Comicverfilmung Marvel Cinematic Universe

Und ? Die Spider-Man Filme mit Holland werden ja von Sony vertrieben. Ein Auftritt von Miles Morales ist da also nicht so unwahrscheinlich.

Marvel/Disney hat mehrere Jahre lang einige Bemühungen unternehmen müssen (und mit Sicherheit jede Menge Geld in die Hand nehmen müssen), um Spiderman ins MCU holen zu können. Bei Venom und Miles Morales wird das kaum anders sein.

Grüße,
Aiden
 
Nope, Deak hat hier ursprünglich ins Feld geführt, dass die typische Rezeptur des MCU-Films sich nicht ändern würde (IMO: stimmt) und dieses einem mittlerweile zum Halse heraus hängen müsse (IMO: stimmt nicht).

Das MCU ist und bleibt seicht, oberflächlich und leicht verdaulich. Wer da plötzlich "Hamlet", "Die Blechtrommel" oder "Donnie Darko" in Vollausprägung erwartet, ist hier einfach falsch. Es würde auch niemand auf die Idee kommen, einen Film wie Scary Movie aus der Hand von Quentin Tarantino zu erwarten.
Auf @Deak habe ich mich deswegen auch gar nicht bezogen, sondern auf das Zitierte.

Und es geht nicht darum ob das MCU seicht, oberflächlich und leicht verdaulich ist, sondern ob die Filme dann trotzdem gut oder schlecht sind. Es muss doch qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Filmen geben oder sind die Marvelfilme wirklich Einheitsbrei und weder Regie, Kamera, Drehbuch noch Schauspieler haben einen Einfluss auf die Qualität?
Auch Deak hat ja den ein oder anderen Marvelfilm gut gefunden, die Avengerfilme fand er wohl echt knorke. Oder um beim Gleichnis zu bleiben...er weiß einen guten und schlechten Burger zu unterscheiden, ein Steak erwartet er aber nicht.
 
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Auf @Deak habe ich mich deswegen auch gar nicht bezogen, sondern auf das Zitierte.

Da ich diesen Stein ins Rollen gebracht habe, halte ich es für angebracht, einen weiteren Wildwuchs meiner Fastfood-Allegorie hier einzudämmen. Das Franchise steht nun mal für ein gewisses Unterhaltungsniveau. Daran ist kaum zu rütteln auch wenn das trotzdem bei jedem neuen Kinofilm aufs neue ausdiskutiert werden muss. Egal wie sinnlos das ist.

Irgendwo bin ich auch ein wenig angeätzt, dass sich diese Diskussion über mehrere Seiten hier lang zieht und außer mir noch keiner diesen Film wirklich gesehen zu haben scheint. Oder mal eine qualitativ belastbare Wertung zu diesem hinterlassen hätte. Ich will hier nicht mal einen mittelklassigen (Ich gab 7,5 von 10; das ist "okay", aber sicher kein Überflieger/Film des Jahres/Bessergehtnich) Film über Gebühr verteidigen. Aber irgendwie sollten die Aussagen hier dann doch mal in der Realität verankert sein: Haut eure Rezensionen in Eigenleistung raus, ohne bei Youtubern abzuschreiben. Bislang geht hier aber einfach nur Metadiskussion ab und die Leute beziehen ihre Meinung aus ... ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Im Kino waren außer mir ganze zwei andere Leute? Dafür wird hier verdammt viel geschrieben und gewertet.

Um deinen Ansatzpunkt mit der schlechten Zubereitung mal konkret aufzugreifen: Bei handwerklichen Kritikpunkten sind wir in diesem Thread einfach noch lange nicht angekommen. Zumal der mehrfach von mir kritisierte Youtube-Beitrag von richtig schlechten(!) Effekten spricht. Voll mies und zwar von so unterirdischer Qualität, dass mir davon über 105 Minuten lang auf einer der größten 4K-Kinoleinwände dieses Landes absolut NICHTS aufgefallen ist. :rolleyes: Das ist ne Aussage, die sich exemplarisch und objektiv darlegen ließe. Davon sehe ich hier aber nullkomma gar nix. Auch nicht von Deak, der eben jenem Youtube-Beitrag wortwörtlich "in fast jedem Punkt recht geben muss".
 
