Selmak
Black Sun OL
OP: Vielen dank für die Rücksicht
Werte jetzt einfach mal den vorangegangenen Post, und somit dass auftauchen der beiden Imperialen Schiffe etwas früher als von Aiden gedacht an. Werde dementsprechend Inplay davon ausgehen dass die beiden Schiffe dann während des kleinen Konflikts auftauchen. Wenn das kein Problem darstellt, und ich den Post richtig gedeutet habe, wird vermutlich auch Kontakt aufgenommen werden.
[: Sposia-System | Sposias hoher Orbit :||: „Wanderer“-Flottille; Dritte Kampfgruppen | ISD „Abyss“ | Turbolift eins:||: Commander Drakkar:]
Dass der erste Offizier gerade bei seiner friedliebenden, und doch Ordnung schaffenden Inspektion von irgendwelchen kleinlichen Chiss unterbrochen werden musste, störte natürlich den ganzen Tagesablauf. Mittlerweile hatte er das getue und gehabe des Fremdartigen Volkes, trotz aller bisherigen Toleranz, einfach voll. Mussten sie mit einer Aggressiven Aktion dass Fass zum Überlaufen bringen? Mussten sie die Freundschaft der beiden Imperien gefährden? Natürlich führten sich die Imperialen wie Eroberer auf, und behandelten diese weit entfernte Region als eine Art moderner Kolonie - dennoch waren beide Parteien in einer gewissen Form gleichberechtigt. Trotzdem, besser konnte der Tag für Selmak Drakkar nicht laufen. Einerseits war er nun allein auf sich gestellt, mit dem Befehl über einen Imperialen Sternenzerstörer, zweitens war der wirkliche Kommandant des Schiffes, Commodore Murata praktisch in Feindeshand.
Etwas mürrisch und grimmig betrat er dann auch kurz darauf die Brücke als sich die Türen zischend öffneten und die Frischluft des Raumes ihm entgegen strömte - ja die Lüftungssysteme liefen nach der letzten Wartung deutlich besser. Calway verzieh er natürlich öffentlich die etwas respektlose anrede an den Commander, doch unter der Oberfläche brodelte es natürlich ordentlich, bestes Futter für die Gerüchteküche. Laut Informationen waren angeblich drei Kampfgruppen unterwegs zu ihnen, ein Sternenzerstörer der Chiss führte diese kleine Flotte an. Dank der geübten Besatzung hatte man schon alles notwendige in die Wege geleitet - alle Stationen waren bereit und bemannt, Jägerstaffeln startklar.
Selmak betrachtete ausgiebig die detaillierte Holoprojektion. Man konnte darauf genau die einzelnen Schiffe erkennen, die Jäger in ihren Formationen beobachten und mi tansehen wie sich die Kampfgruppen stück für stück auf die "Abyss" zubewegten, welche immer noch ungestört ihren Kurs fortsetzte. Er verschränkte die Arme vor sich und überlegte, was er denn nun tun könnte. Er würde sich schlichtweg an die Befehle halten, was er dem Lieutenant Commander ebenfalls klar machte:"Sie kennen unsere Befehle. Wir bleiben auf Kurs, werden jedoch die Chiss weiterhin beobachten", wies er an. Am liebsten wäre er gleich zum Kommunikationsoffizier gerannt und hätte ihn angewiesen Kontakt zur Fähre des Commodore aufzunehmen - eventuell würde man dadurch mehr Klarheit erhalten, oder um den Status des Kommandanten erfahren. Hatte sich auf Sposia vielleicht etwas negatives entwickelt? Waren die Gespräche bereits gescheitert, und lag es nun an Selmak das Schiff mitsamt Besatzung in einen wohl aussichtslosen Kampf zu führen? Ein schiff der ISD Klasse war vielleicht mächtig bewaffnet, aber nicht unzerstörbar. Käme es zu einem Kampf, wären tote unvermeidbar.
