Tagespolitik allgemein

@Mas Nerlo An diesem Punkt wäre es wirklich hilfreich, wenn du vor dem Absetzen eines Postings (dessen Inhalte 1zu1 vom Alt-Right-Meme-Board 9gag hätten gekommen sein können) mal ein bis zwei Minuten lang ne Suchmaschine bemühst.

Es interessiert da auch nicht mehr wirklich, ob es vielleicht verschiedene einzelne Griffe ins Klo gegeben hat, wenn Disney TROTZDEM unter dem Strich als Gewinner der Monopoly-2024-Edition ermittelt wurde.

Das lässt absolut gar keinen Raum für Statements, wie "Die letzten Filme von Disney waren allesamt Flops seit ca. 2 Jahren. Man muss halt so realistisch sein und sagen - völlig unabhängig wie man dazu steht: DEI ist was den Entertainmentmarkt angeht eine Minderheit der Konsumenten."
 
@Mas Nerlo An diesem Punkt wäre es wirklich hilfreich, wenn du vor dem Absetzen eines Postings (dessen Inhalte 1zu1 vom Alt-Right-Meme-Board 9gag hätten gekommen sein können) mal ein bis zwei Minuten lang ne Suchmaschine bemühst.

Es interessiert da auch nicht mehr wirklich, ob es vielleicht verschiedene einzelne Griffe ins Klo gegeben hat, wenn Disney TROTZDEM unter dem Strich als Gewinner der Monopoly-2024-Edition ermittelt wurde.

Das lässt absolut gar keinen Raum für Statements, wie "Die letzten Filme von Disney waren allesamt Flops seit ca. 2 Jahren. Man muss halt so realistisch sein und sagen - völlig unabhängig wie man dazu steht: DEI ist was den Entertainmentmarkt angeht eine Minderheit der Konsumenten."

Wie gesagt, ich warte auf die Gesamtbilanz von 2024, die wird so wie ich das sehe am 6. Mai veröffentlicht, dann weiß man genaueres. Mehr wollte ich auch mit dem letzten Post nicht ausdrücken.
 
Wo ist da die Trennlinie?

Schau mal. Ihr versucht die Idee der Inhaltswarnungen schlecht zu reden, weil das System für euch nicht perfekt ist. Dabei kann es das gar nicht sein - und soll's auch nicht. Das ist kein unfehlbarer Schutzmechanismus, sondern einfach nur eine Unterstützung für den Konsumenten. Aber es ist halt sehr, sehr viel besser als gar nichts. Und vor allem entbinden Inhaltswarnungen den Konsumenten nicht von seiner Eigenverantwortung, das ist doch Quatsch.
 
Und vor allem entbinden Inhaltswarnungen den Konsumenten nicht von seiner Eigenverantwortung, das ist doch Quatsch.

Und für einige vielleicht noch wichtiger: Es schränkt sie auch nicht ein. Eine Inhaltswarnung liegt ja nun mal nicht über dem Produkt, sondern ist ihm vorangestellt. Das lässt sich wunderbar ignorieren, überspringen oder, zumindest technisch möglich, abschalten.

Mir fallen sie z.B. gar nicht auf, weil ich gar nicht drauf achte. Es nimmt mir nichts, es bringt mir nichts. Aber wenn es anderen eine Hilfe ist, wieso sollte ich dagegen sein?
 
Und für einige vielleicht noch wichtiger: Es schränkt sie auch nicht ein. Eine Inhaltswarnung liegt ja nun mal nicht über dem Produkt, sondern ist ihm vorangestellt. Das lässt sich wunderbar ignorieren, überspringen oder, zumindest technisch möglich, abschalten.

