Gamorr (Opoku-System)

Vor den Schiffen - Brianna, Fritz, Uriel, Dhemya, Wes

Auch nach all den Jahren mit Fritz bekam Wes noch immer eine Gänsehaut, wenn er den Wollhufer lächeln sah [:D]. Der wollige Jedi hatte gesagt, dass Brianna ihnen ja Nar Shaddaa zeigen könnte, wenn sie sich darauf auskennen würde.

Ich bezweifle mal sehr, dass sie sich dort auskennt, sonst würde sie wohl kaum dort hinfliegen wollen.

Außerdem wusste der Jedi-Meister ein weiteres Mal ertragen, dass Fritz die Desaster beleidigte.

Bitte, nicht vor all den Leuten! Überhaupt wünsche ich in Zukunft nur noch konstruktive Kritik an meinem Schiff.

Dann musste Wes noch eine Salve einstecken, diesmal auf ihn selbst gemünzt, und zwar von der Echani-Frau. Jetzt reichte es ihm und er antwortete laut und verärgert.

Bitte? Ich soll Angst vor diesen schleimigen Typen haben? Gebt mir einen Hutten und ich schnitze euch zwei Alekrüge und passende Brotzeitteller daraus!

Aber er beruhigte sich wieder als es ihm dämmerte dass Brianna ihn nur provizieren wollte. Verdammtes Biest! Die waren doch echt alle gleich...

Dhemya fragte ihn, ob er sie tatsächlich überall hinfliegen würde.

Ja, das würde ich tun, für Euch. Ich fliege gern, ich fliege nur ungern ins Verderben, also wenn ihr nicht gerade nach Corellia wollt, oder in den Schlund von Kessel, oder in den Tiefkern, dann bringe ich euch hin.

Aber falls ihr wirklich nicht wollt und es lieber als Anhalter versucht, lasse ich Euch auch gerne ein Handtuch da.

Die letzte Bemerkung der Advisorin verstand Wes nicht, aber er fragte auch nicht nach, schließlich wollte er genausowenig wie sie auf den Hutt-Mond.

Vor den Schiffen - Brianna, Fritz, Uriel, Dhemya, Wes
 
Vor den Schiffen - Wes, Fritz, Uriel, Dhemya, Brianna


Uriel blickte zu Brianna die ihm nicht unähnlich, anscheinend Säcke voller Fragen hatte und Uriel nahm sich vor die, die er beantworten konnte zu beantworten.

Ja, es funktioniert auch wenn man selbst nicht in der Macht ausgebildet ist, selbst wenn man nicht machtsensitiv ist, vermute ich. Der Gesprächspartner agiert ja nur als Empfänger., sagte er und grinste, als sie ihn fragte wie lange er denn schon Padawan sei. Wenn ich ehrlich bin - seit einem Tag. Ich wurde heute gegen mittag von Fritz erwählt und kam wenige Stunden davor am Jeditempel an.

Nachdem sich die Diskussion über den Zielort entgültig entfaltet hatte beschloss Uriel sich vollständig einzuklinken, auch wenn er kein praktisches Wissen über irgendwelche Planeten besaß so hatte er doch eine Menge gehört.

Vielleicht..., begann Uriel. Gibt es denn keine Ausweichbasis des Jediordens? Dann könnten wir ja dort hin, anstatt auf den wahrscheinlich zu recht als zwielichtig betrachteten Mond. Ansonsten gäbe es noch eine - temporäre - Möglichkeit.

Er machte eine kurze, rethorische Pause. Es ist ja garnicht nötig immer einen Planeten anzufliegen. Solange wir noch nicht wissen wohin und auf diesem Gamorr hier nicht bleiben wollen könnten wir ja auch einfach so in den Raum gehen. Hyperspace fiele ohne festes Ziel oder größeren Wahnsinn zwar aus, aber immerhin wären wir von hier weg und das ist ja immerhin schon etwas.

Vor den Schiffen - Wes, Fritz, Uriel, Dhemya, Brianna
 
vor den Schiffen - Dhemya, Brianna, Wes, Uriel, Fritz

Mäh Sei einfach froh das du meine weisen Worte verstehen kannst,

meinte der Hufer zu der Echani, und grinste breit.
Natürlich mußte sich Wes sofort wieder aufplustern, als es darum ging ob er Angst vor Hutts hatte, aber das Beispiel das er vorbrachte hinkte etwas.


Määhäh Wenn du das mit einem Hutt schaffst bist du gut, aber wahre Größe kann man nur beweisen indem man einem Hutt das Konzept der Brotzeit nahebringt ohne das er dabei irgendjemandem den Kopf abbeißt.

Was ihn allerdings mehr störte - Kritik an seinem Schiff oder seinen Fähigkeiten - war nicht ersichtlich, und Fritz hielt die Bitte um konstruktive Kritik für ernstgemeint. Schließlich war das Wollige Desaster ein Meisterstück, das irgendwo auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn dahinschipperte und ständig nach neuen verrückten Ideen verlangte, um nicht zu einer oder der anderen Seite abzusinken.

Mih? Määh meneh Konstruktive Kritik? Was hälst du von langenveränderbaren Halteseilen? Damit könnte man das Anhängsel der Situation angepasst entweder stabilisieren und nah ans Desaster holen, oder wenn nötig die Schleuderwirkung noch erhöhen.

Sein Padawan brachte anschließend einen an und für sich ebenfalls sinnvollen Vorschlag vor, der allerdings noch mehr hinkte als der Kommenzar seines ehemaligen Schülers zuvor. Hatte denn Wes Gliedmaßabtrennsucht um sich gegriffen und sich auch auf rethorische Gebiete ausgeweitet?

Meehe meheeehiiih Sicherlich können wir auch einfach Kurs auf den tiefen Raum nehmen. Man würde uns sicherlich nicht finden, und das ist ja auch der grund weshalb Raumfahrer seit Anbeginn der Zeiten die direkte Route gewählt haben, damit sie so kurz wie unbedingt nötig die rettende Nähe zu Sternensystemen verlassen müssen. Wenn dein Schiff ausfällt wirst du diese Gewohnheit zu würdigen wissen.

Dabei vermied er es bewußt zum Desaster zu grinsen. Sein padalamm wußte sicherlich ganz genau, das diese Vorsichtsmaßnahme umso mehr für ihn gelten würde, wenn er diesen Schrotthaufen nicht bald von diesem feuchten Loch wegbekäme.


vor den Schiffen - Dhemya, Brianna, Wes, Uriel, Fritz
 
-Gamorr, in der Pampa mit Wes, Brianna, Schäfchen und Uriel-


Das wäre ja noch schöner, wenn man auf Sith treffen würde, auch wenn sie keine Angst hatte aber sie wollte zur Zeit auf solche Genossen gerne verzichten. Sie vermissten einem nur den Tag, besonders solche Wesen, die mit Blitzen rumhantierten und das nicht mal richtig. Die sollten lieber aufpassen, daß sie sich nicht verletzten, dachte sich die junge Advisorin.

Das sich der Wollhufer am Schiff vom Jedi Meister ausließ, wunderte sie wenig, sie mochte das Gefährt auch nicht. Alleine der Gedanke, wieder da drinnen zu sitzen und nicht selbst zu fliegen, drehte ich förmlich den Magen um. Das einzige beruhigte an der Sache war, daß er doch tatsächlich überall hinfliegen würde, bis auf Corellia versteht sich. Skeptisch, blickte sie Wes mit schmalen Blicken an. Eigentlich, sah er ganz nett aus, nur sein Benehmen, ließ zu wünschen übrig, zumindest die ganze Zeit vorher, jetzt, schien er auf einmal ein Gentlemen :-)D) zu sein. Glatt, wollte sie Lächeln, das ihr aber wieder anhand seiner letzten Bemerkung verging.


