[Archiv | Storythread] Pirates & Negotiations

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Etti IV ◦ Raumhafen ◦ In der Luft, innerhalb der Darkness

Tionne verschwand abermals aus der realen Welt. Sie empfing eine Botschaft von Phollow, die Macht trug sie ihr zielsicher zu ... sie saß nur einige Sekunden stumm da, doch es kam ihr wie eine Ewigkeit vor. Angst fing an, in ihr aufzusteigen. Seine Worte ... sie wirkten so kalt, irgendwie emotionslos und doch wieder ... niederträchtig ... hatte sie mit ihrer Ausbildung so sehr versagt? War sie eine so schlechte Meisterin? Vielleicht sollte sie nie wieder einen Padawan ausbilden, schon zwei waren zur dunklen Seite übergegangen, also lag dieser Entschluss nah! Aber nein, jetzt war keine Zeit darüber nachzudenken.

War, wir müssen umkehren, sagte sie leise, aber fest. Sie haben den Padawan, ich kann ihn nicht zurücklassen! Wer weiß was sie mit ihm tun werden, wenn ich zulasse, dass sie ihn töten oder gar auf die dunkle Seite ziehen, dann ... habe ich meine eigenen Prinzipien schon längst hinter mir gelassen, und darf eigentlich nicht über Phol urteilen, dachte sie den Satz zuende. Nein, sie durften ihn nicht bekommen!

Sie sah War an, der ihrem Blick mit einem zweifelnden Gesichtsausdruck begegnete.


Bitte tu es. Du willst doch auch keinen so jungen Menschen auf dem Gewissen haben, oder?

Etti IV ◦ Raumhafen ◦ In der Luft, innerhalb der Darkness
 
[ Etti IV - YT-1300 Darkness]Tionne und War

Umkehren. Dieses Wort war eins der wenigen, welches War jetzt eigentlich überhaupt nicht hören wollte.
Er starrte die Jedi weiterhin an, während seine Überlegungen die meisten äußeren Eindrücke überlagerten. Lediglich die größeren Sandbröckchen, die gegen das Fenster schlugen, hörte er noch. Wie auch das gleichmäßige Summen der Triebwerke.
Sie hatten also den Jungen. Was scherte es ihn, was mit diesem Jungen passierte? Er hatte schon so viele Leute sterben sehen, hatte sie vielleicht sogar selbst in den Tod geschickt. Und viele davon hatten ihm weitaus näher gestanden, als irgend ein Jedischüler.
Und was sollte er da, bei den Sith? Da musste er landen, stand ihnen gegenüber und dann waren sie deutlich überlegen wegen ihrer seltsamen Macht.
Er konnte dort überhaupt nicht helfen und es machte keinerlei Sinn, war über alles andere unvernünftig.
Andererseits... Tionne wollte, dass er da hin flog, vernünftig war er sowieso noch nie gewesen, besonders wenn er am Steuer dieses Raumschiffes saß und weiterhin war es nicht die Art eines Schmugglers, irgendeinen Freund im Stich zu lassen. War verdrängte die Frage, ob Daxit jetzt eher Freund oder Feind war einfach. War würde ihn nicht im Stich lassen. Es wäre ihm noch lieber gewesen, wenn der Tionne nicht auch noch in diese Begegnung mit hineingezogen hätte, doch er wusste, dass er sie ganz bestimmt nicht davon abbringen konnte. Egal was passierte, er würde es wohl als Schicksal abtun müssen. Außerdem war es immer wieder eine Ehre, hochrangigen Sith zu begegnen.
War sah sie noch einmal an, nickte dann nur stumm und widmete sich erneut dem Steuer.


?Freddi, mach das Geschenk bitte bereit, ich wird?s gleich brauchen. Zünder auf 0,5 Sekunden einstellen.?

?Das Geschenk? trug seinen Namen schon seit Jahren. Es handelte sich dabei um einen Thermaldetonator, den Freddi auf Wars Wunsch hin immer mit sich herum trug. War würde den Detonator dieses mal benutzen, um es den Sith nicht ganz so einfach zu erlauben ihre Abmachungen wieder zu brechen.
Eine falsche Bewegung und sie würden tot sein, alle. War würde da nicht zögern. Je nachdem wie ranghoch der Sith war, würde er vielleicht sogar seinen Spaß dabei haben.
War rollte die Darkness auf die Seite, zog das Ruder an sich heran, sodass das Schiff seinen Kurs erneut änderte. Sein Ziel war der Raumhafen. Es war verwunderlich, dass die Raumhafenbehörde ihnen immer noch keine Jäger auf den Hals gehetzt hatte. Wahrscheinlich waren ihnen ihre Jäger einfach zu kostbar.
War sah auf die Bodenkamera und wartete, bis sie sich in etwa über dem Trümmerteilen der Firestorm befanden.


?Und halte den Sprengcode für diesen Detonator in den Überresten der Firestorm bereit. Vielleicht wird er uns noch von Nutzen sein.?

Die Sublichttriebwerke des Corellianischen Transporters wurde immer leiser, als War ihre Leistung herunterfuhr. Gemächlich verringerte er auch die Leistung der Repulsoren, sodass das Schiff immer tiefer sank. Als es noch etwa drei Meter über den Boden schwebte, zog er seine Hand zurück. Das Landegestell war nicht ausgefahren, mit Absicht.

?Freddi, sorg dafür, dass der Schiff in dieser Position bleibt.
Gib mir das Geschenk.?

Im Notfall würden sie so innerhalb einer Sekunde starten können.
War stand auf, sah Tionne mit einem ernsten Blick an.


?Na dann los. Sagen wir den netten Herren guten Tag. Sie werden sicherlich nicht erfreut darüber sein, dass unsere Repulsoren ihnen etwas Sand übergestreut haben.?
Eine kleine Tür in Freddis Bauch schob sich nach oben und ließ eine Kugel von etwa 5 Zentimeter Durchmesser in Wars Hand fallen. Er legte den Daumen auf den Auslöser, wodurch plötzlich zei rote Lichter auf dem Detonator erschienen.
Wenn er jetzt stolpern würde, dann würde nicht nur die Darkness in die Luft fliegen. Sobald der Druck seines Daumes nachließ, würde das Teil explodieren. Die Sith würde er erst auf diesen Punkt hinweisen, falls dies nötig sein sollte.


[ / Etti IV - YT-1300 Darkness ]Tionne und War
 
Etti IV- Raumhafen- Phollow, Mako, Darth Elia, Savvy, Arthious und DaXit

DaXit sah erstaund auf diesen Mann, woher wusste er das nur. Doch dann fing DaX an zu grinsen, und rümpfte die Nase. Er sah das Raumschiff von War anfliegen. Irgentetwas hatte er vor. DaX konnte vielleicht durch ein ablenkungsmanöver abhauen:

"Was hast du den für Imformationen! Ich heiße..."

DaX überlegte kurz und sagte dann diesen Namen:

" Nein, Ich bin dein schlimmster Albtraum!"

DaX grinste und konzentrierte sich. Nun karm die Darkness angeflogen und blieb so in der Luft stehen dass alle Sand ins Gesicht bekamen. LOs! dachte Dax und rannte los. Er lief auf den Sith los der ihn umgeschmissen hatte. DaX sprang hoch in die Luft und stellte sich so das er diesem Mann mit dem Lichtschwertern den Kopf weghauen wollte doch dieser reagierte und duckte sich. So chlug DaX 20cm vorbei, und landete hinter ihnen. DaXit lief nun los so schnell wie es ging und sprang an das Raumhafengebäude und kletterte hoch.


