Die Erwähnung eines Angreifers, der wie eine Gestalt aus Prags ältester Mythologie wirkt, lässt unweigerlich an die Legende des Prager Golems denken – insbesondere, da der Roman bahnbrechende Erkenntnisse über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins thematisiert. Ich fürchte jedoch, dass das Buch meinem Geschmack nach zu esoterisch ist.
Seine Bücher folgen stets demselben bewährten Muster:
- Ein Mord als Auftakt
- Eine rasante Jagd durch berühmte Schauplätze voller Rätsel und Symbole
- Ein mächtiger Gegenspieler mit düsteren Absichten
- Ein überraschender Twist am Ende
Sakrileg hat mir gefallen, und besonders Illuminati fand ich interessant – zumal ich es zufällig kurz vor der Wahl Ratzingers zum Papst gelesen habe. Doch danach verlor die Reihe für mich an Reiz, was ich bedauerlich finde, denn die Grundidee einer rätselhaften Schnitzeljagd durch die Historie spricht mich eigentlich sehr an.