Uliq Qel-Droma
Senatsmitglied
so, hab grad auf t-online.de einen artikel gefunden über einen "report" der national geographik, in wie fern das sw-universum realistisch ist. man möge mir einen link schicken, wenn es ein thema um diesen artikel bereits gab.
Link zum Artikel bei t-online.de
hier sehen wir mal wieder so richtig schön wie sich für sehr intelligent haltende professoren klugscheissen müssen, zu blöd um sich richtig zu informieren. die hauptkritikpunkte der "reporter" sind:
einfach abzuschmettern, ja, die hauptdarsteller sind menschlich, sie atmen sauerstoff. ganz einfach weil sich auf den hauptplaneten eben eine sauerstoffreiche atmosphäre in ähnlicher konzetration herrscht, sodass sich eben dieses menschliche und menschenähnliche leben entwickeln konnte. die sauerstoffkonzentration hängt eben von den pflanzen ab, die teilweise auch auf alle möglichen planeten eingeschleppt wurden, eine recht simple erklärung für diesen "kritikpunkt"
is ja wohl ganz logisch... durch die erfindung des hyperraumantriebs und die immer mehr fortschreitende katalogisierung und entdeckung der galaxis über 25.000 jahre vor den geschehnissen der filme erklärt dies ja wohl reichlichst. die verschiedenen spezies hatten volle 20.000 jahre zeit sich zu entdecken, und ihre technologie weiterzugeben, sodass sich praktisch die ganze mal mehr mal weniger zivilisierte galaxis auf einen sehr ähnlichen technischen stand bringen konnte, bis die republik gegründet wurde, und sich eben ein großer teil dieser spezies zusammenschlossen. es gibt auch noch genügend unterentwickelte planeten, und solche, auf denen die ersten säugetiere gerade aus dem wasser kriechen, nur sind die auch nicht mitglied der republik
und coruscant is ja wohl klar, auf keiner sternenkarte und auch in keinem roman/comic is coruscant als das physische "zentrum der galaxis" verschrien. es heisst immer, er wäre das zentrum der galaxis, klar, aber eben in angelegenheiten von kultur, entwicklung, technik, aktuellem style, wichtiger organisationen (jeditempel z.b.) und natürlich Regierungssitz. auch wenn er relativ nah am galaktischen kern liegt, wird nie behauptet, dass er der exakte mittelpunkt der SW-Galaxis ist.
tja, wer sagt uns bitte, dass die wolkenstadt keinen schutzschild um sich hat? oder zumindest die landeplattformen, das wird nirgendwo verneint. oder die wolkenstadt selbst (vlt. gibts auch dort die gesuchten pflanzen?) produziert auch genug sauerstoff um zumindest teile der stadt am freien mit luft versorgt. ausserdem wissen wir sehr wenig über bespin, ein planet auf dem sich selbst mit gas versorgende kilometerlange fliegende tiere hausen, kann auch teilweise mit sauerstoff versorgt sein.
wie wir in Kotor 1 sehr gut erfahren, war Tattooine nicht immer ein wüstenplanet, sondern wurde durch die schrecklichen vernichtungszüge der technisch weit überlegenen und die macht benutzenden uralten spezies aus eben diesem Kotor vor tausenden jahren zerstört, worauf sich das damalig lebende volk zu Jawas und Tusken wurde. d.h., tattoo war nicht immer einöde.
VORSICHT, TEILWEISE EPISODE 3 SPOILER!
keiner weiss, was es genau auf diesem planeten gibt. als abgelegene separatistenfeste wird er wohl droiden herstellen, oder zumindest werden auf ihm metalle für die droidenherstellung abgebaut, die sehr wohl in den gesteinen zu finden seien können. also gar kein argument. zu den asteroiden, in Episode 3 sehen wir deutlich, wie einige kleine gesteinsbrocken auf ein fabrikgebäude fallen, und von einem schutzschild abprallen, so viel mal zum guten aufpassen des tollen forschers
ach ja, ganz normale humanoide, die eben auf einem technisch deutlich höheren niveau als wir leben, müssen trotzdem keine spezies sein, die allein mit ihren gedanken planeten mit ressourcen basteln können. und warum sollte man raumstationen bauen, die massenweise rohstoffe und arbeiter erfordern, wenn man auch auf einem wunderschönen, viel platz bietenden planeten leben kann? Dieses Argument des wissenschaftlers entbehrt sich ja wohl komplett eines logischen Sinns...