Etti IV- Raumhafen- Phollow, Mako, Darth Elia, Savvy, Arthious und DaXit
 
? Etti IV ? Raumhafen ? Hanger ? Mako ? Arthious ? Warblade ? Tionne ? Daxit ? Savvy ?

Ein zufriedenes Grinsen breitete sich auf Phollow's Lippen aus, als er bemerkte, dass Tionne mit diesem Ex-Großadmiral zurück kam. Der Sand, den sie im Schlepptau hatten, vernebelte die Sicht und man musste aufpassen, um das Zeug nicht in die Augen zu bekommen. Dann auf einmal war Savvy wieder da und begann mit dem Jedi zu quatschen, als sich eine starke Staubwolke genau über ihnen niederlies. Der junge Sith hob sich eine Hand schützend vor das Gesicht, als ihn seine Sinne, die noch durch die Macht verstärkt waren vor einem Angriff warnten. Er duckte sich schnell weg und konnte die Hitze eines Lichtschwertes spüren, dass nahe an seinem Kopf verbeischoß. Als sich das Blickfeld wieder gelichtet hatte und Phol sich umsah, entdeckte er DaXit gerade dabei, als er die Wand des Raumhafensgebäudes hochklettern wollte.

Elia, hol' ihn da bitte wieder runter, schnell!

Mehr sagte er nicht, Elia hatte begriffen und war auch schon weg. Leise und schnell näherte sie sich dem jungen Jedi und Phollow widmete sich gemeinsam mit Arthious den zwei Personen, die das Raumschiff nun verlassen hatten. Unter seiner roten Kapuze konnte er seine ehemalige Mastress genau erkennen, Gefühle und Gedanken der Errinnerung tauchten in seinem Gedächtnis auf, als er sie auf sie zuschreiten sah. Sie schien sich nicht besonders zu freuen ihren ehemaligen Schüler wiederzusehen, vielleicht war er zuvor doch etwas hart in seiner Botschaft gewesen. Aber es war ein wichtiges Mittel zum Zweck, auch wenn es nur ein Bluff war. Mit einer ruhigen und einladenden Stimme sprach er, der Imperator stand neben ihm:

Sei gegrüßt, Tionne, es ist lange her, das wir uns gesehen oder miteinander gesprochen haben. Ich kann nicht leugnen das es mich wirklich freut dich wiederzusehen, nach all dem, was uns verbunden hat und viielleicht immer noch verbindet.

Ein sanftes Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, ehe er die Kapuze nach hinten schob und sein Gesicht frei legte. Langsam und nicht bedrohlich schritt er auf sie zu, sein Meister Arthious wich zu keiner Sekunde von seiner Seite.

Ich entschludige mich für den Weg den ich gewählt hatte, um dich wieder hier her zu bekommen, es war nicht sehr nett dich unter Druck zu setzen. Aber es musste nunmal sein, da mir sehr viel an unserem Treffen liegt.

Damit beendete Phol erstmal seine kurze Begrüßung, legte seinen Kopf leicht schief, schmunzelte etwas, als er eine besondere Unsicherheit spüren könnte, die wohl mit ihm zusammen hing. Mako schlich derweil um seine Beine, lauerte auf das, was da passierte. Man konnte ein leichtes Knurren vernehmen, dass die nun langsam einkehrende Stille etwas aufhellte...

? Etti IV ? Raumhafen ? Hanger ? Mako ? Arthious ? Warblade ? Tionne ? Daxit ? Savvy ?
 
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[ Etti IV - YT-1300 Darkness]Tionne und War

Seine Schritte wurden immer langsamer, während er sich der Rampe näherte. Dann blieb er stehen, betätigte den Knopf und die Rampe wurde nach unten gefahren, berührte dann schließlich auch den sandigen Boden, während die Darkness noch immer in der Luft schwebte.
War deutete Tionne, dass sie voran gehen sollte. Dies war nicht sein Schlachtfeld, er hatte mit alldem nur wenig zu tun.
War ließ den Thermaldetonator mitsamt seiner Hand in seiner Hosentasche verschwinden. Draußen flog viel Staub durch die Gegend, einerseits durch die Landung der Darkness, andererseits auch durch den ankommenden Sturm. In einigen Minuten würde es hier draußen sicherlich sehr ungemütlich werden. Unter normalen Umständen hätte er eine Hand griffbereit an seinem Blaster gehabt, doch als ?normale Umstände? konnte man das nicht bezeichnen.
Nun standen sie da, mit dem Sand unter den Stiefeln und die Sith, die immer näher kamen. Bedrohlich, wie sie ja immer wirken wollten. Doch die Angst vor diesen Wesen war mit der Zeit gewichen. Wenn man schon so vielen begegnet war, gewöhnte man sich irgendwann daran.
Obwohl War durch den ganzen Sand nur wenig erkennen konnte, so war er sich doch sicher, dass es sich eindeutig um diesen Phol Low handelte, den auch die Aufnahmen seines Geheimdienstes bei dieser Beerdigung des ehemaligen Kanzlers Anthares gezeigt hatten.
Er begrüßte nur Tionne, ließ War selbst scheinbar vollkommen außer Acht. War störte sich nicht daran, denn er hatte auch nicht vor gehabt, die Herren gegenüber zu begrüßen. Die Art wie dieser Typ redete war echt... typisch Sith halt. Das einzige, was man damit anständiges machen konnte, war das alles unter den Stiefeln zu vertreten. Da nicht nur Ferit damals sein Wort gebrochen hatte wusste War auch nur zu gut, dass jedes einzelne Wort der Sith nur allzu oft eine Lüge hinter vielen anderen Lügen war. Von Ehrgefühl, Ehre hatten diese Leute nie gehört. Als Schmuggler hätten sie ganz sicherlich nicht lange überlebt.
Wars besorgter Blick wanderte zum Gebäude des Raumhafens, an dem Daxit gerade empor kletterte. Die Sith, die hinter ihm her war, machte War doch einige Sorgen. Noch während der Sith laberte, flüsterte War leise einen Auftrag an Freddi vor sich hin. War hatte sein Comgerät aktiviert, sodass der Droide auch alles mithören konnte.
Dann vernahm er wieder die Triebwerke der Darkness, die hinter ihnen beschleunigte und dann auf das Raumhafengebäude zuraste. Der YT1300 war eindeutig schneller als die Sith. Freddi würde Daxit in Sicherheit bringen.
Der Corellianer blieb stumm etwas versetzt hinter Tionne stehen. Ihr Kampf, er hatte sich nicht einzumischen, er verstand das alles nicht. Sein Blick war entschlossen, wanderte über das zerstörte Landefeld und über die Schrottteile der Firestorm.


[ / Etti IV - YT-1300 Darkness ]Tionne und War
 
Holonachricht von Chiss'Aria'Prime an die Lil'Sun'Low

Holonachricht des Palstes des Overlord an Syndic Phollow:

Darth Phollow hier Darth Janem Menari. Ich bin in den Palast meines Vaters zurückgekehrt um seinen Platz nach dessen Tod einzunehmen. Ihre Anwesenheit hier ist dringend erforderlich. Ich beordere sie deshalb so bald als möglich nach Chiss'Aria'Prime. Das Begräbnisritual und meine Inthronisation kann nur stattfinden wenn alle Syndic anwesend sind.

