NJO Kampagne - Abenteuer 29 "Lanía"
Lanía... der Herbstplanet, Staubball im Mid Rim nicht unweit Naboos. Neue Heimat von Master Aularin Rikusa, die seit dem Jahreswechsel ins Jahr 24 nach Yavin dort ihre Aufgabe als Jedi Watchman absolviert.
Dieser Planet war das Ziel der
Rising Phoenix, die sich durch den Hyperraum bewegte. An Bord waren Master Mrrikah, Trianii Jedi Heiler des Neuen Ordens, Master Shinaka Moraar, ihrerseits Mrialuka Seherin und ihre Codru-Ji Schülerin Karrika.
Es waren 8 Monate vergangen, seitdem das Praxeum auf Yavin IV durch das Second Imperium angegriffen wurde und der Wiederaufbau war im Großen und Ganzen abgeschlossen. Eine Zeit des Friedens war eingekehrt, die nur sehr kurz durch das Aufbäumen einer Diversity Alliance und der Black Sun unterbrochen wurde, um die sich aber eine neue Generation an Jedi unter der Führung der Solo Zwillinge und deren Freunde gekümmert hatten.
Somit war es den Freunden nun freigestellt, ihre alte Freundin auf Lanía zu besuchen und alte Zeiten in Erinnerung zu rufen.
Auf dem Raumhafen der Hauptstadt Laní Ma gelandet und mit einem Leih-Speeder in die Richtung gefahren, in der Shinaka zwei starke Machtpräsenzen spürte (zum Glück beide der hellen Seite zugehörig, was die Möglichkeit von einer Anwesenheit des Klons Mora unwahrscheinlich machte), kamen die Jedi an einem kleinen Haus am Rande eines der vereinzelten Wälder des Steppenplaneten an und mußten feststellen, daß ein einzelner Shun Da im Garten des Anwesens saß... von Aularin war keine Spur zu sehen.
Der Shun Da begrüßte die Jedi und stellte sich als Chu-Na vor, sagte, daß seine Meisterin bald zurückkommen würde; interessant... Aularin schien also einen neuen Schüler zu haben.
Kaum hatten die Neuankömmlinge Platz im Garten genommen, als mit lautem Krachen Aularin auf einer grün-goldenen Reit Schinga Shikou (wir erinnern uns: die Schlangen von Mekam Te, die wir in einem unserer ersten Abenteuer von der Swokes Swokes Prinzessin versprochen bekamen, die wir aber nie mitnahmen) aus dem Wald geritten kam.
Es entstand ein großes Geknuddele zwischen den alten Freunden, wobei Aularin Karrika nur auf den Kopf tätschelte, genauso wie wenige Sekunden später ihre Reitschlange Bubo (was ein Name ^^), was Karrika nicht sonderlich witzig fand; der alte Kampf zwischen Aularin und der Schülerin hatte erneut begonnen
Die Freunde nahmen etwas Tee im Garten zu sich, Karrika benahm sich wieder (wie Aularin auch) daneben und man brachte sich auf den neuesten Stand der Dinge... zum Beispiel, daß sie den 23-jährigen Chu-Na in einem der Dörfer gefunden und ihn auf eigene Faust als Schüler genommen hatte
Dann mußte Aularin wieder ihren Meister raushängen lassen und Karrika zum Waffentraining auffordern, da sie erwähnt hatte, daß sie mittlerweile mit vier Waffen gleichzeitig umgehen könnte.
Auf die Bitte von Shinaka, ihre Schülerin bitte nicht allzu arg zu verprügeln, gab Aularin ihr Lichtschwert an ihre Freundin und blieb dann mit auf dem Rücken verschränkten Händen vor der Schülerin stehen, die seufzend angriff. Alle Schläge trafen ins Leere, als Aularin spielend auswich, dann ihre hölzerne Flöte aus dem Gürtel zog und Karrika auf die Hand mit ihrer Peitsche schlug... autsch.
Aularin wurde dann etwas direkter, als Karrika mit ihrem Dolch schaffte, Aularins Weste anzuritzen, ein weiterer Schlag von Karrikas Lichtschwert wurde ebenfalls mit der Flöte parriert und nach einer Drehung des Handgelenks der Waffenmeisterin flog das deaktivierte Lichtschwert der Schülerin ins hohe Gras. Die Holzflöte hatte nichtmal einen Kratzer

Daß Aularin sich dann einfach umdrehte und zum Tee zurückstolzierte wurde von Karrika als sehr unhöflich aufgefasst und trotz der kleinen Zwischeneinlage wurde es ein ruhiger Abend im Kreise der Freunde.
