Tagespolitik allgemein

Und der immer noch übermäßig starke Güterverkehr auf der Straße ist genauso ein Problem, dass - trotz etlicher Proteste von Anwohnern zahlreicher Umgehungsstraßen - von der Politik gänzlich ignoriert wird.

Die Verlagerung des Güter- und des Postverkehrs von der Schiene auf die Straße dürfte einer der größten Erfolge der Automobillobby der letzten 50 Jahre sein.

C.
 
Ich war die letzten Tage (endlich mal wieder) in Prag und es ist einfach faszinierend, wie diese Stadt es hinbekommt, 1.3 Millionen Einwohnern einen Top-Nahverkehr anzubieten. Selbst der Ersatzverkehr funktioniert besser als der gesamte ÖPNV meiner Heimatstadt. Und das zu lächerlich erschwinglichen Preisen. Es ist also absolut möglich, Leute vom Auto wegzuholen, wenn man Geld in die Hand nimmt und Mobilität vielleicht endlich als Teil der Grundversorgung begreift.

Prag ist in dieser Hinsicht großartig. Man muss aber auch sagen, dass in den Staaten des ehemaligen Ostblocks immer viel Wert auf einen funktionierenden öffentlichen Verkehr gelegt wurde. Die meisten größeren Städte haben mindestens ein großes Straßenbahn/Autobusnetz/O-Busnetz. Dafür war der Individualverkehr auch mangels Besitz eines KFZ eher gering. Damit mein ich, dass die meisten Familien eben nur ein KFZ hatten.

Wobei ich den öffentlichen Verkehr in Wien, als durchaus gut erachte, obwohl man noch einiges verbessern kann.
 
Und der immer noch übermäßig starke Güterverkehr auf der Straße ist genauso ein Problem, dass - trotz etlicher Proteste von Anwohnern zahlreicher Umgehungsstraßen - von der Politik gänzlich ignoriert wird.

Grüße,
Aiden


Umgehungsstraße ist ein schickes Stichwort.
In meinem Heimatkaff, teil eines Gemeindeverbandes, hat man 35! jahre!! diskutiert wie die Umgehungsstraße aussehen und wo sie verlaufen soll. Da wurden unzählige Pläne entworfen, verworfen, aus der Ablage geholt, und wieder verworfen...

Nun seit Anfang des Jahres und 5 jahren Bauzeit ist die Umgehung dann mal fertig und die Bundesstraße führt nicht mehr durchs Dorf.

Wie einfach wärs gewesen einfach das Bahnnetz auszubauen und den ganzen Verkehr, gerade den Güterverkehr, von Straße auf die Schiene zu holen, aber nööööööööööö....
 
Wie einfach wärs gewesen einfach das Bahnnetz auszubauen und den ganzen Verkehr, gerade den Güterverkehr, von Straße auf die Schiene zu holen, aber nööööööööööö....

Wir sind in Deutschland, da ist es egal was gebaut wird, ob Straße, Bahnstrecke, Stromtrasse, Windpark... es gibt immer erstmal eine Bürgerinitiative, die dagegen ist. Jeder will freie Straßen, einen funktionierenden ÖPNV, Strom und eine warme Bude, aber die Anlagen dazu sollen doch bitte nicht in meiner Nähe verlaufen oder stehen.

C.
 
Wir sind in Deutschland, da ist es egal was gebaut wird, ob Straße, Bahnstrecke, Stromtrasse, Windpark... es gibt immer erstmal eine Bürgerinitiative, die dagegen ist. Jeder will freie Straßen, einen funktionierenden ÖPNV, Strom und eine warme Bude, aber die Anlagen dazu sollen doch bitte nicht in meiner Nähe verlaufen oder stehen.

C.

Ich hatte es in diesem Thread schon zwei, drei Mal erwähnt: In Schleswig-Holstein (unter anderem auch durch Habeck) hat man die Bürger an den Windanlagen beteiligt - und schon schwand der örtliche Widerstand.