Darth Menari Ende



Holonachricht von Chiss'Aria'Prime an die Lil'Sun'Low
 
Etti IV- Raumhafen- Phollow, Mako, Tionne, Warblade, Darth Elia, Savvy, Arthious und DaXit


DaXit blickte runter von dem Gebäude. Oh Mist! DaChte er als er die Sithin anlaufen sah. Schnell hoch! DaX sprang so schnel es ging höher und höher, und diese Dame verfolgte ihn nun immer schneller. DaXit sah nun die Darkness anfliegen, doch plötzlich rutschte Dax auf dem kleinen Fensterbank aus und viel einen Stock runter. Er konnte sich gerade noch in eine Glasscheibe stürzen die er sah. Peng!! Nun war er in diesem großen Gebäude. Waffen! Dax erblickte zwei Handblaster der auf dem Tisch lag. Dax steckte seine Laserschwerter ein und zog die Blaster. Er spürte das die Sithin nicht mehr weit weg war. Da! Die Darkniss! Er sah das sich die Rampe öffnete. Auf dieses hin lief Dax wieder aufs Fenster zu. Er sprang mit einem Köper raus. Dabei zielte er nach unten. Als er absprang gingen die Sekunden wie fast Minuten. Da die Sithlady! DaXit ziehlte. Die mindestens 10 Schüsse flogen auf sie zu. Dann so schnell wie es ging streckte er die Arme nach vorn. Da die Rampe. Dax klammerte sich gerade noch mit zwei Händen fest. Er rutschte etwas runter wegen den Blastern. Gehn lassen! Dachte er. Auf dieses hin ließ Dax sie auch gehn und die beiden Blaster vielen runter. Nun zog Dax sich hoch. Es begrüßte hin gleich ein kleiner Droide.

"Tach, kleiner! Wo ist den das Cockbit?"

Darauf hin piepste der kleine Droide und führte DaX hin.

Etti IV- Raumhafen- Phollow, Mako, Tionne, Warblade, Darth Elia, Savvy, Arthious und DaXit
 
[Etti IV - Hangar]

Sieh da, sieh da, Savvy war mal wieder aufgetaucht. Die Rückkehr des Wankelmütigen. Arthious begann sich zu fragen, ob man ihn denn loswerden konnte wenn man das wirklich wollte.
Naja, das würde man später sehen. Die Information, die er ihm gab, stellte für Arthious zumindest nichts besonders neues dar. Er hatte sich schon gedacht, dass es sich bei dem Jedi um Padmes Padawan handelte, war er doch mit Padmes Schiff unterwegs...gewesen. Hehe! Arthious hätte zu gerne das Gesicht der Rätin gesehen, wenn sie erfahren würde, was mir ihrem Schiff geschehen war. Wie er gehört hatte hing sie sehr daran. Äußerst tragisch...

Arthious registrierte, wie Elia dem Padawan auf Phollows Befehl hin hinterherjagdte. Aber er hatte jetzt keine Zeit mehr darauf zu achten. Sie würde schon mit ihm fertig werden, schließlich war sie eine Sith. Etwas anderes erforderte nun seine volle Aufmerksamkeit. Die Darkness war wieder gelandet. Na also. Hätte Tionne den Padawan zurückgelassen, dann hätten sie gleich wieder nach Hause fligen können, dann wäre sie als Sith nicht zu gebrauchen gewesen. Doch sie hatte ihn natürlich nicht enttäuscht und kam zurück, um sich für den Kameraden einer feindlichen Übermacht entgegenzustellen, wie es die Pflicht eines Kriegers und eines Friedenswächters gleichermaßen war.
Endlich würde das Gefecht beginnen. Ein Gefecht, das mir Worten ausgefochten werden würde, genau wie das gegen Tomm Lucas.

Arthious überließ Phollow zunächst das Wort, schließlich kannte dieser Tionne ja sehr gut. Er selbst beschränkte sich vorerst darauf stumm neben seinem Schüler herzuschreiten und seinem Gesicht keine Gefühlsregung zu erlauben.
Etwas Sorge bereitete ihn War. Dieser schien sehr nervös zu sein. Kein Wunder, hatte Arthious ihn damals doch einmal übelst hereingelegt. Doch damals war er noch ein vollkommen anderer gewesen, davon würde er War womöglich noch überzeugen müssen. Vorerst würde er diesen jedenfalls genau im Auge behalten.
 
~Mit Phollow, Arthious, Savvy, DaXit, Tionne, War und Mako im Raumhafen auf Etti IV~

Ohne groß zu zögern, folgte sie der Aufforderung ihres Meisters. Flink lief sie DaXit nach. Sie hatte nicht vor ihn so entkommen lassen, auch wenn sie nicht genau wusste warum Phollow wollte, dass er blieb. War er in irgendeiner Weise oder wollte ihr Meister nur sichergehen, das DaXit nicht verstärkung der Jedis rufen würde. Er hatte schon einen nicht grade kleinen Vorsprung, so legte sie noch etwas an Tempo zu, doch musste sie schon wieder verlangsamen, als der Jedi auf sie schoss. Den ersten wich sie aus bis sie ihr Lichtschwert aktiviert in der Hand hielt und die Schüsse so abfing und ablenkte. Elia konnte Hass in sich aufkeimen spüren und ihre sonst schwarzen Augen wurden weiss. Ihr Blick war kurz zu dem Raumschiff geglitten und ihre Augen verängten sich kurz. Er wollte also mit dem Raumschiff entkommen. Innerlich fluchte sie. Doch egal was ise sagen würde, es würde ihr nicht helfen nur noch..vielleicht..Noch einmal beschleunigte sie, wärend sie sich sammelte, die Verbindung in der Macht stärkte.
Sie sprang. Ihr Sprung brachte sie höher als gewöhnlich, da er durch die Macht verstärkt wurde. Noch einmal drückte sie sich ab, doch die Rampe wurde schon wieder eingezogen. Nein, das konnte nicht sein. Sie wusste wenn sie jetzt noch einmal springen würde, so wäre die Gefahr das sie stürzte groß. Doch das war ihr egal. Sie müsse es wenigstens versuchen. So drückte sie sich erneut ab und schleuderte auf die sich einfahrende Rampe zu. Ihr Schultergelenk knackte unangenehm und ein Schmerz durchzukte sie als sie mit einer Hand an der Rampe hing. Doch dies ignorierte sie, sie hatte sie noch knapp erwischt, sie musste sich beeilen, sonst würde sie doch noch stürzen. Ihre andere Hand schnellte nach oben und zog sie sich nach oben. Die Luken waren sich schon am schließen und gleich würde sie keine Rampe mehr unter den Füßen haben.
Sie sprang nach vorne und vollzog eine Vorwertsrolle, die sie in das Schiff beförderte.
Leicht schwankend richtete sie sich auf, die Hand leicht zitternd an dem Griff ihres Schwertes was an ihrem Gürtel hing. Kaum nahm sie war, dass sich hinter ihr die Luke geschlossen hatte. Ihre Aufmerksamkeit galt der Umgebung. Wo war DaXit? Mit den Augen konnte sie ihn nicht sehen, doch er konnte noch nicht weit sein. Kurz glitt ihre Hand über die linke Schulter und Nacken, welche bei jeder Bewegung schmerzte, sie konnte sie bewegen, also war es unwichtig, im Moment.
Langsam ging sie ein paar Schritte, und löste erneut ihr Lichtschwert vom Gürtel, doch ließ sie es deaktiviert.
Wo konnte er sich aufhalten. Da kam ihr so direckt nur ein Raum in den Sinn, das Cockpit. Sie ging los, während sie sich leicht ärgerte, das dieser Sprung sie so viel Kraft gekostet hatte.
Weiter irrte sie mehr als dass sie wirklich wusste wo sie lang sollte, durch das Raumschiff, bis ihr plötzlich die Macht etwas zeigte. Sie konnte ihn spüren. Sie war also richtig gelaufen..Ob er sie auch schon bemerkt hatte?. Wahrscheinlich war es so, aber dann müsse sie vorsichtig sein.
Und dann sah sie ihn. Er stand neben einem Droiden und blickte sie ebenfalls an.


Sei gegrüßt.
Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir wieder runter können.

