees würden sie sich ungestört unterhalten können. Saphenus ließ sich eine weitere Spitze nicht nehmen, was Janus zu einem kurzen Seitenblick veranlasste.
„Nun, was immer Eure Schülerin wünscht, soll sie bekommen.“
Ein schmales Lächeln, dann folgte er dem Zabrak. Seite an Seite standen sie am Ufer, den Blick auf den See gerichtet, ein Duo, das äußerlich kaum verschiedener hätte sein können und doch durch Pläne, Intrigen, Hass und Hunger nach Macht vereint. Einen Moment schwieg der Graf, dann ergriff er bedächtig das Wort.
„Mit dem Erfolg hier erweitern sich Eure Möglichkeiten auf Korriban enorm. Bedenkt, dass mit Eurem Einfluss auch stets die Anzahl derer wächst, die ihn Euch neiden oder darin eine Bedrohung ihrer eigenen Macht sehen. Handelt vorsichtig. Mancher Feind kann zum Verbündeten werden, und die werdet Ihr in den Wirren der Verwaltung brauchen. Mein Weg....“
Der Volltrecker machte eine kurze Pause, schloss einen Moment die Augen und nickte dann leicht, mehr an sich selbst gewandt als an seinen Verbündeten.
„...führt mich fort von Korriban. Es zieht ein Sturm auf, mein Freund, eine große Veränderung. Ich kann nicht sagen, wie genau sie aussehen wird, aber die Ereignisse verdichten sich. Der Friedensvertrag mit der Neuen Republik, der Virus auf Coruscant, die Berichte über einen Aufstand im Koornacht-System...all das stellt das Imperium vor eine Probe. Die Stimmen der Unzufriedenen mehren sich, noch sind sie nicht zahlreich genug um es wagen, sich öffentlich zu äußern, aber der Rückhalt des Imperators schwindet. Auch unter den Sith, wie meine Spione auf Bastion berichten.“
Das dünne Lächeln auf den Lippen des Aristokraten wurde etwas breiter.
„Wir müssen bereit sein. Und das schließt unsere Schüler mit ein. Für Selura habe ich eine neue Verwendung im Sinn, die ihren Talenten mehr entspricht. Was bedeutet, dass die Lücke gefüllt werden muss. Und Ihr...nun, Zoey macht Fortschritte, wie man sieht.“
Damit verstummte der Sith wieder und sah hinaus auf den See, doch seine hungrigen Augen sahen mehr als Wasser dort. Sie sahen die Zukunft.
[Bormea-Sektor | Brentaal IV | Hauptstadt Cormond | Villa der verstorbenen Familie Wallerson | Janus, Selura, Zoey, Matthew, Saphenus, Bastas
Die Fahrt in dem teuren dunklen Gleiter weckte bei Janus nicht ganz zufällig Assoziationen an einen Triumphzug. Zwar fehlen die jubelnden Massen, doch das Gefühl von Zufriedenheit und Macht litt darunter nur geringfügig. Den Sieg, den die Sith über Albert McCathy errungen hatten, war ein Sieg im Schatten, eine Episode in einem Krieg, der in Hinterzimmern und Konferenzräumen geführt wurde, nicht in offenen Schlachten. Aber ein Sieg war es, die Finanzmittel, die der gedemütigte und geschlagene Unternehmer für Korriban bereitstellen würde, waren beträchtlich und erlaubten es Saphenus, seine ebenso ambitionierten wie vielversprechenden Pläne für die alte Heimatwelt des Ordens zu verfolgen. Auferstanden aus Sand und dem Müßiggang seines Vorgängers würde der Gouverneur seine Welt zu alter Größe führen. Oder zumindest heraus aus dem Elend, in dem sie sich derzeit befand, fügte der blasse Aristokrat in Gedanken hinzu und ein dünnes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Damit gewann sein Verbündeter an Einfluss und Reputation, beides wertvolle Ressourcen in der Politik der Sith und des Imperiums, und nicht zuletzt profitierte auch Janus davon. Zumindest, solange dieser Erfolg seinem gehörnten Verbündeten nicht zu sehr zu Kopf stieg. Selbstverständlich hatte der Vollstrecker vor, ein Auge auf die Tätigkeiten des Zabraks zu werfen und darauf zu achten, dass er nicht zu schnell zu viel Macht gewann und gar auf die Idee kam, seine eigenen Pläne auf Kosten des Grafen zu verwirklichen. Auch für diese Eventualität wollte Janus Vorsorge treffen, und die Aufmerksamkeit, die er der Schülerin des Gouverneurs zuteil werden ließ, war lediglich Teil eines größeren Konzepts. Vertrauen war eine Illusion der Schwachen, doch war Paranoia ebenso unangebracht. Im Moment teilten die beiden Sith die selben Ziele und Wünsche und diente ihre Kooperation ihrem Aufstieg. Das genügte.
