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Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer würde auch die Leute mit keinem nennenswerten Einkommen treffen. Inwieweit wäre das fairer?
Wer mehr Geld ausgibt, zahlt auch mehr Mehrwertsteuer und wer ein geringes Einkommen hat, kauft auch selten die teuren Sachen, auf die viel Mehrwertsteuer erhoben wird.
Alternativ könnte man auch erstmal die ganzen Ausnahmen abschaffen, also Bücher und Hotelbesuche , beispielsweise.
Den reichen Stahlbaron wird das nicht jucken. Da wäre es schon fairer die Mehrwertsteuer zu erhöhen.
Ist ja nicht so, dass Geringverdiener nichts kaufen. Die brauchen auch Nahrung, Kleidung, Benzin und sonstige Dienstleistungen. Das sind Sachen, die kann man nicht weglassen. Wer jetzt schon jeden Euro umdrehen muss wird von einer Erhöhung hart getroffen.
Unsinn. Die Mehrwertsteuer trifft arme Schichten am stärksten. Es ist eine Binsenweisheit, dass die Sparquote mit dem Einkommen steigt. Was ja irgendwo logisch ist. Wer auf Hartz-IV-Basis lebt wird vermutlich min. auf Einkommen = Konsumausgaben rauskommen, sich vielleicht sogar für seinen Konsum verschulden müssen, während der reiche Stahlbaron gar nicht so viel ausgeben kann wie er einnimmt.
Wo gehobelt wird, fallen immer Späne, in meinen Augen ist es aber definitiv gerechter und sozialer, alle gleichmäßig zu belasten, anstatt eine bestimmte Gruppe ganz besonders.
Eben nicht. Schon bei Einkommen ab 62.000 Euro sind die Erhöhungen deutlich spürbar.
Dürfte immer noch das oberste Mittelfeld sein. 62000€ sind fast 5200€ im Monat. Davon träumen die meisten. Kann daher die Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen.
Der Gipfel der Frechheit in diesem Vorhaben ist im Übrigen, dass die daraus generierten Mehreinnahmen eben nicht wie propagiert zur allgemeinen Umverteilung von oben nach unten verwendet, sondern sehr wahrscheinlich in grüne Lobby-Politik gepumpt würden.
Der Gipfel der Frechheit in diesem Vorhaben ist im Übrigen, dass die daraus generierten Mehreinnahmen eben nicht wie propagiert zur allgemeinen Umverteilung von oben nach unten verwendet, sondern sehr wahrscheinlich in grüne Lobby-Politik gepumpt würden.
mit einem Familienmitglied das jeden Monat teure Medikamente benötigt...
Natürlich ist das Familienmitglied krankenversichert, allerdings trägt die Krankenkasse nur knapp die Hälfte der Kosten des wichtigsten Therapeutikums. Dazu kommt noch der Eigenanteil, plus ein Haufen zusätzlich notwendiger Dinge (Hilfsmittel u.ä). Das läppert sich eben.
Weiter werde ich mich dazu aber nicht äußern, mein Standpunkt sollte ja klar sein.
So sieht's aus - mehr Geld für frühkindliche Erziehung in Kindergärten und Kindertagesstätten, damit der Nachwuchs auf Linie gebracht wird.
Irgendwie gelingt es mir nicht, innerlich auch nur ein Quäntchen Mitleid zu generieren.![]()
und einem Sohn der außerhalb studiert und keinerlei Förderung durch den Staat erhält, eben weil man zu viel verdient, vielleicht kann man die Aufregung dann nachvollziehen.
Gibt aber auch schon Leute die weniger verdienen und ihre studierenden Kinder hauptsächlich oder zumindest zum größten Teil finanzieren, wenn ihnen keine staatliche Unterstützung gegeben wird, weil sie "zu viel" verdienen.
Und bevor jemand die Frage stellt: eine überarbeitete Studienförderung könnte über eine erhöhte Mehrwertsteuer (zumindest teil)finanziert werden.![]()
Also wenn man alle Bevölkerungsschichten gleich stark belasten will, dann wäre es bei der momentanen Lage nur logisch an die Reichen zu gehen.
Ich denke, falls rot/grün drankommt sollten sie die Reichen sogar noch mehr belasten als ursprünglich geplant.
In der ganzen Mehrwertsteuerdiskussion vergisst du aber, dass man damit zum einen die Kaufkraft im Land senkt, was wieder zu Lasten der Wirtschaft und des Wachstums geht, eben weil nicht jeder dann wie bisher weiter konsumieren kann. Und zum anderen dürften dann wieder die Sätze für Arbeitslosengeld, Hartz IV usw. höher gehen, damit die Menschen am Einkommenslimit weiterhin ihre notwendigen Güter kaufen können.
Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes trifft überwiegend nur die, die es verkraften können. Wobei man natürlich gerne diskutieren darf, ob man eine weitere Progressionsstufe einführen muss, die auch Leute mit gutem, aber nicht außergewöhnlichem Einkommen betrifft.
Wir sollten auch bedenken, dass wir schon wesentlich höhere Steuersätze hatten, die damals von rot/grün gesenkt worden sind.