QTahem
Einfach-nur-Tentakelkopf
[Bastion / Sith-Tempel / Zellenblock / linke Zelle] mit Kestrel
Es war eine absurde Situation: Er fühlte Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass seine einstige Meisterin nun mit ihm in dieser Zelle war und er diese Hölle nicht länger allein durchstehen musste. Er konnte ihr anvertrauen, was ihn beschäftigte und dazu zählte auch die verdammte metallene Tentakelspitze. In regelmäßigen Abständen zuckte sie, biss um sich, nagte an seiner Schulter oder, was noch schlimmer war, an einem seiner anderen Tentakel.
Leider wusste Kestrel nicht viel über die Technik dieser Prothese… Es wäre auch ein Wunder gewesen, hätte sie aus dem Stand eine Lösung parat gehabt..
Ich befürchte, dass der Abyssin diese Tentakelspitze direkt mit meinen Nerven verwoben hat… Ich kann wieder Geruchsfarben riechen, die eingetrübt waren seitdem… Seitdem Ribanna mir einen Teil meines Tentakels abgeschnitten hat…
Er stockte kurz bei der Erinnerung an Ribannas Tat. Die Erinnerung an ihre Verzweiflung, aber auch die Schmerzen, die das Abschneiden ausgelöst hatten. Kestrel konnte mit dem Begriff „Geruchsfarben“ vermutlich wenig anfangen, Menschen verfügten über eine weitaus eingeschränktere olfaktorische Wahrnehmung als Nautolaner.
Ich will damit sagen… Abschneiden ist nicht die beste Lösung..
Sein Blick wanderte zu Kestrels Hand, die vorsichtig den Rand des Implantats entlangfuhr. Er wirkte unglücklich und bedrückt.
Dieses Ding muss eine Art Gehirn haben… Wenn man es irgendwie beschädigen oder abschalten könnte…
, überlegte er laut.
Auf seine Frage, ob Kestrel die letzten Male ebenfalls alleine hatte entkommen können, lieferte sie leider keine Aussage, Das bestätigte Q’Tahem nur in seinem Verdacht: sie hatte vermutlich Hilfe gehabt. Also würde es auch diesmal auf Glück hinauslaufen. Vielleicht sogar auf ein Wunder, dass sie irgendwie den Hangar fanden.
Er sah tief in die Augen von Kestrel und versuchte, seine Dankbarkeit auszudrücken. Er nickte langsam, als Kestrel ihn fragte, ob er dachte, dass er es schaffen konnte. Er glaubte es nicht nur, er war sich nun sicher, nachdem die Power Injektion ihm wieder Kraft gegeben hatte.
Dieses Mal wären wir zu zweit…
, stimmte er ihr leise zuversichtlich zu.
Ob das realistisch war? Wahrscheinlich nicht. Aber was blieb ihnen anderes übrig? Diese eine Gelegenheit mussten sie nutzen. Er durfte keine Kraft verschwenden, um über das Scheitern nachzudenken.
Q'Tahem schloss seine Augen, nachdem ihn Kestrel zuversichtlich seine Hände drückte, um sich auf die Macht zu fokussieren. Er ließ sie fließen, tastete damit die Fesseln ab wie Licht, das sich vorsichtig der Dunkelheit näherte. Die Fessel wehrte sich vor dem Kontakt der Macht, ihre machtrepulsive Struktur machte den Zugriff schwierig.
‘Da!’, dachte er, als er einen geschwächten Teil der Fessel identifizierte. Einen Bereich an dem die machtrepulsive Wirkung schwächer war. Wie bei einem alten Teppich, an dem das Material dünn geworden war. Dort setzte er an. Er bündelte seine Konzentration, schob wie einen Machtballon in den feinen Riss und dehnte sie langsam aus. Die Fessel ächzte, widersetzte sich, doch sie gab Stück für Stück nach und mit jedem Millimeter, den sich der Spalt vergrößerte, wuchs seine Verbindung zur Macht.
Sein alter Bekannter “die Macht” griff ihm unter die Arme und richtete ihn auf. Er klopfte ihn ab und füllte seine Reserven wieder auf.
Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht als er sich gestärkt fühlte und Kestrel nun mit harten Schlägen ebenfalls auf die schwächer werdenden Fesseln einschlug.
So sehr war er auf das Aufbrechen konzentriert, dass er den Moment nicht kommen sah: Die Zellentüren sprangen auf, und Lord Kirain trat ein. Mit einer beiläufigen Geste schleuderte er die beiden Gefangenen gegen die Wand. Q’Tahem flog eine Sekunde durch die Luft, bevor ihm der Aufschlag die Luft aus den Lungen des jungen Jedi-Ritters trieb, aber er führte auch dazu, dass die Fessel an weiteren Stellen einriss.
Keuchend rutschte er an der Wand hinab, verharrte einen Moment, dann konzentrierte er sich erneut. Mit einem wissenden Lächeln weitete er die neu entstandenen Risse mit der Macht, ähnlich wie er es zuvor auch getan hatte. Mit einem letzten konzentrierten Schub der Macht konnte er die Fessel dann final auseinander sprengen.