naja, so viel mal zu dem artikel, ich hab das jetzt mal geschrieben, weil ich einfach sauer über diese miese und sehr beschränkte recherche und argumentation war, die einem solchen magazin eigentlich nicht unterlaufen sollte....
nicht, dass ich denke, alles in swg ist logisch und möglich, aber das zeuch hat einfach das runtermachen verdient
Link zum Artikel bei t-online.de
hier sehen wir mal wieder so richtig schön wie sich für sehr intelligent haltende professoren klugscheissen müssen, zu blöd um sich richtig zu informieren. die hauptkritikpunkte der "reporter" sind:
Gleiche Lebensbedingungen auf allen Planeten?
Ein Rätsel ist für Betts die Anpassungsfähigkeit der handelnden Figuren. Sind die Hauptdarsteller menschlich? Atmen sie Sauerstoff? Wenn ja, warum können sie sich dann auf jedem Planeten ohne Atemgerät bewegen? "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es auf dem Wookie-Planeten genau die richtige Menge Sauerstoff gibt, die jemand braucht, der auf Tatooine aufgewachsen ist", meint Betts. "Wir bekommen schließlich schon auf der Erde Atemprobleme, wenn wir uns in großer Höhe bewegen."
einfach abzuschmettern, ja, die hauptdarsteller sind menschlich, sie atmen sauerstoff. ganz einfach weil sich auf den hauptplaneten eben eine sauerstoffreiche atmosphäre in ähnlicher konzetration herrscht, sodass sich eben dieses menschliche und menschenähnliche leben entwickeln konnte. die sauerstoffkonzentration hängt eben von den pflanzen ab, die teilweise auch auf alle möglichen planeten eingeschleppt wurden, eine recht simple erklärung für diesen "kritikpunkt"

Unwahrscheinlich ist auch, dass alle Lebensformen, die das Star-Wars-Universum bevölkern, auf dem gleichen Entwicklungsstand sind. Seth Shostak, der als Astronom am kalifornischen Seti-Institut nach außerirdischer Intelligenz sucht, sagt: "Die meisten Bewohner sind biologisch, das heißt, ihre Evolution verläuft unterschiedlich schnell. Die höchstentwickelte Spezies müsste gegenüber der nächsten einen Vorsprung von Jahrtausenden haben und selbst wiederum Milliarden Jahre weiter sein, als eine durchschnittlich entwickelte Lebensform. Sie würden bestimmt nicht zusammen ein Bier trinken gehen."
Aus diesem Grund, meint Shostak, ist auch die zentrale Regierung einer ganzen Galaxis kaum möglich. "Entweder die Mitglieder eines Königreichs oder einer Republik gehören alle der gleichen Spezies an - oder es gibt eben kein Königreich oder keine Republik." Auch das Herz dieser Republik, der Verwaltungs- und Regierungsplanet Coruscant im Zentrum der Galaxis, ist in der Realität kaum vorstellbar, erklärt Shostak: "Niemand möchte im Herzen einer größeren Galaxis sein, denn da befindet sich ein aktiver galaktischer Kern, von dem zerstörerische radioaktive Strahlung ausgeht. Die würde den Bewohnern ganz bestimmt den Tag verderben."
is ja wohl ganz logisch... durch die erfindung des hyperraumantriebs und die immer mehr fortschreitende katalogisierung und entdeckung der galaxis über 25.000 jahre vor den geschehnissen der filme erklärt dies ja wohl reichlichst. die verschiedenen spezies hatten volle 20.000 jahre zeit sich zu entdecken, und ihre technologie weiterzugeben, sodass sich praktisch die ganze mal mehr mal weniger zivilisierte galaxis auf einen sehr ähnlichen technischen stand bringen konnte, bis die republik gegründet wurde, und sich eben ein großer teil dieser spezies zusammenschlossen. es gibt auch noch genügend unterentwickelte planeten, und solche, auf denen die ersten säugetiere gerade aus dem wasser kriechen, nur sind die auch nicht mitglied der republik

und coruscant is ja wohl klar, auf keiner sternenkarte und auch in keinem roman/comic is coruscant als das physische "zentrum der galaxis" verschrien. es heisst immer, er wäre das zentrum der galaxis, klar, aber eben in angelegenheiten von kultur, entwicklung, technik, aktuellem style, wichtiger organisationen (jeditempel z.b.) und natürlich Regierungssitz. auch wenn er relativ nah am galaktischen kern liegt, wird nie behauptet, dass er der exakte mittelpunkt der SW-Galaxis ist.
