Ansiv Reeblac
junger Botschafter
Also ich hoffe ich erlebe noch den Tag dass sich jemand an eine Neuverfilmung von LotR traut und
Pöse Gedanken du da hast

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Also ich hoffe ich erlebe noch den Tag dass sich jemand an eine Neuverfilmung von LotR traut und
Ich sag mal so, zu glauben dass es in den nächsten 30-40 Jahren keine Neuinterpretation geben wird ist vielleicht etwas naiv.Pöse Gedanken du da hast![]()
30-40 Jahren
Genau. So. Ist. Es.
Eine Verfilmung ist nicht das Buch.
Wenn im Film aus einem Mann eine Frau gemacht wird... oder aus einem Weissen ein Schwarzer... oder aus einer Schildkröte ein Goldfisch... What ever.... Vielleicht funktioniert das im Film! Das weiss man erst wenn man es sieht.
Kritisch wird es erst wenn das Originalmaterial verändert wird.
Nun ja dass es auch Hobbits außerhalb des Auenlandes gibt wusste man spätestens als man die Vorgeschichte Sméagols erfuhr. Dass Bilbo nicht alle Hobbits zum Geburtstag einladen konnte versteht sich auch von selbst.Natürlich ist eine Adaption immer anders, ein Film ist kein visuelles Hörbuch, und Veränderungen wird es immer geben. Schon alleine was pacing und Timing anbelangt.
Wobei man sich als Fan des Originals immer Werktreue wünscht. Ich hatte Herr der Ringe z.B. noch gar nicht gelesen als ich die Zwei Türme vor fast zwanzig Jahren im Kino sah, da hat es mich herzlich wenig gestört dass die Elben als Verstärkung in Helmmsklamm aufgetaucht sind. Aus heutiger Sicht ist mir aber klar dass das narativ ein ziemlich starker Eingriff war, und man sich folglich eigentlich fragen müsste warum die Elben (und Zwerge) nicht auch in Gondor oder der Endschlacht vor den Schwarzen Toren dabei waren.
Aber Peter Jackson hatte eben seine eigene Vision und hat es dementsprechend zurecht gebogen. Hat bei Herr der Ringe aber irgendwie besser Funktioniert als bei der Hobbit Trilogie. Aber die beiden Trilogien passen wenigstens visuell noch gut zusammen, und 2013 hat es irgendwie keinen gestört das es keine multiethnischnen Hobbits, Elben, Zwerge oder Orks gibt. Da haben sich die Fans eher noch um die erzwungene Liebesgeschichte aufgeregt.
Allerdings, grundlose Veränderungen nur um den Zeitgeist zu befriedigen und "Woke" zu wirken, während den Produzenten richtige Probleme am Allerwertesten vorbei gehen, gehen mir immer mehr auf die Nerven. Als ob diesen alten weißen Männern wirklich etwas an MeToo oder BLM liegen würde.
Nicht das mich jetzt schwarze Hobbits stören würden, es wirft dann halt nur zwangsweise die Frage auf, wo waren diese während des Hobbits und den Ringkriegen? Oder hat Bilbo diese einfach nicht zu seinem Hundertelfzigsten Geburtstag eingeladen, weil er die Harfoots noch weniger leiden kann als die Sackheim Beutlins?
Nach der Logik müsste es ja schon längst ein Remake der Pate Trilogie geben, ist schließlich auch eine der besten Buchverfilmung. ^^Ich sag mal so, zu glauben dass es in den nächsten 30-40 Jahren keine Neuinterpretation geben wird ist vielleicht etwas naiv.![]()
Ich sag mal so, zu glauben dass es in den nächsten 30-40 Jahren keine Neuinterpretation geben wird ist vielleicht etwas naiv.
Im Sinne des Erfinders war das aber ganz klar nicht...
@Minza Ich meine mal gelesen zu haben dass Tolkien generell sehr ablehnend war was eine Verfilmung seines Stoffes betraf
Wenn man schon auf Diversität setzen will. Wieso stellt man Isildur nicht einfach einen Mann oder eine Frau aus Harad oder eine(n) Korsaren/in aus Umbar zur Seite. Die sehen südländisch aus und gleichzeitig könnte man gleich zeigen dass nicht alle Südlinge böse waren (was ich eh nie glaubte, und ja auch ein Faramir in TTT schon andeutete).
Hobbits hatten lange vor dem Ringkrieg schon Kontakt zu Menschen. Das Auenland wurde ihnen 1601 D.Z. von König Argeleb II überlassen und ich glaube, sie waren dann wohl auch seine Untertanen. Und vorher lebten sie am Anduin, unweit der Rohirrim. Das rohirrische Wort für Hobbit (kûd-dûkan) leitet sich sogar von der Selbstbezeichnung der Hobbits ab. Wenn Boromir und Éomer trotzdem noch nie von ihnen gehört haben, haben die Historiker die Hobbits wohl einfach vergessen. Angeblich sollen Hobbits auch an der Schlacht von Fornost teilgenommen haben, was aber in menschlichen Aufzeichnungen nicht erwähnt wurde. Somit würde es eigentlich ins Bild passen, wenn die Hobbits schon im zweiten Zeitalter (in einem gewissen Ausmaß) mitgemischt hätten und Menschen das später einfach vergessen hätten.Glaub mein Problem mit einem Hobbit als Begleiter Isildurs wäre so gar nicht seine Hautfarbe sondern eher der Umstand dass es lange vor Aragorn eine Begegnung zwischen Menschen und Hobbits gegeben hätte. Ich mein, würde ein Hobbit aktiv mitmischen bei den Geschehnissen hätte das doch irgendwie in den Archiven vermerkt sein müssen. Sowohl Boromir als auch Faramir wirkten auf mich aber so als hätten sie nie zuvor von Hobbits gehört. Von Eomir und den Rohirim ganz zu schweigen.
Ja, ich geb zu. In meiner Fanfiction zum 4. Zeitalter hätten die Könige Gondors auch sehr eng mit den Hobbits zusammengearbeitet. In “meiner” Version der Sequels wäre ein Stolzfuß der große Held gewesen.Weil die Fans Hobbits sehen wollen. Wurde doch auch schon hier im Thread gesagt, dass man sich vor allem auf diese und aufs Auenland freut. Das sind die Publikumslieblinge und Zugpferde für kommende Werke.
Dass es nur drei Phänotypen gibt ist halt auch nur Hardcore Insider Wissen.