Völlig unvorbereitet ließ natürlich auch die nächste Provokation der Chiss nicht auf sich warten. Sie feuerten knapp an der "Abyss" vorbei Warnschüsse ab, und machten damit unmissverständlich klar dass das Imperium hier ganz und gar nicht willkommen war. Er wusste natürlich, und dass spürte an seiner eigenen Wut welche ihn durch dieses Manöver leicht zum kochen brachte, dass dass ein Schiff der Imperial Klasse nicht auf sich sitzen lassen könnte. Die "Abyss", war eines der wenigen Wahrzeichen des Imperiums hier in den einsamen Weiten der unbekannten Regionen, und durfte sich schlicht nichts von einem Volk das bis vor kurzem nichts als Primitive Würmer unter den Füßen des Imperators waren gefallen lassen. Außerdem wusste er, so gut kannte er die Crew mittlerweile schon, käme der Besatzung eine Auge-um-Auge Vergeltung nur zu recht - jeder andere Befehl würde an Glaubwürdigkeit verlieren.
Ein bis vor kurzem Unbekannter Lieutenant meldete sich plötzlich zu Wort: Er erklärte, dass ein gewisser Syndic Anoron den Befehl gegeben hatte das System zu verlassen und nach Csilla zurückzukehren - inklusive kostenloser Begleitung durch zwei Kampfgruppen der Chiss. Und bevor der erste auch nur irgendeinen Befehl aussprechen konnte, wies der Sensorik-Offizier noch einmal darauf hin dass wahrscheinlich Korvetten vom Planten aufsteigen würden... Ja selbst der ach so gründliche Commander musste schmunzeln als er über die neue Sachlage informiert wurde. Plötzlich sprudelte es nur so an klaren Befehlen aus Selmak, denn er wusste, Zeit war das wichtigste gut welches sie jetzt noch besaßen - und allzu viel hatten sie davon ja bekanntlich nicht.
"Hart Backbord! Wenden sie dass Schiff so dass wir genau in der Mitte zwischen Sposia und den Kriegschiffen stehen um auf beide Seiten hin mobil zu sein, rufen sie höchste Alarmbereitschaft an alle Stationen aus!", er marschierte in schnellem Schritt in die Mitte der Brücke um seine Vorstellungen besser und deutlicher umsetzten zu lassen:"Starten sie alle Jäger-Staffeln, sie sollen in Formation um die "Abyss" bleiben, sie warten auf weitere Befehle. An alle Feuerleitstationen: Zielen sie bei den Kriegsschiffen auf die kleineren Begleitschiffe, jeweils immer auf eines, bei den Korvetten ebenso, heißt maximale Feuerkraft auf jeweils ein Schiff!", er wendete sich einmal an den Com-Offizier:"Nehmen sie persönlich Kontakt zur Fähre des Commodore auf und informieren sie über die Lage wenn möglich. Ansonsten will ich genau über den Status Murata's informiert werden, falls Forderungen zu seiner Freilassung bestehen. Ansonsten verbinden sie mich zum Sternenzerstörer der Chiss". Selmak strich sich noch einmal seine Uniform glatt, ehe er überlegte ob er es gerade vielleicht nicht übertrieben hatte - schließlich machte er die "Abyss" gerade gefechtsbereit. Trotz aller seiner Toleranz versuche würde es aber nun kein zurück geben - der Sternenzerstörer des Imperiums würde Sposia nur freiwilig verlassen, und dass mit seinem Commodore.
"Hier spricht Commander Selmak Drakkar, vom Sternenzerstörer "Abyss". Ich weise sie darauf hin dass sie gerade eine Aggressive Haltung gegen ein Kriegsschiff des Galaktischen Imperiums einnehmen welches in Diplomatischer Mission den Orbit Sposias betreten hat. Die "Abyss", wird nicht unfreiwillig den Orbit verlassen, ich wiederhole wir befinden uns in Diplomatischer Mission, ziehe sie ihre Schiffe in Defensive Haltung zurück und konsultieren sie die Botschaft des Imperiums. Versuchen sie ruhig zu bleiben und nicht aggressiv zu reagieren, ansonsten sehe ich mich zu entsprechenden Gegenmaßnahmen gezwungen. Drakkar, ende", womit die Holoaufzeichnung auch endete. Sollten diese Chiss doch vom Imperium halten was sie wollten, dieses Volk würde das Imperium hier nicht vertreiben! Irgendwann musste ein Schlussstrich gezogen werden. Schließlich wurde die "Abyss" offen provoziert, daher mussten entsprechende Maßnahmen getroffen werden.
