[Diskussion] Das Schicksal der Galaxis – Eure Ideen formen den Krieg

Wir danken schon mal für jede eurer Ideen!

Ich möchte euch ermutigen, jegliche Idee hier loszuwerden, und klingt sie erst einmal banal oder zu extrem. Das hier soll ja vor allem mal eine Sammlung sein - nichts, was am Ende definitiv passiert, sondern auch ein bisschen träumen und raushauen von Gedanken, die man in den letzten Jahren vielleicht so hatte. Lasst euch auch nicht abschrecken, falls es gegensätzliche Ideen gegeben haben sollte oder die Unterhaltung in eine andere Richtung ging, als ihr das Gefühl habt. Haut einfach mal raus, welche konkreten Plots/Planeten in eurem Kopf herumschwirren. :)
 
Ich weiß von @Sahra Kenobi , dass die Jedi einen Weg nach Tython finden wollen. Ich schätze, dafür wäre es notwendig einen Teil des östlichen Tiefkerns von der Republik erobern zu lassen. Der westliche Tiefkern muss ja in Imperiumshand bleiben, damit das Imperium nicht zweigeteilt wird. Das konkurriert aber vielleicht mit Plänen, die das Imperium mit dem Tiefkern hat. Dazu hat vielleicht @Agustin Prada mehr Informationen.
 
Im Imperiumsthread hatte ich noch ein paar Gedanken zum Inneren Kern dargelegt, die ich hier nochmal der Übersichtlichkeit wegen erähnen möchte:

Insgesamt wurden ja drei Dinge geäußert (aus dem Gedächtnis, seht mir bitte nach, sollte ich etwas vergessen haben):

1) Mehr Territorium für die Republik um den Corellian Run herum, quasi als Sicherheitspuffer.
2) Alderaan und Caamas möchten bitte im Zuge einer kernwärtigen Offensive durch den Slice an die Republik gehen.
3) Nord- und Südhälfte des Imperiums soll über die Perlmianische Handelsroute westlich des Corellian Run verbunden bleiben.

Fangen wir mal mit Nummer 3 an, das ist auf der PSW Karte am ansehnlichsten, denke ich. Die Perlmianische Handelsroute endet eigentlich auf Coruscant (das fällt aus offensichtlichen Gründen natürlich nicht an das Imperium), biegt laut PSW Hausregeln aber auf der Höhe Alsakan ab und läuft durch die Systeme Thokos, Tanjay IV, Norkronia, und mündet dann in den Ag Circuit bei Stassia, um dann ab Ruan über die Koros Trunk Line durch den Tiefkern zum südlichen Teil des Imperiums zu führen. - Die sechs genannten Systeme sind allesamt mehr oder weniger direkte Nachbarn von Coruscant. Wird davon auch nur eines erobert, ist das Imperium faktisch in zwei Hälften geteilt. Entsprechend sehe ich hier kein Expansionspotential für die Republik, ohne Ziel 3 zunichte zu machen.

Kommen wir zu Ziel 2. Das ist an sich problemlos (in meinen Augen, aber ich bin ja nicht das letzte Wort in keinem der Themen). Die Republik erobert Zeltros und Commenor und arbeitet sich dann nordwärts den Commenor Run hoch, bis die Wunschsysteme Alderaan und Caamas erobert sind. Wegen mir kann sogar bis Tepasi erfolgreich vorgedrungen werden. (in dem Zuge sei noch erwähnt, dass Cona und Manaan ebenfalls an die Republik fallen wegen der Koltogeschichte)

Wenn wir jetzt aber zu Ziel 1 gehen, dann bekommen wir meiner Meinung nach Probleme mit anderen Spielerinteressen. Das Gebiet ist einerseits wie gesagt räumlich sehr klein und andererseits besitzt aktuell (also nach Erfüllung von Ziel 2) die Republik schon mehr oder weniger die Hälfte des Kerns in diesem Gebiet. Um es an der Stelle klar und deutlich zu sagen, ich bin nicht dagegen, dass die Republik weitere Territorialgewinne macht, sie sollten sich aber in Maßen halten. Mir persönlich geht es konkret darum, dass ich nicht möchte, dass die Heimatwelt eines meiner Charaktere, Kuat, zu einer Exklave in Republikterritorium wird und ich bespiele das auch gerne, wenn das gewünscht wird. Fast noch wichtiger sehe ich aber, dass nicht dasselbe mit Truuine passiert, wo eine der, wie ich finde, aktiveren Charaktergruppen ihr zu Hause hat und die wahrscheinlich das fleißig erspielte zu Hause im Krieg auch nicht verlieren möchte (aber da haben die Spieler natürlich das letzte Wort selber).