Das Franchise steht nun mal für ein gewisses Unterhaltungsniveau. Daran ist kaum zu rütteln auch wenn das trotzdem bei jedem neuen Kinofilm aufs neue ausdiskutiert werden muss. Egal wie sinnlos das ist.
Wir drehen uns im Kreis. Offensichtlich geht es den Leuten dann wohl um Nuancen auf diesem Unterhaltungsniveau. Anders lässt es sich nicht erklären, dass manche Filme auf diesem Niveau gut ankommen und andere nicht. Auch David Hain hat schon Marvelfilme sehr gut bewertet (Infinity War war auf seiner Jahresbestlisten, ebenso wie Captain America 2), hat also offenbar kein Problem mit dem "marvel'schen Unterhaltungsniveau", sondern es geht ihm um die Qualität.

Bislang geht hier aber einfach nur Metadiskussion ab und die Leute beziehen ihre Meinung aus ... ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Diese Metadiskussion war nun mal schon da bevor jemand im Kino war und Leute diskutieren hier halt auch warum sie nicht ins Kino gehen. Muss man aushalten, gerade bei einem Franchise bei dem wohl die meisten Diskutanten schon einen Marvelfilm gesehen haben und bestimmt nicht mit falschen Erwartungen an die Sache herangehen.

Dafür wird hier verdammt viel geschrieben und gewertet.
Wer hat den gewertet? Also außer denen die den Film gesehen haben.

Das ist ne Aussage, die sich exemplarisch und objektiv darlegen ließe. Davon sehe ich hier aber nullkomma gar nix.
Er gibt exemplarische Beispiel. Das Raumschiff von Captain Marvel spricht er an, ebenso wie den Grünstich um die Haare, durch den exzessiven Einsatz von Greenscreens. Er hat da also leider nicht NICHTS gesehen. Szenen wird er natürlich nicht zeigen können...sollte klar sein.

Aber er hat auch schonmal ganz explizit was zu CGI gemacht und Marvel ist da ein großer Teil von:


Exemplarisch und objektiv...
 
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Wir drehen uns im Kreis.

Eigentlich nicht. Ich persönlich bin in diesem Pünktchen ziemlich firm, dass sich ne Comicverfilmung einfach nicht als die Ultima Ratio des Filmerlebnisses verstünde. :D
Auch wenn man sich das als Zuschauer (und womöglich als Fan) noch so sehr wünscht. Andere haben davon die Nase voll. Ist auch okay. Geht mir bei Star Wars unter Disney auch so, aber ich äußere mich nicht mal in einem Hundertstel aller Gelegenheiten, die dieses Forum mir dazu anbietet. Das ist eine aktive Entscheidung von mir, meine Klappe zu diesen Dingen zu halten, die ich persönlich zwar doof finde, aber andere ihren Spaß dran haben.

Muss man aushalten, gerade bei einem Franchise bei dem wohl die meisten Diskutanten schon einen Marvelfilm gesehen haben und bestimmt nicht mit falschen Erwartungen an die Sache herangehen.

Du weißt doch ganz genau, wie man es nennt, wenn man anhand weniger Elemente eine verallgemeinernde eine Aussage über die Obermenge trifft: Ein Vorurteil. Und wer Ebensolche von sich gibt, muss eben auch das Echo dafür aushalten können. Diese Tür schwingt in zwei Richtungen, aber das liest sich jetzt auch deutlich dramatischer, als es hier tatsächlich von mir gemeint ist. ;)

Wer hat den gewertet? Also außer denen die den Film gesehen haben.

