TOTE Season 1 - Episode 3: The Path of Hate

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  • Umfrageteilnehmer
    7

Darth Mornabin

junger Botschafter
Erstausstrahlung: 4. Mai 2024

Titel: „Der Pfad des Hasses“
Länge: 13 Min. brutto / 11 Min. netto
Regisseur: Nathaniel Villanueva
Drehbuch: Dave Filoni, Amanda Rose Muñoz
 
Ersteindruck
Puuh … Ich weiss nicht, was ich gross dazu sagen soll.

Positiv:
- Ich finde es cool, dass wir mal Animationssinhalte kriegen die nach ROTJ spielen. (Falls es daber je zu einer eigenständigen Serie kommt: Bitte nehmt einen anderen Artstyle. Auch wenn das Ganze optisch gut aussieht: Bitte etwas mehr Kreativität und Abwechslung rein.)

Negativ:
- Was ich bei Folge 2 sagte bezüglich das die Folge unausgereift wirkt … Bei Folge 3 ist das noch extremer. Die Handlung ist unfassbar dünn, weshalb ich mich frage: Hat es diese Folge gebraucht? Hätte man da nicht noch etwas mehr Inhalt drin haben können? Mein Vorschlag wäre gewesen: 1. Zeigt uns doch, wie Morgen mit ein paar Söldnern (Meinetwegen auch ein Baylan und Shin-Cameo im Hintergrund.) spricht. 2. Morgen spricht die Vision an, die sie hatte. Höchstwahrscheinlich diese, wo die Nachtschwestern von Peridea ihr zeigen, wo sich die Karte befindet um selber dahin zu kommen. Zeigt uns doch diese Vision, wenn dieser Handlungsstrang ohnehin dazu da ist ein Ahsoka-Prequel zu sein?

- Absolut alle Charaktere sind flach geblieben, schade.

- Warum meldet sich Bo-Katan, wenn Jemand von der Neuen Republik einen Notruf absetzt? (Ja, es war Bo-Katan. Habe zuerst ihre Stimme erkannt und dann den Abspann gecheckt.)


Die Folge gibt mir nichts. Sie wirkt ehrlich gesagt lieblos dahingeklatscht. Und das Tragische: Potenzial hätte sie sogar gehabt. Leider hat man das nicht erkannt. Gebe …

2 von 10 Punkten!
 
Finde den Artstyle gerade als Argument für die (erste Hälfte) der Serie. Die Animationsqualität ist auf einem unfassbar hohem Niveau und teilweise sehen Szenen aus wie aus einer Realverfilmung.

Ich fasse mal die ersten drei Folgen zusammen als Fazit:


  • General Grievous hat mir, bis auf die Stimme, wirklich sehr gefallen. Endlich haben wir einen bedrohlichen und angsteinflössenden Jedischlächter. Darf gerne mehr von kommen in Zukunft.
  • Morgan Elsbeth bleibt eine komplett laaaaangweilige Figur. Wieder so ein Racheding, wieder total einseitig, super unsympathisch. Ich habe sie schon in Mando und Ahsoka eher als Lückenfüller wahrgenommen und darüber kommt sie hier auch nicht weg.
  • Auch wenn es als Sakrileg gilt: Thrawn ist für mich eine ähnliche Kategorie. Mich langweilt dieser göttliche Superstratege einfach nur.
  • Cool zu sehen, dass auf Dathomir noch andere "Hexen" leben und anscheinend komplett unterschiedliche Lebensweisen haben. Wenn das mal irgendwo schon erwähnt oder gezeigt wurde, hatte ich es jedenfalls vergessen.
  • Der Animationsstil gefällt mir sehr gut.
  • Die Serie heißt "Tales" bzw. "Geschichten" des Imperiums und wir bekommen.. eigentlich gar keine Geschichte. Es wird so ziemlich 0 erklärt oder gezeigt wie Elsbeth Magistratin geworden ist, wie sie die Leute motiviert hat, alles aufgebaut hat, woher das Beskar kommt, die Droiden und Söldner, woher sie die dunklen Jedi aus Ahsoka kennt, Kontakt zu den Nachtschwestern wiederherstellt, etc.. Verschenkte Chance dem Char tiefe zu geben oder auch nur ein wenig die Lore zu erweitern.


Viel mehr bleibt eigentlich nicht zu sagen. Dünn, sehr dünn. Aber das hatte ich im Vorfeld leider schon erwartet und freue mich jetzt auf den zweiten Teil von TOTE.

