Tagespolitik allgemein

Wir sind immer noch in einer mehr oder (leider immer) weniger freien Marktwirtschaft wo Angebot und Nachfrage oder auch Bedarf die Dynamik bestimmen.

Besteht auf dem Arbeits- oder Personalmarkt der Bedarf an Leiharbeitern wird es immer ein Angebot von diesen geben.

Besteht ein Angebot an Menschen, die für ein gewisses Gehalt arbeiten, dann wird auch die Nachfrage nach diesen bestehen bleiben.

Schreibt man als Staat jetzt den Lohn vor, landet man als Regierung wieder ganz schnell in einer Ecke...

Ich könnte dir zisch europäische länder nennen, gerade die skandiavischen, die einen mindestlohn haben, ohne leiharbeit auskommen und dennoch wirtschaftlich wunderbar dastehen...

Ein wort zu den Leiharbeitsfirmen:
Die leiharbeitsfirmen zahlen mindest 8,19 pro stunden, 35 stundenwoche
Die Firma die den leiharbeiter beschäftigt zahlt für diesen aber das doppelte bis dreifache und lässt den guten 40 stunden arbeiten.
Selbst wenn wir vom Mindestlohn absehen müssten 2 bedingungen erfüllt sein
1. er wird bezahlt wie die festangestellten die den selben job machen
und
2. er bekommt alle stunden die er arbeitet ausbezahlt...

Ansonsten steuern wir früher oder später auf ein Heer von menschen zu die in altersarmut leben müssen.

Ich weiß nicht, ich sehe mich wirklich nicht als Egoist.
Ganz im Gegenteil, ich bin sehr wohl bereit zu geben, aber nur, wenn ich es aus freien Stücken tun darf, wenn ich entscheiden darf, wer es bekommt und nicht, weil sich selbstverliebte Berufspolitiker aus SPD, Grüne und Linke das so wünschen. Und das Geld dann letztendlich wohl sowieso für irgendwelche Prestigeprojekte, wie die unsäglichen erneuerbaren Energien, verbraten werden.

Du hast allerdings auch eine starke abneigung gegen alles was auch nur schon links angehaucht ist.
Aus freien stücken werden die wenigstens jemals etwas abgeben, ein zwang wird dort immer herrschen müssen.
Bei den erneuerbaren energien solltest du eins bedenken, wir nehmen da gerade eine vorreiter rolle ein und früher oder später werden es uns andere länder gleich machen, die erfahrungen die wir jetzt sammeln und die techniken die wir jetzt erfinden benutzen könnten und werden wahrscheinlich einmal bares geld einbringen...
Aber das ist ein ganz anderes thema.
 
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Du hast allerdings auch eine starke abneigung gegen alles was auch nur schon links angehaucht ist.

Das stimmt.
Meine Familie hat unter dem Kommunismus gelitten, genauso, wie unter den Nazis. Die Auswirkungen spüre ich als Enkel und Großneffe heute immer noch.
 
Das stimmt.
Meine Familie hat unter dem Kommunismus gelitten, genauso, wie unter den Nazis. Die Auswirkungen spüre ich als Enkel und Großneffe heute immer noch.

Das ist vollkommen nachvollziehbar.
Weder das eine noch das andere System sind mit meinem Werteempfinden vereinbar.
Daher find ichs eigentlich ziemlich amüsant wenn ihr mich versucht in diese Ecke zu drängen oder gewisse Menschen mir hier unterstellen die DDR wär mein Paradies.
Ich halte von Dikaturen nichts, von keiner Art Diktatur - im gegensatz zu gewissen andern Menschen hier.
(Aber mit heuchlern rede ich auch nicht und habs auch nicht vor.)

Nur weißt du, nicht alles was von den Grünen und der SPD kommt ist direkt falsch oder schlecht, nur weil es von ihnen kommt.
Es gibt auch Ideen von der CDU und (okay mittlerweile nicht mehr) der FDP die ich für sinnvoll erachtet habe... Abschaffung der praxisgebühr als beispiel.

Ich such mir von den Parteien immer das raus was ich für sinnvoll erachte, würden sich die herren einmal zusammen setzen und ihre vorschläge alle in ruhe, ohne ideologische schranken, sondern nur unter ausrichtung auf das wohl des volkes diskutieren müssten alle parteien die im bundestag zu geben das einige ideen der andere gar nicht so verkehrt sind.
Aber da spielt zu viel parteipolitik zu viel lobbyismus eine rolle als das so ein vorgehen eine chance hätte
 
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Wir sind immer noch in einer mehr oder (leider immer) weniger freien Marktwirtschaft wo Angebot und Nachfrage oder auch Bedarf die Dynamik bestimmen.