Ich weiß ja nicht, wie du es siehst, aber ich halte solche Statements durchaus für ne einigermaßen deutliche Absage an den Film an sich. Schwer, da noch irgendwie eine Art von wohlwollender Unvoreingenommenheit rein zu deuten:

Zu "The Marvels": Interessiert mich tatsächlich überhaupt nicht. Und da ich schon mit den letzten Kinofilmen wenig bis gar nichts anfangen konnte ("Thor 4" schlechtester Film der letzten Jahre) - abgesehen von "Guardians 3" den ich ganz nett fand - werde ich mir den allerhöchstens mal bei Disney+ ansehen.
Ms. Marvel:
Gehe ich nur ins Kino, wenn mich jemand dazu einlädt. Aber dann halt auch mehr, weil ich mit Freunden mal wieder raus will.
Also, ich bin da definitiv raus inzwischen. Mir fehlt einfach die Zeit, sich neben den 3 - 5 Kinofilmen pro Jahr auch noch 3 - 5 Serien anzuschauen.

Hier geht es dann ganz konkret auch nicht mehr um Nuancen. Die Entscheidung, etwas aktiv nicht mehr weiter zu verfolgen ist ja in Ordnung. Habe ich auch schon wiederholt gemacht. Nur ist dies dann ein deutlicher Schlussstrich, der keinerlei Abstufungen mehr zulassen kann.

Er hat da also leider nicht NICHTS gesehen.

Er hat vor allem auch nicht die 99% aller anderen Effekte und praktischen Bemühungen gesehen, die vom Compositing, Renderíng, Setdesign, Kostümdesign und der 3D-Konvertierung reichen, die allesamt in ein hochprofessionelles Gesamtergebnis hineingespielt haben. Diese Kritik ist für mich nach wie vor einfach gar nicht nachvollziehbar. Das Prädikat "Effekte scheiße" hat dieser Film ganz sicher nicht verdient. Wenn man einmal bedenkt, unter welch asozialen Bedingungen die VFX-Fachkräfte da für die Marvelproduktionen noch und nöcher Überstunden schieben mussten, finde ich solche Aussagen auch noch ziemlich despektierlich den betroffenen Menschen gegenüber. Zum Glück haben sich diese Leute endlich in Gewerkschaften organisieren können.
 
Eigentlich nicht. Ich persönlich bin in diesem Pünktchen ziemlich firm, dass sich ne Comicverfilmung einfach nicht als die Ultima Ratio des Filmerlebnisses verstünde. :D
Wer glaubt das auch schon? Es wäre halt schön wenn die Comicverfilmung auch gut wäre. Das ist wohl das entscheidende Kriterium. :D

Geht mir bei Star Wars unter Disney auch so, aber ich äußere mich nicht mal in einem Hundertstel aller Gelegenheiten, die dieses Forum mir dazu anbietet. Das ist eine aktive Entscheidung von mir, meine Klappe zu diesen Dingen zu halten, die ich persönlich zwar doof finde, aber andere ihren Spaß dran haben.
Und andere machen das nicht, ist doch vollkommen in Ordnung. Andere sind nicht so firm und geben das ganze Franchise wegen ein paar Rohrkrepierern auf, sondern schauen sich trotzdem die Trailer an zum neusten Ableger und entscheiden dann, ob man dem Film eine Chance im Kino gibt oder nicht.

Ich weiß ja nicht, wie du es siehst, aber ich halte solche Statements durchaus für ne einigermaßen deutliche Absage an den Film an sich. Schwer, da noch irgendwie eine Art von wohlwollender Unvoreingenommenheit rein zu deuten:
Die sind aber eindeutig nicht an den Film an sich, sondern an den Kinobesuch. Keiner davon kritisiert den Film inhaltlich oder bewertet ihn. Das ist doch wohl ein eindeutiger Unterschied zum blinden verrissen.