Daher rührte auch mein Vorschlag, dass Trantor an das Imperium fällt und gehalten wird. So kann das Imperium dann nämlich sowohl mit Kuat als auch mit Truuine über den Hydian Way und die Nath'ri Route verbunden bleiben. Die Region bildet dann zwar eine Tasche zwischen von der Republik kontrollierten Gebieten, aber so lange die Verbindung zum Imperialen Kernterritorium hält, ist das in meinen Augen nicht so wild. - So kann Ziel 2 erfüllt werden, es macht aber Ziel 1 rein räumlich unmöglich, da der Hydian Way dicht am Corellian Run läuft.

Ich schlage vor, dass Ziel 2 wichtiger angesehen wird (ich denke, niemand hat was dagegen, dass Alderaan und Caamas an die Republik gehen, also ich jedenfalls nicht) und die Republik im Laufe des Krieges eine Auswahl aus folgenden Kernsystemen zwischen Coruscant und Corellia erobert (ich verlinke, was nicht auf der PSW Karte, aber im Atlas zu finden ist): Foerost, Yulant, Aargau, Broest, Basilisk, Vultar, Ator, Recopia, Rendili. Damit wäre die Position der Republik im Kern erheblich gestärkt, ohne die Interessen von aktuell aktiven Imperiumsspielern allzu sehr zu beschneiden.

Ferner kann man noch definieren, dass eine hunderprozentige Störung des Schiffsverkehrs auf dem Corellian Run und dem Hydian Way keiner der Kriegsparteien gelingt. Man kommt also durch, wenn man möchte und exotische Früchte werden vielleicht etwas teurer als sonst, aber man bekommt sie weiterhin etc. pp. Das ermöglicht dann auch die von Renvick angesprochenen gegenseitigen Scharmützel der Kriegsparteien und kommt Ziel 1 der Versorgungssicherheit von Coruscant doch einigermaßen nahe.

Anderes Thema: Nach oder im Zuge der von mir zuvor angesprochenen Botajef Kampagne würde ich mit meinem Sithcharakter gerne das Gordian Reach für das Imperium sichern. Aktuell wird es von keiner Großmacht beansprucht. Hierbei sei das angrenzende System Stenos erwähnt. Dort sind die Stenax beheimatet, die in einer Comicheftreihe aufgrund ihrer Xenophobie einige Massenmorde in umliegenden Systemen veranstaltet haben und anschließend mühseelig in ihrem Heimatsystem isoliert wurden. Das war vielleicht nicht unähnlich der Yevethakrise. - Ich finde das für uns recht interessant, da man so das zwischen Korriban und Lianna gelegene Stenos als eine Art entmilitarisierte Zone etablieren könnte. Im Endeffekt könnte so die Republik den Sithraum nicht mehr direkt bedrohen, bzw. das Imperium aus dem Sithraum heraus nicht mehr die Region um Lianna, was dann auch die Sicherheit des Regierungssitzes auf Mon Calamari erhöhen würde. - Der Plot böte zum Beispiel den gemäßigteren Gruppen beider Fraktionen Gelegenheit, auf diplomatischem Parkett aktiv zu werden und so den Weg zu galaxieweiten Friedensverhandlungen zu ebnen, aber genauere Details und Konsequenzen (Ereignis bleibt regional oder hat galaxieweite Nachwehen etc.) können wir ja besprechen, wenn der Plot anläuft bzw. sich seinem Ende neigt.
 
Ich hatte überlegt ob das hier hingehört, da dies neutrale Planeten betrifft, aber der Vollständigkeit halber wollte ich es mal erwähnen. Wenn mein IGOV Ridley Solaris irgendwann einmal hens Sektor Adjutanten Beförderung bekommen sollte, soll hens Bereich territoriale Expansion im Cicarpous Sektor (Hauptwelt Gyndine) sein. Das bedeutet, dass hen auf diplomatischem Weg neutrale Planeten in diesem Bereich dem 17. Supersektor zuführen soll. Konkret betrifft das zunächst den Planeten Reytha und dann im weiteren Verlauf weitere Planeten in den Sektoren Cicarpous, Harron, Askarian und Kurost, um eine durchgehende Territoriumsverbindung die Nanth'ri Route entlang zwischen Gyndine und Nanth'ri zu schaffen.

so den Weg zu galaxieweiten Friedensverhandlungen zu ebnen
Ich hoffe inständig ohne Erfolg, der Frieden dauert schon wieder viel zu lange :D
 
Darum ja mein Gedanke, das Ereignis ans Ende des Krieges zu stellen! :D
Fair point. :D :D

Ich würde aber gerne zur Debatte stellen ob wir überhaupt auf absehbare Zeit ein Ende des Krieges haben sollten. Der Frieden ging jetzt zehn (zwölf?) Jahre und ich denke nicht, dass er dem Rollenspiel gut getan hat. Solange Frieden währt können Militärcharaktere aller Couleur nicht wirklich einfach gegeneinander spielen und auch die generellen Spielmöglichkeiten nehmen ab. Meiner Meinung nach ist es am besten auf unbestimmte Zeit wieder die Wars in Star Wars zu packen und Friedensverhandlungen gar nicht erst als Ziel ins Auge zu fassen. Vielleicht sieht man das in zehn Jahren wieder anders, aber jetzt grade lasst uns erst einmal ausgiebig kämpfen und die neue Phase genießen :D
 
Rein als Spielerin gesprochen: Ich denke ebenfalls nicht, dass wir so bald wieder in eine Friedensphase treten werden ;) Verhandlungen könnte die eine oder andere Seite vielleicht mal anstreben, aber ich tippe mal stark darauf, dass das in den nächsten 10-15 OP-Jahren keinen Erfolg haben wird...
 