Nach dem Essen (Mrriakh war über das Getreide-Gericht nicht sonderlich glücklich) entschieden sich alle, einen kleinen Ausflug in die benachbarten Dörfer zu machen und so zogen sie mit dem Leih-Speeder durch die Gemeinden.
Stunden später saßen sie gerade an einem Straßenverkauf einer Grillküche und schoben sich ein von Aularin spendiertes Nachtmahl hinter die Kiemen (Aularin wurde immer wieder von einheimischen Shun Da in deren Heimatsprache angequatscht und sie stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite, half bei Konflikten und Problemen), als alle eine Konversation zwischen zwei Duros (mit ihnen die wenigen Nicht-Shun Da im Ort) verfolgen konnten, die sich um einen "Geist des Waldes" drehte. Die Jedi wurden neugierig und fragten bei Aularin nach, was es mit dieser Geschichte auf sich hätte.
Doch die sagte auch nur, daß es sich um eine alte Shun Da Legende der Region haneln würde und als Shinaka bei den Duros nachforschte, kam das selbe durch den Wirt des Straßenverkaufs zum Vorschein. Einer der Duros hatte wohl über den Durst getrunken und drehte jetzt am Rad, während der andere ihn zu beruhigen versuchte.
Okay... dann also alte Märchen. Auch gut. Die Freunde packten nun doch endlich ihre Sachen und wollten zurück zu Aularins Haus, die sie alle zum dort nächtigen einlud.
Auf dem Weg spührte Shinaka nocheinmal diese Art von Beobachtet werden, wie damals auf Lanía, konnte aber nichts in der Macht finden. Aularin hingegen erzählte einige versaute Witze über Ewok-Puppen auf hohen Regalen und war dann entsetzt, daß Karrika die in ihrem Alter schon kannte und dann bekam Aularin einen Anruf der lokalen Behörden: Banditen unter ihrem Anführer Koroon Ni hatten eine Handelsstation überfallen und sich an einem Schwebezug-Halt verschanzt. Die Lage war unter Kontrolle, Aularin sollte aber bitte dazustoßen.
Also bat Aularin Karrika, zur Dilac Sho Station abzudrehen... die Fahrt dauerte aber satte 3,5 Stunden, was einige Jedi zum Schlafen nutzten.
In Dilac Sho angekommen, waren die Sicherheitskräfte der Shun Da immer noch dabei, die Station unter Belagerung zu halten, wobei mittlerweile auch leider ein automatischer Schwebezug, der nicht aufgehalten werden konnte, in den Bahnhof eingefahren war und sich die Banditen darin verschanzt hatten.
Die Jedi entschieden sich, die Lage auf Aularins Art schnell zu beenden und bewegten sich auf den Schwebezug zu, als dieser aber anzufahren begann. Unterstützt durch die Macht konnten sich alle außer Aulains Schüler Chu-Na auf den Zug schwingen, wobei Karrika nur durch ihre Meisterin hinaufgezogen wurde, da sie selber nicht schnell genug handeln konnte.
Chu-Na machte depremiert kehrt und sich daran, mit den Sicherheitskräften weitere Maßnahmen zu treffen, während Shinaka sich per Lichtschwert durch die nicht manuell zu öffnenden Tür des Zuges schnitt, dann aber mit der Macht sah, daß bereits zwei Banditen ihre sehr seltsam wirkenden und stark modifizierten Waffen auf das entstehnde Loch gerichtet hatten.
Aularin und Mrriakh bewegten sich auf dem Dach des nun immer schneller fahrenden Zuges nach vorne und mit einem Machtstoß konnte Aularin das Dach des Wagons so eindrücken, daß die beiden Shun Da erschreckt zusammenzuckten und Shinaka die Möglichkeit nutzte, ins Innere zu gelangen und sie per Macht zu entwaffnen.
Während der eine entwaffnete Bandit auf Shinaka zusprang, türmte sein Kumpan und eilte weiter in den Zug hinein. Auch Karrika hatte ihren Weg in den Zug gefunden und Mrriakh machte sich an einer der Dach-Luken zu schaffen, während dem sich Aularin weiter oben nach vorne bewegte. Die Lage schien im Griff zu sein und der auf sie zustürmende Shun Da wurde von Shinaka mit einem einzelnen Lichtschwerthieb abgewehrt und er ging zu Boden.
Und plötzlich war die Lage garnichtmehr so übersichtlich, denn die Banditen schossen aus den Fenstern des Zuges auf ein großes Rudel Shirc, die das Vehikel angriffen... warum taten sie das? Wieder ein seltsames Verhalten dieser Tiere, genau wie vor einem Jahr, als sie die Jedi zweimal umstellten, aber nie angriffen...