Er hat vor allem auch nicht die 99% aller anderen Effekte und praktischen Bemühungen gesehen, die vom Compositing, Renderíng, Setdesign, Kostümdesign und der 3D-Konvertierung reichen, die allesamt in ein hochprofessionelles Gesamtergebnis hineingespielt haben. Diese Kritik ist für mich nach wie vor einfach gar nicht nachvollziehbar. Das Prädikat "Effekte scheiße" hat dieser Film ganz sicher nicht verdient.
Also Setdesign und Compositing spricht er gezielt an. Seine Kritik an den Effekten ist halt etwas mehr als "Effekte scheisse".

Wenn man einmal bedenkt, unter welch asozialen Bedingungen die VFX-Fachkräfte da für die Marvelproduktionen noch und nöcher Überstunden schieben mussten, finde ich solche Aussagen auch noch ziemlich despektierlich den betroffenen Menschen gegenüber.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Effekte findet er halt nicht gut, was eine legitime Kritik ist. Die Umstände unter denen diese entstehen, hat er übrigens auch auf dem Schirm (siehe verlinktes Video...da geht es nämlich genau darum).
 
Also Setdesign und Compositing spricht er gezielt an. Seine Kritik an den Effekten ist halt etwas mehr als "Effekte scheisse".

Echt?

03:10 - "Und warum sieht das eigentlich alles so scheiße aus?"
08:43 - "Es gibt natürlich wieder diese flachen Volumes vor denen die stehen. Alles ist immer so in 2d und dadurch wirkt das so unspektakulär."
09:01 - "Da stehen sie an Bord des Raumschiffs von Captain Marvel und das ist nicht mal ein Set! Die stehen da ausschließlich vor greenscreen! Die haben's nicht mal geschafft da ein Bett hinzustellen oder einen Tisch und du siehst an den Rändern der Haare der drei Personen diesen grünen Schimmer der vor Green Screen immer entsteht und da dacht ich so: Krass!"
11:00: - "...es sieht scheiße aus..."

Nope. Das ist kleinliches Gemotze. Und warum? Weil es einfach nicht ein Bisschen durch alles andere, was dieser Film erfolgreich und sehr gut und schön präsentiert, ins rechte Lot gebracht wird. Das ist substanzloses Nitpicking. Kann man machen. Aber Bluffen und damit durchkommen kann man einfach nicht.

Case Closed.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Effekte findet er halt nicht gut, was eine legitime Kritik ist.

Nö, ist einfach nicht legitim. Die paar Wortfetzen weiter oben trüben kein Stück darüber hinweg, dass da
mehrere Minuten lang Tentakelkatzen die ganze Besatzung einer Raumstation durch verschlucken und entschlucken retten, dass es eine wirklich lange und hervorragend gute Gesangs- und Tanzsequenz gibt
und dass so ziemlich alle Kampfsequenzen ziemlich gut choreographiert und beim Zusehen verständlich und ohne Rapid-Cut-Massacre rüber gebracht wurden. Das ist ein Level von Ignoranz, welches einfach nur noch uncool ist.

BeHaind hat viel Meinung. Und sie ist in weiten Teilen einfach gar nicht gut begründet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das passt doch vorne und hinten nicht. Auch Marvelfilme sind in erster Linie Filme, die man als solche sehen und auch bewerten kann. Die Kritik ist hier also nicht, dass man die Burger nicht mag, weil man ein Steak erwartet hat, sondern, dass das Fleisch nicht durch ist und der Salat fade ist. Marvelfilme erleben doch auch ein auf und ab was die Qualität angeht und das ist auch vollkommen diskutabel und nichts anderes wird hier gemacht. Also ja...man kann dem Restaurant anlasten, dass der Burger schlecht ist, weil niemand geht in ein Restaurant und erwartet schlechtes Essen.