"Irgendwelche Reaktionen von der Fähre? Oder den aufsteigenden Schiffen?", fragte er in den Raum. Mit einem kurzen 'Ich arbeite daran', wurde er für den Moment jedoch abgespeist. Ungeduldig wartete er auf neue Informationen. Grüblerisch schritt er von Links nach Rechts, würden sich die Chiss vielleicht zurückziehen? Was gäbes es neues vom Commodore? Er hoffte dass der Tag einfach nur vernünftig beendet werden konnte, und es zu keinem bewaffneten Konflikt käme - aber falls doch, das Schiff wäre bereit. Nach ein paar Piepstönen und verwirrten Blicken des Sensorikoffiziers, meldete dieser dann prompt eine etwas erfreulichere Nachricht:"Sir, zwei weitere Schiffe sind gerade in den Orbit getreten. Es ist die "Thesan" und die "Darkmoon"". Hatte man doch endlich Verstärkung geschickt, erfreute er sich! Ohne die genaueren Umstände ihres Aufenthaltes zu berücksichtigen, er wusste zwar dass die Schiffe aus anderen Gründen im System waren, warf er weitere Befehle ins Feld:"Setzen sie eine dringende Botschaft an die Schiffe ab: Informieren sie sie über die Provokationen der Chiss, und versuchen sie zu erwirken dass sie sich in Formation uns anschließen - falls sie dass aus sonstigen Gründen nicht können, sollten sie zu ihrer eigenen Sicherheit das System verlassen. Machen sie ihnen jedoch unmissverständlich klar dass wir gut etwas Hilfe gebrauchen könnten"
Natürlich wusste er dass zwei Schiffe der Marauder Klasse das Blatt nicht wenden konnten, aber vielleicht würde man den Chiss suggerieren können das Unterstützung unterwegs war, und sie sich lieber zurückziehen sollten. Und wer wusste schon, was zwei Schiffe dieser Klasse schon anrichten konnten? Richtig geführt könnten sie die "Abyss" im Fall der Fälle sicherlich unter die Arme greifen. Niemand wusste wozu dieses Volk in der Lage war, und falls der Sternzerstörer nicht auf sich gestellt wäre, umso besser. Er hoffte dass heute nicht sein letzter Tag gewesen wäre. Aber was würde das schon heißen? Man konnte schließlich auch Posthum als Held eingestuft werden...
[: Sposia-System | Sposias hoher Orbit :||: „Wanderer“-Flottille; Dritte Kampfgruppen | ISD „Abyss“ | Deck Drei | Brücke :||: Lieutenant Commander Calway, Commander Drakkar und die Zweite Wache :]

[: Sposia-System | Sposias hoher Orbit :||: „Wanderer“-Flottille; Dritte Kampfgruppen | ISD „Abyss“ | Turbolift eins:||: Commander Drakkar:]
Dass der erste Offizier gerade bei seiner friedliebenden, und doch Ordnung schaffenden Inspektion von irgendwelchen kleinlichen Chiss unterbrochen werden musste, störte natürlich den ganzen Tagesablauf. Mittlerweile hatte er das getue und gehabe des Fremdartigen Volkes, trotz aller bisherigen Toleranz, einfach voll. Mussten sie mit einer Aggressiven Aktion dass Fass zum Überlaufen bringen? Mussten sie die Freundschaft der beiden Imperien gefährden? Natürlich führten sich die Imperialen wie Eroberer auf, und behandelten diese weit entfernte Region als eine Art moderner Kolonie - dennoch waren beide Parteien in einer gewissen Form gleichberechtigt. Trotzdem, besser konnte der Tag für Selmak Drakkar nicht laufen. Einerseits war er nun allein auf sich gestellt, mit dem Befehl über einen Imperialen Sternenzerstörer, zweitens war der wirkliche Kommandant des Schiffes, Commodore Murata praktisch in Feindeshand.
Etwas mürrisch und grimmig betrat er dann auch kurz darauf die Brücke als sich die Türen zischend öffneten und die Frischluft des Raumes ihm entgegen strömte - ja die Lüftungssysteme liefen nach der letzten Wartung deutlich besser. Calway verzieh er natürlich öffentlich die etwas respektlose anrede an den Commander, doch unter der Oberfläche brodelte es natürlich ordentlich, bestes Futter für die Gerüchteküche. Laut Informationen waren angeblich drei Kampfgruppen unterwegs zu ihnen, ein Sternenzerstörer der Chiss führte diese kleine Flotte an. Dank der geübten Besatzung hatte man schon alles notwendige in die Wege geleitet - alle Stationen waren bereit und bemannt, Jägerstaffeln startklar.