Ein kurzes grinsen huschte über ihr Gesicht, als sie noch einen Schritt näher trat.

~Mit Phollow, Artihous, DaXit, Savvy, Tionne, War im Raumhafen auf Etti IV~
 
Etti IV- In der Darknesss- Elia, R2 Freddi und DaXit

DaXit merkte das irgentetwas nicht stimmte. Irgentetwas war im Schiff. Elia! DaXit überlegte: Was soll ich nur machen? Doch es war zu spät. Sie stand schon an der Tür und sprach Dax an. DaXit blickte mit gerunzelter Stirn auf die Dame. Sie hatte schon ihr LS in der Hand. Na gut, sie ist woll zu schaffen. Er fand sie gar nicht so angsteinflösend wie die Vorgänger von ihr die Dax unten am Raumhafen gesehen hatte. DaXit drehte sich nun um und packte nur seine Laserschwerter in beide Hände. Er verbeugte sich und rie ihr zu:

"Hallo! Und wie gehst?"

erwartungsvoll schaute er rüber zu ihr. Mit einem leichten grinsen steckte Dax schon Mal sein eines Laserschwert in den Mund und machhte sich mit deaktievierten Lichtschwertern bereit. Dax wollte es vermeiden das sie ihn schnell angriff. Er drehte sich kurz zu dem Droiden und sagte:

"Lande bitte irgentwo hier auf dem Raumhafen!"

Das tat diese Ding auch. Er landete das Raumschiff einen Platz weiter von dem Kampf drausen. Dax sah wieder zu Elia und bittete:

"Können wir das nicht draußen erledigen mit den Lichtschwertern?"

Etti IV- In der Darknesss- Elia, R2 Freddi und DaXit
 
Etti IV ◦ Raumhafen ◦ mit War, Phollow, Arthious, Mako, Savvy

Langsam schritt Tionne auf die Sith zu. Sie spürte Wars Anwesenheit, die ihr Kraft gab und sie ein gewisses Gefühl von Sicherheit spüren ließ. Sie konnte nicht sagen warum, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie in Begleitung von War den Sith zumindest auf emotionaler Ebene wesentlich besser widerstehen konnte. Und dann war ja da noch dieser Thermaldetonator ... sie war zwar nicht sicher, ob er ihnen wirklich eine Hilfe sein konnte, doch War wusste im Normalfall was er tat.

Nach außen hin wahrte sie eine kalte Miene, die Lippen zusammengekniffen, den Blick möglichst emotionslos. Auch in ihrem Inneren spürte sie Kälte, aber eine andere ... eine, die von sowohl von außen als auch von ihr selbst kam, die ihr sagte, dass sie versagt hatte und sie eine gewisse Furcht vor ihrem eigenen Schüler spüren ließ ...


Ja, es ist viel zu lange her, Phollow. Mit Absicht sprach sie seinen vollen Namen aus. Allerdings kann ich nicht sagen, dass ich diese Umstände als besonders erfreulich ansehe. Lasst den Padawan gehen. Er hat Euch nichts getan.

Mit einem möglichst beiläufigem Blick versuchte sie, herauszufinden, wer der andere Sith war. Seine Kutte verbarg das meiste, doch sie war sicher, sie erkannte ihn ... und mit einem Schaudern sah sie ihre Befürchtung wahrwerden. Es war Arthious, der nun Imperator war. Ihre Lage verschlechterte sich immer mehr und mehr.

Etti IV ◦ Raumhafen ◦ mit War, Phollow, Arthious, Mako, Savvy
 
[ Etti IV - YT-1300 Darkness ]Daxit und Freddi

Dieser Jedi sah ja eigentlich ganz lustig aus. Freddi vermerkte sich in einer seiner Speicherbänke die Notiz, auch andere Jedi auf dieses ?lustig sein? zu überprüfen. Es gefiel ihm nicht besonders, dass dieser Kerl hier so einfach und allein an Bord war. Wenn er irgendetwas anstellen wollte, dann würde Freddi ihn auf jeden Fall aufhalten. Er war nämlich viel mehr, als irgendein 0815 Astromechdroide.
Der lustige Jedi wollte wissen, wo sich das Cockpit befand. Freddi würde ihm das Cockpit ganz bestimmt nicht zeigen. War vertraute dem Typ zwar anscheinend, doch trotzdem würde Freddi nicht zulassen, dass irgendjemand außer seinem Boss diesem Schiff Schrammen und Kratzer zufügte. Freddi hatte schon genügend Arbeit damit, seine geliebte Darkness immer wieder zu reparieren, wenn war damit ?geflogen? war. Was sein Boss unter ?Fliegen? verschwand, war reinste Droiden- und Raumschiffquälerei.
Freddi hatte sich schon auf dem Rückweg zum Cockpit gemacht, als eine seltsame, zweite Person das Schiff betrat. Von ?Betreten? konnte nicht die Rede sein, weil sie irgendwie noch hineingesprungen war. Eigentlich war das vollkommen unmöglich, da sich die Luke innerhalb einer Sekunde schloss [keine weiteren Kommentare] und die Darkness nach dem von ihm einprogrammierten Kurs bereits mehr als 20 Meter von dem Raumhafengebäude entfernt war.
Das ging jetzt wirklich zu weit. Diese Unhöflichkeit. Die Leute sollten doch in der Lage sein, zumindest mal anzuklopfen. Dass sich sowieso nie jemand vorm Betreten des Schiffes die Schuhe abputzen würde, wusste Freddi ja bereits. Deshalb hatte er schon oft genug Stress mit diesem zickigen Putzdroiden gehabt.
Dass diese seltsame Frau es auch nicht für notwendig erachtete, sich zu entschuldigen oder ihn zumindest mal zu begrüßen, brachte einige Schaltkreise des kleinen Droiden wirklich bis zur Überhitzung.
Er ignorierte vorerst die Aufforderung, das Schiff zu landen. Durch die in ihm eingebaute Fernsteuerung der Darkness bewegte er sie nur mal weiter vom Raumhafenbehörde weg, sodass es für die beiden Personen den Anschein hatte, als würde er auf ihre Befehle hören. Freddi hörte auf keinerlei Befehle. Die gingen ihm sozusagen an seiner Hinterradrolle vorbei.
Dann koppelte der kleine Astromech sich an den Hauptcomputer der Darkness an, ging seinem ersten Notfallplan nach und benutzte dann die Computerstimme der Darkness, während er die Rampe langsam wieder öffnen ließ. Das Schiff schwebte etwa 30 Meter über dem Boden. Dann sprach er über die Stimme:


?Ich würde ihnen empfehlen, entweder innerhalb von zwei Sekunden das Schiff zu verlassen, oder sie werden in circa 2,327 Sekunden betäubt auf dem Boden liegen.?

Freddi hatte das Betäubungsgas wie üblich ins Lüftungssystem des Schiffes geleitet. Zwei Sekunden würden den Leuten nicht reichen, ihn anzugreifen. Entweder sprangen sie ohne zu zögern 30 Meter in die Tiefe, oder sie fielen betäubt um.
Freddi hoffte, dass der Jedi sich dazu entschied, auf dem Schiff zu bleiben. Denn hier würde ihm nichts passieren, außer dass er halt betäubt war.


[ / Etti IV - YT-1300 Darkness ]Daxit, Elia und Freddi
 
? Etti IV ? Raumhafen ? Hanger ? Mako ? Arthious ? Warblade ? Tionne ? Daxit ? Savvy ?