Wüsste nicht, warum das nicht passen sollte.
Ich hab ja ganz bewusst die Prämisse aufgestellt, dass Kritik (nur) dann Sinn macht, wenn ich dieser Art von Filmen grundsätzlich was abgewinnen kann. Auf die Allegorie umgelegt (die mittlerweile vermutlich schon jedem zum Hals raushängt - sorry for that ^_^): ich geh nicht in ein Burgerrestaurant, um mich anschließend darüber zu beschweren, nur Burger bekommen zu haben. Ist diese elementare Voraussetzung jedoch gegeben, macht es natürlich Sinn, über Qualitätsunterschiede zu sprechen, kann u.U. sogar Spaß machen.
Beim von mir zitierten User hatte ich jedoch den Eindruck, dass er Marvelfilmen noch nie was abgewinnen konnte, was völlig legitim ist. Ich kenne mehrere solcher Leute. Mit denen diskutiere ich dann aber nicht über diese Filme bzw. fände ich es befremdlich, wenn diese mir einreden wollten, keinen Sinn für gutes Essen zu haben, weil ich Fastfood auch mal ganz geil finde. Da ist gegenseitiger Frust doch vorprogrammiert.
 
So sehr ich David Hain als Kritiker manchmal schätze, mir ist schonmal aufgefallen, dass er bei einem Film eine Meinung hat und dabei den Fokus aus den Augen verliert. Bei der Kritik zu "The Burial" (den ich persönlich sehr gelungen fand), kam erst später im Podcast mit Robert Hofmann heraus, dass er den eigentlichen Kern des Films (systematische Ausbeutung einer Minderheitengruppe) gar nicht mitbekommen hat.

Seine Ausrede war dann: "Ach da bin ich vielleicht schon ausgestiegen aus dem Film." Und ich war komplett fassungslos und dachte: Wie kann man den Hauptkern des Films denn verpassen und dann eine Kritik aufnehmen?!

Das fand ich ehrlich gesagt auch ziemlich ignorant, da die Kritik in dem Fall völlig verfälscht ist.
 
Loki Finale war grandios gut und ich hoffe, dass seine Geschichte noch nicht ausgezählt ist.

Was mich persönlich an einigen der letzten Filmen nervte: gefühlt sämtliche sehr jungen Protagonisten sind super intelligent und haben schon mit drei aus Lego einen Arc Reaktor in der Garage gebaut (überspitzt formuliert)-sorry, das finde ich einfach nur noch lächerlich und unglaubwürdig.
 
Von der Loki-Serie hört man viel gutes. Irgendwie schade, dass die dann so wenig geguckt wird. Es ist offensichtlich, dass Marvel seine Zugkraft beim Publikum verloren hat. Ich gehe felsenfest von einem Neustart in 4-5 Jahren aus. Mit Neubesetzungen von Iron Man, Cap, etc. Ist vielleicht sogar ganz interessant einen Neuanfang zu sehen. Gerade Origins funktionieren bei Comicverfilmungen gut.
 
Bleibe dabei, ich weiß nicht wer sich jetzt nochmal ein Reboot der ganzen Sache angucken soll. Wenn ich überlege, dass uns dann weitere 30 Filme erwarten, die das ganze mehr oder weniger von vorne aufrollen. Wozu? Wer schaut das denn dann?

Die sollen einfach in den nächsten 5-6 Jahren das MCU abschließen und von mir aus nochmal in 20 Jahren über ein Reboot nachdenken.

Außerdem sind das ja schon Soft-Reboots, wenn bspw. ein Anthony Mackie der neue Captain America wird. Denke wird eher in diese Richtung gehen.
 