Selmak betrachtete ausgiebig die detaillierte Holoprojektion. Man konnte darauf genau die einzelnen Schiffe erkennen, die Jäger in ihren Formationen beobachten und mi tansehen wie sich die Kampfgruppen stück für stück auf die "Abyss" zubewegten, welche immer noch ungestört ihren Kurs fortsetzte. Er verschränkte die Arme vor sich und überlegte, was er denn nun tun könnte. Er würde sich schlichtweg an die Befehle halten, was er dem Lieutenant Commander ebenfalls klar machte:"Sie kennen unsere Befehle. Wir bleiben auf Kurs, werden jedoch die Chiss weiterhin beobachten", wies er an. Am liebsten wäre er gleich zum Kommunikationsoffizier gerannt und hätte ihn angewiesen Kontakt zur Fähre des Commodore aufzunehmen - eventuell würde man dadurch mehr Klarheit erhalten, oder um den Status des Kommandanten erfahren. Hatte sich auf Sposia vielleicht etwas negatives entwickelt? Waren die Gespräche bereits gescheitert, und lag es nun an Selmak das Schiff mitsamt Besatzung in einen wohl aussichtslosen Kampf zu führen? Ein schiff der ISD Klasse war vielleicht mächtig bewaffnet, aber nicht unzerstörbar. Käme es zu einem Kampf, wären tote unvermeidbar.
Völlig unvorbereitet ließ natürlich auch die nächste Provokation der Chiss nicht auf sich warten. Sie feuerten knapp an der "Abyss" vorbei Warnschüsse ab, und machten damit unmissverständlich klar dass das Imperium hier ganz und gar nicht willkommen war. Er wusste natürlich, und dass spürte an seiner eigenen Wut welche ihn durch dieses Manöver leicht zum kochen brachte, dass dass ein Schiff der Imperial Klasse nicht auf sich sitzen lassen könnte. Die "Abyss", war eines der wenigen Wahrzeichen des Imperiums hier in den einsamen Weiten der unbekannten Regionen, und durfte sich schlicht nichts von einem Volk das bis vor kurzem nichts als Primitive Würmer unter den Füßen des Imperators waren gefallen lassen. Außerdem wusste er, so gut kannte er die Crew mittlerweile schon, käme der Besatzung eine Auge-um-Auge Vergeltung nur zu recht - jeder andere Befehl würde an Glaubwürdigkeit verlieren.
Ein bis vor kurzem Unbekannter Lieutenant meldete sich plötzlich zu Wort: Er erklärte, dass ein gewisser Syndic Anoron den Befehl gegeben hatte das System zu verlassen und nach Csilla zurückzukehren - inklusive kostenloser Begleitung durch zwei Kampfgruppen der Chiss. Und bevor der erste auch nur irgendeinen Befehl aussprechen konnte, wies der Sensorik-Offizier noch einmal darauf hin dass wahrscheinlich Korvetten vom Planten aufsteigen würden... Ja selbst der ach so gründliche Commander musste schmunzeln als er über die neue Sachlage informiert wurde. Plötzlich sprudelte es nur so an klaren Befehlen aus Selmak, denn er wusste, Zeit war das wichtigste gut welches sie jetzt noch besaßen - und allzu viel hatten sie davon ja bekanntlich nicht.
"Hart Backbord! Wenden sie dass Schiff so dass wir genau in der Mitte zwischen Sposia und den Kriegschiffen stehen um auf beide Seiten hin mobil zu sein, rufen sie höchste Alarmbereitschaft an alle Stationen aus!", er marschierte in schnellem Schritt in die Mitte der Brücke um seine Vorstellungen besser und deutlicher umsetzten zu lassen:"Starten sie alle Jäger-Staffeln, sie sollen in Formation um die "Abyss" bleiben, sie warten auf weitere Befehle. An alle Feuerleitstationen: Zielen sie bei den Kriegsschiffen auf die kleineren Begleitschiffe, jeweils immer auf eines, bei den Korvetten ebenso, heißt maximale Feuerkraft auf jeweils ein Schiff!", er wendete sich einmal an den Com-Offizier:"Nehmen sie persönlich Kontakt zur Fähre des Commodore auf und informieren sie über die Lage wenn möglich. Ansonsten will ich genau über den Status Murata's informiert werden, falls Forderungen zu seiner Freilassung bestehen. Ansonsten verbinden sie mich zum Sternenzerstörer der Chiss". Selmak strich sich noch einmal seine Uniform glatt, ehe er überlegte ob er es gerade vielleicht nicht übertrieben hatte - schließlich machte er die "Abyss" gerade gefechtsbereit. Trotz aller seiner Toleranz versuche würde es aber nun kein zurück geben - der Sternenzerstörer des Imperiums würde Sposia nur freiwilig verlassen, und dass mit seinem Commodore.
