Ich würde mal sagen: Die bisher beste Folge der Staffel und auch insgesamt eine sehr gute GoT-Folge, in der ja wirklich so einiges passiert.
Da nach nächster Woche bereits die Hälfte der Folgen gelaufen sein wird, erlaube ich mir an dieser Stelle mal noch ein Zwischenfazit zur siebten Staffel:
Dass man sich gleich so viel Zeit für das groß vorbereitete Treffen zwischen Daenerys und Jon nimmt, hätte ich nicht erwartet. Die Szenen waren aber erwartungsgemäß toll, super geschriebene Dialoge und besonders zwischen Jon und Tyrion schöne Momente. Dass Daenerys' Forderung, Jon möge das Knie vor ihr beugen, zu einem Konflikt führt, war abzusehen, doch letztlich ist es genau das, was in der Szene gesagt wird: Ein Spiel, das kleine Kinder spielen, während die wahre Gefahr gemeinsam bekämpft werden muss. Irgendwie ist es interessant: Der Kampf um den eisernen Thron ist mittlerweile so präsent wie selten zuvor und doch weiß man, dass der eigentliche Konflikt ein ganz anderer ist.
Kaum weniger interessant sind die Geschehnisse in Königsmund. Euron steigt vom unkaputtbaren Godmode-Krieger zum gefeierten Rockstar auf... eigentlich hat nur noch gefehlt, dass er auf seinem Pferd plötzlich eine E-Gitarre zückt und zur Begeisterung der Königsmund-Bürger ein Solo darbietet ^^ ich weiß, dass die überzogene Figurenzeichnung des Charakters auf viel (teils in der Tat berechtigte) Kritik trifft, aber bitte... die Sprüche gegenüber Jaime fand ich einmal mehr zum Schießen, da nehme ich eine überzeichnete Figur wie ihn gerne dafür in Kauf
Richtig düster im Vergleich dann die Szene, in der auch die dritte der Sandsnakes über den Jordan geschickt wird. Dass sie aus der Nummer nicht lebend rauskommen wird, war mir klar, die Art und Weise kam für mich aber überraschend und auch schockierend. Richtiger Psycho-Terror, den Cersei da fabriziert. In dem Zusammenhang würde mich schon länger interessieren, was wohl aus Septa Unella geworden ist, ob sie noch lebt oder nach wie vor vom Berg gefoltert wird? Jedoch rechne ich nicht unbedingt damit, dass wir sie wieder sehen.
Sehr schön und gefühlvoll fand ich auch das Wiedersehen von Sansa und Bran... generell habe ich wohl eine Schwäche für Reunion - Szenen und jetzt, wo beide Charaktere wieder beisammen sind, merkt man erst einmal, wie erwachsen sie geworden sind im Vergleich zu den ersten Staffeln. Fehlt nur noch Arya und dann sind die noch lebenden Stark-Kinder eigentlich wieder komplett.
Ein im Vergleich zu alledem eher kleiner, aber doch berührender Moment war die Szene zwischen Jorah und Samwell. Man merkt, dass sie mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut haben, weswegen ihnen der Abschied schwer fällt. Man darf gespannt sein, ob sich ihre Wege in der Tat wieder kreuzen, wie Jorah es sagt.
... und dann gibt es noch die letzten zehn Minuten, die bei Game Of Thrones oftmals etwas Besonderes darstellen, wofür diese Folge wieder ein gutes Beispiel ist. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir diese letzten zehn Minuten zweimal ansehen habe müssen, um wirklich mitzukommen und zu erfassen, was da eigentlich grade alles abgeht. Die Unbefleckten schaffen es also, Casterlystein zu erobern... anhand der Trailer habe ich mit einer größeren oder besser gesagt längeren Schlacht gerechnet, aber eine solche hatten wir ja auch erst letzte Woche. Etwas arg kurz kam es schon, die vorhandenen Szenen waren jedoch gut gemacht. Und dann die für mich ehrlich gesagt überraschende Wendung: Es war seitens der Lennisters vorgesehen, dass der Stein eingenommen wird, um die Unbefleckten dort durch Euron festsetzen zu können. Ein durchaus schlauer Schachzug, ebenso wie das Benutzen der dort vermuteten Hauptstreitkräfte, um Hochgarten zu erobern. Hier war ich sehr überrascht, dass Olenna sich ebendort aufhält, ich hätte sie nach wie vor bei Daenerys verortet und meines Wissens nach gab es keinen Hinweis darauf, dass sie noch Hochgarten zurückkehrt. Jaime beweist einen Funken Menschlichkeit, indem er ihr immerhin die Wahl eines schmerzlosen Suizids lässt, womit eine weitere bedeutsame Figur aus der Serie entfernt wird. Diana Riggs Schauspiel wird man sicher vermissen.
Ich finde es generell beeindruckend, wie sich die Geschehnisse im Kampf um den eisernen Thron entwickeln. Ich war sicher nicht der einzige, der fest damit rechnete, dass Daenerys einen Sieg nach dem anderen davontragen würde, doch momentan sieht es alles andere als gut aus für sie: Die dornische Armee kann sie vergessen, das Tyrell-Heer ist vernichtet, was auch für einen großen Teil ihrer Flotte gilt und die Unbefleckten sitzen auf Casterlystein fest. Das Spiel der Throne hat wahrlich begonnen und bisher muss man feststellen: Cersei spielt es bedeutend besser.