Weil es einfach nicht ein Bisschen durch alles andere, was dieser Film erfolgreich und sehr gut und schön präsentiert, ins rechte Lot gebracht wird. Das ist substanzloses Nitpicking. Kann man machen. Aber Bluffen und damit durchkommen kann man einfach nicht.
Er spricht eine Verfehlung an und das an einem ziemlich grundsätzlichen Thema, dem Keying. Wenn das Keying kritisiert wird, in einem Film und einem Filmuniversum, das extensiv auf Greenscreen setzt und selbst kleinste Einstellungen und Details lieber virtuell nachstellt als an Sets darstellt, dann wird etwas sehr fundamentales kritisiert. Da kann im Hintergrund eine super animierte und detaillierte virtuelle Struktur wahre Wunder vollführen, wenn dann die Hauptfiguren mit verwaschenen Rändern und Haaren, durch die der Greenscreen scheint, im Hauptfokus stehen, ist die Szene im Ganzen halt belastet. Die Szene an sich besteht dann zwar aus voll vielen guten und nur wenigen schlechten Details, aber als Szene sieht sie schlecht aus aufgrund der Prominenz der schlechten Details und kann als solche auch wahrgenommen werden.

Nö, ist einfach nicht legitim. Die paar Wortfetzen weiter oben trüben kein Stück darüber hinweg, dass da
mehrere Minuten lang Tentakelkatzen die ganze Besatzung einer Raumstation durch verschlucken und entschlucken retten, dass es eine wirklich lange und hervorragend gute Gesangs- und Tanzsequenz gibt
und dass so ziemlich alle Kampfsequenzen ziemlich gut choreographiert und beim Zusehen verständlich und ohne Rapid-Cut-Massacre rüber gebracht wurden. Das ist ein Level von Ignoranz, welches einfach nur noch uncool ist.
Die Szenengeometrie, also dass verständlich ist wer, was, wo macht, hat er auch kritisiert. Also da sind eure Meinungen auch nicht deckungsgleich. Sorry, es sieht so aus dass hier jemand einfach eine andere Meinung hat als Du. :(

BeHaind hat viel Meinung. Und sie ist in weiten Teilen einfach gar nicht gut begründet.
Viel Meinung hat eine Filmreview naturgemäß und er begründet seine Meinung für mich zumindest ausreichend mit inhaltlichen Referenzen. Es ist ja keine Filmanalyse an die man einen wissenschaftlichen Standard anlegen könnte.
 
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Von der Loki-Serie hört man viel gutes. Irgendwie schade, dass die dann so wenig geguckt wird.
Oh, ist das so? Wie Schade-ich fand sie äußerst kurzweilig, erfrischend anders und fühlte mich sehr gut unterhalten. Das Ganze mit einer wohl dosierten Prise subtilen Humors-perfekt.

Ebenso das großartige Zusammenspiel von Owen Wilson und Tom Hiddleston.

Da werde ich auch definitiv nochmal einen Rewatch machen.
 
Loki Finale war grandios gut und ich hoffe, dass seine Geschichte noch nicht ausgezählt ist.

Das klingt super, freu mich auch schon sehr drauf! Gestern bin ich nicht mehr dazugekommen, weshalb das jetzt am Wochenende ansteht.
Laut mehrerer Quellen soll es ja eher keine dritte Staffel geben. Loki und seine Freunde werden wir sehr wahrscheinlich aber dennoch in kommenden Produktionen wiedersehen. Wohl spätestens im nächsten Avengers.

Edit:
Hab das Finale jetzt auch sehen können und wurde nicht enttäuscht.
Schon Wahnsinn, wenn man sich die Entwicklung vor Augen führt, die Loki von Avengers 1 bis jetzt vollzogen hat. Und wie viel Zeit und Mühe sich genommen wurde, diese zu erzählen. Immerhin sprechen wir hier von einem Zeitraum von über 10 Jahren!
Für genau solche Heldenreisen liebe ich das MCU und kann nur hoffen, dass wir auch in Zukunft noch mit solchen Geschichten beglückt werden.
 
