Tagespolitik allgemein

Innenpolitisches Kalkül der slowakischen Opposition und nichts weiter. Die Notwendigkeit des Rettungsschirm ist zu offensichtlich, als das man ihn übersehen könnte.

Beim rettungschirm kann ich allerdings immernoch nicht verstehen wie er den Ländern die ihn beanspruchen den aus den Schulden helfen sollen. Es werden doch nur noch mehr Schulden gemacht. Und letztlich wird mit dem Rettungschirm doch, zwar indirekt aber trotzdem, nur den Banken, Aktionären und Spekulanten damit geholfen. Aus der Insolvenz, die diese Länder, wie Griechenland, zwar offiziell nicht beanspruchen dürfen, aber eigentlich schon haben, wird ja nicht geholfen. Stattdessen sollen sie sich kaputt sparen, was einem eher so vorkommt als ob sie sich selbst auffressen, um nicht zu verhungern. (Um mal Christoph Süß frei zu zitieren.) Eine Lösung ist in dem Rettungschirm so gesehen eigentlich nicht.

Damit will ich auch nicht mal gegen die Eurorettung wettern. Der Euro hat für Europa schon einen Wert der über eine Wehrung als Zahlungmittel hinausgeht. Aber was Grichenland angeht so ahben sich diese auch nur mit mühe in den Euro geschummelt, und dass weiß man schon lange. Trotzdem will man nicht dass sie den Euro verlassen. Da man ja so die gemeinsamme Wehrung in Gefahr sieht. Aber ich finde schon das nächstes Jahr ein weiteres Land den Euro als Währung akzeptiert zeigt schon das die Währung als Zahlungsmittel nicht mal so gefährdet ist, wie sie uns vorspielen. Im Gegenteil es würde dem € sogar sicherlich gut tun wenn Grichenland die Währung wieder abgeben würde, und Grichenland wahrscheinlich auch. Auch wenn ihre Lire dann wieder schnell einen Kurs von 500 zu 1 hätten wie bei der Einführung. Nur dann könnte Grichenland wieder viel freier agieren und seine Schulden eher in den Griff bekommen. Ohne die Eurozone weiter zu belasten.
Aber letzlich zeigt sich ja auch wieder das es nicht um die Länder, oder gar deren Bevölkerung geht, sonder nur mal wieder um die Banken und die Krise von 2008 fortgesetzt wird. Obwohl die Regierungen ja so getönt habe das sich was ändern wird das sowas nicht mehr vorkommen wird. Nichts hat sich geändert und die Baneken haben quasi genausoweitergamcht wie davor auch. Was zum Teil schon daran liegt das virtuelle Geld schon gar keinen realen Gegenwert mehr hat und Jeder quasi Schulden und Anleihen bei Jedem hat. Man siehe sich doch nur mal an wie unser Zinssystem funktioniert.
A legt 10 000€ bei Bank B an und bekommt 1,7% Zinsen. Jetzt kommt C und leiht sich bei B 9.000€ und muss 17% Zinsen zahlen. C geht damit zu D und kauft sich damit ein Auto, D geht dann zu Bank E und zahlt dort die 9000€ ein.
Man denkt jetzt zuerst die Bank macht nur Gewinne durch die Zinsen. Dabei wird jetzt aber übersehen das aus den 1000€ 19000 geworden sind. Den sowohl A als auch D können sich jederzeit ihr eingezahltes Geld hohlen, den die Banken müssen nur einen kleinen Teil selbst zurückbehalten.
Schön wird es jetzt noch wenn man es noch weiterspinnt und Bank E natürlich weiter verleiht.
Zu dem Thema kann ich nur mal Andreas Popp weiterempfehlen der doch ein paar interessante Gedankengänge zum modernen Finanzsystem hat.
Und das Gleichgewicht im Finazsystem ist eben inzwischen sehr sehr gestört und daran müsste sich was Ändern. Da wird kein Rettungschirm etwas ändern können, da dieser nur mehr Staatschulden aufwirft.
 
Also was du uns damit sagen willst:
Wir können uns den Umweg über Griechenland sparen und das Geld auch direkt an die Banken auszahlen.
Schade das dies in einer gewissen Zeitung nicht so dargestellt wird wie es ist... Aber Griechenbashing ist ja in.

Was ich mich allerdings Frage ist: Wieso haben wir den Griechen bei allen Sparmaßnahmen die wir ihnen aufgezwungen haben und die dieses Land kaputt machen, nicht gleich mit Aufgegeben mal ihre Rüstungsausgaben herunter zu fahren? Liegt evtl daran das Deutschland der größte Rüstungslieferant für Griechenland ist...
Sie sollen bitte an der Rente sparen, mehr arbeiten, sie sollen am Lohn sparen, aber Waffen kaufen geht in Ordnung...
 