Besteht auf dem Arbeits- oder Personalmarkt der Bedarf an Leiharbeitern wird es immer ein Angebot von diesen geben.

Besteht ein Angebot an Menschen, die für ein gewisses Gehalt arbeiten, dann wird auch die Nachfrage nach diesen bestehen bleiben..

Gewisse Menschen, die zudem eine starke Lobby haben, hatten und haben Bedarf an Leih- und Billiglohnarbeitern, die breite Masse des Volkes hat diesen Bedarf sicher nicht.
Mit der "Agenda 2010" wurde in Deutschland der größte Billiglohnsektor in Europa geschaffen, und zum Teil gut ausgebildete Facharbeiter in unsichere Leiharbeitsverhältnisse gedrängt, wo sie für einen Hilfsarbeiter-Lohn arbeiten müssen.
Nicht mehr die Menschen sind wichtig, sondern "der Markt", der jedes Jahr wachsen muss um die Gier einer abgehobenen Oberschicht zu befriedigen.

Ganz im Gegenteil, ich bin sehr wohl bereit zu geben, aber nur, wenn ich es aus freien Stücken tun darf, wenn ich entscheiden darf, wer es bekommt und nicht, weil sich selbstverliebte Berufspolitiker aus SPD, Grüne und Linke das so wünschen. Und das Geld dann letztendlich wohl sowieso für irgendwelche Prestigeprojekte, wie die unsäglichen erneuerbaren Energien, verbraten werden.

So funktionieren Gesellschaften aber leider nicht, und ein Staat, der seinen Einwohnern selbst überlässt, wann sie wieviele Steuern und für welchen Zweck zahlen, wäre vermutlich noch schneller pleite, als ein sozialistisches System, in dem alles verstaatlicht und in eine Planwirtschaft überführt wird.
Wie sieht denn die Alternative zu erneuerbaren Energien aus? Ewig so weitermachen und Öl, Kohle und Gas zu verfeuern, bis diese Ressourcen aufgebraucht sind und das Klima versaut ist, ist jedenfalls auch keine Königslösung.

C.
 
Wir sind immer noch in einer mehr oder (leider immer) weniger freien Marktwirtschaft wo Angebot und Nachfrage oder auch Bedarf die Dynamik bestimmen.

Besteht auf dem Arbeits- oder Personalmarkt der Bedarf an Leiharbeitern wird es immer ein Angebot von diesen geben.

Besteht ein Angebot an Menschen, die für ein gewisses Gehalt arbeiten, dann wird auch die Nachfrage nach diesen bestehen bleiben.

Seltsam das es vor 10, 15 Jahren noch nicht diesen großen Bedarf gab und der erst durch Agenda 20 10 und Hrtz IV so populär geworden sind.

Nach der Theorie der sozialen Markwirtschaft sollte eigentlich der Arbeiter seine Arbeit anbieten und nicht quasi dazu gezwungen werden jeden minderbezahlten Job annehmen zu müssen, oder andernfalls mit Kürzungen bei der Stütze zu rechnen. Inzwischen gibt es ja sogar Pläne den Betrag zu kürzen wenn man öfters krank ist und Termine beim Berater absagen muss...
Aber hauptsache man bekommt seine Lebensmittel schön billig. Sonst gäbe es ja keinen Mark für die ganzen No-Names die letzlich doch von den großen Marken-Firmen betreiben werden.

Ansonsten steuern wir früher oder später auf ein Heer von menschen zu die in altersarmut leben müssen.
.
Darauf steuern wir ohnehin schon zu, da ja nicht nur die Rente ab 76 eingeführt wurde, sondern auch klammheimlich beschlossen worden ist die auf 42% des Lohnes zu reduzieren.
D.h. Alle die jetzt 2.000€ Monatlich verdienen bekommen dann nur 840€ Rente.
Die die 5.000€ verdienen bekommen dann immerhin noch 2100€. Immerhin noch recht viel, aber davon noch die selbe Miete zahlen? Wird schwierig. Alle die dazwischen liegen dürften sich dann auf Wohnungssuche begeben. Und der Durchschnitt liegt derzeit bei etwa bei 30.000€ Jahresgehalt, also 2.500 im Monat. D.h. es wird eine Menge Altersarmut in Deutschland auf uns zukommen.
 