Auch andere Planeten entsprechen nicht unbedingt den Erkenntnissen der Astronomie. Zum Beispiel der Gasgigant Bespin, in dessen Minen-Kolonie Tibana-Gas abgebaut wird und in dessen Atmosphäre eine Stadt in den Wolken schwebt. Gas-Giganten, sagen die Wissenschaftler, gibt es tatsächlich. Aber ihre Atmosphäre ist selten so beschaffen, dass darin Leben möglich ist. Denn Sauerstoff stammt immer von Lebensformen wie zum Beispiel Pflanzen. Und diese gibt es auf Bespin nicht.
tja, wer sagt uns bitte, dass die wolkenstadt keinen schutzschild um sich hat? oder zumindest die landeplattformen, das wird nirgendwo verneint. oder die wolkenstadt selbst (vlt. gibts auch dort die gesuchten pflanzen?) produziert auch genug sauerstoff um zumindest teile der stadt am freien mit luft versorgt. ausserdem wissen wir sehr wenig über bespin, ein planet auf dem sich selbst mit gas versorgende kilometerlange fliegende tiere hausen, kann auch teilweise mit sauerstoff versorgt sein.
Dagobah, der Sumpfplanet, auf dem Luke Skywalker von Yoda ausgebildet wird, ist schon ein gutes Stück realistischer. Er entspricht dem Zustand der Erde vor 300 Millionen Jahren. Die Wasserarmut des Planeten Tatooine, der Heimat von Anakin Skywalker, kommt den Wissenschaftlern hingegen unwahrscheinlich vor. Denn nach wie vor gilt Wasser als Grundlage für die Entwicklung des Lebens.
wie wir in Kotor 1 sehr gut erfahren, war Tattooine nicht immer ein wüstenplanet, sondern wurde durch die schrecklichen vernichtungszüge der technisch weit überlegenen und die macht benutzenden uralten spezies aus eben diesem Kotor vor tausenden jahren zerstört, worauf sich das damalig lebende volk zu Jawas und Tusken wurde. d.h., tattoo war nicht immer einöde.
VORSICHT, TEILWEISE EPISODE 3 SPOILER!
Auch der Entwurf des Vulkan-Planeten Mustafar, auf dem Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker sich duellieren, macht nach Shostaks Meinung wenig Sinn: "Es könnte eine sehr junge Welt sein. Aber dann macht es keinen Sinn, dass hier Bergbau stattfindet. Was soll denn abgebaut werden: Lava? Außerdem würden andauernd Asteroiden vom Himmel fallen, die ihre Industrieanlagen zerstören."
keiner weiss, was es genau auf diesem planeten gibt. als abgelegene separatistenfeste wird er wohl droiden herstellen, oder zumindest werden auf ihm metalle für die droidenherstellung abgebaut, die sehr wohl in den gesteinen zu finden seien können. also gar kein argument. zu den asteroiden, in Episode 3 sehen wir deutlich, wie einige kleine gesteinsbrocken auf ein fabrikgebäude fallen, und von einem schutzschild abprallen, so viel mal zum guten aufpassen des tollen forschers

Überhaupt stört den Wissenschaftler die Bindung von Lebensformen an Planeten. "Hoch entwickelte Lebensformen können sich ihre eigenen Wohnstätten bauen, sie sind nicht abhängig vom beschränkten Platz und den beschränkten Ressourcen eines Planeten. Lord Vader ist mit seinem Todesstern der einzige, der auf diese Idee gekommen ist."
ach ja, ganz normale humanoide, die eben auf einem technisch deutlich höheren niveau als wir leben, müssen trotzdem keine spezies sein, die allein mit ihren gedanken planeten mit ressourcen basteln können. und warum sollte man raumstationen bauen, die massenweise rohstoffe und arbeiter erfordern, wenn man auch auf einem wunderschönen, viel platz bietenden planeten leben kann? Dieses Argument des wissenschaftlers entbehrt sich ja wohl komplett eines logischen Sinns...
naja, so viel mal zu dem artikel, ich hab das jetzt mal geschrieben, weil ich einfach sauer über diese miese und sehr beschränkte recherche und argumentation war, die einem solchen magazin eigentlich nicht unterlaufen sollte....
nicht, dass ich denke, alles in swg ist logisch und möglich, aber das zeuch hat einfach das runtermachen verdient