Die Augen des jungen Mannes verengten sich, während er die kühle und ruhige Art seiner ehemaligen Meisterin bemerkte. Innerlich fühlte sich gekränkt, dass sie auf diese Weise mit ihm sprach, sich so distanzierte. Sie hatte also innerlich schon genauso über ihn geurteilt wie Tomm es auch getan hatte. Es war der Glaube, die dunkle Seite, ein Sith zu sein. Auch hier gab es wieder einiges was richtig zu stellen war.

Deine Art gefällt mir nicht, du verleugnest die Vergangenheit. Und deine nach außen so kühle Haltung kaufe ich dir auch nicht ab. Ich würde nur zu gerne wissen, wie es in dir aussieht, aber ich vermag es nicht das zu tun.

Und wegen dem Padawan musst du dir keine Sorgen machen. Ich hatte nie vor ihm etwas zu tun, ich habe ihn nur benutzt um unser Treffen etwas zu beschleunigen, passiert wäre es so oder so... irgendwann.

Schon etwas missmutig sah er auf Tionne, die für ihn nur schwer einzuschätzen war. Das was sie einst ausgemacht hatte, ihre offene, hilfsbereite Art war nicht mehr da. Vielleicht war es Unsicherheit, vielleicht erwartete der junge Sith aber auch einfach zu viel, für diesen Anfang. Wohl hatte er sich den Anfang leichter vorgestellt, aber der Krieg hatte die Meisterin wohl auch verändert, wie er ihn verändert hatte. Mit einer Geste deutete Phol auf seinen Meister, ehe er ergänzte:

Das ist Darth Arthious, mein neuer Lehrmeister. Er war so freundlich mich zu begleiten, ihm liegt an diesem Treffen mit dir genauso viel, wie mir.

Dein Begleiter... ist kein Verbündeter der Republik, nicht war? Er ist ein Verräter, ein Flüchtiger...

Mit einem vielsagenden Blick beäugte Phol den Mann, dem wohl die ganze Sitaution nicht zu passen schien und ein Gesicht hinzog, dass nur schwer zu deuten war. Mit seiner Stimme zu ihm gerichtet sagte er:

Denkt ihr gelegentlich an Rache, Ex-Großadmiral? Verspürt ihr Wut gegen die Republik? Es ist eine reine Interessenfrage, wisst ihr, mir geschah einst fast das selbe wie euch:

Ich wurde trotz meines Engagements als Beschützer des Kanzlers und der Aufopferung meines Lebens von dieser korrupten Regierung verstoßen, ohne das sie mich anhören wollten. Kommt euch das bekannt vor, Verräter?

Vielleicht haben wir mehr gemeinsam wie wir beide noch vermuten können. Nur habe ich ein neues Zuhause gefunden, eine neue Heimat. Damit meine ich aber nicht die Sith...

Seine Gedanken schweiften kurze Zeit an Aria'Prime, das Juwel der Chiss. Der Sith Warrior sehnte sich sehr nach dem kalten Wind, nach der Heimat. Abwartend blickte er von Warbalde auf Tionne und Arthious.

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[ Etti IV ? Landebucht 53 ]Tionne , Arthious, Phollow und War

In der Ferne sah War die Darkness. Ihm entging nicht, dass diese Sith mittlerweile ebenfalls an Bord des Schiffes war. Das bereitete ihm einige Sorgen. Andererseits war Freddi auch schon mit ganz anderen Gegnern fertig geworden. Eigentlich war es vollkommen absurd. Droide gegen Sith.
Dann ging das Gespräch weiter. Die Art, wie der Sith mit Tionne redete, gefiel ihm überhaupt nicht. War konnte sich nur schwer zurückhalten. Er musste sich immer wieder daran erinnern, dass dies nicht sein Spiel war, er mit dieser Sache nichts zu tun hatte.
Der Sith laberte mal wieder seltsame Dinge. Er hatte also nie vorgehabt, Daxit etwas anzutun? Aber dann hatte er dieser anderen Sith den Auftrag gegeben, hinter ihm herzujagen? Vollkommen unglaubwürdig. Daxit würde wohl kämpfen müssen, und zwar ein Kampf um Leben und Tod.
Doch War konnte sich nicht lange damit beschäftigen, das Gespräch ging weiter. Darth Arthious also. Angeblich Imperator, wie auch immer er zu diesem Rang gekommen war. Eigentlich von Außen her der perfekte Sith, in einer Kneipe sicherlich die totale Spaßbremse. Aber so waren sie nun mal. Er fragte sich immer wieder, was der Sinn des Lebens der Sith war. Doch wenn er länger darüber nachdachte, war ihm das auch gleichzeitig vollkommen egal.
Ehe er sich versah war er plötzlich auch ein Gesprächsthema und wurde auch angesprochen. Dieses Wort ?Verräter? schien den Leuten in letzter Zeit besonders gut zu gefallen. Nach dem Gespräch mit Daxit wurde War davon nun nicht mehr vollkommen unerwartet getroffen. War behielt seinen skeptischen Blick bei, ließ seinen Finger in der Tasche über den Detonator wandern. Er achtete aber darauf, dass er das alles vollkommen unauffällig tat.
Nun lag es an ihm, er war aufgefordert worden, sich hier ebenfalls einzumischen. Bevor er das tat musste er sicher sein, dass er sich über seinen eigenen Standpunkt im klaren war.


?Es ist eine harte Lehre des Lebens, so bestraft zu werden und das wisst ihr selbst. Doch danach ist man um eine Erfahrung reicher.
Ich kann ohne zu lügen sagen, dass ich wohl ein Verräter bin, aber dafür ein Verräter mit reinem Gewissen. Das kommt ganz sicher nicht allzu oft vor.
Euer Lehrmeister hier ist wohl einer der Personen, die ganz genau weiß, dass ich niemals mit dem Imperium kooperiert habe, was Grund meiner Anklage war.?

Das hörte sich zumindest für den Anfang ganz gut an. Wenn er Zeit gehabt hätte, sich auf dieses Gespräch vorzubereiten wäre es sicher besser gewesen. Wann konnte man sich schon mal auf ein Gespräch vorbereiten? Auf jeden Fall würde er niemals zulassen, dass aus ihm ein Politiker wurde.

?Rache und Wut gegenüber der Republik habe ich mal verspürt, wenn ich mit dieser Antwort euren Wissensdurst etwas stillen kann. Im Nachhinein kann ich ihr für diese Erfahrung auch dankbar sein, die einem den scheinbar getrübten Blick geklärt hat.
In diesem großen galaktischen Spiel wird meine Spielfigur nun durch einen neuen, einzelnen Spieler gesteuert. Das bin ich selbst. Früher war das nicht so.?

War schwieg wieder kurz. Sein Blick hatte sich nun fest auf den Sith mit dem er sprach geheftet. Momentan drohte keinerlei Gefahr. Es war noch das übliche Wortgefecht mit unbestimmtem Ende. Der Corellianer konnte bei dem stärker werdenden Sandsturm die Gesichtszüge seiner Gegenüber immer weniger erkennen. Er hatte keine Ahnung, ob sich das zu seinem Vorteil oder Nachteil auswirken würde, oder keinerlei Rolle spielte.

?Wir mögen Gemeinsamkeiten haben, doch wir haben auch ebenso viele Unterschiede. Ich zum Beispiel würde mich keiner Gruppierung anschließen, die auf unbewaffnete Flüchtlinge schießt und sie ermordet und deren Versprechen selbst keinen Credit wert sind. Beim Imperium gibt es dafür geradezu einige Spezialisten, nicht wahr, Arthious??

Mit dem ?Gemeinsamkeiten suchen? fing es immer an. Aber was wollte der Sith damit bezwecken? Warum wollte er War scheinbar auf seine Seite ziehen, oder zumindest einen neutralen Standpunkt erreichen?

