Tagespolitik allgemein

Ich bin tatsächlich auch grundsätzlich für eine liberale Partei im Bundestag. Gerne in der Opposition als demokratisch valides Gegengewicht. Aber nicht mit der FDP in der derzeitigen Form und unter derzeitiger Führung. Die wenigen wirklich guten Dinge, die Lindner als Finanzminister vorantreiben wollte (z.B. eine aktiengestützte Rente), hat er durch Blockaden anderer wichtiger Dinge und letztendlich der herbeigeführten Implusion der Regierung völlig über den Haufen geworfen und damit abermals (nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen bei vorheriger Wahl) bewiesen, dass diese FDP nicht kompromiss- und damit nicht regierungsfähig ist. Ich hoffe daher, dass zumindest zu dieser Wahl die FDP und die Lindner-Getreuen abgestraft werden, die 5% nicht packen, mit der Hoffnung, dass sich endlich personelle und konzeptionelle Konsequenzen in dieser Partei ergeben.
 
Die damalige Debate Zisek gegen Peterson finde ich da immer wieder erfrischend.
Mit Libertarismus und der Markt regelts dann selber kann ich wenig anfangen. Klar ein überproportionaler Staatsapparat ist auch zu vermeiden. Aber gerade wenn es ins Soziale oder Umweltschutz etc geht brauchts einen starken Staat der auch mal Entscheidungen treffen kann die kurzfristig keinen Ertrag erbringen aber langfristig das grosse ganze im Auge behalten.


Die Gespräche betreffend der Ukraine nehmen auch an Fahrt an, ich hoffe für Europa dass man nun den Arsch hochbekommt um nicht völlig abgehängt zu werden.

 
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Die damalige Debate Zisek gegen Peterson finde ich da immer wieder erfrischend.
Mit Libertarismus und der Markt regelts dann selber kann ich wenig anfangen. Klar ein überproportionaler Staatsapparat ist auch zu vermeiden. Aber gerade wenn es ins Soziale oder Umweltschutz etc geht brauchts einen starken Staat der auch mal Entscheidungen treffen kann die kurzfristig keinen Ertrag erbringen aber langfristig das grosse ganze im Auge behalten.


Die Gespräche betreffend der Ukraine nehmen auch an Fahrt an, ich hoffe für Europa dass man nun den Arsch hochbekommt um nicht völlig abgehängt zu werden.


Das Video muss ich mir definitiv mal in Ruhe anschauen!
 
Hat ein paar gute stellen ;)

Angeblich ist der Kreml einem EU Beitritt der Ukraine nicht abgeneigt

 
Ich möchte an der Stelle nur mal zu bedenken geben, dass eine Erhöhung der KapESt ohne gleichzeitige massive Erhöhung des Freibetrags in erster Linie Kleinanleger und junge Sparer treffen, die damit ihre Rentenlücke schließen möchten

Da ich berufsbedingt mit ein, zwei Produkten zu tun habe die unter die 25% fallen kann ich sagen das es 1. nicht so wild ist. Da nur die Ertäge zu 25% versteuert werden.
Bei uns ist es so: Solange du die Knete nicht anrührst muss du auch keine steuern zahlen. Erst wenn du das Geld abbuchst wird die Steuer fällig, und die kann man sich über den Steuerberater bzw wenn man seine Steuererklärung macht zurückholen.
2. Ist es bei diesen Produkten so: Lässt man sie länger als 12 jahre liegen und ist älter als 62 wenn man das Geld abruft zählt nur der eigene rentensteuersatz. Da man es dann wie eine Rente behandeln kann und auch so behandelt wird wenn der Kunde das wünscht.

Von daher...

Abgesehen davon: Wenn es nach mir geht braucht keiner mehr privat vorzusorgen weil die staatliche Rente reicht. Dafür müsste man nur die, die genug geld haben einfach mal mit in die Veranwortung nehmen.
Die Knete sollten die Leute lieber in ein Eigenheim stecken als davon privat vorsorgen zu müssen.
Das würde der Wirtschaft viel besser tun.
 
