a) Gehts mir nicht um Schulen
b) Kanns schlicht nicht sein, dass jedes Bundesland was anderes macht. Ja, ich weiß, Föderalismus, aber in diesem Fall sollte auf die Fallzahlen geschaut werden, nicht darauf, welcher Ministerpräsident sich gerade profilieren will
c) Kanns erst Recht nicht sein, dass Bundesligaspieler selbst die lächerlichen 7 Tage Quarantäne nicht einhalten, aber die Kinder unter allem leiden müssen
d) Öffnen in Hessen (?) angeblich selbst die Indoor-Spielplätze

e) Geht es nicht um eine generelle Öffnung, sondern um die angekündigte Erweiterung der Notbetreuung. Gibts hier schlicht so gut wie gar nicht - während nebendran die Bundesliga auf alles scheißt und
f) "Schwierigkeiten" finde ich immer so nett gesagt. Meine Freundin (übrigens Lehrerin) darf ihre Kinder nicht in die Notbetreuung geben, weil ihr Mann im HO arbeitet. Wie er parallel zu TelKos etc zwei Kinder unter vier betreuen soll, hat ihre Konrektorin ihr nicht gesagt, als sie ihr den neuen, absolut zerfetzten familienuntauglichen Stundenplan überreichte. Sie überlegt, ihre Kinder einfach mitzunehmen

Realistischer ist allerdings, dass ihr Mann reduziert und sie einen Kredit aufnehmen müssen. Klasse

Nein, kein Einzelfall.
Warum ich das alles oben nicht geschrieben habe? Weil ich einfach gerade in einem Nebensatz nur kurz abkotzen wollte, mir was von der Seele schreiben wollte, und es eigentlich um ein anderes Thema ging.
Ich fühle mich hilflos. Ich sehe, wie meine Tochter mit jedem Tag mehr und mehr unter allem leidet, ja, ich sehe es
tatsächlich, und alleine das erschreckt mich. Ich sehe, wie Bundesligaspieler wegen "Geld regiert die Welt" Ausnahmen bekommen, während man auf die kleinen scheißt. Ich sehe, wie die angekündigte zweite Welle im Herbst in allen Plänen ignoriert wird. Ich sehe, wie man alleine gelassen wird. Ich sehe, wie die Gewaltzahlen steigen.
Ich fühle mich hilflos.
Und dann erwarte ich, dass andere, genau wie ich auch gerade unter schweren Bedingungen mehr arbeite als sonst, ihren Job machen und Pläne ausarbeiten. Nichts anderes. Perspektiven oder Zahlen angeben, und wenn es nur ein "Dann halt dieses Schuljahr gar nicht mehr" ist. Es kann nicht sein, dass am Wochenende die Bundesliga startet und wir noch nicht mal wissen, ob meine Tochter ihre Erzieherin vor ihrem Wechsel je wiedersehen wird.