Als Mrriakh durch die Luke ins Wageninnere sprang, sah er gerade noch, wie ein weiterer Bandit an ihm vorbeilief und andere gerade den hinteren Teil des Zuges (indem sich Mrriakh noch befand) abkoppelten und ihm grinsend zuwinkten. Ganz toll... und dann wurden die Mrriakh verhöhnenden Banditen von den Shirc direkt angegriffen und fielen in ihren Teil des Zuges zurück, während sich ein großes Tier des Rudels, das in den hinteren Wagon sprang, vor Mrriakh aufbaute...
...und dann überschlug sich der Wagon mit den Jedi und zerbrach... die Freunde wurden durch die Luft geschleudert und landeten nach einigen Sekunden in der Luft auf einem steilen Abhang, wo sich Shinaka gerade noch an einer Art Wurzel festklammern konnte, Mrriakh und Karrika aber in ihrem jetzt nun verletzten Zustand aber weiter nach unten rutschten. Von Aularin war im Licht der aufgehenden Sonne keine Spur zu sehen, vermutlich war sie noch auf dem anderen Teil des Zuges gestanden, als das Unglück passierte.
Mit der Macht griff Shinaka nach unten und hielt die beiden anderen Jedi, die sich mit nun selbst mit Händen und der Macht an der Wand des Abhangs und weiteren Auswüchsen klammerten und bemerkte, daß dies kein normaler Abhang, sondern eine Art Trichter war... keine Wurzeln, sondern Zähne... und in der Tiefe des Loches rührte sich etwas. Sarlacc!
Shinaka arbeitete schneller, doch ein Schatten fiel auf sie vom Rand der Grube und als sie nach oben blickte, erkannte sie einen großen Shirc, der sie anknurrte... und hinter dem Shirc baute sich eine großgewachsene Gestalt auf, die auf die Knie ging und Shinaka neugierig anschaute. In der Macht war die Gestalt fast nicht zu fassen, wie eine Art Schatten, aber Shinaka erkannte sofort, daß dies die Präsenz war, die sie während der letzten Aufenthalte auf dem Planeten beobachtet hatte und als die Gestalt ihre Machtmaske fallen lies, sah die Jedi, daß es sich hier um eine machtstarke Neti (ein Baumwesen vom Planeten Myrkr) handelte.
Die Neti fragte, wer die Freunde seien und auf die Antwort "Jedi" reagierte sie nachdenklich, fast schon melancholisch und als Shinaka ihr sagte, daß ihre Freundin hier die Wache über den Planeten übernommen hatte und die Neti schon fragen wollte "welche Freundin?", zündete Aularin hinter ihr das Lichtschwert un sagte "diese Freundin!". Der Shirc war höchst angepieselt, die Neti nahm das aber alles locker, stellte sich als Lanía vor und bewegte sich dann von der Gruppe weg, ihr Shir, zu der sie eine starke Verbindung in der Macht hatte, ihr dicht auf den Fersen.
Shinaka und die anderen konnten aus der Grube klettern bzw schweben (der Sarlacc reagierte nicht wirklich schnell auf die neue Beute und war wirklich geradezu träge) und Mrriakh und die anderen versuchten dann nochmals vernünftig mit der Neti namens Lanía zu reden, die aber immer noch reichlich verhuscht wirkte.
Dann entdeckte Shinaka eine Bewegung bei den Überresten des verbogenen Wagenteils... ein Shun Da durchwühlte das Wrack. Die Jedi umstellten das Zugteil, der Verdächtige antwortete aber nicht auf Zurufe und versuchte durch das Loch in der Tür, das Shinaka im Kampf geschnitten hatte, zu fliehen.
Dort warteten aber schon Aularin und Mrrikah auf ihn und nahmen ihn in Verwahrung. Er konnte anscheinend kein Basic und so fragte Aularin ihn aus... nach einiger Zeit wurde allen aber klar, daß der Verdächtige sehr wohl Basic verstand, weil er darauf aus Versehen reagierte und Mrriakh ging dazu über, ihn Nasenspitze an Nasenspitze mit allen Künsten eines Raubtieres zu bedrohen...
Der Shun Da konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, schüttelte sich dann vor Anstrengung nicht loslachen zu müssen und küßte dann Mrriakh auf die Nase.
Dann verwandelte sich der Verdächtige in Eru und alle waren reichlich amüsiert bis angestänkert; vor allem Aularin, die Eru erstmal anschrie, was sie ohne ihr Wissen auf Lanía zu suchen hatte.