?Es freut mich für euch, wenn ihr ein neues zu Hause habt. Geht mir genauso, zugegeben finde ich es auch recht gemütlich dort.?

Wars Stimme klang am Ende durchaus amüsiert. Er wartete gespannt auf eine Reaktion.

[ / Etti IV ? Landebucht 53 ]Tionne , Arthious, Phollow und War
 
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Durchaus interessiert lauschte Phol den Worten des einst so beliebten Großadmirals der Republik, der durchaus freizügig über seine Gefühle und Gedanken sprach, die er mit dem "Vorfall" seines Verrates verband. Dadurch das der Sandsturm immer stärker wurde, war es merklich schwer, die Personen klar vor Augen zu behalten, doch die Umrisse waren deutlich erkennbar.

Ihr habt durchaus Recht, um eine Erfahrung ist man reicher. Vertrauen sollte man am besten zu niemand anderem als sich selbst haben, mit einigen Ausnahmen, hoffentlich.

Nunja, und immerhin sind wir jetzt schon zwei Verräter, die sich selbst gegenüber ein reines Gewissen haben, an Rache und Wut gegenüber der Republik gedacht und ein neues zu Hause gefunden haben. Das sind viele Gemeinsamkeiten, für den Anfang.

Was mich allerdings etwas verwirrt ist eure Beziehung zu einer Dienerin der Republik. Zweifellos steht sie auf der falschen Seite, in jeder Form, aber...

Nach einer kurzen Pause und einem Blick zu der Darkness, die gerade landete, sprach der junge Sith weiter:

Und doch sind einige Unterschiede zwischen uns da. Ihr urteilt über mich und unterstellt mir Taten, obwohl ihr mich nicht kennt. Ich tue das nicht.

Ob ihr es mir glauben wollt oder nicht, aber ich habe mich nicht der Gruppierung angeschlossen, die auf wehrlose Flüchtlinge schiesst. Ich habe einen neuen Glauben gewählt, dem ich nun nachgehe, was aber nicht bedeutet, dass ich Teil an diesen Verbrechen habe. Außerdem solltet ihr nur zu gut wissen, dass es überall schwarze Schafe gibt, Verrat und dergleichen.

Als Phol auch den Blick des Mannes bemerkte, der in Richtung seines Raumschiffes ging, fügte er noch hinzu:

Um den Jedi braucht ihr euch keine Sorgen machen. Er wird nur daran gehindert, nicht einfach abzuhauen, zur Sicherheit. Ihm wird nichts geschehen, und eurem Schiff auch nicht.

"Ausgeschlossen meiner Schülerin widerfährt etwas" fügte der junge Mann noch in Gedanken hinzu.

Wisst ihr, die neue Heimat von der ich rede ist das Chiss Imperium. Ich wurde dort aufgenommen und bin nun daran beteiligt, das so zurückgeschiedene Imperium in die uns bekannte Galaxie zu integrieren.

Wir beginnen Handel zu treiben und Bündnisse zu schmieden. Ich weiss nicht wie weit ihr tätig seid, mit denen, die euch vielleicht noch folgen. Ich kann mir aber vorstellen, dass ihr auch Verbündete sucht.

Mit großen Augen blickte Phollow zu Warblade hinüber. Um erneuten Problemen aus dem Weg zu gehen, ergänzte er kurz:

Meine Glaube hat nichts mit meiner Staatszugehörigkeit zu tun. Versucht das zu differenzieren, dann kann dieses Gespräch weitaus positiver enden.

? Etti IV ? Raumhafen ? Hanger ? Mako ? Arthious ? Warblade ? Tionne ? Daxit ? Savvy ?
 
Etti IV ◦ Raumhafen ◦ Landebucht 53 ◦ mit War, Phollow, Arthious, Savvy

Interessiert lauschte Tionne dem Gespräch zwischen War und Phol. Hier ging es anscheinend noch um mehr als um den Padawan oder ihre Verbindung zu Phol ... das mit den Chiss hatte sie nicht gewusst. Was verfolgte er für Absichten? Als er sagte, er wäre ein Verräter mit reinem Gewissen, hätte sie beinahe aufgelacht.

Es freut mich, dass du eine neue Heimat gefunden hast, Phol, sagte sie, und diese Worte meinte sie auch ernst. Sie selbst wusste seit neustem nur zu gut, wie es war, wenn man sich in seiner eigentlich vertrauten Umgebung nicht mehr wohl fühlte. Ob sie ihre neue Heimat schon gefunden hatte? Wahrscheinlich schon. Ihre Heimat war nun überall dort, wo War war ... in gewisser Weise verband sie beide ja dasselbe Schicksal. Wem konnte sie denn noch vertrauen außer ihm? Aber sie riss sich von diesen Gedanken los, sie waren hier fehl am Platz. Obwohl die Diskussion noch keine gefährlichen Züge angenommen hatte, musste man stets wachsam sein. Tionne traute nach wie vor keinem Sith. Und ? so leid es ihr tat, das denken zu müssen ? auch keinem, der Phollow hieß.

Zu deinem neuen ?Glauben? stehe ich allerdings nicht so gut, wie du dir denken kannst. Man kann nicht einfach von den Jedi zu den Sith wechseln, sie sind nicht einfach nur Glaubensgemeinschaften, sondern viel mehr ... damit hängen Lebenseinstellungen und Grundprinzipien zusammen. Ich kann nicht glauben, dass du die von den Jedi einfach weggewischt hast. Einst steckte so viel Gutes in dir, Phol ...

Eigentlich hatte sie diese Worte vermeiden wollen, sie klangen irgendwie so leer und hölzern... doch es war ihr einfach herausgerutscht. Und sie hatte sie ernst gemeint, trotz allem. Auch wenn sie mit den Jedi nicht mehr so eng verbunden war wie früher, hatte sie niemals mit dem Gedanken gespielt, zu den Sith zu gehen. Phols Gründe müssten also noch weit schwerwiegender sein als ihre - gerne würde sie sie verstehen.

Etti IV ◦ Raumhafen ◦ Landebucht 53 ◦ mit War, Phollow, Arthious, Savvy
 
[ Etti IV ? Landebucht 53 ]Tionne , Arthious, Phollow, Mako und War

War beschloss, nicht weiter auf dieses Gerede mit den Gemeinsamkeiten einzugehen. Der Sith mochte es vielleicht als viele Gemeinsamkeiten ansehen, aber War sah das anders. In der Akademie hatte er damals nur zu oft solche Szenarien durchspielen müssen, in denen sich ein Gesprächspartner sozusagen an den anderen heranpirschte, um sich einen Vorteil daraus zu verschaffen. Die Neue Republik hatte ihn darauf hingewiesen, dass es viele kleine Frachterpiloten gab, die einen Kommandanten eines Kriegsschiffes auf ihre Seite ziehen wollte. Es war ja nicht so, dass War das nicht vorher schon gewusst hätte. Doch sicher hatte ihm auch diese Ausbildung sehr geholfen.

?Ich weiß nicht, ob ihr mir richtig zuhört, jedoch habe ich euch nichts unterstellt. Nur dem Sith und dem Imperium. Und dass diese Unterstellungen nichts anderes als die Wahrheit sind, kann ich euch auch beweisen.
Ich finde es seltsam, dass ihr scheinbar so streng nach Glauben und Staatszugehörigkeit trennt. Aber allein, dass der Anführer des Imperiums euer Lehrmeister ist, spricht schon Bände.
Jedi oder Sith zu sein ist Glaube, Bestimmung und Lebensinhalt sogleich. Und das weiß selbst ich, wo ich weder Jedi noch Sith bin.
Wenn euer Meister euch etwas befiehlt, so werdet ihr dem wohl auch Folge leisten. Deshalb seid ihr für mich in Mitglied des Imperiums beim Chiss Empire.?