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Seltsam das es vor 10, 15 Jahren noch nicht diesen großen Bedarf gab und der erst durch Agenda 20 10 und Hrtz IV so populär geworden sind.

Nach der Theorie der sozialen Markwirtschaft sollte eigentlich der Arbeiter seine Arbeit anbieten und nicht quasi dazu gezwungen werden jeden minderbezahlten Job annehmen zu müssen, oder andernfalls mit Kürzungen bei der Stütze zu rechnen. Inzwischen gibt es ja sogar Pläne den Betrag zu kürzen wenn man öfters krank ist und Termine beim Berater absagen muss...
Aber hauptsache man bekommt seine Lebensmittel schön billig. Sonst gäbe es ja keinen Mark für die ganzen No-Names die letzlich doch von den großen Marken-Firmen betreiben werden.

Das ging jetzt sogar an mir vorbei.
hast du evtl einen Link zum einlesen in diese Pläne?
Das würde mich brennend interessieren was sie sich als nächstes überlegen um die eh schon schwachen weiter zu demütigen.

Darauf steuern wir ohnehin schon zu, da ja nicht nur die Rente ab 76 eingeführt wurde, sondern auch klammheimlich beschlossen worden ist die auf 42% des Lohnes zu reduzieren.
D.h. Alle die jetzt 2.000€ Monatlich verdienen bekommen dann nur 840€ Rente.
Die die 5.000€ verdienen bekommen dann immerhin noch 2100€. Immerhin noch recht viel, aber davon noch die selbe Miete zahlen? Wird schwierig. Alle die dazwischen liegen dürften sich dann auf Wohnungssuche begeben. Und der Durchschnitt liegt derzeit bei etwa bei 30.000€ Jahresgehalt, also 2.500 im Monat. D.h. es wird eine Menge Altersarmut in Deutschland auf uns zukommen.

Bei diesen Zahlen wird mir einfach nur noch schlecht...
Aber richtig schlecht.
Wahrscheinlich sogar mehr miete, höhere Preise für Lebensmittel und all dem was man am täglichen bedarf braucht um überhaupt zu überleben.
Wir werden ein heer von altersarmut haben, menschen die verzweifelt sein werden und bei denen extremisten auf offene ohren stoßen werden.
ich befürchte schlimmes für die Zukunft wenn wir nicht ein paar dinge ändern und jedem menschen die möglichkeit geben ein menschenwürdiges leben zu führen, während er arbeiten kann, und in seiner rente.
 
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Darauf steuern wir ohnehin schon zu, da ja nicht nur die Rente ab 76 eingeführt wurde, sondern auch klammheimlich beschlossen worden ist die auf 42% des Lohnes zu reduzieren.
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Wann wurde dieses Renteneintrittsalter denn eingeführt? ..son Ärger dann muss ich ja noch 26 Jahre arbeiten statt mit 55 in Rente zu gehen...
 
Wann wurde dieses Renteneintrittsalter denn eingeführt? ..son Ärger dann muss ich ja noch 26 Jahre arbeiten statt mit 55 in Rente zu gehen...

Du da muss ich mich entschuldigen.
Das kam von Mad, ich habe da nicht eindeutig ein zitat gesetzt in der hektik die mich gerade umgibt.
Ich kann dir die Frage leider nicht beantworten, bin mir aber sicher das mad dir gerne rede und antwort steht :)
 
Weder das eine noch das andere System sind mit meinem Werteempfinden vereinbar.
Daher find ichs eigentlich ziemlich amüsant wenn ihr mich versucht in diese Ecke zu drängen oder gewisse Menschen mir hier unterstellen die DDR wär mein Paradies.

Tut mir leid, aber wenn du dich immer dann an einer Diskussion beteiligst, wenn vermeintlich gegen Links gehetzt wirst und dann die Gefahr von Rechts als viel größer darstellst, kann man diesen Eindruck gewinnen.
Die Sache mit der DDR muss ich mir dann wahrscheinlich tatsächlich selber ankreiden; sowas passiert eben manchmal im Eifer des Gefechts und da hat man sich halt in was reingesteigert (was meine grundsätzliche Kritik an der Partei Die Linke aber - ich wiederhole - nicht abmildern soll).


Abschaffung der praxisgebühr als beispiel.

Gerade die Praxisgebühr war eine vernünftige Sache, wie ich finde.
Ich hätte auch kein Problem, wenn sie wieder eingeführt würde und das dadurch eingenommene Geld in einen Topf wandert, aus dem man zukünftige Zuschüsse für teure Behandlungen (z.B Zahnersatz) beantragen kann.