Eru erklärte, daß sie einige Waffenlieferungen für den NRI verfolgen würde und einige verdächtige Verbindungen aufgetaucht wären, während Lanía (die Neti) immer noch vergeistert in der Gegend rumstand und seeeehr astral wirkte. Seltsame Gestalt.
Die Jedi zeigten Eru die Waffen, die sie am Anfang des Kampfes den Banditen entreißen konnten und nun im Gras lagen und Eru erkannte sofort, daß ihre Auftraggeber Recht hatten: das Material war aus alten Loyal Sons Beständen. Eventuelle Überbleibsel von den alten Camps, die vor einem Jahr hier aufgezogen worden waren? Vermutlich nicht, stellte Eru fest, diese Waffen waren vor kurzem erst auf den Planeten gebracht worden.
Die Jedi fragten Lanía, ob es auf Lanía (

) immer noch Loyal Sons Truppen geben würde, die verneinte dies aber.
Dann wurden alle durch die Ankunft eines Jijat-Vogels unterbrochen, der sich auf Lanías Arm setzte und ihr etwas zukrächzte, was sie anscheinend ohne Probleme verstehen konnte.
Also hatte sie nicht nur ihr Shirc (T'wer) eine starke Machtverbindung zu Lanía, sondern auch ihr Jijat Tala... seltsame Machttradition, aber auch soetwas hatten die Jedi schon von Tionne gehört.
Lanía berichtete, das es Probleme gab und sie los müsse, Mrriakh bot ihr an, sie zu begleiten und so machten sich alle bis auf Eru mit auf den Weg. Eru wollte sich mit den lokalen Sicherheitstrupps in Kontakt setzen und weitere Schritte vornehmen, während Aularin bei ihrem Schüler Chu-Na nachfragte, was den mittlerweile losgewesen sei... Chu-Na berichtete, daß der Zug in der nächsten Station sicher gestellt werden konnte und alle Gäste ohne größere Verletzungen geborgen wurden, die Banditen hatten weniger Glück gehabt... von den Shirc fehlte jede Spur.
Aularin sagte noch, daß er sie doch bitte demnächst abholen sollte und ging dann den anderen weiter nach, die nach einer guten Stunde Marsch an einen Waldrand kamen, wo auch schon ein Niloo (ein großes, nasen-doppelgehörntes Herdentier des Planeten) und Tala, der Vogel der Neti warteten... das Niloo (das anscheinend Logosh hieß) begrüßte die Neti freudig und wartete dann, während Lanía mit den Jedi den Wald betrat und durchwanderte... bis sie am anderen Ende am Rand zur Steppe stehen blieben und auf eine Herde Niloos schauten, das einen großen Sicherheitsabstand zu einem gewaltigen Niloo-Bullen bildete, der sichtlich erregt jeden anbrüllte, der zu nahe kam.
Es war in der Macht deutlich zu spüren, daß der Bulle auf irgendeine Art und Weise gekippt war und sich langsam Fäden der Dunklen Seite um ihn schlossen und Lanía erklärte, daß sicher eine der Banditen-Gruppen dafür verantwortlich seien.
Noch bevor jemand etwas machen konnte, sagte Mrriakh, daß er helfen könnte und ging aus dem Schutz des Waldes auf den bebenden Bullen zu, während doe Neti Lanía nur sachlich "das würde ich nicht tun!" sagte.
Noch während der Jedi Heiler mit der Macht ein Feld der Ruhe um ihn herum ausbreitete, sah ihn der Bulle und schoß regelrecht auf ihn zu... schluckend blieb Mrriakh stehen, während Shinaka und Aularin schon losstarteten, um ihrem Freund zu helfen.
Doch der Niloo-Bulle kam nicht weit und stürzte schwer zu Boden, danach schlängelten sich Ranken um ihn und fesselten den zuckenden Muskelberg... Lanía hatte eingegriffen. Alle waren recht beeindruckt von dem Gezeigten und als Lanía zu dem Bullen schritt und ihre Hand auf seine Stirn legte, konnte Mrriakh gerade noch etwas wie ein "ich weiß einen anderen Weg" von sich geben, als der Bulle sich aufbäumte... und dann reglos liegen blieb. Die Neti hatte ihn mit der Macht getötet.
Shinaka und Aularin liesen ihren Freund erstmal die Sache regeln, mischten sich nicht ein, während er verbal auf die Neti losging und ihr Vorwürfe machte, daß er den Bullen hätte heilen können. Sein Versuch, mit der Macht die entstandene leicht dunkle Hintergrundstrahlung wegzuwischen blieb ohne Erfolg, genauso wie sein Gespräch mit der Neti, die sich ohne große Anstallten wieder in den Wald zurückzog.