Es gibt also (sogar durch die Politik eined CDU-Ministerpräsidenten) erprobte Lösungen. Bloß hängt es da halt wieder am Geld, weshalb es in anderen Bundesländern nicht umgesetzt wird.

Grüße,
Aiden
 
Ich hatte es in diesem Thread schon zwei, drei Mal erwähnt: In Schleswig-Holstein (unter anderem auch durch Habeck) hat man die Bürger an den Windanlagen beteiligt - und schon schwand der örtliche Widerstand.

Es gibt also (sogar durch die Politik eined CDU-Ministerpräsidenten) erprobte Lösungen. Bloß hängt es da halt wieder am Geld, weshalb es in anderen Bundesländern nicht umgesetzt wird.

Grüße,
Aiden

Na ja SH hat mit Günther allerdings auch einen CDUler an der Spitze der Regierung der relativ Vernünftig ist. Gibt zwar einige Positionen an denen ich mich reibe bei ihm, aber er macht halt nicht nur populistische Vorschläge, im Gegensatz zu Linnemann und dem Merz (wie sagte schon Spurinna zu Cäsar "Hüte die von den Ideen des Merz").

Von daher kann ich mir dort gut vorstellen das er es versteht die Leute mit ins Boot zu holen.
Ich glaube sogar das die CDU mit einem Günther oder einem Röttgen als Chef über 30% kommen würde da sie eher in der Mitte stehen als es Linne und Merz tun.
 
Der S Bahn Verkehr im Rhein/Main Gebiet ist allerdings auch eine dermaßen große Katastrophe das ich mir in den kommenden Wochen über die Firma meiner Frau ein eigenes Auto holen werde.

Ich habe ein Auto und zwar nur um Zeit zu sparen und weil es hier kein Carsharing gibt. Als ich noch am Zentralcampus war, war ein Auto gar keine Option, weil es direkt in die Innenstadt ging. 30 Minuten Fahrzeit sind zwar etwas länger als mit dem Auto (15 Minuten), aber um alleine dem Chaos zum Feierabend zu entgehen, ist es das wert. Nachdem ich zu einem Campus an den Stadtgrenzen versetzt worden bin, sieht das anders aus. 10 Minuten mit dem Auto und 1 Stunde mit dem ÖPNV. Der Standort liegt quasi genau neben meinem Heimatort (Vorort der Stadt), aber der ÖPNV fährt nicht von meinem Heimatort direkt in Richtung meiner Arbeitsstelle, sondern immer in die Innenstadt. Das gilt für jedes Ziel in der Stadt. Erstmal in die Innenstadt, dann zum Ziel. Dadurch dauert im Grunde jede Fahrt in die Außenbezirke der Stadt so um die 1 Stunde, während das Auto da halt direkt hinfahren kann innerhalb von 10-20 Minuten. Im Sommer nehme ich meist das E-Bike (wird vom Arbeitgeber bezahlt), aber im Winter oder wenn es regnet hat man die Wahl zwischen 2 Stunden Arbeitsweg und 20 Minuten...
 
Berichte über vegane Restaurants oder Lebensweise haben übrigens den gleichen Effekt,

Oder eine Vegane Fleischerei. Gab es hier in Dresden ein riesen Getöse aus bestimmten Kreisen. Inkl. Morddrohung und pi pa po.


Die Ironie ist, dass viele von ihr favorisierten politischen Maßnahmen im rechten bis rechtsradikalem Spektrum Anklang finden, auch wenn die Begründung links ist/sein soll/whatever. Beschränkung von Zuwanderung und Asyl, nicht aus Angst vor Überfremdung und "Vergiftung des Volkskörpers", sondern um brain drain oder Lohn-Dumping zu verhindern und sich auf Hilfe vor Ort zu konzentrieren. So lässt sich das bei vielen Themen fortführen und ist oft sehr fadenscheinig. Der personifizierte Widerspruch einer rechten Linken, die im Kern eine politische Nische bedient, die ohne die Prominenz ihrer Person gar keine Relevanz hätte.