Also was du uns damit sagen willst:
Wir können uns den Umweg über Griechenland sparen und das Geld auch direkt an die Banken auszahlen.
Persönlich wäre ich ja dafür bei den Banken den Grundsatz der freien Marktwirtschaft laufen zu lassen. Also möglich nur geringe Eingriffe vorzunehmen und nicht wieder jede Bank mit Milliarden zu unterstützen die man ehh nicht wieder sieht. Zahlen tuen letztlich ehh nur die Steuerzahler. Weil man lässt die Banken ja ohnehin schon machen was sie wollen, dann sollen sie auch zu den Risiken stehen, und wenn sie zu hoch Pokern, haben sie halt Pech gehabt. Irgendwann kommt halt auch am Roulettetisch die grüne 0 auf die Niemand gesetzt hat.
Und wenn man ihnen ohnehin schon Milliarden gibt, dann sollen das auch wie bei Griechenland mit Auflagen verbunden sein, und Sie nicht einfach so weitermachen lassen wie bisher.

Zumal man an der Krise gesehen hat dass das Privatvermögen sich trotzdem genährt hat, aber leider nur bei den oberen 10%. Die Mittelschicht musste mehr dafür bezahlen, währen die Oberschicht sich die Taschen gefüllt hat und Schere immer mehr auseinander klafft.

Was ich mich allerdings Frage ist: Wieso haben wir den Griechen bei allen Sparmaßnahmen die wir ihnen aufgezwungen haben und die dieses Land kaputt machen, nicht gleich mit Aufgegeben mal ihre Rüstungsausgaben herunter zu fahren? Liegt evtl daran das Deutschland der größte Rüstungslieferant für Griechenland ist...
Sie sollen bitte an der Rente sparen, mehr arbeiten, sie sollen am Lohn sparen, aber Waffen kaufen geht in Ordnung...
Ja das kommt ja noch dazu. Quasi in der selben Woche als Merkel am Anfang der Griechen-Krise runter gefahren ist um ihnen diese Sparpakete näher zu bringe wurde wohl ein Vertrag für ein paar neue U-Boote unterschrieben. Hätten sie die lieber mal weg gelassen, dann hätten sie wieder ein paar Milliarden über gehabt.
Griechenland hat soweit mir bekannt ist sogar den größten Rüstungsetat in Europa, also prozentual gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@David Sommerset
Es ist Innenpolitische Kalkül, dass die Sozialdemokraten in der Slovakei sogar auf dem Rücken Europas austragen. Von daher noch unglaubwürdiger und einfach nur unwürdig.

@Polo
Der Antieuropa-Populismus wurde in der Slovakei einfach nur genutzt die Regierung zu stürzen. Das war alles. Das Nein sagt weder etwsa über Sinn noch Unsinn des erweiterten Rettungsschirms aus. Zumal die Opposition in der Slovakei mit dem Spruch "Kein Geld für reiche griechische Rentner" mobil gemacht hat wobei die Griechenland Hilfe aus dem erweiterten Rettungsschirm gar nicht finanziert wird.

@Topic
Der Rettungsschrim wird jetzt mit Mitteln ausgestattet die eine Griechenlandpleite auffangen können und die Banken ggf. mit Kapital versorgen so dass andere Staaten nicht auch gleich umkippen. Von daher ist er einfach unabdingbar.
 
Persönlich wäre ich ja dafür bei den Banken den Grundsatz der freien Marktwirtschaft laufen zu lassen. Also möglich nur geringe Eingriffe vorzunehmen und nicht wieder jede Bank mit Milliarden zu unterstützen die man ehh nicht wieder sieht. Zahlen tuen letztlich ehh nur die Steuerzahler.

Ich möchte sehen was passiert wenn man eine Bank zugrunde gehen läßt und die ganzen Sparer und Anleger ihr Geld nicht wieder sehen.
Bei den Lehmann Anlegern haben wir ja gesehen was passiert ist.
Ausserdem würde ein Zusammenbrechen von Banken die halbe Wirtschaft mit in den Abgrund reissen.
1929 sollte da ein warnendes Beispiel sein.

Quasi in der selben Woche als Merkel am Anfang der Griechen-Krise runter gefahren ist um ihnen diese Sparpakete näher zu bringe wurde wohl ein Vertrag für ein paar neue U-Boote unterschrieben. Hätten sie die lieber mal weg gelassen, dann hätten sie wieder ein paar Milliarden über gehabt.