Kaum weniger interessant sind die Geschehnisse in Königsmund. Euron steigt vom unkaputtbaren Godmode-Krieger zum gefeierten Rockstar auf... eigentlich hat nur noch gefehlt, dass er auf seinem Pferd plötzlich eine E-Gitarre zückt und zur Begeisterung der Königsmund-Bürger ein Solo darbietet ^^ ich weiß, dass die überzogene Figurenzeichnung des Charakters auf viel (teils in der Tat berechtigte) Kritik trifft, aber bitte... die Sprüche gegenüber Jaime fand ich einmal mehr zum Schießen, da nehme ich eine überzeichnete Figur wie ihn gerne dafür in Kauf

Richtig düster im Vergleich dann die Szene, in der auch die dritte der Sandsnakes über den Jordan geschickt wird. Dass sie aus der Nummer nicht lebend rauskommen wird, war mir klar, die Art und Weise kam für mich aber überraschend und auch schockierend. Richtiger Psycho-Terror, den Cersei da fabriziert. In dem Zusammenhang würde mich schon länger interessieren, was wohl aus Septa Unella geworden ist, ob sie noch lebt oder nach wie vor vom Berg gefoltert wird? Jedoch rechne ich nicht unbedingt damit, dass wir sie wieder sehen.
Sehr schön und gefühlvoll fand ich auch das Wiedersehen von Sansa und Bran... generell habe ich wohl eine Schwäche für Reunion - Szenen und jetzt, wo beide Charaktere wieder beisammen sind, merkt man erst einmal, wie erwachsen sie geworden sind im Vergleich zu den ersten Staffeln. Fehlt nur noch Arya und dann sind die noch lebenden Stark-Kinder eigentlich wieder komplett.
Ein im Vergleich zu alledem eher kleiner, aber doch berührender Moment war die Szene zwischen Jorah und Samwell. Man merkt, dass sie mittlerweile ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut haben, weswegen ihnen der Abschied schwer fällt. Man darf gespannt sein, ob sich ihre Wege in der Tat wieder kreuzen, wie Jorah es sagt.
... und dann gibt es noch die letzten zehn Minuten, die bei Game Of Thrones oftmals etwas Besonderes darstellen, wofür diese Folge wieder ein gutes Beispiel ist. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir diese letzten zehn Minuten zweimal ansehen habe müssen, um wirklich mitzukommen und zu erfassen, was da eigentlich grade alles abgeht. Die Unbefleckten schaffen es also, Casterlystein zu erobern... anhand der Trailer habe ich mit einer größeren oder besser gesagt längeren Schlacht gerechnet, aber eine solche hatten wir ja auch erst letzte Woche. Etwas arg kurz kam es schon, die vorhandenen Szenen waren jedoch gut gemacht. Und dann die für mich ehrlich gesagt überraschende Wendung: Es war seitens der Lennisters vorgesehen, dass der Stein eingenommen wird, um die Unbefleckten dort durch Euron festsetzen zu können. Ein durchaus schlauer Schachzug, ebenso wie das Benutzen der dort vermuteten Hauptstreitkräfte, um Hochgarten zu erobern. Hier war ich sehr überrascht, dass Olenna sich ebendort aufhält, ich hätte sie nach wie vor bei Daenerys verortet und meines Wissens nach gab es keinen Hinweis darauf, dass sie noch Hochgarten zurückkehrt. Jaime beweist einen Funken Menschlichkeit, indem er ihr immerhin die Wahl eines schmerzlosen Suizids lässt, womit eine weitere bedeutsame Figur aus der Serie entfernt wird. Diana Riggs Schauspiel wird man sicher vermissen.
Ich finde es generell beeindruckend, wie sich die Geschehnisse im Kampf um den eisernen Thron entwickeln. Ich war sicher nicht der einzige, der fest damit rechnete, dass Daenerys einen Sieg nach dem anderen davontragen würde, doch momentan sieht es alles andere als gut aus für sie: Die dornische Armee kann sie vergessen, das Tyrell-Heer ist vernichtet, was auch für einen großen Teil ihrer Flotte gilt und die Unbefleckten sitzen auf Casterlystein fest. Das Spiel der Throne hat wahrlich begonnen und bisher muss man feststellen: Cersei spielt es bedeutend besser.
Da nach nächster Woche bereits die Hälfte der Folgen gelaufen sein wird, erlaube ich mir an dieser Stelle mal noch ein Zwischenfazit zur siebten Staffel:
Ganz ehrlich, diese Staffel hat das Potenzial, meine neue Lieblingsstaffel zu werden. Das Gefühl hatte ich schon im Vorfeld bevor sie überhaupt anlief und die dritte Folge hat das erneut bestätigt. Man merkt immer deutlicher, dass das Ganze dem Ende zusteuert und ich muss ehrlich sagen, dass die Kürzung auf sieben Folgen der Staffel gut zu Gesicht steht. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Staffel genau dadurch, dass keine zehn Folgen mehr zur Verfügung stehen, gehetzt wirken würde, doch so sehe ich es nicht. Sicher, Vieles geht bedeutend schneller als zuvor und da muss man auch die teilweise zu schnell wirkenden Überbrückungen großer Distanzen in Kauf nehmen. Aber ich finde, dass die Staffel gerade durch diesen schnellen Ablauf von Geschehnissen ereignisreicher wirkt als die meisten zuvor und somit einen sehr mitreißenden Fluss offenbart. Schade, dass es in vier Wochen schon wieder vorbei ist, aber zunächst freue ich mich sehr auf die noch kommenden Folgen dieser Staffel.