Dabei stimme ich dir komplett zu aber der Absatz der vor dem zitierten kam ist ziemlicher Unsinn.

aber wir sprechen hier von ca. 790.000 Beschäftigten. Tarifvertraglich beschäftigt, organisierte Betriebsräte, wichtige Steuergelder, Sozialabgaben und Konsum.

Kein Argument und dass aus mehreren Gründen.

1. In der Zahl sind meines Wissens nach auch Produzenten von Autoteilen enthalten welche auch problemlos andere Produkte produzieren können. Damit prahlen diese Firmen sogar bei einstellungsgesprächen und die Auftragslage ist im allgemeinen ziemlich gut auch für andere Produkte.

2. Sind dort bestimmt auch Zeitarbeiter gelistet auf denen die Autoindustrie fest sitzt und andere Firmen die Leute dringend brauchen kommen da nicht ran. Die Firma meiner Schwester in der Nähe von Hannover hat jetzt ein Vertrag mit einer Polnischen Zeitarbeitsfirma abgeschlossen weil sie keine vernünftigen Zeitarbeiter zur Abdämpfung der spitzen in Deutschland finden.

3. Wird bei einem "Niedergang" der Autoindustrie, welcher zu 100% verdient und selbst verursacht wäre, niemals ein Niedergang zu 100% eintreten. Die deutsche Autoindustrie währe dann halt eine niche die Luxus/Protz Autos produziert, zu einer carcheering Firma wird, zum reinen Zulieferer mutiert oder was auch immer.

Die übrigen bekommt man auch locker im Handwerk und Industrie unter. Da giebt es hundert tausende freie Stellen Tendenz steigend.

Dieses fear mongering Der Autolobby ist in meinen Augen einfach nur noch lächerlich. Besonders wenn man bedenkt mit wie vielen Milliarden diese jedes Jahr alimentiert wird. Entgegen jeden Grundsatzes der freien Marktwirtschaft.

Ich weiß nicht. Wenn ich deutsche Städte mit den amerikanischen vergleiche finde ich gar nicht mal dass die so sehr auf‘s Auto ausgerichtet sind.

Für Westdeutschland gilt das auf jeden Fall. Da gab es in den 50er und 60er Jahren ähnliche Programme wie in den USA. Am Osten ist dieser Kelch dank der Mangelwirtschaft glücklicher Weise vorbei gegangen. Hier ist der öffentliche Nahverkehr besser ausgebaut.

Der S Bahn Verkehr im Rhein/Main Gebiet ist allerdings auch eine dermaßen große Katastrophe das ich mir in den kommenden Wochen über die Firma meiner Frau ein eigenes Auto holen werde.

Kann ich nur unterschreiben. Jedes Mal wenn ich dort unterwegs bin hasse ich die Menschheit ein wenig mehr. Müsste ich dort täglich mit den öffentlichen fahren würde ich definitiv Suizid Gedanken entwickeln.
 
@Ashaar Khorda Ich denke bei vielen Städten war es auch eine Frage ob sie im 2. Weltkrieg zerbombt wurden und wiedererbaut werden mussten. Die Städte deren Altstadt erhalten blieb sind auch bis heute oft nicht wirklich autofreundlich.
 
@Ashaar Khorda Ich denke bei vielen Städten war es auch eine Frage ob sie im 2. Weltkrieg zerbombt wurden und wiedererbaut werden mussten.

Im Osten wurde nicht allzu viel aufgebaut sondern eher in rand Gebieten neu gebaut.

Bei der Dresdner Innenstadt hat das Jahrzehnte gedauert. Mein Vater hat seine Kindheit in den 50er-60er Jahren in Ruinen verbracht und hat da noch unmengen Waffen gefunden. Und in seiner Jugend und jungen Erwachsenen Alter lebten er und seine Freunde zum Teil noch in Zerbombten Häusern.

Görlitz was mittlerweile für zwei Dinge bekannt ist, Nazis und seine schöne Altstadt hat zweiteres der tatenlosigkeit der DDR Regierung und engagierten Bürgern zu verdanken.
 