"Ein Handtuch...wie nett."

Murrte Dhemya und sah schon sehr finster zum Jedi Meister. Zuerst nett und dann so eine Bemerkung..Männer, ihr seit doch alle gleich. Ein Gedanke, den sie schon recht häufig gedacht hatte.

Ihre Aufmerksamkeit, ging in Richtung Uriel, der etwas von einer Ausweichmöglichkeit sprach. Nachdenklich, blickte sie in seine Richtung. War da nicht was bei der letzten Ratssitzung? Versuchte sich die junge Advisorin daran zu erinnern aber sie scheiterte, jedoch war sie sich sicher, das Sarid von einem Ort erzählte.


"Wir sollten mal überhaupt von hier weg. Ihr fliegt nach Nar Shaddaa und wenn das stimmt, das ihr überall hinfliegt, dann wüsst ich schon was."

Auch der Wollhufer, meldete sich zu Wort, der ausnahmsweise, mal die Lage ernst nahm. Seufzend, blickte Dhemya in die Runde. Sie wollte jetzt nur noch weg von hier, ansonsten würde sie sich es anders überlegen und doch noch nach Corellia fliegen, egal wie.


-Gamorr, in der Pampa mit Wes, Brianna, Schäfchen und Uriel-
 
[OP]@Uriel: mit dem Begriff "heute" wär ich vorsichtig... :D[/OP]

Vor den Schiffen - Wes, Fritz, Uriel, Dhemya, Brianna

Brianna war sich nicht sicher, ob sie die Kommunikationsform des Wollhufers verstand, doch für's erste würde sie sich damit begnügen müssen, dass sie funktionierte, und vielleicht würde sie sie die nächste Zeit auch noch brauchen, denn Uriel war auch nicht viel dabei als sie, und irgendwen musste sie dann wohl fragen.

Schade. Wenn du erst kurz vor deinem Abflug Padawan wurdest, dann weißt du wohl tatsächlich nicht viel mehr als ich. Aber sag mir - ist die Jedi-Basis so großartig wie die Leute behaupten? Ich kann es kaum erwarten, sie zu sehen.

Fritz äußerte sich jetzt auch zu dem Thema.

Ich bin froh, Euch zu verstehen, ich hoffe, dass Ihr auch die Geduld mitbringt, meine Fragen auch alle zu beantworten...

Dass Brianna von Dhemya "wahnsinnig" tituliert worden war, hatte sie der Advisorin zwar nicht persönlich übelgenommen (jemand anderes hätte sicher nicht das Glück gehabt), doch ihre Kompromissbereitschaft hatte es jedenfalls nicht erhöht. Zudem schien die Jedi selbst noch nicht zu wissen, wo sie überhaupt hinfliegen wollte, und außerdem hatte sich die Echani seit ihrer Begegnung mit den Jedi schon ganz gut daran gewöhnt, ständig ihren Kopf durchzusetzen. Dann würde es eben so sein, sie würden getrennte Wege gehen

Nun gut, dann fliegen wir nach Nar Shaddaa, und ihr bleibt hier und überlegt euch, wo ihr denn bitteschön hin wollt.

Dabei grinste die junge Frau boshaft.

Doch eine Frage habe noch: was machen wir im schlimmsten Fall, sollten wir Corellia nicht mehr anfliegen können? Sollten wir einen Treffpunkt vereinbaren - oder weiß Fritz, was zu tun ist?

Viel Glück dann... und passt gut auf Euch auf, schließlich kann ich dann nicht mehr bei Euch sein und auf Euch aufpassen.

Es folgte noch ein boshaftes Grinsen...

Vor den Schiffen - Wes, Fritz, Uriel, Dhemya, Brianna
 
Vor den Schiffen - Brianna, Fritz, Uriel, Dhemya, Wes

Einem Hutten das Konzept der Brotzeit beizubringen, ohne dass jemandem dabei der Kopf abgerissen wird, das war der Vorschlag von Fritz, wie Wes sich beweisen könnte.

Das wiederum halte ich für schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, obwohl für die Macht ja nichts unmöglich ist. Aber eben diese empfinden die Hutten ja nicht.

Zur Beruhigung des Jedi-Meisters hatte der Wollhufer tatsächlich auch konstruktive Kritik an der Desaster.

Das heißt wir brauchen eine starke Seilwinde - kannst du auf Nar Shaddaa danach Ausschau halten, ich werde auch suchen. Was hältst du eigentlich von Abwurfhalterungen für Raumbomben?

Wes dachte kurz nach und verwarf den Gedanken wieder.

Ach nein, vergiss es, wo sollten wir Raumbomben hernehmen?

Dhemya hatte die Bemerkung über das Handtuch anscheinend nicht verstanden. Wie konnte man nur so wenig von der Raumfahrerei wissen, um die Bedeutung von Handtüchern nicht zu kennen? Weiber, dachte der Jedi. Die waren doch echt alle gleich...

Ich sehe, ihr müsst noch viel über die Raumfahrerei lernen. Aber das stimmt, ich fliege Euch wohin Ihr wollt. Was ist denn Euer Reiseziel?

Vor den Schiffen - Brianna, Fritz, Uriel, Dhemya, Wes
 
-Gamorr, in der Pampa mit Brianna, Wes, Schäfchen und Uriel-


Was brauchte man da gross überlegen, dachte sich Dhemya und blickte zu Brianna, die auch noch etwas von "hierbleiben" erwähnte. Wenn sie nicht Sympathien für die junge Frau hätte, dann würde sie jetzt wahrscheinlich im nächsten Baum bzw. Pilz picken :-)D)

"Naboo, wäre ein guter Treffpunkt oder ihr funkt uns an. Ausser es weiß einer von den Herren, einen anderen Treffpunkt."

Meinte die junge Advisorin mit einem Hauch von Sarkasmus, besonders in Richtung des Wollhufers.

"Ich wünsche Euch mehr Glück...wir haben ja keinen Wollhufer an Board."

Dabei grinste Dhemya zurück. Auch wenn der Gedanke an die Desaster, nicht gerade ein Freudenschrei wert war.

Ihre Aufmerksamkeit, ging wieder in Richtung des Jedi Meisters, der etwas von Raumbomben von sich gab. Entsetzt, blickte sie in seine Richtung aber als er noch erwähnte, sie solle noch die Raumfahrerei lernen, da musste sie sich schon stark zurückhalten, ansonsten wäre er der erste Kandidat für eine gratis Flugshow.


"Machen wir es so...sie fliegen mich nach Myrkr und dann trennen sich unsere Wege...ansonsten kann ich für nichts mehr garantieren Herr Jedi Meister."

Dabei funkelten ihre Augen recht bedrohlich. Wenn sie Blitze schleudern könnte, würde sie es sogar machen und jemanden grillen, wobei Jemand, einen Namen hatte.


-Gamorr, in der Pampa mit Brianna, Wes, Schäfchen und Uriel-
 
Vor den Schiffen - Brianna, Fritz, Uriel, Dhemya, Wes

Hmm... ich wollte schon immer einmal Naboo sehen. Aber noch ist es nicht soweit. Corellia hat schon mehr Angriffe überstanden.