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Du meinst den Freibetrag (1000 €) plus alles was unter dem persönlichen Steuersatz ist? Toll. :p

Weißt du ich wiederhol mich an dieser stelle: Wir hätten den Mist nicht wenn wir unser Sozialsystem anständig bedienen würden.
Es wäre viel Sinnvoller, auch für die Versicherungen, wenn die Leute ihr Geld in ein Eigenheim stecken würden als in eine Private Vorsorge.
1. Das Haus muss gebaut werden
2. Es muss ausgestattet werden
3. Es werden mindest 5 Versicherungen fällig: Hausrat, Haftpflicht, Risikolebensversicherung, Berufunsfähigkeitsversicherung, Wohngebäudeversicherung, damit dem Eigenheim nichts passiert.

Der wirtschaft würde das sehr viel besser tun als wenn man privat vorsorgt.
 
Ja, aber private Vorsorge und Häusle bauen bewegen sich nicht im gleichen Rahmen. Private Vorsorge kann man anpassen an die eigene Lebensrealität, eventuell sogar pausieren. Haus bauen bedarf einer Vorfinanzierung und die Tilgung ist nicht so nachgiebig, im schlimmsten Fall verliert man alles. Außerdem skaliert Haus bauen ganz schlecht, weil es so teuer ist. Wenn jemand 100.000 € spart und damit seine Rente aufbessert, dann kann man damit 15 Jahre 500 € mehr haben. Für 100.000 € bekommt man eine Holzhütte.
 
Ja, aber private Vorsorge und Häusle bauen bewegen sich nicht im gleichen Rahmen. Private Vorsorge kann man anpassen an die eigene Lebensrealität, eventuell sogar pausieren. Haus bauen bedarf einer Vorfinanzierung und die Tilgung ist nicht so nachgiebig, im schlimmsten Fall verliert man alles. Außerdem skaliert Haus bauen ganz schlecht, weil es so teuer ist. Wenn jemand 100.000 € spart und damit seine Rente aufbessert, dann kann man damit 15 Jahre 500 € mehr haben. Für 100.000 € bekommt man eine Holzhütte.

Stimmt sie bewegen sich nicht im selben Rahmen, denn ein Haus zu bauen, tut der Wirtschaft viel besser. Wie eben schon angedeutet.
Kein Haus zu bauen und in Miete zu leben bedeutet in diesem Staat, bei einer rente folgendes: Deine Private Vorsorge geht für die Miete drauf...

Wie gesagt: Die Forderung, die Prämisse, die ich darlegte war folgende: Wenn der Staat eine ordentliche Rente zahlt und keiner mehr Privat Vorsorgen müsste, wäre das Geld, was in die Vorsorge fließt, in einem Eigenheim besser aufbewahrt. Da ein Hausbau, eine Familie die Wirtschaft ankurbelt. Durch den Bau des Hauses, der Einrichtung, den Versicherungen, wenn die Familie durch Kinder wächst.
All diese Dinge, das Haus, die Einrichtung, der PC, der TV, muss gebaut und verkauft und damit vom Kunden gekauft werden. Die Kinder brauchen kleidung usw.
Das Geld wäre dort sinnvoller investiert als in einer privaten Vorsorge.
Und alles was man dafür tun muss ist das staatliche Rentensystem zu stärken in dem
1. Alle die Geld verdienen, egal wie sie Geld verdienen, sei es durch Arbeit, Eigenständigkeit, Aktien oder Mieteinnahmen, auch Beamte, in die Sozialenkassen einzahlen.
2. Die Beitragsbemessungsgrenze fällt
und
3. Notfalls die, die sehr viel haben, durch eine Vermögenssteuer einen weiteren Beitrag in die Sozialkasse leisten.

Das würde keinen arm machen, aber vielen Menschen eine perspektive ermöglichen ein anständiges Leben in bescheidenem Wohlstand zu leben.

Dagegen kann man natürlich sein, aber dann sollte man sich fragen warum?
Denn für den Wirtschaftskreislauf und Aufschwung wäre dies besser als eine private Vorsorge.
 
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Wie gesagt: Die Forderung, die Prämisse, die ich darlegte war folgende: Wenn der Staat eine ordentliche Rente zahlt und keiner mehr Privat Vorsorgen müsste, wäre das Geld, was in die Vorsorge fließt, in einem Eigenheim besser aufbewahrt. Da ein Hausbau, eine Familie die Wirtschaft ankurbelt. Durch den Bau des Hauses, der Einrichtung, den Versicherungen, wenn die Familie durch Kinder wächst.
Ja, und ich habe geschrieben, dass ich nicht glaube, dass die Summen die in private Vorsorge gesteckt werden so groß sind, dass sich damit jeder ein Eigenheim leisten kann. Will heißen, nicht jeder der jetzt 100 € im Monat spart, wird bei absolut traumhaften Renten mit diesen 100 € die jetzt über sind, ein Eigenheim finanzieren können.