Zum einen sind hier auch massive Wirtschaftsinteressen der deutschen Rüstungsindustrie betroffen was bei einer Streichung hier wieder Arbeitsplätze kosten würde.
Und wenn Deutschland den Griechen keine U-Boote verkauft dann kaufen sie die Boote eben woanderst. Um den Kauf von 1000 Kampfpanzern an die Türkei wurde ja auch solch ein Tamtam gemacht das die Türkei nahe drann war die Panzer eben in den USA zu kaufen.

Griechenland hat soweit mir bekannt ist sogar den größten Rüstungsetat in Europa, also prozentual gesehen.

Griechenland ist wohl der Meinung zur Sicherrung seiner doch nicht eben kleiner Küstenregionen von Festland und Inseln benötigt es eine starke See-und Luftstreitmacht.
Hinzu kommt der ewig währende Streit mit der Türkei.
Der Streit um diesen komischen Festlandsockel in der Ägäis hat die beiden NATO-Partner im Jahre
1987 schon einmal an den rand des Krieges gebracht. Dazu kommen ständige Verletzungen des griechischen Luftraums durch türkische Kampfflugzeuge. Ebenso der begehrliche Blick der Türkei nach Rhodos.
Griechenland hatte übrigens erst vor ein paar Jahren die Mobilmachung offziel aufgehoben welche wegen des Zypern-Konflikt galt.
 
Ich möchte sehen was passiert wenn man eine Bank zugrunde gehen läßt und die ganzen Sparer und Anleger ihr Geld nicht wieder sehen.
Bei den Lehmann Anlegern haben wir ja gesehen was passiert ist.
Ausserdem würde ein Zusammenbrechen von Banken die halbe Wirtschaft mit in den Abgrund reissen.
1929 sollte da ein warnendes Beispiel sein.
Für die Leute die ihr Geld fest anlegen, in Form der verschiedenen Konten gibt es dann immer noch die Landesbanken und die Bundeszentralbank die dann dafür einspringen können. Das sind also quasi die einzigen Banken die der Staat quasi beschützen muss, zumane mit den europaischen Zentralbank.
Außerdem wird es sicherlich nie dazu kommen das alle Banken pleite gehen. Außer sie sorgen selbst dafür. Aber die Weltwirtschaft würde es sicherlich verkraften können wenn es eien Hyporylestate oder eine Comerzbank klein schrumpfen muss oder gar insolvent wird.


Zum einen sind hier auch massive Wirtschaftsinteressen der deutschen Rüstungsindustrie betroffen was bei einer Streichung hier wieder Arbeitsplätze kosten würde.
Und wenn Deutschland den Griechen keine U-Boote verkauft dann kaufen sie die Boote eben woanderst. Um den Kauf von 1000 Kampfpanzern an die Türkei wurde ja auch solch ein Tamtam gemacht das die Türkei nahe dran war die Panzer eben in den USA zu kaufen.
Natürlich hängt das mit der Wirtschaft zusammen. Mit Griechenland retten wir auch unsere Exporte die zu 40% (Rösler) bzw 60% (Merkel) ins europäische Ausland geliefert werden.
Nur muss sich der grichische Staat deshalb gleich kaputtsparen damit es der Rüstungindustrie weiterhin gut geht? Warum muss Deutschland überhaupt der viertgrößte Rüstungsexporteure, der Welt sein, wenn er doch laut Grundgesetzt doch ehh nur an Verbündete liefern darf und das eigetlich nur bei echten Krisen. Wie kommen die den dann bitte im Nahem Osten an die schönen Fabrikneuen Waffen?
Mal ehrlich, der deutschen Rüstungsindustrie gehört genauso auf die Finger geklopft.

Und jetzt kommt mal der Linke Hammerspruch. Warum müssen wir überhaupt Exportweltmeister sein? Warum kümmern wir uns nicht mehr um die Binnenwirtschaft, das wir auch was in der Krise haben. Die Märkte selbst sagen ja immer, dass der Standort Deutschland nicht mehr haltbar sei. Siehe Nokia sie sind nur wegen Subventionen geblieben als diese aufgebraucht waren sind sie in den Osten. Deshalb wird in Deutschland auch seid Jahren Lohndumping betrieben, so das nun gut ~20% der Arbeiteten Bevölkerung im Niederiglohnsektor angekommen sind. Die Löhne werden sogar bewusst niedrig gehalten, während sie in Anderen EU Ländern stetig steigen.
Dabei Lob unsere Kanzlerin noch wie gut es uns doch trotz Krise geht. Und wir nur 3 Millionen Arbeitlose haben. Die Sache ist nur die das sich auch 1 Million in der Umschulg befindet und nicht erfasst wird, ebenso alle die über 58 sind. Aufstocker zählen auch nicht dazu.