Wes sah die Abweichler Fritz, Uriel und Brianna an.

Machts gut, und möge die Macht mit euch sein!

Er warf noch einen letzten Blick auf Brianna, von der er immer noch nicht wusste, ob er sie jetzt lieben oder hassen sollte. Er beschloss, es positiv zu sehen. Sie würde ihren Weg gehen. Und sie würden ihr im Orden sicher Manieren beibringen.

Dhemya gab endlich das gewünschte Reiseziel bekannt, aber abgesehen davon schien sie ziemlich schlecht aufgelegt zu sein... schon wieder. Was war es denn diesmal, fragte sich Wes.

Was habt ihr denn?

Fragte er sanft als sie die Desaster bestiegen. Der Jedi-Meister machte die Maschinen startklar, gleich konnte es los gehen.

Also gut, dann heißt unser Ziel Myrkr. Der Name sagt mir nichts, was ist das für ein Ort?

Wolliges Desaster - Dhemya, Wes
 
[op]@Wes, guckste mal da :D[op]

-Gamorr, in der Pampa mit Wes, Brianna, Schäfchen und Uriel-

Genau dieser Jemand, erkundigte sich nach ihrem Befinden. Jedoch blickte sie ihn skeptisch an, da er sanfte Worte benutzte.

"Myrkr ist ein Waldplanet...meine Heimat. Von dort sind auch diese komischen Viecher, jedoch nahezu ausgestorben. Man kann sich dort gut verstecken..."

Meinte die junge Advisorin ein wenig kühl, ehe sie in die Desaster stieg. Dort nahm sie zum Leidwesen ihrer, nicht den Pilotensitz ein. Seufzend, schnallte sie sich an.

"Von mir aus können wir aber bitte...gediegen..."


-Gamorr, Desaster mit Wes, weiter weg, Brianna, Schäfchen und Uriel-
 
vor den Schiffen - Dhemya, Brianna, Wes, Uriel, Fritz

Scheinbar war die Advisorin tatsächlich sturer, als der Wollhufer es erwartet hatte, und nach einigem hin und her entschloss sie sich, nach Myrkr zu müssen, wo auch immer das lag. Nar Shaddaa auf der anderen Seite erschien als gute Idee zum Untertauchen und gleichzeitig "Ersatzteile" fürs Desaster zu requirieren.

Määäh meh Raumbomben... du hast Recht, an sowas kommt man schwer ran. Aber was ist denn gegen eine Abwurfvorrichtung zu sagen? Unten am Frachterteil, ein paar Halterungen für Steine, Granaten und Reinigungsprodukte, mit denen du doch schon auf Coruscant gute Erfahrung gemacht hast.

Ob sich Wes daran noch erinnrn konnte? Unmöglich war es nicht, und damals hatten einige TIEs dank Banthafrische daran glauben müssen.
Als sich die beiden anderen entfernten betrat der Hufer das Frachtschiff, die beiden Padawane im Schlepp.


Mäh? Hat noch jemand etwas zu sagen, bevor ich mich ans Steuer setzte?

fragte der Hufer mit hochgezogenem Auge hauptsächlich in Richtung der weißhaarigen Frau, die ja bereits Kritik an ihm als Piluten und Hufer geäußert hatte. Sowas konnte Fritz nicht auf sich sitzen lassen.

Mäh Ansonsten kommt mit und schnallt euch an. Ich muß euch nicht sagen wieso, oder? Und Uriel, falls du Fragen an deinen Meister hast, stell sie nur. Meine Konzentration wird dadurch nicht mehr gestört als durch diese enervierende Landschaft und die ganzen nervtötenden Konsolen.

Um die beruhigende Essenz seiner Worte herrauszustreichen - falls es sowas denn gab - grinste der Hufer seinen Schüler direkt an und durchschritt dann die Tür zum Cockpit.


Frachter "Untertasse" - Brianna, Uriel, Fritz
 
Frachter ... (über den Namen Reden wir noch) - Fritz, Uriel, Brianna

Fritz fragte in die Runde, ob noch jemand etwas zu sagen hatte, bevor er sich ans Steuer setzte, und Brianna hatte etwas dazu zu sagen.

Ja - dass ihr dieses Schiff nicht fliegen werdet. Das war Dar Nimthirs Schiff. Infolgedessen ist es jetzt mein Schiff. Wenn jemand den alten Narren gefragt hätte, bevor ich ihm den Arm abgeschlagen hatte, so hätte er es sicher mir vererbt. Also setzt Euch brav auf Uriels Lekku und schaut zu, wie ich mein Schiff nach Nar Shaddaa bringe.

Und mit diesen Worten setzte sie sich auf den Pilotensitz.Sie drückte die Knöpfe, wie Wes es gesagt hatte, und das Schiff erwachte zum Leben. Als die Repulsortriebwerke liefen, fuhr die Echani die Landestützen ein, und gab vorsichtig etwas Schub auf die Haupttriebwerke. Sie war ein wenig aufgeregt, zum ersten Mal ein Raumschiff zu steuern, doch nach allem was sie gehört hatte wäre sie wahrscheinlich mehr aufgeregt, wenn der Wollhufer am Steuer gesessen hätte.

Langsam gleitete das Schiff vorwärts. Brianna gab etwas mehr Schub und zog den Steuerknüppel zurück, und sah zu, wie das Landschaft unter ihnen kleiner und kleiner wurde.

Leb wohl, Gamorr!

Jetzt da es soweit war empfand sie nicht nur Freude. Es war auch ein melancholischer Moment. Sie hatte hier Jahre ihres Lebens verbracht, hier kannte sie sich aus, hier fürchtete sie nichts und niemanden. Und jetzt ging es in die weite Galaxis hinaus, ohne dass Wes und Dhemya sie begleiteten, und zur Jedi-Basis konnten sie auch nicht. Jetzt, gerade dabei, ein neues Leben anzufangen, fühlte Brianna sich auf einmal sehr alleine und verlassen.

Frachter ... (über den Namen Reden wir noch) - Fritz, Uriel, Brianna

[OP]Ich würd sagen wir wechseln in den Weltraum/Outer Rim-Thread[/OP]
 
[OP]@Dhemya: mir ist Myrkr schon bekannt, aber meinem Char nicht...[/OP]

Wolliges Desaster - Dhemya, Wes

Dhemya hatte hinter Wes auf dem Copilotensitz Platz genommen und erzählte von Myrkr, und den komischen Viechern, die dort leben. Langsam dämmerte etwas bei Wes im Hinterkopf.

Ihr meint aber nicht diese Ysalamiri und Vornskrs, die angeblich die Macht blockieren bzw. einsetzen, oder?

Die Desaster hob ab, wesentlich weniger vorsichtig als der Frachter zuvor, und touchierte prompt Odnals Yacht, was einen der Landestreben so beschädigte, dass er einknickte und das chromglänzende Schiff auf die Nase fiel. Wes kümmerte sich jedoch nicht weiter darum, sondern flog steil nach oben Richtung Orbit. Mit Erstaunen sah er eine Unwahrscheinlichkeitsanzeige, an die er sich gar nicht erinnerte, aber die Wert fiel, das war ein gutes Zeichen, hoffte der Jedi zumindest. Etwas vor ihnen flog der YT-1300, Brianna hatte es also auch hinbekommen, und unter ihnen wurde Gamorr immer kleiner. Endlich, er hatte schließlich genug Zeit auf diesem miesen Schlammloch verbracht.