Bei der Dresdner Innenstadt hat das Jahrzehnte gedauert. Mein Vater hat seine Kindheit in den 50er-60er Jahren in Ruinen verbracht und hat da noch unmengen Waffen gefunden. Und in seiner Jugend und jungen Erwachsenen Alter lebten er und seine Freunde zum Teil noch in Zerbombten Häusern.

Wobei Dresden unter den Ostdeutschen Städten aber auch eine Ausnahme darstellt. Die Altstadt war ja bereits vor dem Krieg als Kulturstadt von Weltrang bekannt, und da hatte selbst die DDR-Regierung den Anspruch, die historischen Bauten wieder zu restaurieren, womit man sich auch international geschmückt hat. Ich kann mich zB erinnern, dass die Wiedereröffnung der restaurierten Semper-Oper ein großer Akt war, über den sogar im West-Fernsehen ausführlich berichtet wurde.
In vielen anderen zerstörten Städten waren die DDR-Behörden viel weniger zimperlich im planieren von Ruinen historischer Bausubstanz, um den Platz mit sozialistischen Profanbauten zu überbauen.

C.
 
In vielen anderen zerstörten Städten waren die DDR-Behörden viel weniger zimperlich im planieren von Ruinen historischer Bausubstanz, um den Platz mit sozialistischen Profanbauten zu überbauen.

Chemnitz, das man aus ideologischen Gründen auch in Karl-Marx-Stadt umbenannt hatte, hat man beispielsweise (fast) komplett "entkernt", um sozialistische Bauwerke - unter anderem an der Prachtstraße "Straße der Nationen" - zu errichten.

Grüße,
Aiden
 
Die Altstadt war ja bereits vor dem Krieg als Kulturstadt von Weltrang bekannt, und da hatte selbst die DDR-Regierung den Anspruch, die historischen Bauten wieder zu restaurieren, womit man sich auch international geschmückt hat. Ich kann mich zB erinnern, dass die Wiedereröffnung der restaurierten Semper-Oper ein großer Akt war, über den sogar im West-Fernsehen ausführlich berichtet wurde.

Allerdings muss man auch erwähnen, dass der Wiederaufbau der Frauenkirche aus Propagandazwecken, als Mahnmal gegen die Bombenangriffe, erst nach der Wende angegangen wurde; faktisch der Trümmerhaufen ein immanenter Bestandteil der DDR war: https://www.frauenkirche-dresden.de/geschichte

Man braucht sich da dann auch echt nicht wundern, dass die Folklore der Bombenangriffe fest zu den Narrativen der rechten Kreise gehört, wenn man sich nicht entblödet, ein derartig plakatives Symbol des vermeintlichen "NS-Staates als Opfer von Bombenterror" jahrzehntelang herumgammeln zu lassen.
 
und da hatte selbst die DDR-Regierung den Anspruch, die historischen Bauten wieder zu restaurieren, womit man sich auch international geschmückt hat.

Das wahren halt prestige Projekte die Dresdner Wohnhäuser sind halt trotzdem vor sich hin gegammelt.

Man braucht sich da dann auch echt nicht wundern, dass die Folklore der Bombenangriffe fest zu den Narrativen der rechten Kreise gehört, wenn man sich nicht entblödet, ein derartig plakatives Symbol des vermeintlichen "NS-Staates als Opfer von Bombenterror" jahrzehntelang herumgammeln zu lassen.

Symboliken sind halt auch immer ziemlich austauschbar und leicht zu korrupieren.

Weswegen ich auf so Symboliken immer herzlich wenig gebe. Wahr halt ne zerbombte Kirche die de wieder aufgebaut haben. Nicht mehr und nicht weniger.



Und Sachsen zeigt sich auch mal wieder von seiner besten Seite.

 
Sachsener Luft scheint ja einigen nicht gut zu bekommen:

“So werde nach dem Wurf von Pyrotechnik aus einem Heimblock in Richtung der davor sitzenden Rollstuhlfahrer wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt“
:facep:
 
Das wahren halt prestige Projekte die Dresdner Wohnhäuser sind halt trotzdem vor sich hin gegammelt.
Es war halt schneller und billiger am Stadtrand Plattenbauten hinzuklotzen, als bestehende Altbauten zu sanieren. Das Prinzip gab es ja quasi in jeder mittelgroßen Stadt der DDR.

