Aber Harrison Ford schlägt niemand.
Wenn man bedenkt dass er bei Star Wars die letzte wahl war.
Das stimmt doch gar nicht. Er war nie letzte Wahl. Er war in der Endausscheidung, und hatte eine fünfzig/fünfzig-Chance, die Rolle zu kriegen. Aber das war bei allen der Fall. GL probierte bei Probenaufnahmen verschiedene Besetzungen durch. Am Schluß blieben zwei Grüppchen übrig: Mark Hamill, Carrie Fischer und Harrison Ford in der einen Gruppe, Christopher Walken (als Han Solo) und zwei andere Schauspieler/innen in der anderen.
(Wärend des Castings war Harrison noch hauptberuflich als Tischler tätig, und seine Firma baute das Büro von GL aus. Harrison arbeitete nachts in GLs Büro, um ihm nicht tagsüber in seinen Tischlerklamotten über den Weg zu laufen.) Welche dieser beiden Gruppen dann das Rennen machte, ist allgemein bekannt.
Du verwechselst das vielleicht mit Indiana Jones, da war Harrison (von einem gewissen Standpunkt aus

) die letzte Wahl: Spielberg und Lucas überlegten, wer auf die Figur passen könnte, und kamen irgendwann zu der Erkenntnis, es müsse "irgenjemand wie Harrison Ford" sein. GL wollte aber nicht, daß ein Schauspieler ein Rollen-Abo bei ihm hat. GL hatte zu dem Zeitpunkt erst drei Filme gemacht, und in zwei davon (American Graffiti, SW) hatte Harrison mitgepielt. Also suchte man nach ähnlichen Leuten, und wollte schließlich Tom Selleck für die Rolle (der zu diesem Zeitpunkt gerade eine Fernsehstar mit "Magnum" war). CBS wollte Selleck aber nicht aus dem "Magnum"-Vertrag rauslassen, möglicherweise auch weil sie dachten, daß er zu wertvoll für sie wäre, wenn sogar GL und Spielberg (die zu diesem Zeitpunkt gerade das Kino revolutioniert hatten) sich für Selleck interessierten. Kurz und gut, schließlich nahm man (als "letzte Wahl" *g*) doch das "Original".
Sorry für diesen off-topic-Ausbruch.
Zum Thema: "Sex and the City" ist doch eine intelligente, ironische Sitcom. Es gibt so viel Stuß im Fernsehen, da finde ich so eine witzige Serie aus Sicht von Frauen, die die Frauen selbst aber wurderbar durch den Kakao zieht, echt klasse.
Hat Carrie Fisher so was nötig? Nö, hat sie nicht, aber sie hat verdammt viel Selbstironie. "Jay and Silent Bob strike back", "Austin Powers 2", "Blues Brothers"... alles mehr oder weniger intelligente Komödien aus ihrer Kariere. Und wenn man sich mal "R2-D2: Beneath the Dome" auf sw.com anschaut, dann kann man sich nur wegschmeißen, wenn sie (inzwischen doch ziemlich in die Jahre gekommen *g*) über R2's Alkohol- und Drogen-Abhängigkeit spricht. DAS nenne ich Selbstironie.