Habt Ihr Lust auf ein wenig Musik, Dhemya?

Wolliges Desaster - Dhemya, Wes

[OP]Vielleicht sollten wir uns irgendeinen lauschigen Weltraum-Thread suchen... ;)[/OP]
 
vor den Schiffen - Dhemya, Brianna, Wes, Uriel, Fritz

Urielsw Einschätzung zu folge hatte sich die Diskussion über das Reiseziel nun endlich, nach zähen Verhandlungen, erledigt indem die Advisorin verkündete sie wolle auf einen Planeten reisen dessen Name Uriel nicht aufzusprechen vermochte und Wes mit ihr die restlichen drei Machtsensitiven verließ.

Uriel folgte seinem Meister und der Neuen in den Frachter und sein erster Weg galt einem ihm sicher erscheinenden Platz in der Nähe des Pilotensitzes.

Sein Meisterhufer grinste ihn in der Art an, wie er immer zu grinsen gedachte wenn bemerkenswerte Situationen bevorstanden und beabsichtigte den Frachter zu fliegen ehe ihm dies Brianna mit für Uriels Geschmack zu deutlichen Worten untersagte.

NIEMAND IN DIESEM FRACHTER, entfuhr es ihm ehe er sich wieder fing und in normaler Lautstärke fortfuhr. wird sich in irgendeiner Form auf, an oder zwischen meine Lekku setzen. Ich biete den Rest meines Kopfes als temporäres Zwischenlager an, aber das sind meine unumstößlichen Bedingungen.

Mit einem kurzen Seufzen blickte er auf den Wollhufer, fokusierte ihn mit der Kraft seiner Gedanken und ließ ihn auf seinen Schoss schweben.

Das letzte Mal habt Ihr nichts kaputt gemacht. Allerdings.., er deutete auf einen nahen Sitz. Da wäre auch ein Platz frei.

Uriels Gesichtsausdruck machte unmissverständlich klar das er von der Vorstellung für den Rest der Reise seinen Meister auf dem Kopf zu tragen nicht amüsiert war. Überhaupt war er von der Vorstellung irgendetwas längere Zeit auf dem Kopf zu tragen nicht angetan.

Frachter "Untertasse" - Brianna, Uriel, Fritz
 
Rand des Gamorr-Systems-Serpant´s Kiss-Cockpit-Janus, Neela (NSC)

Ein Cockpit sagte oft mehr über ein Schiff aus als der ganze Rest, und in diesem Fall war es keine positive Aussage. Janus vermied es tunlichst, sich an den Wänden anzulehnen, während er schräg hinter Neela stand, die das Schiff mit ruhiger Hand steuerte. Der Adept lächelte ein wenig. Sie war eben...vielseitig begabt, wie die letzten Stunden gezeigt hatten. Der Frachter war nicht mehr weit vom Gamorr entfernt, und daher entschied er sich, die endgültigen Schritte einzuleiten. Alles sollte und musste reibungslos funktionieren. Er trat einen Schritt näher an den Kapitänssessel heran und begann zu sprechen, die Stimme fast beiläufig, aber dennoch befehlsgewohnt.

"Wir werden eine kleine Änderung im Reiseplan vornehmen müssen, Neela. Bringt das Schiff am Rande des Systems aus dem Hypperaum und bereitet euch auf ein Treffen vor. Natürlich wird das extra bezahlt werden, wenn alles glatt läuft."

Die Twi´Lek an den Kontrollen drehte den Kopf und sah ihn einen Moment lang skeptisch an, dann nickte sie stumm und führte seine Anweisung aus. Perfekt. Janus verschränkte die Arme gelassen und sah zu, wie die Sterne von Streifen zu Kugeln wurden, und er erblickte ein Exemplar, das besonders wichtig war. Gamorr. Das kleine Schiff verlor drastisch an Geschwindigkeit, schlich sich fast in das System. Bewunderung kam in Janus auf. Seine Pilotin flog von ganz allein so unauffällig, er hatte ihr nichts zusätzlich befehlen müssen. Das würde noch honoriert werden. Ein leises Piepen von den Sensoren meldete die Anwesenheit eines anderen Schiffes, das Signal war deutlich größer als das der Serpant´s Kiss und näherte sich langsam. Sie waren hier. Janus trat an die Kontrollen der Kommunikationsanlage und stellte sie auf einen speziellen Kanal ein, der ausschließlich firmenintern bei geheimen Gesprächen verwendet wurde. Er wusste, wer hier. Die Stimme des Grafen war kühl, mit kaum zu überhörender Autorität. Der Code...

"Nur die Eule jagt ihre Beute bei Nacht...."

Es dauerte einen kurzen Augenblick, dann erklang die Antwort aus der Konsole.

"....und doch fällt das Licht auf sie. Willkommen im Gamorr-System, Direktor Sturn. Die Awakening erwartet ihre Befehle, wir sind bereit, umgehend mit der Operation zu beginnen."

Alles verlief nach Plan. Die Awakening war einer der besten Transporter der Corporation, mit einer Länge von 300m zudem ein eindrucksvolles Schiff. Trotz seiner Größe war das Schiff nur leicht bewaffnet, dafür schwer gepanzert und mit leistungsstarken Antrieben und Schilden versehen. Vornehmlich diente der Transporter als Träger für Sicherheits- und Wissenschaftspersonal, aber auch als Verhandlungsort und mobiles Hauptquartier. Als Eskorte rasten zwei Staffeln Z-95 Jäger an der Seite des Schiffes heran, Sicherheit konnte man in dieser Galaxis nie genug haben. Doch jetzt musste eine weitere Aufgabe erledigt werden...

"Danke, Awakening. Bereiten sie sisch auf das Andockmanöver vor. Wir haben keine Zeit zu verlieren."

Weitere Worte waren nicht nötig, alle wussten, was zu tun war. Janus bezalhte natürlich korrekt die ausgemachte Summe und bot Neela an, für die Firma zu arbeiten, was ihm eine stürmische Zusage und eine völlig verwirrte Frisur einbrachte. Als er schließlich den Gang zwischen den Luftschleusen betrat und sich verabschiedet hatte, da überkam ihn das seltsame Gefühl, etwas gutes getan zu haben. Fast wie bei Brianna. Ein Lächeln glitt über sein Gesicht, als er sein Schiff betrat, und ein winziger Tropfen Flüssigkeit fiel aus seinem Auge, wurde jedoch rasch von einer energischen Handbewegung beseitigt. Er wurde wohl langsam weich. Mit festen Schritten durchquerte er den Bereich zwischen den beiden Schiffen, nahm den Salut der beiden dunkelblau uniformierten Sicherheitslleute kaum zur Kenntnis. Ein hagerer Mann mit ordentlich gekämmtem brauen Haaren nahm Haltung an und verneigte sich leicht.

"Willkommen an Bord, Direktor. Es ist uns eine Ehre. Alle Anweisungen wurden ausgeführt, wie Sie es befohlen haben."

Erneut lächelte der Graf, doch war es eher ein schwaches Lächeln. Das ganze war einfach...ermüdend.

"Ausgezeichnet, Major. Bereiten Sie mein Shuttle vor und führen Sie Ihre bisherigen Befehle aus."

