Dann fragt man sich allerdings warum wir "die Ameisen" den Beten sollten, wenn doch Gott seinen Plan deswegen bestimmt nicht ändern wird. ^^
Aber mal eine Andere Frage an die Gläubigen. Welche Indizien gibt es den für die Existenz des Gottes Jahwe wie er in den monotheistischen Religionen beschrieben wird? Bisher habe ich da bisher noch keine gute Begründung gehört die über die oben bereits besprochene nicht Widerlegbarkeit des einen oder anderen hinaus geht. Das meiste aus der Bibel lässt sich heute ziemlich einfach widerlegen und auch für die meisten Wunder gibt es meist eine rationale Erklärung.
Womit die Bibel selbst eigentlich nur noch für ihre Gleichnisse und Metaphern gut zu sein scheint. Wobei natürlich vieles aus den heiligen Schriften doch eher fragwürdige Moralvorstellungen sind die unserer modernen Gesellschaft eher widersprechen. Sieht man immer wieder an den pausenlosen Terrorismusdebatten, welche ja ihre Taten auf die Sharia stützen, währen andere Muslim auf ihre Auslegung des Koran deuten und sagen der Islam ist eine friedliche Religion. Auch in der Bibel finden sich genug negative Zitat sowohl aus dem Neuem als auch aus dem Altem Testament, die man auf die moderne Gesellschaft einfach nicht mehr anwenden kann. In wie fern nutzt einem die Religion den heute einem noch? Eigentlich doch nur um einem Trost und Hoffnung zu geben. Wie etwa bei einem Trauerfall, um einen wieder etwas zu motivieren oder ähnliches. Aber braucht es dafür wirklich Religion? Den Glauben an ein Leben nach dem Tode wo einen entweder Höllenqualen oder göttliche Glückseligkeit erwartet? Oder doch eher eine Wiedergeburt in einem neuem Körper? Auch etwas das sich nicht rational beweisen lässt.
Wobei ich zugeben muss das Reinkarnation als Metapher für den Kreis des Leben, aber auch wissenschaftlich auf einer gewissen Ebene Sinn ergibt. Schließlich wissen wir doch das Masse nicht zerstört sondern nur umgewandelt wird, so kann man doch sagen das ein Teil von Uns immer irgendwie weiterlebt, in anderen Organismen.
Welche moralischen Werte der Bibel (insbesonder des NTs (die Sharia ist nicht die Bibel)) widerspricht denn unserer "modernen" Moralvorstellung? Was ist den die morderne Moralvorstellung?
Ich habe gerade eine Dokumentation gesehen, in der gezeigt wurde, das der Planet Jupiter unsere Erde beschützt und Astroiden aufhält, die teilweise so gross wie die Erde sind. Der römische Zeus wurde nun Jupiter genannt. Wer weiss, vielleicht ist dieser Planet ja unserer Gott?
Ich persönlich bin wohl jemand zwischen Glaube und Wissenschaft. Ich weiss nämlich auch, das wir, die mit der WIssenschaft argumentieren, auch nur Wissenschaftler und gültige Erkenntnisse zitieren (zumindest tun es die meisten von uns) doch viele Erkenntnisse werden ständig widerlegt. Auch hat mir mein Cousin, der Professor der Physik ist, gesagt, das im Grunde viele Theorien koexsistieren und es teilweise auch um Marketing und gar wissenschaftliche Eitelkeit geht. Daher bin ich etwas skeptisch, ständig mit der sogennaten Wissenschaft zu argumentieren.
Meine persönliche Erfahrung als Künstler mit Zusammenarbeit von Geistenwissenschaftlern zeigt zudem auch (inzwischen beidseitig erkannt), das es in der Natur der Sache liegt, das wissenschaftliches Denken Grenzen setzt (setzten muss). Und es ist doch nicht von der Hand zu weisen, das wir uns gewisse Dinge einfach nicht vorstellen können. Ich selber habe jedenfalls etwas mit meiner Mutter zusammen erlebt, was wissenschaftlich schwierig zu erklären ist, auch wenn es sicherlich Erklärungsansätze geben kann (die widerum aber einfach unsere Denkmuster entsprechen und somit auch nicht stimmen müssen). Zudem leben wir immer mehr im Zeitalter der Perspektive, die ja besagt, das es keine Wahrheit gibt. Wie kann die
Wissenschaft also
glauben, die Wahrheit zu kennen?
Glauben heisst ja, nicht zu wissen. Und vielleicht kommt man manchmal Dingen näher, indem man glaubt. Ich persönlich halte nichts davon, die Bibel wörtlich zu nehmen, da das ja wissenschaftliches Denken hervorhebt im Sinne von etwas zu wissen. Glauben hat mehr etwas damit zu tun, Dinge nicht wissen zu müssen. Und was das bedeutet können wir nur soweit Erklären, wie es uns die Möglichkeiten unserer gelernten Sprache und die Fertigkeit, damit umzugehen, erlaubt. Aber was am Ende des Glaubens steht, kann man vermutlich nicht erklären. Wir kommen nicht weit genug. Denn ich habe schon das Gefühl, das da etwas sein kann, was einen Gegenstrang zu den Dingen ergibt, was wir mit der Wissenschaft greifbar machen wollen. Das geht jetzt vermutlich über Christsein und Atheismus hinaus. Jeder Mensch glaubt an etwas. Das macht uns Menschen ja aus. Die einen können es benennen, die anderen tun es unbewusst. Und selbst wenn man an die Selbstbestimmung glaubt, so kann das vielleicht auch nur ein Glaube sein. Nach dem Soziologen Bordieu haben wir keinen freien Willen. Sollte das stimmen, sind die Leute, die behaupten, sie hätten einen freien Willen, in diesem Sinne gläubig.
Fazit: Ich bezweifle, das man überhaupt um dieses Thema wirklich streiten kann. Die pro-Wissenschaftler haben vermutlich momentan die besseren Karten, da der Trend in unserer Gesellschaft dahin geht, alles verstehen zu können und komplett für sich selbst verantwortlich zu sein. Sind wir aber die Summe unserer Gene und Erziehung, dann kann man evtl seinem Schicksal gar nicht entfliehen. Neurobiologen sagen ja auch, das wir Menschen längst Entscheidungen treffen, bevor wir sie bewusst treffen. Wenn das wahr sein sollte, steht die Zukunft ja schon geschrieben...Ergo gibt es etwas, was unser aller Weg geplant hat

(ich meine das weder ernst noch unernst sondern irgendwas dazwischen)