Mir fallen sie z.B. gar nicht auf, weil ich gar nicht drauf achte. Es nimmt mir nichts, es bringt mir nichts. Aber wenn es anderen eine Hilfe ist, wieso sollte ich dagegen sein?
Manche fühlen sich halt dann bevormundet. Ist für manche wahrscheinlich genau so ein Drama wie der Veggie Day in der Kantine einmal in der Woche. :zuck:
 
Auch Kleinigkeiten können nerven. Ich denke da nur an die nervende Büroklammer, die in Microsoft Word ganz unaufdringlich fragt ob Sie helfen könnte. Könnte man eigentlich auch ignorieren, hat aber anscheinend Generationen an Menschen nachhaltig traumatisiert.
Da Endgeräte und Portale personalisiert werden können bis zum geht nicht mehr, könnte bei der Einrichtung auch einfach nachgefragt werden, ob solche Warnungen gewünscht sind oder nicht. Macht es für jeden einfacher und man vermeidet jedes Politikum.
 
Also im Kino ist mir noch nie eine Warnung aufgefallen.
Aber z.B bei Amazon Prime nervt sich dieser Schriftzug oben links total. Ebenso bei einigen Dokus bei ARTE .
Ich habe nichts dagegen wenn sich jemand warnen lassen will. Aber man könnte ja eine Funktion einbauen, so wie David Somerset sagte, mit der diese Warnungen deaktiviert werden können. Damit wären alle Spatzen gefangen.
Überhaupt kommt es mir so vor als wird immer mehr vor allem und jedem gewarnt und hingewiesen.
Früher hat der Wetterbericht gesagt es gibt Frost. Heute gibt der Deutsche Wetterdienst bei einen Grad minus eine offizielle Frostwarnung raus.
Was mich übrigens auch sehr nervt ist die Tatsache dass mein neues Auto mir bei jedem Einsteigen anzeigt wie der Motor zu starten ist.
 
Ich hab vielmehr den Eindruck, dass den Leuten die Fähigkeit des Lesens und der Wiedergabe der soeben gelesenen Informationen völlig abhanden gekommen ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum buchstäblich jedes Computerproblemchen, zu dem ich zur Hilfe gerufen werde, durch das genaue Lesen und Verstehen (zur Not mit Google) von aufpoppenden Fehlermeldungen zu lösen ist. Dann stehe ich daneben und muss mir zeigen lassen, welche Schritte zum ungewünschten Verhalten des Rechners führen und nahezu immer wird der Fehler ungelesen weggeklickt. Dann frage ich nach, was da in dieser Meldung stand, weil ich davon ausgehe, dass die User das mindestens einmal gelesen haben mussten und sie den Inhalt schon kennen. Die Antwort ist verblüffenderweise: Keine Ahnung.

Dieses Verhalten ist geradezu notorisch und gäbe man diesen Leuten die Möglichkeit, alle Meldungen gleich ganz abzuschalten, dann wäre ihnen überhaupt gar nicht mehr zu helfen...
 
Zuletzt bearbeitet:
@icebär
Mein Zarewitsch ist Informatiker bei einer großen Anwaltskanzlei.
Der kann Dir auch ein Lied davon singen.
Der schildert genau das selbe Verhalten der Mitarbeiter wie Du es hier beschrieben hast .
 
Also im Kino ist mir noch nie eine Warnung aufgefallen.

Epileptiker werden im Kino durch Hinweise auf Filme aufmerksam gemacht, die intensive Lichteffekte, schnelle Bewegungen oder starke Sinnesreize enthalten. Solche Reize können insbesondere bei Menschen mit photosensibler Epilepsie Anfälle auslösen. Um dieses Risiko zu verringern, werden entsprechende Warnhinweise gut sichtbar im Kino angebracht. Erstmals fielen mir solche Warnhinweise 1997 im Zusammengang mit dem Film Fletcher‘s Visionen auf.
 