Griechenland ist wohl der Meinung zur Sicherrung seiner doch nicht eben kleiner Küstenregionen von Festland und Inseln benötigt es eine starke See-und Luftstreitmacht.
Hinzu kommt der ewig währende Streit mit der Türkei.
Der Streit um diesen komischen Festlandsockel in der Ägäis hat die beiden NATO-Partner im Jahre
1987 schon einmal an den rand des Krieges gebracht. Dazu kommen ständige Verletzungen des griechischen Luftraums durch türkische Kampfflugzeuge. Ebenso der begehrliche Blick der Türkei nach Rhodos.
Griechenland hatte übrigens erst vor ein paar Jahren die Mobilmachung offziel aufgehoben welche wegen des Zypern-Konflikt galt.
Das ist ja auch Beeindruckend, selbst wenn sie am Boden sind uns sich vor der inzwischen doch recht irrationalen Gefahr der Türkei schützen müssen, lassen sie lieber ihr Volk fallen und verlieren das wirklich wichtige aus den Augen.
Die Türkei will immerhin immer noch in die EU, und wird gewiss keinen Krieg mit Griechenland anfangen. Stattdessen könnten sie sogar einen dauerhaften Frieden damit erreichen.
Zudem raten wir noch den Griechen sie sollen ihre alten Ruinen und Haupttouristenartaktionen verkaufen, welche immerhin einen Großteil ihrer Einnahmen ausmachen. Wenn man solche "Tipps" gibt, kann man ihnen auch gleich raten ganze Inseln an andere Staaten zu übergeben.
Haben sie gleich weniger zu beschützen und können beim Militär sparen. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. :rolleyes:
 
Außerdem wird es sicherlich nie dazu kommen das alle Banken pleite gehen. Außer sie sorgen selbst dafür. Aber die Weltwirtschaft würde es sicherlich verkraften können wenn es eien Hyporylestate oder eine Comerzbank klein schrumpfen muss oder gar insolvent wird.

Das du dich da mal nicht täuschst. Gerade 2007 hat man gesehen, wie weit verzweigt und wie eng verzahnt die Hochfinanz war. Es ist m.E sehr kurzsichtig, zu behaupten, die Insolvenz einer Bank, würde nicht automatisch einen Domino-Effekt nach sich ziehen.

Warum muss Deutschland überhaupt der viertgrößte Rüstungsexporteure, der Welt sein, wenn er doch laut Grundgesetzt doch ehh nur an Verbündete liefern darf und das eigetlich nur bei echten Krisen.

Der drittgrößte Waffenexporteur. Nur Russland und die USA exportieren mehr bzw. verdienen mehr damit. Und, Gegenfrage: warum nicht? Im Grundgesetz steht nicht, dass Waffen nur an Verbündete und in Krisen geliefert werden darf. Das ist Unsinn. Artikel 26 GG Abs.2 sagt lediglich: "Zur Kriegführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz." Betreffendes Bundesgesetz, ist das Kriegswaffenkontrollgesetz (KWKG).

Das ist ja auch Beeindruckend, selbst wenn sie am Boden sind uns sich vor der inzwischen doch recht irrationalen Gefahr der Türkei schützen müssen, lassen sie lieber ihr Volk fallen und verlieren das wirklich wichtige aus den Augen.

Recht irrational? :rolleyes:

Die Zypernfrage ist einer der Hauptgründe, weshalb die Türkei noch lange darauf warten darf, ernsthaft Hoffnungen auf einen EU-Beitritt zu hegen.
 
Warum muss Deutschland überhaupt der viertgrößte Rüstungsexporteure, der Welt sein, wenn er doch laut Grundgesetzt doch ehh nur an Verbündete liefern darf und das eigetlich nur bei echten Krisen. Wie kommen die den dann bitte im Nahem Osten an die schönen Fabrikneuen Waffen?
Mal ehrlich, der deutschen Rüstungsindustrie gehört genauso auf die Finger geklopft.