Mrriakh war hochgradig angepieselt und alle anderen leicht beschämt.
Während sich das Verhalten der Herde wieder normalisierte, ruhten sich die Jedi aus, besprachen das gerade gesehene und Aularin untersuchte die Leiche des Niloos und fand einen großen Metalsplitter, der sich in das Fleisch des Tieres gebort hatte und darin verwachsen war... vermutlich hatte dieser Schmerz das Tier so boshaft und verrückt werden lassen.
Dann kam auch schon Chu-Na, um die Jedi abzuholen und er konnte den Gegenstand sogar identifizieren, was den Jedi zuvor nicht gelang: es war ein Teil einer primitiven Falle, die immer noch von Wilderern und Banditen verwendet wurde... ein weiterer Hinweis der Macht?
Aularin fuhr die erschöpften Gefährten zu ihrem Haus, wo sich alle erstmal hinlegten und erst wieder am Abend aus den Federn krochen.
Nach einem kurzen Essen machten sich alle außer Chu-Na auf den Weg, um mehr über diese Banditen herauszufinden und nach ettlichen Stunden bekamen sie auch einen Tipp eines alten Shun Da, daß sich seit einiger Zeit ein Lager von Vogelfreien in einem naheliegenden Flußbett befinden würde.
Nach wenigen Kilometern liesen die Jedi ihren Leih-Speeder auf der Ebene stehen und schlichen sich im Schutz der Dunkelheit an den Canyon heran, der sich im Laufe der Zeit durch den Fluß gebildet hatte.
Die Wache, die auf der Ebene Ausschau halten sollte, schlief und somit hatten die Freunde keine Probleme, bis an den Rand des Grabens heranzukommen. 11 Meter weiter unten campierten ein dutzend Banditen und rechneten anscheinend nicht mit einem Überfall... umso besser.
Schnell war ein knapper und aularin'esker Plan geschmiedet und als Shinaka begann, eine Illusion am Flußufer zu weben und ein doch recht durchschaubares aber von den Banditen in keinster Weise weniger ernst genommenes Trugbild eines wütenden Rancors in das Camp stürzte, schoß zuerst eine der unteren Wachen, dann die restlichen Banditen auf die Illusion und drängten sich allesamt an die Felswand.
Aularin, Shinaka und Karrika sprangen unterstützt durch die Macht und ihrer eigenen körperlichen Fähigkeiten nach unten und zündeten ihre Waffen, während Mrriakh auf der Ebene blieb und einen der Gegner mit Malacia zum Übergeben brachte, entwaffnete Shinaka einen der Banditen und Aualrin presste zwei mit Hilfe der Macht an die Felswand. Noch bevor der Kampf beginnen konnte, ergaben sich alle Banditen und legten die Waffen nieder (nur einer entkam und das war der schlafende Wächter auf der Ebene, den irgendwie alle Jedi vergessen hatten ^^).
Shinaka verhörte einige der Gefangenen und bekam die Information präsentiert, daß die Banditen tatsächlich von den Loyal Sons kontaktiert wurden, mit Geld und Waffen versorgt und nun ihre Aufgabe war, einen geeigneten Platz für einen künftigen LS Stützpunkt auf Lanía zu finden.
Als die Sicherheitskräfte der Shun Da eintrafen, wurden die Banditen verpackt und ihre Ausrüstung mitgenommen. Doch die eigentliche Gefahr blieb und die Jedi konnten erstmal nichts anderes tun, als Pläne zu entwickeln und sich aus das Schlimmste vorzubereiten.
Wieder standen die Loyal Sons im Fadenkreuz der Freunde und wieder mußten sie sich auf eine Menge Probleme gefasst machen...
Als ein eher kleines Abenteuer, das eine Brücke zu den kommenden Kapiteln einleiten sollte, machte es aber dennoch Spaß zu meistern.
Der sehr kurze Kampf gegen die Banditen war sehr realistisch (wenn drei Jedi vor einem landen gibt man doch lieber gleich auf, anstatt sich schnetzeln zu lassen), meine Idee mit der Kombination von Malacia und Move Object (Kopf) mit dem Ziel eines kampfkräftigen Kotzewerfers fand bei Lain wenig Zuspruch ^^
Im nächsten NJO Abenteuer
Vergeltung (dem 30. wohlgemerkt) werden wir hier wieder ansetzen und schauen, ob unsere Jedi die Pläne der Loyal Sons wiedereinmal vereiteln können...
Doch zunächst wird nächste Woche erstmal das neue
Strider Abenteuer
A World Full of Problems die geneigte Gamer-Welt erfreuen... ich bin gespannt!