Nur kurz wie ich es sehe:
A new hope setzte neue Filmmaßstäbe, durch TESB wurde das ganze noch übertroffen auch durch eine bessere Story. Ich kann verstehen, dass die Vateroffenbarung umstritten war, aber ich kenne kaum jemanden, der, nach dem sich der Schock gelegt hatte, es noch so schlecht fand. Episode 6 schwächelte schon, brachte hauptsächlich nur die Story zu Ende, wiederholte den Todesstern, inklusive einem unglaubwürdigen Sieg durch Teddybären, wobei die Grundidee eines Guerillakampfes nicht verkehrt war, aber die Inszenierung nicht 100% war. Boba Fett wurde nur getötet, weil GL von den Fans genervt war. Aber Episode 6 hatte trotz allem noch das klassische Feeling, der Imperator sprang nicht aus dem Sessel zum Schwertkampf etc.
Aber ich kann auch Leute verstehen, die SW auch schon ab der OT kritisieren, speziell das Merchandise, was GL praktisch im großen Maßstab erfand, und was für Kram da mit dem SW-Logo verramscht wurde. Ganz zu schweigen vom Holiday Special, was schon viel kaputt machte. Und auch einige Fans haben es übertrieben, die die Filme zur Ersatzreligion machten. SW ist gute Unterhaltung mit ein paar guten Weisheiten von Yoda speziell in TESB, aber Unterhaltung.
Mit der SE machte GL das meiste falsch, aber anstatt auf die Kritik zu hören, ging die Entwicklung bei Episode 1 weiter. Es ist nicht wahr, dass nur der hohe Erwartungsdruck Schuld ist, dass GL den Erwartungen nicht gerecht werden konnte.
Das klassische SW Feeling einzufangen ist kein Ding der Unmöglichkeit, wie sogar einige Fanfilme beweisen. Und sogar das Computerspiel Knights of the old Republic hat mehr davon als die Prequels. Durch Kotor hat sich zum ersten Mal nach der OT wieder größere Interesse an SW bei mir geweckt.
Die komliziertere Story der Prequels ist nicht Schuld am Mangel des SW Feeling, sondern eher poitiv. Schuld ist der Schwerpunkt auf Effekte, was zu solchen Längen, wie das totlangweilige Podrennen führt, mangelnde Kontinuität zur OT, das fehlende real wirkende, gebrauchte Universum etc.
Und hier noch speziell zum Thema

ie wenigen Momente, wo Episode 1 vermag etwas zu berühren, da ist es stets nur, weil es die Erinnerung anzapft. Wüßte man nicht, wer R2D2 und C3-PO, wer Obi-Wan und Yoda sind; wüßte man nicht, was aus Annakin Skywalker wird - EPISODE I hätte auch den allerletzten, schwachen Funken des Interesses verloren. Adererseits wenn man die Neuerungen anschaut, allem voran die Midichlorianer kann man eigentlich noch froh sein.Episode 2 machte einiges besser, hat aber kein klassisches SW-Feeling.
Von Episode 3 erwarte ich nicht so viel, es wird vielleicht wieder einer Steigerung geben, aber die ersten beiden Prequels haben sich einfach zu weit von SW wie es mal war entfernt. Dadurch sind sie nicht automatisch schlechter, sondern anders. Und so sind sie nicht viel mehr als ein weiterer Scifi-Film, wie gesagt nicht unbedingt schlecht, aber nicht automatisch SW nur weil es draufsteht, so wie es mal war und was den Kult für viele, nicht alle, ausmacht.
Zum Modell/CGI Streit, es kommt eigentlich nur aufs Ergebnis an und das sah bei den Modellen einfach besser aus, wobei CGi nicht grundsätzlich shlecht ist, so wie bei HDR es einfach besser und realistischer aussieht als bei den Prequels.
Mir ist es eigentlich egal wie es andere sehen und ich will niemanden beeinflussen, aber mir tun Fans leid, die jeden S.... nur weil es das Star Wars Logo hat unkritisch gut heissen.