Warum sollte Deutschland nicht in großen Stil Waffen verkaufen. Gerade der Mark für Kriegswaffen ist sehr groß und will bedient werden.
Wenn wir es nicht tun tun es andere. Dann lieber unsere Arbeitsplätze sichern.
Und das Deutschland an dritter oder vierter Stelle im Waffenexport liegt zeigt doch klar die hohe Qualität und Güte deutscher Rüstungsgüter. darauf sollten man stolz sein und sich nicht schämen.

Und jetzt kommt mal der Linke Hammerspruch. Warum müssen wir überhaupt Exportweltmeister sein? Warum kümmern wir uns nicht mehr um die Binnenwirtschaft, das wir auch was in der Krise haben. Die Märkte selbst sagen ja immer, dass der Standort Deutschland nicht mehr haltbar sei. Siehe Nokia sie sind nur wegen Subventionen geblieben als diese aufgebraucht waren sind sie in den Osten.

Hat Nokia die Subventionen nicht von der EU bekommmen und nicht von Deutschland ?


Deshalb wird in Deutschland auch seid Jahren Lohndumping betrieben, so das nun gut ~20% der Arbeiteten Bevölkerung im Niederiglohnsektor angekommen sind. Die Löhne werden sogar bewusst niedrig gehalten, während sie in Anderen EU Ländern stetig steigen.

Und warum sollten laut der Meinung der Linken die Löhne bewußt niedrig gehalten werden ?
Und was das Lohndumping angeht so sollten sich die Herren und Damen von Links mal die Hungerlöhne ansehen die in sozialistischen Staaten gezahlt wurden.
Der normale LKW Fahrer aus Leningrad konnte seine Familie auch kaum mit seinem Staatslohn ernähren.
Bei der Linken wird auch der kleine Mann arm gehalten während der Bonze Genosse in Saus und Braus lebt.Das selbe in Rot.

Das ist ja auch Beeindruckend, selbst wenn sie am Boden sind uns sich vor der inzwischen doch recht irrationalen Gefahr der Türkei schützen müssen, lassen sie lieber ihr Volk fallen und verlieren das wirklich wichtige aus den Augen.

So irrational ist diese Bedrohung gar nicht wie die vielen Vorfälle rund um die letzten 20 Jahre zeigen.
Und der Schutz der eigenen Grenzen ist sehr wichtig.

Die Türkei will immerhin immer noch in die EU, und wird gewiss keinen Krieg mit Griechenland anfangen. Stattdessen könnten sie sogar einen dauerhaften Frieden damit erreichen.

Der momentanen Staatsführung der Türkei traue ich alles zu.
Die Türkei war auch schon zusammen mit Griechenland in der NATO und fast hätte es gekracht.

Obwohl das ja mal ein sehr interessantes Paradoxon wäre :

Die Türkei greift Griechenland an, die Greichen rufen die NATO an, die NATO stellt den Bündnisfall fest und kommt Griechenland zur Hilfe.
Die Türkei als NATO-Staat müßte dann also gegen sich selber kämpfen.:D
 
Obwohl das ja mal ein sehr interessantes Paradoxon wäre :

Die Türkei greift Griechenland an, die Greichen rufen die NATO an, die NATO stellt den Bündnisfall fest und kommt Griechenland zur Hilfe.
Die Türkei als NATO-Staat müßte dann also gegen sich selber kämpfen.:D

Och,

Art. V des NATO Vertrages sieht ja nicht zwingend militärische Intervention vor :) Sie könnten ihr eigenes Verhalten scharf verurteilen und wäre ihrer Bündnisverpflichtung nachgekommen.
 
Warum sollte Deutschland nicht in großen Stil Waffen verkaufen...

Tja, weiß nicht ... :verwirrt: Weshalb könnte gerade das Land der "Dichter und Denker" nicht stattdessen dritt- oder viertstärkster Export-Weltmeister anderer statt Rüstungsartikel sein?
Aber ist schon o.k.! Zeigen wir der Welt ruhig weiterhin, dass es bis heute genug Gründe geben sollte, uns an die Zeit zwischen '33 bis '45 zu erinnern.

Für mich ist und bleibt die Weltwirtschaft eine "****", denn es ist ja nicht so, dass Jedihammer hiermit nicht recht hat! ;)

...Und was das Lohndumping angeht so sollten sich die Herren und Damen von Links mal die Hungerlöhne ansehen die in sozialistischen Staaten gezahlt wurden.
Der normale LKW Fahrer aus Leningrad konnte seine Familie auch kaum mit seinem Staatslohn ernähren...