Wenn die Renten allerdings ausreichend sind, dann ist es auch gar nicht nötig ein Eigenheim anzustreben, man kann das Geld was dann über ist, mit jeder anderen Art von Konsum zum Wohle der Wirtschaft einsetzen. Auch der Mieter braucht TV, PC, Kühlschrank...das hängt nicht am Eigenheim.
 
Ja, und ich habe geschrieben, dass ich nicht glaube, dass die Summen die in private Vorsorge gesteckt werden so groß sind, dass sich damit jeder ein Eigenheim leisten kann. Will heißen, nicht jeder der jetzt 100 € im Monat spart, wird bei absolut traumhaften Renten mit diesen 100 € die jetzt über sind, ein Eigenheim finanzieren können.

Wenn die Renten allerdings ausreichend sind, dann ist es auch gar nicht nötig ein Eigenheim anzustreben, man kann das Geld was dann über ist, mit jeder anderen Art von Konsum zum Wohle der Wirtschaft einsetzen. Auch der Mieter braucht TV, PC, Kühlschrank...das hängt nicht am Eigenheim.

Dann stimmst du mir also zu das es sinnvoller wäre die staatliche Rente auf in Niveau zu heben das den Rentnern ein sorgenfreies leben garantiert, als unnötigerweise die private Vorsorge zu stärken die das Geld, dass wir aktuell für ein Wirtschaftwachstum bräuchten, dem Wirtschatfskreislauf zu entziehen?
Denn dort, als Spar"vermögen", kann es nicht zum konsum genutzt werden.

Und glaub mir, ich habe mit der privaten Vorsoge beruflich viel zu tun, da gibts ganz andere beträge als 100 euro im Monat die dort zur Seite gelegt werden.

Es gibt Leute die legen bis zu 2500 € monatlich in der privaten Vorsorge an.
Mehr als so einige netto im Monat verdienen.
Wenn sie die 2500 freiwillig zur Seite legen, dann könnten sie auch einen geringeren Teil davon direkt in die staatliche Rente legen und hätten mehr von ihrem Geld, weil sie monatlich mehr über hätten.
 
Dann stimmst du mir also zu das es sinnvoller wäre die staatliche Rente auf in Niveau zu heben das den Rentnern ein sorgenfreies leben garantiert, als unnötigerweise die private Vorsorge zu stärken die das Geld, dass wir aktuell für ein Wirtschaftwachstum bräuchten, dem Wirtschatfskreislauf zu entziehen?
Ich stimme zu die Renten auf sorgenfreies Niveau zu heben.

Denn dort, als Spar"vermögen", kann es nicht zum konsum genutzt werden.
Das verstehe ich nicht. Warum wird das Vermögen denn aufgebaut, wenn es nicht im Alter dazu genutzt wird es auszugeben für Konsumgüter? Wenn jemand bis zur Rente spart und dann das Geld ausgibt, landest es doch über kurz oder lang auch wieder im Wirtschaftskreislauf.

Wenn sie die 2500 freiwillig zur Seite legen, dann könnten sie auch einen geringeren Teil davon direkt in die staatliche Rente legen und hätten mehr von ihrem Geld, weil sie monatlich mehr über hätten.
Du meinst indem man Rentenpunkte kauft? Ist halt ein gamble auf ein langes Leben (und geht erst ab 50).
 
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Ich stimme zu die Renten auf sorgenfreies Niveau zu heben.


Das verstehe ich nicht. Warum wird das Vermögen denn aufgebaut, wenn es nicht im Alter dazu genutzt wird es auszugeben für Konsumgüter? Wenn jemand bis zur Rente spart und dann das Geld ausgibt, landest es doch über kurz oder lang auch wieder im Wirtschaftskreislauf.


Und es gibt auch Beträge die sogar darunter liegen.


Du meinst indem man Rentenpunkte kauft? Ist halt ein gamble auf ein langes Leben.