Während der Fahrt hielt sich Janus im Hintergrund, höflich lächelnd und in aufrechter Haltung beobachtete er die anderen, ein leichtes Funkeln in seinen grünen Augen. Saphenus war naturgemäß in guter Stimmung, erfüllt von dem Gefühl des Sieges und gewiss voller Pläne für die Zukunft. An seiner Seite wirkte Jennifer McCathy umso nervöser und unsicherer. Ein diebisches Vergnügen kam in dem Grafen auf, als er sich ihre Reaktion auf die Zustände auf Korriban ausmalte, doch das ließ er nicht nach außen dringen. Sie, wie ihr Vater, besaß weiterhin einen gewissen Nutzen, und in ihrem Fall erfolgte die Zusammenarbeit sogar freiwillig. Nicht zuletzt war die Anwesenheit der jungen Frau auf Korriban auch ein Druckmittel und Rückversicherung gegen Pläne ihres Vaters, sich an den Sith zu rächen. Wobei diese Rache nur verschoben war, nicht aufgehoben, davon war der Vollstrecker überzeugt. Es würde...unterhaltsam sein zu sehen, wie Albert McCathy versuchen würde, gegen die kombinierte Macht zweier Sith anzukommen, um ein wenig Genugtuung zu erhaschen. Vielleicht würde Janus ihm sogar die Illusion gestatten, eine Art Bedrohung zu sein, nur um ihn dann schnell und gnadenlos zu vernichten, wie ein lästiges Insekt. Es war umso befriedigender, erst Hoffnung aufkommen zu lassen und diese dann zu nehmen.
Ein Abschied kündigte sich an, als Tyris Reth das Wort ergriff, der umtriebige Geschäftsmann, wie Saphenus ihn so vielsagend nannte, war im Aufbruch begriffen. Souverän und ganz in der Geste des gönnerhaften Siegers, der einen wertvollen Diener belohnte, wurde ihm von dem Gouverneur Dank zuteil, verknüpft mit dem subtilen Hinweis auf weitergehende Kontrolle. Janus lächelte dünn und nickte dem Kriminellen würdevoll zu, seine ruhige Stimme von Autorität erfüllt.
„In der Tat, wir werden Sie und Ihre Dienste nicht vergessen, Mr. Reth. Eine angenehme Reise.“
Eben sowenig, wie sie Verrat vergessen würde, hing als unausgesprochener Zusatz in der Luft. Saphenus hatte deutlich gemacht, dass er ein wachsames Auge auf Tyris haben würde. Zufrieden registrierte der schlanke Fastmensch, dass sein Ordensbruder im Rausch des Sieges nicht vergessen hatte, wie die Machtverhältnisse aussahen, der Zabrak hatte die Zeichen erkannt und verkündete, dass Korriban nach ihm rief und es Zeit für die Rückkehr wurde. Doch zuvor würden die beiden ehrgeizigen Sith noch ihr weiteres Vorgehen besprechen. Die Anspielung auf Zoey quittierte Janus mit einem schmalen Lächeln und er neigte leicht den Kopf.