Und was hat sich da seit der "Liberal..." - Upps, Verzeihung, es muss wohl "Demokratisierung" heißen (ist bitte als nichts weiter, als als kritische Ironie aufzufassen! ;) :D) - der ehemals sozialistischen Wirtschaft geändert?
IMHO nicht sonderlich viel. Heute ist es vlt. - wie eben in vielen anderen westlichen Industrienationen auch (außer Deutschland, wo wir glücklicherweise noch einen recht wohlsituierten Mittelstand haben - aber ich betone: "NOCH"!) - eher so, dass sich die "Bonzenschaft" etwas "privatisiert", also "verbürgert" hat. Doch diese Anzahl bleibt AFAIK dabei gesamtgesellschaftlich dort gesehen nicht minder elitär überschaubar!

Weiß nicht, vlt. käme die "Dame von Links" ja auf den Trichter, Dir damit zu kontern, dass ja auch die Lebenshaltungskosten entsprechend niedriger sind. Wahrscheinlich würde sie es aber auch nicht, weil sie sich der Gefahr der sozialistischen o. a. sozial-industrie-demokratischen Realitäten-Kritik aussetzen würde.
K.A., aber im Umkehrschluss fände ich eigtl. die Frage schon einmal interessant, weshalb stattdessen innenwirtschaftliche Prozessdynamiken mit dem Effekt der Inflation wie in unseren Westindustrien stattdessen besser sein sollte - vor allem im Hinblick auf Lohndumping-Entwicklungen?

Interessant finde ich indes eines: Wenn man sich mal ehemals sozialistische Gegenden wie Ostrussland bis hinein in die mongolischen Gebiete anschaut, leben dort im Unterschied zu "Menschen mit wenig bis gar keinem Geldeinkommen" (auch Slum-Bewohner genannt), die in den dortigen Großstädten nach dem "Vorbild" westlicher Industriemaßstäbe leben, lokal- und gemeindetechnisch Gruppen an Menschen noch zumindest weitaus besser. (Aber auch hier: "NOCH"! Denn auch die Übernahme westlicher Wirtschaftsstrukturen erzeugt dort wohl gesamtgesellschaftlich dynamisierte Effekte mit ökologischen Auswirkungen, die den "einfachen Menschen" dort, die noch z. B. von der Vieh-Zucht leben, das "Wasser abgraben"!)

...So irrational ist diese Bedrohung gar nicht wie die vielen Vorfälle rund um die letzten 20 Jahre zeigen.
Und der Schutz der eigenen Grenzen ist sehr wichtig...

Was den Schutz von Staatsgrenzen anbetrifft, ACK!
Wie real aber nun eine potenzielle Bedrohung seitens der Türkei wirklich ist, halte ich zumindest IMO für fragwürdig.
Besser gesagt können wir wahrscheinlich von Glück reden, dass es dort so einige pro-industriedemokratische Tendenzen gibt.

...Der momentanen Staatsführung der Türkei traue ich alles zu...

Wenn man so will, dann hat gerade Deutschland seinerzeit das Präzedens dafür geschaffen, dass jeder Staatsführung auf der Welt jederzeit ALLES zuzutrauen ist! :rolleyes:
In sofern sehe ich allerdings alleine schon diese Hypothese:
...Die Türkei greift Griechenland an ...
als Paradoxon alleine an.
Denn hiernach geht es der Türkei wirtschaftlich weitaus besser, als Griechenland. M.A.n. halte ich ein solches Szenario daher für ziemlich unwahrscheinlich, da es mom. wieder eher so aussieht, dass die Türkei ohnehin kriegen könnte, was sie anstrebt! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstens: Zur Kenntnis genommen! :D

Der normale LKW Fahrer aus Leningrad konnte seine Familie auch kaum mit seinem Staatslohn ernähren.

Interessant, dass du grade die LKW-Fahrer erwähnst. Der Transportindustrie in Deutschland geht es derzeit unglaublich schlecht. Schuld daran sind die großen Unternehmen, die exzessives Lohndumping betreiben und die Autobahnen als Just-In-Time-Lager für alle möglichen Güter missbrauchen.

Die Folgen für Verkäufer und Konsument:
Enormer Zeitverzug bei Warenlieferungen, extrem hohe Reklamationsraten wegen beschädigter Waren und als resultat davon völlig unsinniger, weil vermeidbarer, wirtschaftlicher Schaden.

Die Folgen für die Kraftfahrer: 80 Stundenwochen und ein Verdienst, der unter dem eines Hartz IV-Empfängers liegt.

Dazu sage ich nur: Herzlichen Dank an Dachser, Schenker und Co! Denn diese Unternehmen haben dafür gesorgt, dass der Beruf des Kraftfahrers so unattraktiv, unterbezahlt und zeitraubend geworden ist, dass nicht mal mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland kommen wollen, weil sie daheim bessere Konditionen vorfinden.