So funktionieren Gesellschaften aber leider nicht, und ein Staat, der seinen Einwohnern selbst überlässt, wann sie wieviele Steuern und für welchen Zweck zahlen, wäre vermutlich noch schneller pleite, als ein sozialistisches System, in dem alles verstaatlicht und in eine Planwirtschaft überführt wird.

Das stand ja auch niemals zur Debatte. :rolleyes:
Ich sehe die Steuern, die ich zu zahlen habe (bzw. hatte und wieder haben werde), als eine Art Mitgliedsbeitrag für meine Mitgliedschaft im Staat. Was der Staat dann damit macht, ist seine Sache; er beschäftigt Leute die wissen, wo das Geld gebraucht wird. Aber für mich ist die Grundlage für meine Bereitschaft den Beitrag zu zahlen, dass alle Menschen gleich behandelt werden und denselben Mitgliedsbeitrag zahlen, egal wie viel sie verdienen. Ich akzeptiere nicht, dass jemand mehr zahlt, nur weil er mehr verdient.

Wie sieht denn die Alternative zu erneuerbaren Energien aus? Ewig so weitermachen und Öl, Kohle und Gas zu verfeuern, bis diese Ressourcen aufgebraucht sind und das Klima versaut ist, ist jedenfalls auch keine Königslösung.

Auch auf die Gefahr, dass man mir gleich wieder an den Hals springt: Atomkraft.
Für mich ist die Kernenergie weiterhin ein optimales Mittel. Nur, ist es in Deutschland ja mittlerweile unmöglich geworden, den Menschen zu vermitteln, dass Atomenergie nicht das absolute Böse ist.

Stichwort: Thorium-Reaktor.
Physik: Gibt es das sichere Atomkraftwerk? - Physik - FOCUS Online - Nachrichten

Seltsam das es vor 10, 15 Jahren noch nicht diesen großen Bedarf gab und der erst durch Agenda 20 10 und Hrtz IV so populär geworden sind.

Seltsam, dass die Weltwirtschaft vor 10, 15 Jahren noch anders aussah, als heute. :o
 
Nur, ist es in Deutschland ja mittlerweile unmöglich geworden, den Menschen zu vermitteln, dass Atomenergie nicht das absolute Böse ist.

Warum auch, in deinem Artikel stehen ja auch genug Argumente dafür drin. Atomkraft ist mittelfristig eine Lösung, niemals langfristig. Dafür ist die Atomkraft durch Kernspaltung in seinem Grundprinzip zu gefährlich und wirft auch zu wenig ab.
 
Warum auch, in deinem Artikel stehen ja auch genug Argumente dafür drin. Atomkraft ist mittelfristig eine Lösung, niemals langfristig. Dafür ist die Atomkraft durch Kernspaltung in seinem Grundprinzip zu gefährlich und wirft auch zu wenig ab.

Mag sein. Man erkauft sich aber Zeit, um anständige Lösungen für erneuerbare Energien zu entwickeln, anstatt in Hau-Ruck-Aktionen die gesamte Bundesrepublik mit Windrädern und Solarkraftwerken vollzubauen und dann doch nichts mit dem Strom anfangen zu können, weil das Stromnetz gar nicht dafür ausgelegt ist.
 
Mag sein. Man erkauft sich aber Zeit, um anständige Lösungen für erneuerbare Energien zu entwickeln, anstatt in Hau-Ruck-Aktionen die gesamte Bundesrepublik mit Windrädern und Solarkraftwerken vollzubauen und dann doch nichts mit dem Strom anfangen zu können, weil das Stromnetz gar nicht dafür ausgelegt ist.

Das liegt aber vor allem daran, dass die Energiekonzerne Investitionen in ein neues Stromnetz sofort stoppten als die Laufzeitverlängerung konkret wurde. Summa summarum bezahlen wir aber auf jeden Fall. Für die Entsorgung der Brennstoffe, mit denen die Konzerne Milliarden verdienen, kommt ja der Steuerzahler auf. :konfus:
 
Ich habe ja Verständnis dafür das wir nicht einfach so aussteigen können, aber mich regt die Reaktion der Politiker auf. Nach Fukushima haben alle Politiker gebrüllt:
Raus aus der Atomkraft! Obwohl man wusste das das auf die Schnelle nicht möglich ist. Jetzt stellt sich raus:
Teurer und auf die Schnelle nicht zu machen. Ups!
Aber erst große Töne schmeissen, Was soll das anderes sein außer Wahlkampf?
 