Eine Welle der Macht schlug auf Q’Tahem ein, als die zerstörten Fesseln von seinen Handgelenken ab und auf den Boden fielen. Er schloss die Augen und atmete tief ein, während ihm die Macht wortwörtlich wieder auf die Beine half.
Ein Strudel an Gefühlen und Eindrücken trafen den Nautolaner. Das erste Mal seit der Gefangenschaft der beiden Jedi konnte der Nautolaner mit Hilfe der Macht um sich greifen. Er erkannte die erdrückende Dunkelheit von Bastion zusammen mit klaren Gefühlen von Angst. Im Tempel machte sich Unsicherheit breit, irgendetwas ging hier vor sich!
Der Nautolaner ballte seine Fäuste und fixierte den Abyssin mit seinen dunklen Augen. Ein feiner weißer Ring an seinen dunklen Pupillen war für das wissenden Auge zu erkennen, was einem deutlich zeigte dass seine negativen Gefühle ihn drohten zu übermannen. Der starke Einfluss der dunklen Seite auf Bastion zeigte in Q’Tahems momentanen Zustand einen starken Effekt.
Im Augenwinkel erkannte er, wie sich die beiden Gefängnisdroiden ihm näherten, um ihn wieder in Gewahrsam zu nehmen. Ohne zu zögern griff er mit der Macht nach ihren Köpfen, zerquetschte die Köpfe und damit die Recheneinheiten mit einem hässlichen Krachen. Dann hob er die bewegungsunfähigen Metallkörper an und schleuderte sie wie primitive Keulen an den Köpfen immer schneller kreisend um sich. Kabel rissen ächzend und Verbindungen platzten. Bis die Droiden vom Kopf getrennt gegen eine Zellenwand flogen.
Und dann trat Lanesra in die Zelle.
DU!!
Der Schrei war rau und voller Zorn. Er packte alles: die Droidenteile, den festmontierten Foltertisch und sogar Kirain, bevor dieser reagieren konnte, und schleuderte alles auf die Frau.
Tief in seinem Inneren wusste er: Kestrel zu befreien war essenziell. Ohne sie hatte er keine Chance. Aber sein Körper wollte zuvor Rache an seiner Peinigerin üben…
Auch wenn das gegen die Lehren der Jedi ging…
[Bastion / Sith-Tempel / Zellenblock / linke Zelle] mit Kestrel, Lanesra und Lord Kirain
Es war eine absurde Situation: Er fühlte Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass seine einstige Meisterin nun mit ihm in dieser Zelle war und er diese Hölle nicht länger allein durchstehen musste. Er konnte ihr anvertrauen, was ihn beschäftigte und dazu zählte auch die verdammte metallene Tentakelspitze. In regelmäßigen Abständen zuckte sie, biss um sich, nagte an seiner Schulter oder, was noch schlimmer war, an einem seiner anderen Tentakel.
Leider wusste Kestrel nicht viel über die Technik dieser Prothese… Es wäre auch ein Wunder gewesen, hätte sie aus dem Stand eine Lösung parat gehabt..
Ich befürchte, dass der Abyssin diese Tentakelspitze direkt mit meinen Nerven verwoben hat… Ich kann wieder Geruchsfarben riechen, die eingetrübt waren seitdem… Seitdem Ribanna mir einen Teil meines Tentakels abgeschnitten hat…
Er stockte kurz bei der Erinnerung an Ribannas Tat. Die Erinnerung an ihre Verzweiflung, aber auch die Schmerzen, die das Abschneiden ausgelöst hatten. Kestrel konnte mit dem Begriff „Geruchsfarben“ vermutlich wenig anfangen, Menschen verfügten über eine weitaus eingeschränktere olfaktorische Wahrnehmung als Nautolaner.
Ich will damit sagen… Abschneiden ist nicht die beste Lösung..
Sein Blick wanderte zu Kestrels Hand, die vorsichtig den Rand des Implantats entlangfuhr. Er wirkte unglücklich und bedrückt.
Dieses Ding muss eine Art Gehirn haben… Wenn man es irgendwie beschädigen oder abschalten könnte…
, überlegte er laut.
Auf seine Frage, ob Kestrel die letzten Male ebenfalls alleine hatte entkommen können, lieferte sie leider keine Aussage, Das bestätigte Q’Tahem nur in seinem Verdacht: sie hatte vermutlich Hilfe gehabt. Also würde es auch diesmal auf Glück hinauslaufen. Vielleicht sogar auf ein Wunder, dass sie irgendwie den Hangar fanden.
Er sah tief in die Augen von Kestrel und versuchte, seine Dankbarkeit auszudrücken. Er nickte langsam, als Kestrel ihn fragte, ob er dachte, dass er es schaffen konnte. Er glaubte es nicht nur, er war sich nun sicher, nachdem die Power Injektion ihm wieder Kraft gegeben hatte.