Auf der anderen Seite macht auch der Gesetzgeber die ganze Situation nicht leichter. Eine dreijährige IHK-Ausbildung, die mehrere tausende Euro verschlingt und damit einhergehende hohe Bildungsanforderungen sorgen dafür, dass diejenigen, die diesen Beruf tatsächlich ausüben wollen, es nicht können, weil sie keinen Ausbildungsplatz bekommen.
 
Rettungsschirm, ich weiß ja nicht, allzu viel Ahnung hab ich nun nicht von der Finanzjongliererei.
Aber es wird doch nur versucht ein Faß ohne Boden zu füllen, wie lange dauert es für den nächsten Schirm?

Ich sag mal so plump, nen Steuerzahlerrettungfond wäre doch angebrachter, irgendwie.
Da wird nicht vorhandenes Geld irgendwo reingepumpt wie beim letzten mal, da muss doch die Blase irgendwann platzen.

Das stabiliersiert werden sollte ist schon ok, aber mit einer Reglementierung der Banken durch den Staat, und nicht anderes herum,
das würde schon mehr Sinn machen.

Der Gewinn wird kapitalisiert, der Verlust sozialisiert, kein Wunder das alle auf die Barrkiaden gehen, zumindest verbal. :D


Tante Edith meint nun auch das die Unumstößlichen Beweise der Amis für den Iran nun doch nicht so haltbar sind.
Na sowas aber auch... liest sich wie ein schlechter Krimi.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte Deutschland nicht in großen Stil Waffen verkaufen. Gerade der Mark für Kriegswaffen ist sehr groß und will bedient werden.
Wenn wir es nicht tun tun es andere. Dann lieber unsere Arbeitsplätze sichern.
Und das Deutschland an dritter oder vierter Stelle im Waffenexport liegt zeigt doch klar die hohe Qualität und Güte deutscher Rüstungsgüter. darauf sollten man stolz sein und sich nicht schämen.

Die Arbeitsplätze sind natürlich wieder das Argument schlecht hin. Da kann man auch gleich sagen wir müssen aufpassen mit den anti Terrorgesetzten, sonst gibt es massive Jobverluste in der Dynamitindustrie. (Frei nach Volker Pispers.)
Die deutschen Waffenindustrie liefert ja nicht nur an die EU Länder, sondern eben über all auf der ganzen Welt. In Krisengebieten werden schön brav beide Seiten von uns beliefert. Egal ob der nun Verbündeter ist oder nicht, und jede Waffenlieferung müsste eigetlich vom Bundetag/ direkt oder indierkt abgestimmt werden. Trotzdem tauchen immer wieder deutsche Waffen in Gegenden auf wo diese eigetlich gar nicht sein dürften. So gesehen müsste der Waffenindustrie ehh mal etwas mehr auf die Finger geschaut werden.
Und deswegen finde ich es trotzdem weiter blödsinng wenn wir nach Grichenland einen Rettungschirm geben, im verbindung mit zick Auflagen. Ihnen dann diese unsere Waffen kaufen können. Da können wir Steuerzahler doch gleich der Waffenindustrie ein paar schöne Subventionen vom Staat zukommen lasse, hätte den selben Effekt.
Die Banken hingen werden gerettet und kriegen Milliarden, mit Bedingungen die weit weniger Streng sind.

Problem ist eben auch das wir ewiges Wachstum haben müssen um den Kapitalismus am leben zu erhalten. Und wird doch schon eingeredet das man sich spätetens alle 5 Jahre ein neues Auto kaufen soll. Ein Computer nach 2, 3 Jahren auch ausgetauscht werden muss und man sich am besten Handys im vierteljährlichem Takt kauft damit die Industrie auch weiter wachsen kann.
Das wird uns schon pschologisch eingeredet das Technologie nach 3 Monaten veraltet ist und dann schon eine neue existiert die doch viel besser ist als die vorherige.

Hat Nokia die Subventionen nicht von der EU bekommmen und nicht von Deutschland ?
Soweit ich mich erinnere sind die nach Rumänien abgezogen welches ebnefalls noch der EU angehört.