"Hier spricht Commander Selmak Drakkar, vom Sternenzerstörer "Abyss". Ich weise sie darauf hin dass sie gerade eine Aggressive Haltung gegen ein Kriegsschiff des Galaktischen Imperiums einnehmen welches in Diplomatischer Mission den Orbit Sposias betreten hat. Die "Abyss", wird nicht unfreiwillig den Orbit verlassen, ich wiederhole wir befinden uns in Diplomatischer Mission, ziehe sie ihre Schiffe in Defensive Haltung zurück und konsultieren sie die Botschaft des Imperiums. Versuchen sie ruhig zu bleiben und nicht aggressiv zu reagieren, ansonsten sehe ich mich zu entsprechenden Gegenmaßnahmen gezwungen. Drakkar, ende", womit die Holoaufzeichnung auch endete. Sollten diese Chiss doch vom Imperium halten was sie wollten, dieses Volk würde das Imperium hier nicht vertreiben! Irgendwann musste ein Schlussstrich gezogen werden. Schließlich wurde die "Abyss" offen provoziert, daher mussten entsprechende Maßnahmen getroffen werden.
"Irgendwelche Reaktionen von der Fähre? Oder den aufsteigenden Schiffen?", fragte er in den Raum. Mit einem kurzen 'Ich arbeite daran', wurde er für den Moment jedoch abgespeist. Ungeduldig wartete er auf neue Informationen. Grüblerisch schritt er von Links nach Rechts, würden sich die Chiss vielleicht zurückziehen? Was gäbes es neues vom Commodore? Er hoffte dass der Tag einfach nur vernünftig beendet werden konnte, und es zu keinem bewaffneten Konflikt käme - aber falls doch, das Schiff wäre bereit. Nach ein paar Piepstönen und verwirrten Blicken des Sensorikoffiziers, meldete dieser dann prompt eine etwas erfreulichere Nachricht:"Sir, zwei weitere Schiffe sind gerade in den Orbit getreten. Es ist die "Thesan" und die "Darkmoon"". Hatte man doch endlich Verstärkung geschickt, erfreute er sich! Ohne die genaueren Umstände ihres Aufenthaltes zu berücksichtigen, er wusste zwar dass die Schiffe aus anderen Gründen im System waren, warf er weitere Befehle ins Feld:"Setzen sie eine dringende Botschaft an die Schiffe ab: Informieren sie sie über die Provokationen der Chiss, und versuchen sie zu erwirken dass sie sich in Formation uns anschließen - falls sie dass aus sonstigen Gründen nicht können, sollten sie zu ihrer eigenen Sicherheit das System verlassen. Machen sie ihnen jedoch unmissverständlich klar dass wir gut etwas Hilfe gebrauchen könnten"
Natürlich wusste er dass zwei Schiffe der Marauder Klasse das Blatt nicht wenden konnten, aber vielleicht würde man den Chiss suggerieren können das Unterstützung unterwegs war, und sie sich lieber zurückziehen sollten. Und wer wusste schon, was zwei Schiffe dieser Klasse schon anrichten konnten? Richtig geführt könnten sie die "Abyss" im Fall der Fälle sicherlich unter die Arme greifen. Niemand wusste wozu dieses Volk in der Lage war, und falls der Sternzerstörer nicht auf sich gestellt wäre, umso besser. Er hoffte dass heute nicht sein letzter Tag gewesen wäre. Aber was würde das schon heißen? Man konnte schließlich auch Posthum als Held eingestuft werden...
[: Sposia-System | Sposias hoher Orbit :||: „Wanderer“-Flottille; Dritte Kampfgruppen | ISD „Abyss“ | Deck Drei | Brücke :||: Lieutenant Commander Calway, Commander Drakkar und die Zweite Wache :]