War verstummte wieder und blickte erneut zur Darkness hinauf, die nun weit über 20 Meter über dem Boden schwebte. Freddi hatte scheinbar alles unter Kontrolle. Seines Wissens hatte der Astromech allerlei Dinge mit seinem Schiff angestellt, um sich gegen Eindringlinge wehren zu können. War hatte es aufgegeben, den eigenwilligen Droiden irgendwie einzuschränken.

?Um den Padawan würde ich mir weniger Sorgen machen, eher um eure Schülerin. Das Raumschiff und sein kleiner Freund mögen es nicht so, wenn Leute ungefragt an Bord kommen.?

Hoffentlich würde der Sith verstehen, was War damit meinte, und würde seine Schülerin zurückrufen.

?Es geht mir hier nicht um schwarze Schafe. Es geht mir darum, dass das Imperium selbst vielerlei Leben nicht als lebenswert erachtet und ganze Planeten ausrottet, nur um die eigenen Schatzkammern zu vergrößern. Dieses ewige ?wir müssen das gesamte Universum erobern? Geschwafel.?

War hatte auch beim Imperium viele ehrenvolle Soldaten kennen gelernt.Needa war nur ein Beispiel. In vielen Fällen waren die Soldaten auf der einen Seite wie die Soldaten auf der anderen Seite, nur, dass sie aufgrund von Schicksalsschlägen auf der anderen Seite kämpfen.
Doch es gab auch ganz andere Imps. Wie der Kommandant, der damals befohlen hatte, auf Rettungskapseln zu feuern. So etwas würde bei der Neuen Republik nie vorkommen. Obwohl War sich mit diesem Gedanken auch nicht mehr so sicher war, nach dem all das Unrecht geschehen war.


?Momentan haben meine Leute und ich beschlossen, eher eine passive Rolle zu spielen. Zugegeben ist es vom Verlauf der nächsten Monate abhängig, wie wir uns verhalten werden.?

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? Etti IV ? Raumhafen ? Hanger ? Mako ? Arthious ? Warblade ? Tionne ? Daxit ? Savvy ?

Voller Wut bemerkte er, wie Tionne nach einer seiner Aussprachen fast aufgelacht hätte. Innerlich kochte er und hätte am liebsten mit der Macht nach ihr gegriffen, ihr eine Lektion erteilt. Niemand würde sich jemals wieder über ihn lustig machen und seine Worte in Frage stellen. Niemand!

Mit einem strengen Gesichtsausdruck blickte er zu der Jedi Advisorin und sagte noch ruhig:


Zweifelos sind die Sith nicht nur eine Glaubensgemeinschaft. Natürlich verbirgt sich dahinter eine Lebenseinstellung.

Ich glaube an die Macht, ihre Kraft und ihre allgegenwärtige Stärke,
ich glaube an die Gefühle, die ich stets in mir trage und die mich leiten,
ich glaube an die Ehre, den fairen Kampf und die Macht, die mich unterstützt,
ich glaube an meine Bestimmung in dieser Galaxie, an meinen Weg, den ich gehen muss,
und ich glaube an mich, meine Fähigkeiten und meine Ziele,
und daran, dass niemand mich einfach so davon abhalten kann, weil es mein Wille ist.

Daran glaube ich, das ist meine Lebenseinstellung, das ist meine Religion, das ist mein Weg.

Phol senkte seinen Kopf und blieb einige Sekunden ruhig, als er noch etwas weiter auszuholen begann.

Ich war gerade auf der Suche nach der Kanzlerin, als mir gesagt wurde, dass meine Dienste unzureichend wären. Meine Mutter wurde im Schoße der Republik, sie war Senatorin, ermordet. Meine Schwester ist spurlos verschwunden und für mich nicht mehr erreichbar. Dann hat sich Anthares selbst das Leben genommen, weil er es in diesem Saftladen von Republik, bei diesen scheinheiligen, korrupten Handlangern, einfach nicht mehr ertragen hat. Sie haben ihn einfach zu Grunde gerichtet, bis er nicht mehr konnte.

Ich habe meine Familie verloren, meine Beherrschung und meinen Glauben. Die Jedi haben mir nicht helfen können, Arthious schon. Mein Schicksal hat mich auf den Weg geführt, der mir vorbestimmt war, und dein Weg bei der Republik und bei den Jedi wird nun auch enden, du musst nur noch deine Augen öffnen und zulassen die Wahrheit zu sehen.

Sieh doch, ich war auf Corellia, bei der Beerdigung von Anthares. Ich fragte nach dir, sie wussten nicht wo du bist. Es hat sie einfach nicht interessiert! Hat schon irgendjemand von deinen Freunden mit dir Kontakt aufgenommen? Hat sich irgendwer um dich gesorgt? Nein, haben sie nicht, keiner!

Zuvor haben sie dich noch degradiert, weil sie deine Arbeit so schätzen, sie haben dir ihr Vertrauen entzogen und dich ziehen lassen, egal was mit dir geschehen würde.

Nennst du das deinen Weg?! Nennst du das deine Freunde? Es ist nur eine Frage der Zeit bis du einsiehst, dass du nicht das für die Jedi bist, was sie für dich sind.

Und jetzt kommt der Knackpunkt an der ganzen Sache, der, der dich wahrscheinlich ganz besonders stören wird, den du vielleicht sogar verdrängen willst, weil er dir nicht gefallen wird:

Als ich erfuhr, dass du verschollen bist, habe ich umgehend Arthious gebeten dich suchen zu dürfen. Er hat mich unterstützt und nun stehen wir hier! Nicht deine Jedi Freunde, sondern ein Sith hat sich Gedanken um dich gemacht und wollte nach dir sehen!

Erschüttert dich diese Erkenntnis? Wie lange willst du noch verleugnen, dass du an meiner Seite, wie früher, viel besser dran wärst?

Phollow wurde immer wütender, je weiter er sprach. Aber nicht über die beiden Menschen, die ihm gegenüber standen, sondern sein Hass auf die Jedi, ihre Lügen und wie sie Tionne und ihn behandelt hatten, nach all dem was sie geleistet hatten, machte ihm schwer zu schaffen. Zu dem Ex-Großadmiral gewandt ergänzte er noch:

Früher war das Imperium wohl noch so, wie ihr sagtet. Aber das Imperium und die Sith verändern sich. Unter Arthious wird ein neues Imperium entstehen, die Vergangenheit ist Vergangenheit. Außerdem kann man seine Augen nicht überall haben. Zweifelos soll es Leute geben die auf Flüchtlinge schießen, es gibt ja auch Kindervergewaltiger und skrupelose Mörder. Dieser Mann der auf Flüchtlinge geschossen hat, wird seine Strafe erhalten.

Es ist eure Entscheidung ob ihr mit den Chiss in Kontakt treten wollt. Wir sind auf euch nicht angewiesen, es ist nur ein Angebot, von dem beide Seiten profitieren können.

Als Warblade von seiner Schülerin sprach, und das er sich eher Sorgen um sie machen sollte, legte sich in Phol's Kopf ein Schalter um. Der junge Sith hatte seine Arme gehoben, durch die Macht wallte sein Umhang nach hinten und die beiden Lichtschwertgriffe sausten in seine Hände und aktivierten sich mit einem lauten Surren. Bösartig funkelten das rote Licht inmitten des Sandsturms und die scheinbar so ruhige Unterhaltung veränderte sich schlagartig. Mit einem Blick nach oben zur Darkness, die noch ca. 20 Meter über dem Boden war, sagte er mit giftiger Stimme.