Der Major salutierte und marschierte davon, während sich Janus dem Bereich widmete, der für ihn wichtig war. In seinem persönlichen Raum lag er neue Kleidung, dunkelgrün, im Tarnmuster, er nahm sich eine Feldüberlebenspistole und ein Vibromesser. Man konnte nie wissen, was da unten wartete. Anschließend begab er sich zu einem kleinen Shuttle und steurte es langsam auf die Oberfläche des Planeten. Mit leichtem Bedauern verließ er das Shuttle und machte sich in der waldigen Region auf die Suche nach den Jedi. Er bewegte sich vorsichtig und geschickt, ganz so, wie er es früher gelernt hatte. Schließlich entdeckte er etwas, das seine Neugier weckte. Der Pfad, auf den er gestossen war, war eindeutig schon einmal benutzt worden. Er folgte dem Weg und fand letztendlich eine Lichtung, in deren Mitte sich ein längst abgebrannter Holzhaufen befand. Es war alles relativ frei von Gestrüpp, und Janus entdeckte die Reste von Zeltstoff. Nachdenklich blieb er stehen und sah sich um. Definitiv war hier jemand gewesen. Jedi. Aber sie waren fort. Vielleicht hatten sie das Verschwinden iher Kameraden bemerkt und deshalb ihre Basis verlegt. Oder...
Wie auch immer, er musste hier weg und diese Neuigkeit verbreiten. Brianna hatte nicht gelogen, aber dennoch mussten sie jetzt ihre Suche fortsetzen. Müde steuerte Janus das Shuttle zurück zum Trägerschiff, befahl, das Team zur Langzeitbeobachtung und das Grabungsteam dort zu stationieren. Vielleicht kamen die Jedi ja noch einmal zurück. Und selbst wenn nicht...
Mit einem leichten Ruckeln sprang die Awakening in den Hypperaum Richtung Korriban, einen enttäuschten Adepten der Sith an Bord. Einen sehr enttäuschten.


Hyperraum nach Korriban-Awakening-Perönliches Quartier-Janus
 
// Gamorr // Äquatorialebene // Nahe des Dorfs Naberrie // Im Anflug // Dawn Chaser // Dany //

Die stickige Luft des Cockpits lag schwer auf Danys Schultern, als die "Dawn Chaser" mit einem müden Brummen über die endlosen und schwülen Sümpfe Gamorrs hinwegflog, ihre rostige Hülle von der Feuchtigkeit glänzend. Die Mandalorianerin hatte die Zähne zusammengebissen, ihre blauen Augen funkelten vor Wut, während sie an ihren letzten Auftrag dachte – Torm Vex, dieser schleimige Weequay, war ihr entkommen, hatte sich in den Schatten von Ryloth verdrückt und sie mit leeren Händen zurückgelassen. Die Jagd auf ihn war kostspielig gewesen und hatte einige ihrer begrenzten Ressourcen verschlungen. Und das alles für nichts. Der Misserfolg und dessen Folgen brannten in ihr wie ein Blastertreffer und sie hatte sich geschworen, alles zu geben, um ihren neuen Auftrag zu erfüllen: Vira Taan, lebend, auf Gamorr. Ihre Mittel waren knapp, die Credits fast aufgebraucht, und die Dawn Chaser ächzte bei jedem Manöver, doch Dany war entschlossen, sich zu beweisen und sich die notwendigen Mittel zu sichern, um zumindest das Notwendigste aufzustocken und ihren Frachter am Leben zu erhalten.

Unter ihr tauchte das Dorf Naberrie auf, kaum mehr als ein Fleck inmitten des morastigen Sumpfes, die jurtenartigen Gebäude aus grobem Leder und Holz verschmolzen fast mit dem schlammigen Grün. Beim Überfliegen hatte Dany Mühe, die Siedlung überhaupt auszumachen – die einfache Bauweise, offenbar typisch für Gamorr, ließ das Dorf mit der Umgebung verschwimmen. Nur der kleine Streifen festen Landes, der die paar Hütten umgab, verriet, dass hier ein Landeplatz für Frachter wie ihren existierte. Die "Dawn Chaser" setzte schließlich mit einem schmatzenden Geräusch im sumpfigen Morast auf, etwa einen Klick vom Dorf Naberrie entfernt, während der Morast unter den Landestützen gurgelnd nachgab. Dany Valthor atmete tief durch, der faulige Gestank von Gamorrs Sümpfen kroch durch die Lüftungsschächte ins Cockpit, als sie sich über das flimmernde Interface von ShadowRelay beugte. Sie rief ein letztes Mal die Daten ihres Ziels auf: Vira Taan, ein Twi'lek-Schmuggler, der offenbar Gamorreaner für einen Hutten-Unterboss im Huttenraum rekrutieren sollte, sich aber mit dem Vorschuss abgesetzt hatte, um die Arbeitskräfte an eine höherbietende Partei zu verkaufen. Seine Kampfkraft war laut Bericht begrenzt, doch er hatte einige der schweineartigen Gamorreaner um sich gescharrt, die ihm als grobe Muskelkraft dienten. Sie musste ihn lebend fassen und nach Riileb im südlichen Huttenraum verfrachten. Darauf standen 1200 Credits Belohnung. Auf seinen Tod vielleicht die Hälfte.

Dany biss die Zähne zusammen und überprüfte ihre Ausrüstung ein letztes Mal. Die junge Kopfgeldjägerin wog die DLT-19X Blaster prüfend in ihren Händen, das vertraute Gewicht des Gewehrs ein kleiner Trost, während sie die Energiezellen überprüfte – nur noch ein begrenztes Kontingent an Munition, kaum genug für einen längeren Kampf. Ein Blick nach unten auf ihre Monlitzer S-195 Blasterpistole am Holster bestätigte dasselbe: auch hier waren die Energiezellen knapp. Sie seufzte schwer, der Atem hallte dumpf in ihrem abgenutzten Mandalorianer-Helm wider, den sie mit einem entschlossenen Ruck aufsetzte. Das HUD des T-Visiers leuchtete schwach auf, als sie die Verbindung zu "ShadowRelay" überprüfte. Mit einem letzten Blick auf die Daten trat Dany an die Laderampe der Dawn Chaser, die sich mit einem zischenden Geräusch öffnete, und der feuchte, faulige Geruch des Sumpfes schlug ihr entgegen, während sie sich mit einer rollenden Schulterbewegung und geschlossenen Augen unter dem Helm noch einmal innerlich wappnete, Vira Taan in den Tiefen von Gamorr aufzuspüren.

Ihre Stiefel sanken mit einem schmatzenden Geräusch in den schlammigen Morast, als sie dann von der Laderampe der Dawn Chaser trat, den Sumpf von Gamorr unter ihren Sohlen spürend. Ihre Muskeln gestrafft, die Hand nahe an ihrem Blasterholster, bewegte die junge Mandalorianerin sich mit entschlossenen Schritten in Richtung der kleinen Siedlung Naberrie, wo Vira Taan sich zuletzt aufgehalten hatte. Der dunstige Nebel des Sumpfes hing schwer in der Luft, während sie sich durch das morastige Gelände kämpfte, ihre blauen Augen hinter dem T-Visier ihres Helms wachsam auf die Umgebung gerichtet, bereit für jede Bewegung in der trüben Ferne.