Man braucht sich da dann auch echt nicht wundern, dass die Folklore der Bombenangriffe fest zu den Narrativen der rechten Kreise gehört, wenn man sich nicht entblödet, ein derartig plakatives Symbol des vermeintlichen "NS-Staates als Opfer von Bombenterror" jahrzehntelang herumgammeln zu lassen.

In der DDR war es durchaus politisch gewollt, eine gewisse Opfermentalität bezüglich der alliierten Bombenangriffe zu pflegen. Diese wurden ja immerhin von den anglo-amerikanern durchgeführt, also dem Klassenfeind. In Westdeuschland wurde hingegen von konservativen Kreisen ein ähnlicher Opferkult rund um Flucht, Vertreibung und die verlorenen Ostgebiete kultiviert, da man diese Dinge den Sowjets anlasten konnte.

Sachsener Luft scheint ja einigen nicht gut zu bekommen:

Ich bin mal gespannt, ob das bei Lok vereinsintern Konsequenzen hat, und man endlich mal den Arsch in der Hose hat, soch gegen gewisse Kreise durchzusetzen, die dort im Verein und in der Fanszene sehr viel Einfluss haben. Ich wage mal die Prognose, dass es wieder nur bei Lippenbekenntnissen bleibt, und man das was da passiert ist den ominösen "paar Idioten" zuschiebt, die ja die anständigen Fans in Verruf bringen.

C.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der DDR war es durchaus politisch gewollt, eine gewisse Opfermentalität bezüglich der alliierten Bombenangriffe zu pflegen. Diese wurden ja immerhin von den anglo-amerikanern durchgeführt, also dem Klassenfeind. In Westdeuschland wurde hingegen von konservativen Kreisen ein ähnlicher Opferkult rund um Flucht, Vertreibung und die verlorenen Ostgebiete kultiviert, da man diese Dinge den Sowjets anlasten konnte.

Und beides wird von Neonazis und Ewiggestrigen - seien es Trauermärsche mit Reichsfahnen, Fackeln und rechten Parolen oder Erika Steinbachs Vertriebenenverein - entsprechend gepflegt.

Grüße,
Aiden
 
Ich bin mal gespannt, ob das bei Lok vereinsintern Konsequenzen hat, und man endlich mal den Arsch in der Hose hat, soch gegen gewisse Kreise durchzusetzen, die dort im Verein und in der Fanszene sehr viel Einfluss haben. Ich wage mal die Prognose, dass es wieder nur bei Lippenbekenntnissen bleibt, und man das was da passiert ist den ominösen "paar Idioten" zuschiebt, die ja die anständigen Fans in Verruf bringen.

Das ist deutscher Fußball da wird nie konsequent durchgegriffen.

Da müsste meiner Meinung nach auch der DFB zusammen mit den Vereinen durchgreifen.

Lebenslanges Stadion Verbot in ganz Deutschland und für Polizei Einsätze innerhalb des Stadions zahlt der Verein.
Und sollten kravallmacher innerhalb eines Stadions verhaftet werden die eigentlich Verbot haben giebt es noch einmal erhebliche strafzahlungen für den Verein.

Das Problem würde sich ziemlich schnell regeln.


In der DDR war es durchaus politisch gewollt, eine gewisse Opfermentalität bezüglich der alliierten Bombenangriffe zu pflegen. Diese wurden ja immerhin von den anglo-amerikanern durchgeführt, also dem Klassenfeind. In Westdeuschland wurde hingegen von konservativen Kreisen ein ähnlicher Opferkult rund um Flucht, Vertreibung und die verlorenen Ostgebiete kultiviert, da man diese Dinge den Sowjets anlasten konnte.

Und der Scheiß ist ja auch in der "Mitte der Gesellschaft" (Gott wie ich diese Formulierung hasse) fest verankert. Und auf Gegendemos sieht man die guten Bürger leider auch nie.
 
Zurück
Oben