Wenn euer Schiff nicht sofort hier landet und meine Schülerin lebendig und wohlbehalten hier aussteigt, werde ich euer Raumschiff eigenhändig zerlegen, genauso wie ihr diesen Planeten nicht lebend verlassen werdet!

Phollow gab dem Verräter ein wenig Zeit, sein Raumschiff landen zu lassen, bevor er sich hinauf katapultieren wollte, um seine Schülerin zu holen. Diese Situation hatte sämtliche Ruhe und Friedlichkeit in ihm zu nichte gemacht, der Gedanken daran, dass seiner Schülerin etwas passieren konnte lies ihn nicht mehr los. Arthious schien deutlich zu spüren, was geschehen war...

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Verwirrt und unruhig zugleich, versuchte Tionne ihre Gedanken zu sortieren. Nach außen hin ließ sie sich nichts anmerken, nur ihr Gesichtsausdruck war düsterer geworden. Nicht voll Wut oder Zorn, aber voll Verwirrung und einer gewissen Resignation. Sie verstand ihn nicht. Diese Prinzipien, die er aufgezählt hatte, könnten alle genauso für die Jedi gelten. Es war nichts dabei, von dem sie gesagt hätte, dass es eindeutig Sith-typisch war. Was war hier nur los?? War das ein Trick, um sie leichter überzeugen zu können?

Phol, sagte sie ruhig, diese Dinge die du da aufgezählt hast ... für mich passen sie nicht zu einem Sith, und werden das auch nie tun. Sie warf einen Seitenblick zu Arthious. Die Wege der Sith und der Jedi unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt, nämlich was das Leben eines Lebewesens wert ist. Sith gehen über Leichen für ihre Ziele. Ihnen ist es egal, wer dabei drauf geht. Sie streben nach unbedingter Macht, Macht ist alles was zählt. Und so leid es mir tut, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese Dinge geändert haben, denn dann dürfen sich die Sith nicht mehr Sith nennen, weil sie schlicht und einfach keine mehr wären.

Sie stockte etwas. Ich habe kein Hehl daraus gemacht, dass ich mich in der letzten Zeit von den Jedi distanziert habe. Aber nicht von ihren Prinzipien, zumindest nicht von den grundlegenden, sondern einfach von dem Orden als Einrichtung, mit seinen Mitgliedern. Es stört mich nicht besonders, dass keiner nach mir sucht. Das wäre nur lästig, ich habe meinen eigenen Weg gefunden, und Freunde habe ich bei den Jedi auch keine mehr, die ich vermissen würde.
Und glaube nicht, dass du der einzige bist, der seine Familie verloren hat. Eine Familie im klassischen Sinne hatte ich nie, aber der Orden war meine Familie. Tja, diese Familie ist nach und nach kaputtgegangen, bis nichts mehr davon übrig war, also suchte ich mir eine neue Heimat, genau wie du es getan hast.

Ach übrigens: Mit Wut erreichst du bei mir nichts. Ich dachte, dass du das gelernt hättest, aber ich weiß auch, dass dein neuer Lehrmeister da wahrscheinlich etwas anderes beigebracht hat.

Es ist ... nett, dass du dir Sorgen um mich gemacht hast, das zeigt mir, dass doch noch nicht das ganze Universum verdorben ist. Aber trotzdem habe ich eine Frage: Warum bringst du deinen Meister mit? Was er hat er mit uns zu tun?? An deiner Seite zu stehen, hieße dann wohl auch an seiner Seite?! Nein danke Phol, so leid es mir tut, und so sehr ich dich immer noch mag. Daraus wird nichts.

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Dass sich scheinbar kein einziger Jedi um Tionne Sorgen gemacht hatte, war eindeutig ein Punkt für den Sith. Aber dass sich niemand bei ihr gemeldet hatte, war selbstverständlich. Wars Leute hatten sie entführt und auch darauf geachtet, möglichst keine Spuren zu hinterlassen.
Es wäre sicherlich interessant gewesen, ihre Reaktion zu beobachten, doch da War hinter ihr stand, konnte er praktisch gar nichts erkennen.
War malte sich in Gedanken aus, wie er früher auf die Worte ?Saftladen Republik? reagiert hätte. Das hatte zur Folge, dass er seinen amüsierten Blick beibehielt. Nach Phollows Geschichte konnte War durchaus verstehen, warum der junge Mann kein Jedi mehr war. Aber dass er dann zu den Sith gegangen war... wo doch sicherlich das Imperium für den Tod seiner Mutter verantwortlich war? Na gut, er kannte den Tathergang nicht, sicher waren nicht immer nur die Republik und das Imperium alleine im Spiel. Man sollte nicht nur schwarz und weiß denken.
Anthares Tod war tragisch, doch War hatte diesen seltsamen Menschen noch nie verstanden. Dafür waren ihre Charaktere immer zu unterschiedlich gewesen. Insofern konnte er nicht sagen, dass der den Tod des ehemaligen Kanzlers besonders bedauerte.
Dann antwortete Tionne. War nahm die Worte auf und bewunderte sogleich, wie ruhig sie sich im Angesicht der roten Lichtschwerter gegenüber verhielt. Wenn man es aus der Sicht eines Beobachters sah, konnte man doch deutlich erkennen, wer hier zumindest der ehemalige Schüler und wer der Meister beziehungsweise die Meisterin war.
War merkte sich, dass die Schülerin des Sith anscheinend eine Schwachstelle war. Zur Not hatte er immer noch den Detonator bei sich.
War beschloss, ebenfalls zu einer Antwort auszuholen und wartete schon darauf, dass der Sithmeister sich einmischte um seinen Schüler zu unterstützen.


?So leid es mir tut, aber das Imperium hat sich recht wenig verändert. Der Angriff auf Coruscant ist ein wunderbares Beispiel dafür. Und auch in dem Spiel mit den korrupten Senatoren hatte das Imperium seine Finger mit im Spiel. Schon mal darüber nachgedacht, wer deine Mutter vielleicht umgebracht haben könnte??

War machte eine kurze Pause, um seine Worte einwirken zu lassen. Im Moment war nicht voraussehbar, wie das Gespräch wohl enden würde. War setzte wieder einen ernsten Blick auf, musste aber die Augen etwas zusammenkneifen, um keinen Sand in die Augen zu bekommen.
Er hob die linke Hand kurz und senkte sie langsam nach unten.


?Senkt eure Schwerter, das macht doch alles keinen Sinn. Selbst eure Schülerin sollte wissen, dass man nicht einfach so fremde Raumschiffe betritt. Besonders Schmuggler reagieren auf so etwas allergisch.
Seht, mein Droide wird eurer Schülerin nicht zu leide tun. Wenn ihr mich fragt, gibt er ihr gerade die Chance zu flüchten, sonst hätte er nicht die Rampe geöffnet. Das Schiff ist zu weit weg, ihr könnt es von hier aus nicht erreichen. Wenn ihr uns angreift, wird eure Schülerin das auch nicht überleben. Damit möchte ich euch nicht drohen, der einzige, der im Moment droht, seid ihr. Eure Schülerin darf die Darkness verlassen, wenn sie das will. Die 20 Meter sollten doch keine Schwierigkeit sein, oder soll mein Droide noch tiefer fliegen?
Wir sind hier her gekommen, ohne jemandem anzugreifen oder zu töten. Ihr hattet einen nennen wir ihn Unbeteiligten gefangen genommen und dann auch noch ohne Erlaubnis unser Raumschiff betreten, sogar ein kostbares Raumschiff zerstört. Jetzt steht ihr da und droht uns. Glaubt ihr denn, dass das wirklich alles nötig ist??

War verkniff sich einen letzten Kommentar, der beide Sith gegenüber wohl eindeutig sauer gemacht hätte und wartete auf weitere Reaktionen.

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