Das HUD in Danys T-Visier flackerte schwach, während die Distanz zur Zielposition – der kleinen Siedlung Naberrie – stetig schrumpfte, die Anzeige von einem Klick auf wenige hundert Meter sank. Sie bewegte sich vorsichtig durch den Sumpf, ihre Stiefel sanken bei jedem Schritt in den Morast, doch sie hielt ihre Haltung aufrecht, die Hand stets nahe am Blasterholster. Hier auf Gamorr, in dieser rauen, abgelegenen Wildnis, würde eine voll ausgerüstete Person in mandalorianischer Rüstung auffallen wie ein bunter Jawa – anders als auf dichter besiedelten, zivilisierteren Welten, wo sie sich in der Masse hätte verbergen können. Dany wusste, dass sie sich unauffällig an die Siedlung schleichen musste, wenn sie Vira Taan lebend schnappen wollte.

Der Sumpf lichtete sich allmählich, und die jurtenartigen Gebäude von Naberrie kamen in Sicht, ihre groben Formen aus Leder und Holz verschmolzen fast mit dem morastigen Grün. Dany duckte sich hinter einen knorrigen Baum, dessen Wurzeln sich in den Schlamm gruben, und scannte die Umgebung durch ihr Visier. Das flackernde HUD markierte die Position ihres Ziels: eine kleine, okkupierte Cantina am Rand der Siedlung, ein baufälliges Gebäude mit einem schiefen Dach, aus dem schwaches Licht und gedämpfte Stimmen drangen. Vor der Cantina standen drei Gamorreaner-Wachen, ihre massigen, schweineartigen Gestalten unverkennbar – grunzend, mit Äxten und Knüppeln bewaffnet, patrouillierten sie träge vor dem Eingang. Im Inneren, durch ein schmutziges Fenster sichtbar, saß Vira Taan, der Twi'lek-Schmuggler, an einem Tisch, seine Lekku zuckten nervös, während er mit einem anderen zwielichtigen Typen sprach und offenbar ein Glas Alkohol nach dem anderen kippte. Ein Umstand, der von Vorteil sein konnte. Sie ließ ihren prüfenden Blick weiter über die Straßen schweifen; größtenteils verlassen. Wenigstens etwas.


Dany beobachtete die Szene einen Moment lang, ihre Wut über den letzten Fehlschlag – Torm Vex’ Flucht – trieb sie an und der Reiz, offensiv in dieses kleine Banthadorf zu stürmen und alles auf eine Karte zu setzen, nagte an ihrem Unterbewusstsein. Aber sie zwang sich zur Ruhe. Ein offener Angriff wäre Wahnsinn gewesen; ihre Munition war knapp, und die Gamorreaner waren trotz ihrer Trägheit kräftig und unberechenbar. Sie entschied sich, die Wachen leise auszuschalten, um an Vira heranzukommen...wie genau sie das anstellen würde, wusste sie noch nicht. Vermutlich würde es auf eine Mischung aus Intuition und Improvisation hinauslaufen. Ihre Hand glitt sicherheitshalber zum mandalorianischen Vibrodolch an ihrem Gürtel, die Klinge summte leise, als sie sich in Bewegung setzte, geduckt und lautlos, den Schutz der Schatten nutzend, während sie sich der ersten Wache von hinten näherte, die alleine ihre Runde um die Cantina herum drehte. Der Anblick des muskulösen Körperbaus des hochgewachsenen Nichtmenschen ließ sie aber dann doch leise schlucken und sie hielt kurz inne. War das wirklich klug?

// Gamorr // Äquatorialebene // Dorf Naberrie // Dany, gamorreanische Wachen





 
// Gamorr // Äquatorialebene // Dorf Naberrie // Dany, gamorreanische Wachen //

Dany schlich sich näher an die erste Wache heran, und erst aus der Nähe wurde ihr der massige, muskulöse Körperbau des Gamorreaners so richtig bewusst – seine breiten Schultern und die dicken Arme, die den Knüppel in seiner Hand wie ein Spielzeug wirken ließen. Sie schluckte schwer und ein Anflug von Zweifel kroch in ihr hoch. Vielleicht konnte sie mit einem gezielten Hieb des Knaufs ihrer Monlitzer oder der Vibroklinge einen von ihnen lautlos ausschalten – vielleicht. Aber drei von ihnen, ohne Alarm auszulösen? Das war ein riskantes Spiel. Sie hielt inne, duckte sich hinter eine der jurtenartigen Hütten am Rand der Siedlung und nahm mit straffer Körperhaltung Deckung, nun ihre Pistole fest umgriffen. Die Straßen von Naberrie lagen leer vor ihr, der Schutz der Nacht hüllte sie in Dunkelheit, nur das ferne Grunzen der Gamorreaner und das gedämpfte Lachen aus der Cantina durchbrachen die Stille.

"Usen'ye"

Flüsterte die Kopfgeldjägerin ihren mandalorianischen Fluch. Nein, das war der falsche Ansatz und sie musste umdenken.

"Was soll's"

Murmelte sie dann entschlossen, ihre Muskeln spannten sich an, als sie sich bereit machte. Mit einer fließenden Rolle sprang sie aus der Deckung, landete im Knien und feuerte noch in der Bewegung eine Betäubungssalve aus ihrer Blasterpistole ab. Der blaue Energiestoß traf den nichtsahnenden Gamorreaner, der ihr den Rücken zugewandt hatte, direkt in den Nacken. Er grunzte überrascht, seine massige Gestalt schwankte einen Moment, bevor er mit einem dumpfen Schlag in den Schlamm sackte, bewusstlos, während Dany sich sofort wieder mit einer fließenden und flinken Bewegung in die Schatten duckte. Ihr Herz hämmerte, als sie die verbleibenden zwei Wachen ins Visier nahm.

Der Schuss hallte durch die Nacht, und das wütende Grunzen der beiden verbleibenden Gamorreaner zerschnitt die Stille, während aus der Cantina hektische, wütende Schreie drangen. Dany hatte sich zurück in die Deckung gerollt, ihre Blasterpistole auf Kinnhöhe positioniert, und beobachtete die Schatten der Wachen, die zu ihrem bewusstlosen Kameraden hasteten und an ihm vorbei in ihre Richtung stürmten. Ihr Zeitfenster schrumpfte – Vira Taan würde nicht zögern, die Flucht zu ergreifen, sein Schiff war sicherlich irgendwo in der Verborgenheit des Sumpfes startbereit geparkt. Dany atmete entschlossen durch, trat aus der Deckung hervor und stellte sich den heranstürmenden Wachen entgegen.

Ihr erster Schuss saß präzise: Der vordere Gamorreaner brach im Ansturm zusammen, sein Gesicht klatschte in den matschigen Boden. Doch der zweite war schneller – zu schnell. Ihr nächster Schuss streifte nur seine Schulter, ließ ihn unbeeindruckt weiterstürmen. Dany wollte nachsetzen, doch der Hüne packte ihr Handgelenk, riss es mit brutaler Kraft vertikal nach oben und brachte sie mit einem massiven Bodycheck zu Fall. Ihre Blasterpistole glitt ihr aus der Hand, landete im Schlamm, ebenso wie das Gewehr auf ihrem Rücken, das sich von diesem löste, während Dany schmerzerfüllt aufstöhnte. Sie versuchte, sich abzurollen, ihr Körper nun von Schlamm bedeckt, doch ein gewaltiger Tritt traf ihre Rippen und schleuderte sie seitwärts gegen die Hütte, das Holz knarzte unter dem Aufprall. Mit wackeligen Beinen richtete sie sich auf, ihre Rippen brannten bei jedem Atemzug, und umkreiste den Gamorreaner, dessen grunzende Wut die Luft erfüllte, während sie fieberhaft nach einer Möglichkeit suchte, ihn auszumanövrieren.