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Außerdem sind das ja schon Soft-Reboots, wenn bspw. ein Anthony Mackie der neue Captain America wird. Denke wird eher in diese Richtung gehen.
Jop sehe ich auch so. Ein reboit kann man mit neuen chars machen da eh viele der alten Tod oder sich zurückgezogen haben. Jnd das Multiversum mit seinen endlosen Möglichkeiten hat man auch noch. Ich könnte mir auch prequels vorstellen die im gleichen Universum Vorgeschichten vertiefen oder andere Handlungsstränge im Multiversum zeigen
 
Was ich vom MCU erwarte ist dass man endlich Miles Morales in einer Live Action Verfilmung die Aufmerksamkeit schenkt die er schon in den Spiderverse Filmen oder anderen Medien wie z.B. den Sony Spielen bekommt.

Bitte nicht. Soll Sony doch bitte mit anderen Studios zusammenarbeiten. Für einen Miles Morales würde sich ja z.B. A24 perfekt anbieten.

Disney ist einfach das personifizierte "How do you do, Fellow kids" Meme.

Wüsste nicht, warum das nicht passen sollte.
Ich hab ja ganz bewusst die Prämisse aufgestellt, dass Kritik (nur) dann Sinn macht, wenn ich dieser Art von Filmen grundsätzlich was abgewinnen kann.

Komische Ansicht. Besonders da du mit dieser Sicht jegliche Kritik anhand von völlig willkürlichen gezogenen Grenzen de legitimieren kannst.

Beim von mir zitierten User hatte ich jedoch den Eindruck, dass er Marvelfilmen noch nie was abgewinnen konnte, was völlig legitim ist.

Falsch. Aber du musst es ja wissen. :zuck:

Was mich persönlich an einigen der letzten Filmen nervte: gefühlt sämtliche sehr jungen Protagonisten sind super intelligent und haben schon mit drei aus Lego einen Arc Reaktor in der Garage gebaut (überspitzt formuliert)-sorry, das finde ich einfach nur noch lächerlich und unglaubwürdig.

Das ist aber in den comics auch schon so, Ironhaert ist da ein ziemlich gutes Beispiel.

Ich gehe felsenfest von einem Neustart in 4-5 Jahren aus. Mit Neubesetzungen von Iron Man, Cap, etc. Ist vielleicht sogar ganz interessant einen Neuanfang zu sehen. Gerade Origins funktionieren bei Comicverfilmungen gut.

Würde ich bei aktuellen Stand komplett widersprechen. Ich sehe einfach die Hypephase als vorbei.

Was jetzt auf jeden Fall allgemein bei Disney passieren muss ist die mittlerweile lächerlichen Budgets runter zu bekommen. The Marvels ist mit geschätzten 250 - 275 Millionen (ohne Marketing) einfach viel zu weit drüber. Und dass wird wie bei vielen der letzten Disney releases in erster Linie dem Film gefährlich.

Jop sehe ich auch so. Ein reboit kann man mit neuen chars machen da eh viele der alten Tod oder sich zurückgezogen haben. Jnd das Multiversum mit seinen endlosen Möglichkeiten hat man auch noch. Ich könnte mir auch prequels vorstellen die im gleichen Universum Vorgeschichten vertiefen oder andere Handlungsstränge im Multiversum zeigen

Dieses ganze "zusammenhängende" stört mich tatsächlich an Marvel und DC am meisten. Die Studio kastrieren ihre Regisseure und Writer meiner Meinung nach einfach damit zu stark und hat mit comics welche immer den Stiel ihrer Schöpfer wiedergeben einfach 0,nix zu tun.
 
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Bei so einem Budget wäre der Film 20 Stunden lang geworden und würde wohl jeden noch lebenden Schauspieler, und zwar weltweit, in irgendwelchen Nebenrollen verpflichtet haben. ;)

Korrigiert :whistling: ändert aber nicht's an der Aussage.

Giebt einfach unzählige andere Filme und auch MCU Filme die um Längen besser aussehen als viele der letzten MCU Einträge aber auch anderer Produktionen und teilweise nur die Hälfte gekostet haben.

Solche Sachen kamen zwar schon immer in der Filmgeschichte vor aber scheinen sich in letzter Zeit immer mehr zu häufen.
 
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