Das Problem sind teilweise auch die Rechtslage der USA wo man wegen jedem Mückenfurz verklagt werden kann.
Um dies zu verhindern wird halt für alles gewarnt. Könnte sich ja jemand getriggert fühlen und klagen.
Mich persöhnlich stört es nicht bzw besser so als das etwas zensiert wird. Durch Mexikanische Medien bin ich mir so einiges gewohnt. Da werden in Zeitungen tote oder Umfälle unverpixelt abgebildet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Epileptiker werden im Kino durch Hinweise auf Filme aufmerksam gemacht, die intensive Lichteffekte, schnelle Bewegungen oder starke Sinnesreize enthalten. Solche Reize können insbesondere bei Menschen mit photosensibler Epilepsie Anfälle auslösen. Um dieses Risiko zu verringern, werden entsprechende Warnhinweise gut sichtbar im Kino angebracht. Erstmals fielen mir solche Warnhinweise 1997 im Zusammengang mit dem Film Fletcher‘s Visionen auf.
Wie gesagt, mir ist so etwas noch nie im Kino aufgefallen.
Und ich kann auch mit Warnungen wegen irgendwelchen Befindlichkeiten nichts anfangen.
Wenn aber Warnungen wegen Gefahren für die Gesundheit ausgebrochen werden müssen, so kann ich das sehr wohl verstehen und würde das auch Unterstützen.
 
Und ich kann nichts damit anfangen, wenn unwidersprochener Rassismus, Panikanfälle, oder PTBS als Befindlichkeiten abgetan werden, aber so hat jede Person so ihre Schwierigkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
hat aber anscheinend Generationen an Menschen nachhaltig traumatisiert.
Genervt vielleicht, aber sicherlich nicht traumatisiert.
Dieses "ich kann damit nichts anfangen, also braucht es das nicht" ist mMn eine ziemlich schwierige, wenn nicht gar egoistische Haltung.
Psychische Gesundheit ist nun mal ein Faktor und vielleicht kann man, wenn einen gewisse Warnungen nicht gefallen, einfach mal fünf gerade sein lassen. Es könnte ja auch sein, dass X bis Dato gar nicht schlimm war, es dann aber plötzlich doch ist.
Seit ich ein Kind habe, bin ich so empfindlich geworden, dass ich auf Sachen reagiere, die vorher gar kein Problem gewesen sind.
 
Genervt vielleicht, aber sicherlich nicht traumatisiert.
Massenmörder waren teils beliebter.

"Trotzdem hat keiner die Windows-Nutzer so nachhaltig traumatisiert wie der standardmäßig eingerichtete Clippy." - Der Spiegel, 2015

"2007 schaffte Microsoft die Draht-Nervensäge ab, bis heute sind Menschen traumatisiert von Karl Klammer, die vom Time-Magazin als eine der schlechtesten Erfindungen aller Zeiten gewürdigt wurde." - Berliner Zeitung, 2023

"Hinzu kam seine passiv-aggressive Aura. Denn in beinahe übertrieben freundlichem Ton wies er einen penetrant auf Offensichtliches hin. So wurde aus dem gut gemeinten Helferlein ein Trauma einer ganzen Generation von PC-Nutzer*innen." - Stern, 2021

Dieses "ich kann damit nichts anfangen, also braucht es das nicht" ist mMn eine ziemlich schwierige, wenn nicht gar egoistische Haltung.
Stimmt, würde deswegen auch nie damit argumentieren.

Es könnte ja auch sein, dass X bis Dato gar nicht schlimm war, es dann aber plötzlich doch ist.
Dann schaltet man die Warnungen wieder an. Wie gesagt, das System sollte personalisierbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Massenmörder waren teils beliebter.

"Trotzdem hat keiner die Windows-Nutzer so nachhaltig traumatisiert wie der standardmäßig eingerichtete Clippy." - Der Spiegel, 2015
Das ist eine absolut dämliche Aussage vom Spiegel. Wie man ausgerechnet eine Büroklammer, die Hinweise gibt, als traumatisierend bezeichnen kann, ist für mich unverständlich. Vermutlich hatte, wer auch immer den Artikel geschrieben hat, einfach keine Ahnung von dem Thema.
Mir fehlt inzwischen einfach das Verständnis, dass psychische Erkrankungen etc. herhalten müssen, um irgendwelche harmlosen Sachverhalte zu erklären.
Damit wird ein echtes Trauma schlicht verharmlost, wenn nicht gar lächerlich gemacht. Klar, der Artikel ist 10 Jahre alt aber ob sich so viel daran geändert hat?
Ich bin geneigt dazu, "Der Spiegel halt" zu sagen, den ich zwar selbst immer beim Arzt lese, aber durchaus kritisch sehe.
 
Zurück
Oben