Ja, die Idee ist super.

Dann haben wir endlich wieder Zölle auf alle unsere Exporte in ein fremdes Wirtschaftsgebiet und endlich werden dann die Abnehmer von ca. 75 % unserer Produkte und Dienstleistungen Gesetze haben, die uns im Wege sind und wenn unsere Handelsunternehmen und Exporteure einmal in diesen dann Drittländern tätig sind, zahlen sie auch brav auf alles Einfuhrumsatzsteuern und dortige Mehrwertsteuern, zusätzlich zu Zöllen natürlich, so dass die Sachen kaum konkurrenzfähig gegenüber den in den Drittlandsgebieten der EU erzeugten Waren und Dienstleistungen sind. Endlich auch keine Subventionen mehr für unsere ach so armen einheimischen Bauern und für die vielen komunalen und regionalen Bauprojekte, Industrieförderungen und so weiter und so fort. Endlich auch schöne langwierige Rechtsstreitereien, wenn unsere Exporteure in dem Drittlandsgebiet der EU einmal Probleme haben. Das werden Zeiten, Dreiviertel unserer Wirtschaft geht den Bach runter und wir werden wieder kleinstaatische Bauern. Ein Hoch auf den EU-Austritt! Zurück zur Natur! Und dann erst das tolle Signal an jene erzkonservativen und nationalen Kräfte, die Deutsch ohnehin noch für eine Bedrohung halten und unseren neuen Isolationismus nutzen werden, um ihre eigenen Ideen gegen uns durchzusetzen. Das wird so richtig spannend in der Zukunft, zurück in ein Europa vor WWKs, auf das aufstrebende Asiaten mit wesentlich größeren einheitlichen Territorien und Binnenmärkten das dann absolut popelige Deutschland endlich zur Gänze in die Bedeutungslosigkeit drängen.
Das Argument ist Schwachsinn. Die Deutsche Wirtschaft war mehr als 50 Jahre lang sehr erfolgreich im Export. Trotz Umrechnungen. Trotz Steuern. Trotz anderer Währungen.
Unsere Wirtschaft würde auch heute noch sehr gut mit der DM laufen, wahrscheinlich auch sehr viel besser als jetzt. Das trifft im übrigen auf alle heutigen Staaten zu, die den Euro als Währung haben.
Alle Pro Euro Argumente sind Schwachsinn, weil es auch zu Zeiten der DM funktioniert hat und da war es sogar noch ruhiger als heute, trotz mehrerer unterschiedlicher Währungen in Europa.
Europa hatte schon lange vor dem Euro eine Leitwährung, richtig, es war die DM. Alle damaligen Euroländer, ausgenommen Grossbritannien haben sich an der erfolgreichen DM orientiert.
Wirtschaftskrisen und Kriege mit Beteiligung Deutscher Soldaten in Kampfeinsätzen gab es da nicht.
Es gibt nicht ein einziges Argument, das wirklich für den Euro spricht.
Das der Euro gut und praktisch ist und für Frieden und Sicherheit sorgt ( lol ) ist naives Schöngerede. Die bittere heutige Realität sieht anders aus.
Uns würde es heute sehr viel besser gehen, wenn wir noch eine eigene Währung hätten, wegen der Kontrolle und Freiheit über diese Währung : Anpassung des Leitzins je nach Lage
Und es würde uns noch sehr viel besser gehen, wenn wir kein EU und auch kein Nato Mitglied wären, siehe Schweiz.
Und zu guter letzt wäre eine direkte, echte Demokratie mit Volksabstimmungen das Tüpfelchen auf dem i.
Das was wir heute haben verdient den Namen Demokratie nicht mal ansatzweise. Was wir heute haben ist eine Diktatur der Banken, das ist die Realität.