„Ich fühle es ebenfalls. Es ist der Ruf einer Welt nach ihrem Herrscher. Der Ruf einer Welt, die danach verlangt, nach seinen Vorstellungen geformt zu werden.“
Erwiderte er und fixierte seinen Gegenüber mit seinen grünen Augen, die golden schimmerten. An der Villa der Wallersons oder, um genau zu sein, der ehemaligen Villa der Wallersons, angekommen, bot sich ein ebenso schönes wie trügerisches Bild, was Janus nicht ohne Belustigung wahrnahm. Jennifer schien zu spüren, dass etwas nicht stimmte, und sie erkundigte sich nach der Familie, woraufhin Saphenus sie mit der Lüge beruhigte, es ginge ihnen gut und sie wären Verbündete des Ordens. Ein geschickter Schachzug, schuf er damit doch die Vorstellung, die Oberschicht Brentaals wäre eng mit den Sith verbunden. Die Täuschung verfehlte ihre Wirkung auf Jennifer nicht und gänzlich eingelullt tat sie wie geheißen. Janus lächelte ihr zum Abschied zu, seine Geringschätzung für ihre Schwäche geschickt verbergend.
„Auch Ihnen eine angenehme Reise, Miss McCathy. Ich bin mir sicher, Sie werden sich der großen Ehre als würdig erweisen, die Ihnen zuteil wird.“
Erst nachdem die Unternehmertochter verschwunden war, ließ der Vollstrecker einen Hauch von Spott auf seinen glatten Gesichtszügen erkennen und sah Zoey verschwörerisch von der Seite an.
„Eine Närrin, zweifellos, aber eine nützliche Närrin.“
Kommentierte der Vollstrecker und lachte leise, schuf das Gefühl gemeinsamer Verachtung und einer geteilten Meinung. Saphenus hatte sich derweil, um Privatsphäre bittend, etwas entfernt, wohl um Anweisungen nach Korriban zu übermitteln. Geduldig, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und in seiner eleganten schwarzen Robe wie eine Statue wirkend wartete der blasse Aristokrat, bis der Gouverneur zurückkehrte. Am Ufer des Sees würden sie sich ungestört unterhalten können. Saphenus ließ sich eine weitere Spitze nicht nehmen, was Janus zu einem kurzen Seitenblick veranlasste.
„Nun, was immer Eure Schülerin wünscht, soll sie bekommen.“
Ein schmales Lächeln, dann folgte er dem Zabrak. Seite an Seite standen sie am Ufer, den Blick auf den See gerichtet, ein Duo, das äußerlich kaum verschiedener hätte sein können und doch durch Pläne, Intrigen, Hass und Hunger nach Macht vereint. Einen Moment schwieg der Graf, dann ergriff er bedächtig das Wort.
„Mit dem Erfolg hier erweitern sich Eure Möglichkeiten auf Korriban enorm. Bedenkt, dass mit Eurem Einfluss auch stets die Anzahl derer wächst, die ihn Euch neiden oder darin eine Bedrohung ihrer eigenen Macht sehen. Handelt vorsichtig. Mancher Feind kann zum Verbündeten werden, und die werdet Ihr in den Wirren der Verwaltung brauchen. Mein Weg....“
Der Volltrecker machte eine kurze Pause, schloss einen Moment die Augen und nickte dann leicht, mehr an sich selbst gewandt als an seinen Verbündeten.
„...führt mich fort von Korriban. Es zieht ein Sturm auf, mein Freund, eine große Veränderung. Ich kann nicht sagen, wie genau sie aussehen wird, aber die Ereignisse verdichten sich. Der Friedensvertrag mit der Neuen Republik, der Virus auf Coruscant, die Berichte über einen Aufstand im Koornacht-System...all das stellt das Imperium vor eine Probe. Die Stimmen der Unzufriedenen mehren sich, noch sind sie nicht zahlreich genug um es wagen, sich öffentlich zu äußern, aber der Rückhalt des Imperators schwindet. Auch unter den Sith, wie meine Spione auf Bastion berichten.“
Das dünne Lächeln auf den Lippen des Aristokraten wurde etwas breiter.
„Wir müssen bereit sein. Und das schließt unsere Schüler mit ein. Für Selura habe ich eine neue Verwendung im Sinn, die ihren Talenten mehr entspricht. Was bedeutet, dass die Lücke gefüllt werden muss. Und Ihr...nun, Zoey macht Fortschritte, wie man sieht.“
Damit verstummte der Sith wieder und sah hinaus auf den See, doch seine hungrigen Augen sahen mehr als Wasser dort. Sie sahen die Zukunft.
[Bormea-Sektor | Brentaal IV | Hauptstadt Cormond | Villa der verstorbenen Familie Wallerson | Janus, Selura, Zoey, Matthew, Saphenus, Bastas