Ja später wird das Geld in den Wirtschaftskreislauf fließen. Nach meiner Idee fließt das Geld aber jetzt und später in den Wirtschaftskreislauf.
Denn jetzt müssten sie nichts ansparen um eine zusätzliche Rente zu bekommen und später hätten sie, durch eine starke staatliche Rente, genug Geld um ebenfalls weiter konsumieren zu können.
Statt eines späteren Konsum, hätte man einen stetigen konsum.

Nein ich rede von 2500 Euro monatlich, die man in die private Vorsorge steckt. Es gibt Versicherungen die private renten anbieten und es ermöglichen dort solche Beträge monatlich für seine private Vorsorge zu sparen.
Ich rede nicht von dem Kauf von Renten Punkten.
 
Wie soll das funktionieren, dass mehr Menschen Häuser bauen?! Das ist doch gar nicht finanzierbar oder realistisch. Selbst Menschen die wollen, scheitern oft, sei es an den Preisen, fehlendem Grund, fehlenden Handwerkern... Wir haben nur gekauft und das meiste in eigenleistung (weil kein geld) saniert und das war schon 2020 Hölle genug, heute hätten wir gar keine Chance mehr.
Selbst wir hätten keinen Kredit bekommen, wenn wir nicht zufällig beim Chef gelandet wären weil seine MA im Urlaub war. Zitat: "also laut Rechner darf ich Ihnen keinen geben, aber wer soll denn einen kriegen wenn selbst Sie nicht?!"
Wir hatten Eigenkapital, mein Mann einen guten Job - aber ich keinen unbefristeten Vertrag, Ba dum tz.

Das ist wie gesagt doch alles überhaupt nicht realistisch.
 
Ich verstehe dein System noch nicht ganz @Clyde_ . Soll es dann keine Beitragsbemessungsgrenze geben? Und wieviel Rente sollen diejenigen, die dann astronomische Rentenbeiträge zahlen, am Ende Rente dafür rausbekommen? Oder soll es trotzdem eine Grenze geben, nur wesentlich höher?
 
Ich verstehe dein System noch nicht ganz @Clyde_ . Soll es dann keine Beitragsbemessungsgrenze geben? Und wieviel Rente sollen diejenigen, die dann astronomische Rentenbeiträge zahlen, am Ende Rente dafür rausbekommen? Oder soll es trotzdem eine Grenze geben, nur wesentlich höher?

Nein es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze mehr.

Die Rente wäre, genau wie jetzt auch, von Einkommen abhängig. Wer mehr einzahlt, bekommt auch mehr Rente.

Es verliert also keiner etwas und wer sich dann immer noch privat versichern will, kann das tun.

Wie soll das funktionieren, dass mehr Menschen Häuser bauen?! Das ist doch gar nicht finanzierbar oder realistisch. Selbst Menschen die wollen, scheitern oft, sei es an den Preisen, fehlendem Grund, fehlenden Handwerkern... Wir haben nur gekauft und das meiste in eigenleistung (weil kein geld) saniert und das war schon 2020 Hölle genug, heute hätten wir gar keine Chance mehr.
Selbst wir hätten keinen Kredit bekommen, wenn wir nicht zufällig beim Chef gelandet wären weil seine MA im Urlaub war. Zitat: "also laut Rechner darf ich Ihnen keinen geben, aber wer soll denn einen kriegen wenn selbst Sie nicht?!"
Wir hatten Eigenkapital, mein Mann einen guten Job - aber ich keinen unbefristeten Vertrag, Ba dum tz.

Das ist wie gesagt doch alles überhaupt nicht realistisch.

Dann müssen wir dafür sorgen das es realistisch wird.
Und das kann die Politik regeln wenn sie dies möchte.

Sry ich fahr da ne harte Linie, weil der Neoliberalismus, der glaube an das ewige Wachstum und das der Markt alles regelt uns in die scheiße gebracht hat in der wir stecken.

Dein Fall zeigt doch was alles schief läuft.
 
Dann stimmst du mir also zu das es sinnvoller wäre die staatliche Rente auf in Niveau zu heben das den Rentnern ein sorgenfreies leben garantiert, als unnötigerweise die private Vorsorge zu stärken die das Geld, dass wir aktuell für ein Wirtschaftwachstum bräuchten, dem Wirtschatfskreislauf zu entziehen?