Und warum sollten laut der Meinung der Linken die Löhne bewußt niedrig gehalten werden ?
Und was das Lohndumping angeht so sollten sich die Herren und Damen von Links mal die Hungerlöhne ansehen die in sozialistischen Staaten gezahlt wurden.
Der normale LKW Fahrer aus Leningrad konnte seine Familie auch kaum mit seinem Staatslohn ernähren.
Bei der Linken wird auch der kleine Mann arm gehalten während der Bonze Genosse in Saus und Braus lebt.Das selbe in Rot.
Ich weiß nicht warum du dabei eigetlich immer gleich an Leninismuss udn Stahlinus denkst wenn ich von überspitzen ironisch gemeintem "Linkem Hammer" rede. Das was die Sojetunion gemacht hat/macht finde ich sicherlich nicht gut und natürlich gibt es da misstände. Aber beim Kapitalismuss gibt es eben diese eben auch. Zudem muss man bei weitem kein "Markist" sein um zu erkennen was daran falsch läuft.
 
Egal ob der nun Verbündeter ist oder nicht, und jede Waffenlieferung müsste eigetlich vom Bundetag/ direkt oder indierkt abgestimmt werden.

Nein, das ist wieder Quatsch. Zuständig für Genehmigung und Widerruf von Ausfuhrgenehmigungen gem. KrWaffKontrG, ist die Bundesregierung, die per Rechtsverordnung, die Befugnis zur Erteilung genannter Genehmigung auf Ministerien zu übertragen kann. Der Bundestag hat da nicht ein Wörtchen mitzureden.

Kriegswaffenkontrollgesetz schrieb:
§ 11 Genehmigungsbehörden

(1) Für die Erteilung und den Widerruf einer Genehmigung ist die Bundesregierung zuständig.

(2) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die der Zustimmung des Bundesrates nicht bedarf, die Befugnis zur Erteilung und zum Widerruf der Genehmigung in den Fällen der §§ 2, 3 Abs. 1 und 2 und des § 4a:

1.für den Bereich der Bundeswehr auf das Bundesministerium der Verteidigung,
2.für den Bereich der Zollverwaltung auf das Bundesministerium der Finanzen,
3.für den Bereich der für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zuständigen Behörden oder Dienststellen sowie der Behörden des Strafvollzugs auf das Bundesministerium des Innern,
4.für alle übrigen Bereiche auf das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
zu übertragen.

(3) Die Befugnis zur Erteilung und zum Widerruf der Genehmigung in den Fällen des § 4 Abs. 1 kann durch Rechtsverordnung, die der Zustimmung des Bundesrates nicht bedarf, auf das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung übertragen werden, der diese Befugnis im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt ausübt.

(4) Die Bundesregierung wird ferner ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die erforderlichen Vorschriften zur näheren Regelung des Genehmigungsverfahrens zu erlassen.

(5) Das Bundesamt für Verfassungsschutz kann bei der Prüfung der Zuverlässigkeit gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 3 herangezogen werden.

Quelle: KrWaffKontrG - Einzelnorm
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch alles auf der Welt begrenzt, sei es das Geld das in Umlauf ist, die Resourcen und sogar das Human Kapital (Facharbeiter etc..). Sogar der Markt selbst (die potenziellen Kunden) ist begrenzt, das heißt doch hat der eine Viel von etwas müssen viele andere davon wenig haben...das ist einfachste Mathematik, das ist doch nur logisch?! Es ist nicht Gerecht aber LOGISCH!
 
Es ist doch alles auf der Welt begrenzt, sei es das Geld das in Umlauf ist, die Resourcen und sogar das Human Kapital (Facharbeiter etc..). Sogar der Markt selbst (die potenziellen Kunden) ist begrenzt, das heißt doch hat der eine Viel von etwas müssen viele andere davon wenig haben...das ist einfachste Mathematik, das ist doch nur logisch?! Es ist nicht Gerecht aber LOGISCH!

Nunja, das einzige was wirklich begrenzt ist, sind die Ressourcen ...
 
Es ist doch alles auf der Welt begrenzt, sei es das Geld das in Umlauf ist, die Resourcen und sogar das Human Kapital (Facharbeiter etc..). Sogar der Markt selbst (die potenziellen Kunden) ist begrenzt, das heißt doch hat der eine Viel von etwas müssen viele andere davon wenig haben...das ist einfachste Mathematik, das ist doch nur logisch?! Es ist nicht Gerecht aber LOGISCH!

Wie kommst du darauf?
Alle diese Dinge können sich mehren.

@Draht Vater: Ressourcen sind auch nicht unbedingt begrenzt. Man denke an Erdöl. (Oder auch die Erdölkonstante ;) ) Aber du hast natürlich Recht insoweit, als dass das de facto keinen Unterschied für uns macht.
 
Zurück
Oben