Dany spürte den stechenden Schmerz in ihren Rippen, doch sie biss die Zähne zusammen und ihre blauen Augen hinter dem Visier ihres Helms funkelten vor Entschlossenheit. Der Gamorreaner, ein massiger Koloss wie all seine Artgenossen, grunzte wütend, seine kleinen Augen fixierten sie, während er seinen Knüppel hob, bereit, sie mit einem weiteren Hieb niederzustrecken. Doch Dany hatte nicht vor, ihm diese Chance zu geben. Ihre Optionen waren knapp, ihre Blasterpistole lag außer Reichweite im Schlamm, aber sie hatte ihre Schnelligkeit, ihre Intelligenz – und ihren Vibrodolch.

Sie umkreiste den Gamorreaner weiter, ihre Stiefel schmatzten im Morast, während sie seine Bewegungen studierte. Er war stark, aber langsam, seine Angriffe vorhersehbar. Dany lockte ihn, machte einen schnellen Schritt nach links, als würde sie fliehen, und der Gamorreaner fiel darauf herein, stürmte mit einem tiefen Grunzen vorwärts, den Knüppel in einem weiten Bogen schwingend. Doch Dany war vorbereitet – sie duckte sich unter dem Schlag hinweg und nutzte den Schwung des Gamorreaners gegen ihn. Mit einer fließenden Bewegung zog sie den Vibrodolch aus der Scheide an ihrem Gürtel. Die Klinge summte leise, als sie aktiviert wurde.

Der Gamorreaner, nun aus dem Gleichgewicht, drehte sich schwerfällig zu ihr um, doch Dany war schneller. Sie sprang nach vorne, nutzte ihre Athletik, um sich an seiner Seite hochzuziehen, ihre freie Hand griff nach seiner Schulter, um sich abzustützen. Mit einer präzisen Bewegung rammte sie den Vibrodolch in die ungeschützte Stelle unter seinem Arm, wo die dicke Haut des Gamorreaners am dünnsten war. Die vibrierende Klinge durchdrang das Fleisch mit einem widerlichen Geräusch, und der Gamorreaner brüllte vor Schmerz, ließ den Knüppel fallen und taumelte zurück, während er versuchte, nach ihr zu greifen.

Dany ließ nicht locker. Sie zog den Dolch heraus, wurde mit einem kraftvollen Ruck des Gegners zurückgeschleudert und um seinem wilden, verzweifelten Hieb zu entgehen, nutzte sie den Moment, als er sich noch vor Schmerz krümmte. Mit einem gezielten Tritt gegen sein Kniegelenk – ein lautes Knacken hallte durch die Nacht – brachte sie ihn endgültig aus dem Gleichgewicht. Der Gamorreaner stürzte mit einem dumpfen Schlag in den Schlamm, seine massige Gestalt zuckte noch einen Moment, bevor er regungslos liegen blieb, sein schweres Atmen das einzige Zeichen, dass er noch lebte.


Dany keuchte, wischte den Schlamm von ihrem Visier und hob ihre beiden Waffen aus dem Morast heraus, ihre Hände zitterten dabei leicht von der Anstrengung. Auch ihre Rippen brannten wie die Hölle. Sie hatte keine Zeit zu verlieren – Vira Taan war noch in der Cantina, und die Schreie von drinnen wurden lauter. Das Geräusch einer wild aufschlagenden Tür auf der Hinterseite hallte durch die verlassenen Straßen des Dorfes und ließ sie aufzucken. Die vollkommen schlammbedeckte und angeschlagene Mandalorianerin knurrte und setzte sich unter Schmerzen schnell in Bewegung. Sie musste handeln, bevor er entkam.

// Gamorr // Äquatorialebene // Dorf Naberrie // Dany, Vira Taan weiter entfernt //
 
// Gamorr // Äquatorialebene // Dorf Naberrie // Dany, Vira Taan weiter entfernt //

Unter Schmerzen setzte die blonde Mandalorianerin zu ihrem Sprint an, jeder Schritt ein Kampf gegen den stechenden Schmerz in ihren Rippen, dort wo der Tritt des Gamorreaners sie auf der einen Seite getroffen hatte und auf der anderen Seite, mit der sie gegen das Holz dieser verdammten primitiven Hütte geknallt war. Ihre leichte Durastahl-Rüstung war wenigstens ein Segen, denn sie hielt das Gewicht gering und erlaubte ihr, sich trotz der Verletzung schnell zu bewegen – doch in Gedanken verfluchte Dany sich dafür, nicht längst einem Jetpack Priorität eingeräumt zu haben, vor einigen Zyklen, als sie die Credits dafür gehabt hätte. Ein Jetpack hätte sie jetzt über den tückischen Morast getragen, statt sie durch den zähen Schlamm stapfen zu lassen, der unentwegt und mit jedem schweren Schritt an ihren Stiefeln zog.

Sie rannte in Richtung der Cantina, aus der sie hektische Schreie und das Poltern von umgestoßenen Möbeln hörte. Vira Taan hatte die Schüsse gehört und war auf der Flucht – Dany sah seinen Schatten durch die Hintertür der Cantina verschwinden, seine Lekku wippten panisch, während er in den Sumpf floh. Sie biss die Zähne zusammen, ihre Muskeln brannten, als sie ihm nachsetzte, doch das Terrain von Gamorr machte ihr das Leben zur Hölle. Der Morast war tief und zäh, jeder Schritt ein Kraftakt, bei dem ihre Stiefel bis zu den Knöcheln einsanken, das schmatzende Geräusch des Sumpfes begleitete jeden ihrer Schritte. Wurzeln und Schlingpflanzen, die aus dem brackigen Wasser ragten, drohten sie ununterbrochen zu Fall zu bringen – gerade als sie laut fluchen wollte, verfing sich ihr Fuß in einer verborgenen Wurzel, und sie stolperte, fing sich gerade noch mit einer Hand ab, der Schlamm spritzte auf ihre Rüstung und verschmierte ihr Visier. Verzögert ertönte ihr wütend hervorgestöhnter Fluch leicht verzerrt durch den Helm:


"SHABUIR!"

Getrieben vom Schmerz und ihrem unbeugsamem mandalorianischen Willen, fand sie die notwendige Kraft, um gedämpft durch die zahlreichen Hindernisse - oder besser gesagt das große ganze Hindernis, dass die Wildnis von Gamorr darstellte - weiterzurennen. Der Sumpf war ein reines Labyrinth aus trübem Wasser und tückischem Untergrund und die Sicht durch den dichten Nebel zu allem Überfluss eingeschränkt, der in der Nacht über dem Morast hing. Dany wischte hastig den Schlamm von ihrem Visier, das HUD flackerte, während es Vira Taans Wärmesignatur als einziges mit den Augen erkennbares Indiz seiner Position anzeigte. Er war schnell, aber nicht schnell genug. Sie hörte sein Keuchen, das Platschen seiner Schritte im Wasser und trieb sich weiter voran, ihre Beine zitterten vor Anstrengung, während sie über einen umgestürzten Baumstamm sprang, nur um auf der anderen Seite knöcheltief in einem Tümpel zu landen. Das brackige Wasser spritzte hoch, durchnässte die Cargohose unter ihrer Rüstung und der faulige Gestank des Sumpfes brannte wie Feuer in ihrer Nase. Doch sie ließ nicht nach – Vira Taan war ihre Chance, ihren letzten Fehlschlag wiedergutzumachen, und sie würde ihn nicht entkommen lassen, egal wie sehr der Morast sie zurückhielt. Egal wie absolut schlecht es ihr in diesem elendigen Sumpf erging - ihr Ziel hatte mit den selben Problem zu kämpfen, wie die lauten Flüche vor ihr verrieten.