Aktuell fließen 20 Prozent des Bundeshaushalts durch Quersubventionen aus dem Sozialhaushalt in die eigentlich umlagefinanzierten Rentenkassen. In Zahlen sind das einhundert Milliarden Euro und ein Fünftel des Bundeshaushalts. 2045 muss diese Zahl laut Kalkulation des Bundesrechnungshofs bei >500 Milliarden Euro liegen, um das Rentensystem trotz der demographischen Schieflage aufrechtzuerhalten. Das entspricht mehr als dem gesamten aktuellen Bundeshaushalt und mehr als der Hälfte sämtlicher Steuereinnahmen pro Jahr in Deutschland. Und zehn Prozent des gesamten aktuellen Bruttoinlandsproduktes. Diese drei Werte werden sich in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich eher nicht vervielfachen. Wer weiß, ob sie nicht im Zuge von Wirtschaftskrisen und/oder Kriegen unterdurchschnittlich steigen, stagnieren, oder sogar abnehmen werden.

Ich weiß, dass vor allem linke Parteien - aber auch Union und die AfD - eine Vorliebe dafür haben, solche Sachverhalte gerne mal zu simplifizieren, um Wähler zu griften. Aber du wirst sicherlich erklären können, wie man unter diesen Gesichtspunkten in den nächsten 20 Jahren die staatliche Rente erhöhen und 26 Millionen Immobilienkredite tilgenden Rentnern ohne private Vorsorge einen sorgenfreien Ruhestand garantieren kann. Ohne dabei versehentlich eine gar nicht vorhersehbare Massenarmut zu verursachen.
 
Dann müssen wir dafür sorgen das es realistisch wird.
Ähm nein. Wie denn, wenn gar kein Baugrund vorhanden ist?
Das lässt sich schön einfach sagen, "machen wir es realistisch".
Willst du die handwerkerinnen backen, eine zweite Ebene in Städte einziehen? Und jetzt sag bitte nicht, dass man wo anders wohnen soll, denn viele müssen in den Städten arbeiten. Menschen werden nicht freiwillig eine Stunde vom arbeitsort entfernt bauen, und du willst ja, dass sie bauen wollen.

Wir wohnen mittlerweile in einem Vorort, wo ich NIENIE hinwollte, einfach weil es nicht anders ging - nicht, weil wir es uns nicht anders leisten konnten (das auch, aber so weit kamen wir gar nicht), sondern wir hatten nicht mal die Chance dazu, es gibt einfach nichts. Auf jedes Grundstück, jedes Haus bewerben sich hunderte Leute. Ja, hunderte. Dieses Haus hier war unser 6er mit zusatzzahl, obwohl ich mich bis heute hier nicht wirklich wohlfühle.
Der Ort hier kam wegen bahnanbindung und halbstündiger fahrradstrecke übers Feld für meinen Mann in Frage. Anders hätten wir mit "nur" einem Auto hier gar nicht hinziehen können.

Es gibt Fakten, die nicht änderbar sind.
 
Selbst Menschen die wollen

Und es gibt tatsächlich auch Menschen die wollen gar kein Haus bauen und trotzdem für das Alter (privat) vorsorgen. Eine Anlage via Aktien oder ETFs ist mitnichten Geld was auf dem Sparbuch versauert, sondern kommt indirekt auch wieder in den Wirtschaftskreislauf. Und noch einmal zu der Häuserthematik: In Großstädten funktioniert das dann wie? Da soll sich jeder eine Eigentumswohnung holen? Ich verstehe da dein Konzept ehrlich gesagt nicht, Clyde.

Was allerdings stimmt ist, und da denke ich sind wir alle einer Meinung, das bisherige Rentensystem funktioniert so nicht mehr und Bedarf einer umfassenden Reform.

Das ist nicht ganz richtig. Libertarismus ist eine politische Bewegung mit verschiedenen Strömungen. Wovon du sprichst, ist Anarchokapitalismus, der tatsächlich auf eine reine Privatrechtsordnung mit inhärentem Non-Aggression-Principle und mit vollständiger Abwesenheit einer Staatsordnung abzielt.

Danke für die Korrektur, da hast du natürlich recht!
 
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