Ich habe kombiniert mit einer eventuellen Eroberung Denons vielleicht auch gewisse Unruhen etc. zuvor auf dem Planeten entstehen könnten. Bezogen auf den Frieden hätte ich die Idee, dass eine Gruppe von Menschen mitbekommt, dass Marlis Eltern eben ein Kind haben, dass bei den Sith ist. Vielleicht kommt es zu ausschreitungen bzw. einer Situation, wo die Sicards (Marlis Eltern) von irgendwelchen Wesen angegriffen werden, die bei Niphiras Ankunft sich hinter republikanischen Soldaten verstecken. Niphira, die wirklich pissed wäre, nimmt die Basis auseinander wodurch bspw. der Krieg auf Denon nur schwer zu verhindern wäre und Friedensverhandlungen keine Option, da die Republik nicht einfach ignorieren kann, dass ihre Soldaten entsprechend angegriffen wurden.

Es wäre auch bitter-süße Ironie, dass eine Niphira, die ja eher gemäßigt ist, eine Schlacht zu verantworten hat.

Außerdem dürften die Fronten bei Verhandlungen recht verhärtet sein. Jedi haben den Imperator getötet, Sith haben den Virus auf der Hauptwelt der Republik los gelassen, Jedi werden gerade von Sith gefoltert... Jedi sind einfach in den Tempel der Jedi eingedrungen.

Dazu kommt, dass Dex Vater, der einen gewissen Einfluss hat, behaupten wird, die Jedi hätten seine Tochter entführt.

Was ich sagen will; Wir haben aktuell sehr viele Konflikte, die man für einen Frieden entwirren müsste. Wenn wir eine gewisse Kontinuität und einen (gemessen an Star Wars) gewissen realistischen Handlungsbogen haben wollen, dann wollen alleine die Sith womöglich jetzt Blut. Der Krieg würde kaum verhindert werden können. Um das wieder zu beruhigen in einer ausgespielten Art und Weise, müssten wir wohl locker mehrere RL-Jahre einplanen. Wir können abseits der gespielten Stränge ansonsten ja noch über die Holonews usw. noch ein paar weitere Eskalationen einflechten. So angespannt wie jetzt gerade die Lage ist, könnte selbst ein Republikanisches Militär-Schiff dass durch einen Navigationsfehler die Imperiale Grenze überschreitet bereits ein Grund zur finalen Eskalation sein.

Ich denke wir sollten halt noch nicht über Frieden nachdenken, wenn der Krieg noch nicht einmal richtig angefangen hat.

Was Tython angeht; Wenn die Jedi erfahren, dass die Wiege ihres Ordens gerade im imperialen Raum aber dennoch relativ in der Nähe liegt, dann gibt es sicher auch ein paar Verrückte, die trotz Allem versuchen werden da hin zu kommen. Man kann sogar eine folge Story auf Tython darauf aufbauen, dass bei diesem Ausflug vielleicht ein paar Jedi gefangen genommen werden während sie zurück nach Coruscant etc. fliegen wollen. Gerade nach dem Ende von Allegius werden Sith sicherlich arg allergisch reagieren, wenn eine "Ausflugsgruppe von Jedi" rein "zufällig" in ihrem Herrschaftsgebiet eingedrungen sind.
 
Erst einmal vielen Dank für euer Engagement und die ausgearbeiteten Plots.

Wir wissen, dass ihr alle gespannt auf die neue Phase seid (wir natürlich auch!). Dennoch müssen wir euch für ganz konkrete Storyplanungen noch um ein wenig Geduld bitten, was ausdrücklich Gedankenspielereien und Ideen aber natürlich weiterhin nicht mit einschließt! Wie bereits im Thread erwähnt, müssen wir die verschiedenen Ideen und Vorhaben aufeinander abstimmen. Es bringt uns wenig, wenn es zu viele offene Konflikte gibt, an denen sich dann nur wenige beteiligen können. Gleichzeitig möchten wir vermeiden, dass unsere Galaxiskarte erneut zu einem Flickenteppich wird.

Daher müssen Fraktionswechsel unbedingt mit der Spielleitung abgesprochen werden, um eine sinnvolle und stimmige Umsetzung zu gewährleisten. Wir arbeiten bereits daran, eure Ideen zu ordnen und zu strukturieren.

Danke für euer Verständnis und eure Geduld
 
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