Das liegt aber vor allem daran, dass die Energiekonzerne Investitionen in ein neues Stromnetz sofort stoppten als die Laufzeitverlängerung konkret wurde. Summa summarum bezahlen wir aber auf jeden Fall. Für die Entsorgung der Brennstoffe, mit denen die Konzerne Milliarden verdienen, kommt ja der Steuerzahler auf. :konfus:

Umsonst ist nur der Tod.
Wenn man die Wahl hat zwischen Skylla und Charybdis, muss wohl jeder alleine entscheiden, was er nimmt.

Aber erst große Töne schmeissen, Was soll das anderes sein außer Wahlkampf?

Herzlich Willkommen in der Realität.
 
Das stand ja auch niemals zur Debatte. :rolleyes:
Ich sehe die Steuern, die ich zu zahlen habe (bzw. hatte und wieder haben werde), als eine Art Mitgliedsbeitrag für meine Mitgliedschaft im Staat. Was der Staat dann damit macht, ist seine Sache; er beschäftigt Leute die wissen, wo das Geld gebraucht wird. Aber für mich ist die Grundlage für meine Bereitschaft den Beitrag zu zahlen, dass alle Menschen gleich behandelt werden und denselben Mitgliedsbeitrag zahlen, egal wie viel sie verdienen. Ich akzeptiere nicht, dass jemand mehr zahlt, nur weil er mehr verdient.

Das ist aber letztlich das gerechteste System, da sich so jeder nach seinen Möglichkeiten in die Gesellschaft einbringt. Würde meinetwegen jeder pauschal 100 Euro Steuern im Monat zahlen müssen, dann würde jemand, der mit 1000 Euro heimgeht stolze 10% seines Verdienstes abgeben, jemand der 10.000 verdient lediglich 1%, und ein Minijobber mit 400 Euro wäre gleich mal 25% los, obwohl er eh schon kaum was hat. Das ist zutiefst ungerecht. Letztlich leben wir immernoch in einer Solidargemeinschaft, in der Reichtum und Besitz auch irgendwo verpflichten, denen zu helfen, die es schlechter erwischt haben.


Atomkraft ist ein Irrweg. Damit bürden wir den kommenden Generationen eine ungeheure Last, auf, die dann sehen können, wie sie mit den hochgefährlichen Rückständen klarkommen, die wir ihnen hinterlassen, weil wir schön billigen Strom wollten. Zudem ist diese Technologie potenziell sehr gefährlich und im schlimmsten Fall kaum zu beherrschen.

C.
 
Das ist zutiefst ungerecht.

Aber, wir zahlen keine pauschalen Beiträge. Die Steuern errechnen sich über Prozentwerte und da sieht das schon wieder ganz anders aus. 10% von 400 Euro sind schließlich weniger, als 10% von 1000 Euro.

Letztlich leben wir immernoch in einer Solidargemeinschaft, in der Reichtum und Besitz auch irgendwo verpflichten, denen zu helfen, die es schlechter erwischt haben.

Und muss das über die Steuern geschehen? Oder, ist es nicht auch möglich anders zu helfen? Aber vor allem: wie weit kann man gehen, ohne das Individuum irgendwann davon zu befreien, selbst für sich Verantwortung zu übernehmen?


Atomkraft ist ein Irrweg. Damit bürden wir den kommenden Generationen eine ungeheure Last, auf, die dann sehen können, wie sie mit den hochgefährlichen Rückständen klarkommen, die wir ihnen hinterlassen, weil wir schön billigen Strom wollten. Zudem ist diese Technologie potenziell sehr gefährlich und im schlimmsten Fall kaum zu beherrschen.

Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Es geht nicht nur darum, schön billigen Strom zu haben. Die Energiekosten gehen vielen Familien an die Substanz und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Das Geld fehlt diesen Familien aber dafür an anderer Stelle. Ich verstehe deinen Standpunkt und will ihn auch gar nicht schlecht reden, aber während für dich die zukünftigen Generationen wichtiger sind, möchte ich lieber, dass es meiner Generation gut geht - denn das schlägt sich dann auch in der nächsten Generation nieder.
 
Wie wärs wenn man einfach mal die großen Konzerne beim Strom zur Kasse bittet anstatt die Kosten für den Netzausbau ganz allein den Bürgern in Rechnung zu stellen...
 
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