1/10 Beskar-Speere für alle 3 Elsbeth-Folgen
 
Zuletzt bearbeitet:
So. Auch wenn ich die Folgen bereits am 4. Mai gesehen habe, hier eine kleine zusammenfassende Kritik zu den ersten drei Folgen, die ein paar (aber kaum nennenswerte) ergänzende Einblicke in die Vorgeschichte von Morgan Elsbeth geliefert haben. Neu war hier eigentlich kaum was, Überraschungen gab es auch keine, denn im Grunde haben wir hier einfach nur eine Bebilderung von Ahsokas Worten aus MANDO S2 bekommen:

AHSOKA: Morgan Elsbeth. During the Clone Wars, her people were massacred. She survived and let her anger fuel an industry which helped build the Imperial Starfleet.

Inhaltlich kann ich der ersten Episode nicht viel abgewinnen, außer dass man Canon-Dathomir als Planet etwas mehr erweitert hat mit dem Mountain Clan, den es in Legends ja schon seit der Einführung der Hexenwelt im Roman "Entführung nach Dathomir" von 1994 gibt. Positiv hervorheben möchte ich aber General Grievous, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Optisch, aber auch seine Stimme, sein Auftreten, Kampfstil... das war vermutlich der beste Grievous seit seinem Debüt in der 2D CLONE WARS Serie in 2003. Die hellen Hexen von Dathomir des Mountain Clans waren ein schöner Jedi-esquer Kontrast zu den dunklen Nachtschwestern. Von den drei Morgan-Episoden ist dies die einzige, die ich mir (zumindest in Teilen) nochmal wieder ansehen würde.
Auch wenn mir Morgans Entwicklung etwas zu schnell ging, würde ich "The Path of Fear" 8 von 10 Punkten geben.

Die zweite Folge konnte eigentlich nur durch die Bilder punkten. Thrawn sah toll aus, es war schön Rukh und vor allem Captain Pellaeon zu sehen, wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob damit nicht sogar die neuen (eigentlich Canon) THRAWN Romane von Timothy Zahn überschrieben wurden. Inhaltlich wars sehr mau. Dass Morgan jetzt die Urheberin der TIE-Defender ist... ja, meinetwegen. Es wäre spannender zu sehen gewesen, wie sie nach Corvus kam und zur dortigen Magistratin wurde, wie sie die Leute für sich gewinnen konnte und vor allem frag ich mich, an wem sie sich eigentlich rächen will? Ihre Motivation erschließt sich mir nicht wirklich. Also inhaltlich sehr dünn, visuell schön. Corvus vor der Zerstörung zu sehen, war nett. Die ISDs sahen toll aus. Gutes Voice-Acting von Diana Lee Inosanto, Lars Mikkelsen und Xander Berkeley. Alles ok, aber jetzt eben auch nicht wirklich einprägsam.
Ich würde trotzdem noch 6 von 10 Punkten für "The Path of Anger" vergeben.

Das große Finale war dann dadurch gekennzeichnet, dass es eigentlich überhaupt nichts mehr mit dem Imperium zu tun hatte, weswegen der Titel "Tales of the EMPIRE" kaum noch Bedeutung hatte. Schön trotzdem, dass man mal eine andere Ära betritt und man die Entwicklung von Corvus sieht, aber was machen die Stadtbewohner/Arbeiter eigentlich genau? Wir sehen sie nie arbeiten. Sie stehen immer nur in dieser kleinen Stadtstraße und meckern über Morgan. Sie wirkten extrem unsympathisch, opportunistisch und irgendwie gönne ich es ihnen jetzt sogar etwas weniger, dass sie in MANDO S2 von Din und Ahsoka befreit werden. Auf Corvus hätte ich gerne was von Morgans Industrieanlagen gesehen anstelle der selben Straße aus den immergleichen Perspektiven wie schon bei MANDO S2. Ich verstehe, dass man bei einer Realserie aufgrund von Budget und Volume eingeschränkt ist, was das Set angeht, aber bei der Animation geht doch mehr oder? Die radikalen und doch unkonsequenten Schritte der Neuen Republik hab ich auch nicht verstanden, aber offenbar hat sich Lucasfilm vorgenommen, die NR einfach so inkompetent wie nur irgendwie möglich darzustellen. Wie @Darth Mornabin schon schreibt, hätte es hier die perfekte Gelegenheit für Shin und Baylan, ja selbst Marrok gegeben, den wir ja kurz in der nächsten Folge gesehen haben. Etwas mehr zu ihrer Verbindung zu Peridea vielleicht oder Hinweise, was ihr eigentliches Ziel ist. Aber nein... man kratzt an der Oberfläche und erzählt im Grunde nichts Neues.
Von mir gibts gerade noch so 4 von 10 Punkte für die doch sehr enttäuschende und sich doch recht überflüssig anfühlende Folge "The Path of Hate".
 
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