Vor ihr ertönte schließlich der Klang eines nassen Aufpralls, gefolgt von einem weiteren wütenden Fluch, der durch den Sumpf hallte. Es war Vira – er war in Schwierigkeiten geraten. Beflügelt von ihrem Instinkt beschleunigte die Kopfgeldjägerin ihre Schritte, das Adrenalin verdrängte den Schmerz in ihren Rippen, während sie durch den Morast hetzte. Ihr HUD zeigte die Wärmesignatur des Twi'leks, der sich am Boden wand, und als sie ihn erblickte, wurde sie schließlich langsamer. Vira lag im Schlamm, verheddert in einer dicken Ranke, die sich um seine Beine geschlungen hatte, und rollte verzweifelt hin und her, während er eine Reihe huttischer Flüche ausstieß, die Dany bis auf einige offensichtliche Ausnahmen nicht verstand.

Mit langsamen, bedachten Schritten näherte sie sich nun ihrem Ziel, der Morast an dieser Stelle besonders hinterlistig – jeder Schritt drohte, sie tiefer in den zähen Schlamm zu ziehen. Vira bemerkte sie, seine Lekku zuckten panisch, und mit einer ruckvollen Bewegung brachte er sich auf die Beine, zückte ein Messer und stürzte sich deutlich im Ungleichgewicht befindend auf sie. Doch Dany war schneller und hatte den besseren Halt. Sie packte seinen Arm, drehte ihn mit einer geschickten Bewegung in einen schmerzhaften Hebel und zwang den Twi'lek mit kompromissloser Bestimmtheit zurück in den Schlamm, sein Gesicht klatschte in den Morast. Er wand sich, versuchte sich zu befreien und seine Flüche wurden zu einem erstickten Gurgeln, doch die Mandalorianerin zückte ihren Vibrodolch und hielt sie ihm an den Hals.

"Stillhalten, sonst schneide ich dir etwas ab, das du vermissen wirst"

Zischte sie, ihre Stimme kalt und unnachgiebig. Diese Worte brachten ihn zum Einhalten – Vira erstarrte, streckte die Arme in einer ergebenden Pose aus, während sein vor Adrenalin zitternder Körper langsam zur Ruhe kam. Die mandalorianische Kopfgeldjägerin ließ die Klinge sinken, zog die Energiehandschellen von ihrem Gürtel und fixierte seine Arme mit den Schlingen, die sich mit einem leisen Klicken schlossen. Unter höchster Kraftaufwendung, ihre Rippen schrien bei jeder Bewegung vor Schmerz, zerrte sie den Twi'lek auf die Beine. Der Schlamm klebte an ihnen beiden, und Vira stolperte, doch Dany hielt ihn fest, ihre Entschlossenheit trieb sie an, den Auftrag zu Ende zu bringen, trotz der Qualen, die ihren Körper durchzog
en. Sie
hielt nun einen Moment inne, ihr Atem ging schwer, während sie sich im dichten Sumpf von Gamorr orientierte. Das HUD ihres Helms flackerte, zeigte die Dawn Chaser zwei Klicks entfernt – ein langer Weg durch den tückischen Morast, besonders mit einem Gefangenen im Schlepptau. Mit langsamen, deutlich erholsameren Schritten setzte sie sich in Bewegung, den Twi'lek fest fixiert. Doch Vira Taan war ein Mistkerl – immer wieder ließ er sich absichtlich fallen, wissend, wie viel Kraft es Dany kostete, ihn jedes Mal zurück auf die Beine zu zerren, während ihre Rippen bei jeder Anstrengung protestierten.

Sie ließ sich nicht beirren, doch ihre Geduld schwand. Mit einer unterschwelligen Wut in ihrer Stimme, die durch den Helm gedämpft, aber nicht weniger bedrohlich klang, drehte sie den Arm des drahtigen Twi'leks schmerzhaft weiter.

"Lass das, sonst breche ich dir den verdammten Arm. Jagyc'kovid!"

Der mandalorianische Fluch rollte hart über ihre Lippen. Vira schnaubte schmerzverzerrt, seine Lekku zuckten, doch er gab nach.

"Bleib ruhig, Stoopa. Du hast gewonnen"

Seine Stimme war ein Mix aus Resignation und Schmerz, während er sich endlich fügte. Dany lockerte ihren Griff minimal, hielt ihn aber weiterhin fest im Griff, ihre Entschlossenheit ungebrochen, als sie ihn durch den Morast zurück zu ihrem Schiff schleifte. Schritt für Schritt. Meter für Meter. Nun ging es deutlich besser voran. Manchmal musste man nur bestimmt sein, wie sie sich mit einem unter ihrem Helm verborgenen und gequälten Lächeln dachte. Sie machten jetzt wichtige Meter gut.


"Na also - schon viel besser"

Mit dieser süffisanten Bemerkung lockerte sie ihren Griff ein Stück weiter und fünfzehn Minuten später erreichten sie die Dawn Chaser. Dany blickte prüfend rundherum um sie. Alles beim Alten. Die Rampe des rostigen Frachters öffnete sich zischend, begleitet vom markanten Knarzen der abgenutzten Mechanik des alten Schiffs. Vira Taan feixte, seine Lekku zuckten spöttisch, während er ein paar Bemerkungen auf Huttese von sich gab – wahrscheinlich abfällige Kommentare über das heruntergekommene Schiff, das vor ihm stand. Dany hingegen hatte genug. Mit einem festen Griff packte sie ihn von hinten am Hals, wobei ihre schwieligen Finger sich in seine Haut gruben und führte ihn die Rampe hoch. Ihre Stiefel hinterließen schlammige Abdrücke, die sich auf dem gesamten Boden verteilten. Im Frachtraum angekommen, stieß sie den Twi'lek in die Käfigvorrichtung, fixierte ihn an deren Wand und ignorierte seine leisen Flüche, die er in ihre Richtung murmelte.

Erschöpft trottete die blonde Mandalorianerin schließlich ins Cockpit und weitere Schlammspuren zogen sich hinter ihr über den Boden des Schiffes. Mit zittrigen Fingern löste sie die Durastahl-Platten von ihrer Brust und ihren Schultern, das Gewicht der Rüstung fiel von ihr ab, bevor sie den Helm abnahm und ihn auf die Konsole warf. Ihre blonde Mähne klebte verschwitzt an ihrem Nacken, ihre blauen Augen waren müde, aber erleichtert. Sie ließ sich entkräftet in den Sitz des Cockpits fallen, ein leises Stöhnen entkam ihren Lippen, als ihre schmerzenden Rippen protestierten. Ein Schmerz, der sich intensivierte, als sie sich hinunterbeugte, um die vollkommen verdreckten Stiefel abzuschütteln.

Was für ein verdammter Tag, dachte sie, während sie den Kopf zurücklehnte und für einen Moment die Augen schloss. Keine. Sumpfwelten. Mehr. Fürs. Erste.


// Gamorr // Äquatorialebene // Nahe des Dorfs Naberrie // Dawn Chaser - Dany, Vira Taan fixiert im Frachtraum //




 
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