Dieses Mal wären wir zu zweit…
, stimmte er ihr leise zuversichtlich zu.
Ob das realistisch war? Wahrscheinlich nicht. Aber was blieb ihnen anderes übrig? Diese eine Gelegenheit mussten sie nutzen. Er durfte keine Kraft verschwenden, um über das Scheitern nachzudenken.
Q'Tahem schloss seine Augen, nachdem ihn Kestrel zuversichtlich seine Hände drückte, um sich auf die Macht zu fokussieren. Er ließ sie fließen, tastete damit die Fesseln ab wie Licht, das sich vorsichtig der Dunkelheit näherte. Die Fessel wehrte sich vor dem Kontakt der Macht, ihre machtrepulsive Struktur machte den Zugriff schwierig.
‘Da!’, dachte er, als er einen geschwächten Teil der Fessel identifizierte. Einen Bereich an dem die machtrepulsive Wirkung schwächer war. Wie bei einem alten Teppich, an dem das Material dünn geworden war. Dort setzte er an. Er bündelte seine Konzentration, schob wie einen Machtballon in den feinen Riss und dehnte sie langsam aus. Die Fessel ächzte, widersetzte sich, doch sie gab Stück für Stück nach und mit jedem Millimeter, den sich der Spalt vergrößerte, wuchs seine Verbindung zur Macht.
Sein alter Bekannter “die Macht” griff ihm unter die Arme und richtete ihn auf. Er klopfte ihn ab und füllte seine Reserven wieder auf.
Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht als er sich gestärkt fühlte und Kestrel nun mit harten Schlägen ebenfalls auf die schwächer werdenden Fesseln einschlug.
So sehr war er auf das Aufbrechen konzentriert, dass er den Moment nicht kommen sah: Die Zellentüren sprangen auf, und Lord Kirain trat ein. Mit einer beiläufigen Geste schleuderte er die beiden Gefangenen gegen die Wand. Q’Tahem flog eine Sekunde durch die Luft, bevor ihm der Aufschlag die Luft aus den Lungen des jungen Jedi-Ritters trieb, aber er führte auch dazu, dass die Fessel an weiteren Stellen einriss.
Keuchend rutschte er an der Wand hinab, verharrte einen Moment, dann konzentrierte er sich erneut. Mit einem wissenden Lächeln weitete er die neu entstandenen Risse mit der Macht, ähnlich wie er es zuvor auch getan hatte. Mit einem letzten konzentrierten Schub der Macht konnte er die Fessel dann final auseinander sprengen.
Eine Welle der Macht schlug auf Q’Tahem ein, als die zerstörten Fesseln von seinen Handgelenken ab und auf den Boden fielen. Er schloss die Augen und atmete tief ein, während ihm die Macht wortwörtlich wieder auf die Beine half.
Ein Strudel an Gefühlen und Eindrücken trafen den Nautolaner. Das erste Mal seit der Gefangenschaft der beiden Jedi konnte der Nautolaner mit Hilfe der Macht um sich greifen. Er erkannte die erdrückende Dunkelheit von Bastion zusammen mit klaren Gefühlen von Angst. Im Tempel machte sich Unsicherheit breit, irgendetwas ging hier vor sich!
Der Nautolaner ballte seine Fäuste und fixierte den Abyssin mit seinen dunklen Augen. Ein feiner weißer Ring an seinen dunklen Pupillen war für das wissenden Auge zu erkennen, was einem deutlich zeigte dass seine negativen Gefühle ihn drohten zu übermannen. Der starke Einfluss der dunklen Seite auf Bastion zeigte in Q’Tahems momentanen Zustand einen starken Effekt.
Im Augenwinkel erkannte er, wie sich die beiden Gefängnisdroiden ihm näherten, um ihn wieder in Gewahrsam zu nehmen. Ohne zu zögern griff er mit der Macht nach ihren Köpfen, zerquetschte die Köpfe und damit die Recheneinheiten mit einem hässlichen Krachen. Dann hob er die bewegungsunfähigen Metallkörper an und schleuderte sie wie primitive Keulen an den Köpfen immer schneller kreisend um sich. Kabel rissen ächzend und Verbindungen platzten. Bis die Droiden vom Kopf getrennt gegen eine Zellenwand flogen.
Und dann trat Lanesra in die Zelle.
DU!!
Der Schrei war rau und voller Zorn. Er packte alles: die Droidenteile, den festmontierten Foltertisch und sogar Kirain, bevor dieser reagieren konnte, und schleuderte alles auf die Frau.
Tief in seinem Inneren wusste er: Kestrel zu befreien war essenziell. Ohne sie hatte er keine Chance. Aber sein Körper wollte zuvor Rache an seiner Peinigerin üben…
Auch wenn das gegen die Lehren der Jedi ging…
[Bastion / Sith-Tempel / Zellenblock / linke Zelle] mit Kestrel, Lanesra und Lord Kirain