Der Countup zum Countdown...

Irgendwie haben die Franzosen das in den Folgejahren aber dann mit den Ballons total übertrieben. Offenbar wurden dann auch Modelle entwickelt, die den Pferden der Reichen die Lauferei ersparen sollten. In 500 Metern Höhe auf einem scheuenden Gaul zu sitzen ist nicht unbedingt das, was ich mir unter einer bequemen Reise vorstelle....
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Es ist vielleicht nicht bequem, aber wenigstens hat man da oben nicht ständig den Geruch von Armut in der Nase, den der ungepuderte Plebs verströmt. Vor Erfindung des Ballons musste man, um dem zumindest etwas zu entgehen, ständig versuchen, die Nase so hoch wie möglich zu halten, damit sie sich über den Dunstschwaden befindet. Daher auch der Begriff "hochnäsig" (nehm ich mal an).
 
Frage mich jetzt, warum sich das nicht durchgesetzt hat. Weil Pferdebesitzer selten auf dem Pferd verreisen oder Ballonfahrer meist keine Reiter sind?

Außerdem ist der Aufwand ja unfassbar hoch. Bis die alle aufgepustet sind…

Und hat man gegen den schlechten Geruch nicht einfach Parfüm hektoliterweise verschüttet?
 
Ich vermute, das Ganze hat sich einfach nicht mehr gelohnt nachdem die (im doppelten Wortsinn) gemeinen Bürger ein Jahr später anfingen, die Adligen auch noch mit Geräuschen zu belästigen. Vor "Schlager meets Charts" war man selbst in luftiger Höhe nicht mehr sicher.

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Ups, da habe ich mich wohl ein bisschen vertan…

Mir kam dieser Sith Planet auch sehr bekannt vor, jetzt weiß ich wieder woher :roflmao:

Da sieht man mal wieder, was diese Zeitumstellung für verheerende Folgen haben kann, da stecken bestimmt auch mal wieder Countdowner dahinter. Ich bin da wohl was ganz großem auf der Spur.
 
Von 1793? Da wird bestimmt geraten Tinkturen mit Molchhzähnen und gemahlenen Purpurtulpen herzustellen, zur Steigerung von Potenz, Haarwuchs, aber ebenso geeignet zur Politur von Silbermünzen, verhütet zuverlässig Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten.

Wird weggehen wie warme Semmeln und einen zum Fantastilliardär machen.

Um dann heutzutage festzustellen, dass dieser Molch schon seit 70 Jahren ausgestorben ist, und die Pflanze nur in einer bestimmten nordkoreanischen Stadt, in Kim-Jongs Privatgarten wächst.
 
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