Akemi
Queen Of Rain
- Coruscant - City - Nathaniels Appartment - Mit Cris -
Je mehr Cris von dem, was er erlebt hatte, erzählte, desto mehr furchtbare Bilder setzten sich in Akemis Kopf fest. Sie stellte sich Cris in einer imperialen Zelle vor, wie er gefoltert und verhört wurde, und musste an Esseles denken. Solche Szenen waren ihr nicht fremd, aber sie hatte sie weit von sich geschoben. Bis heute war ihr das sogar gelungen, doch Cris holte alles wieder hervor. Sie sah sogar Rima Saunders wieder vor sich, auch wenn die Erinnerungen verschwommen war. Sie hatte sich soviel Mühe gegeben diese Dinge zu verdrängen, dass die Erinnerungen daran ihr inzwischen wie aus einem anderen Leben erschienen. Dass Cris von Sklavenhändlern verkauft worden war, konnte und wollte sie sich nicht vorstellen. Wieder einmal hatte er soviel Glück gehabt. Ihm hätte sehr viel schlimmeres passieren können, auch wenn das vielleicht leicht dahin gesagt war, wo er doch tatsächlich schon so viele Schmerzen und unmenschliche Behandlungen hatte ertragen müssen. Derweil hatte Akemi auf Naboo und Coruscant ein gutes Leben geführt. Ein bisschen hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass sie ihn so oft verwünscht und über ihn geschimpft hatte. Aber sie hatte es ja nicht wissen können. Außerdem, letzten Endes änderte es nichts daran, was zwischen ihnen beiden geschehen war, nicht wahr? Sie setzte an um etwas zu sagen, wusste aber nicht was.
Dann kam er auf ihre Frage zu sprechen. Sie hatte wissen wollen, was er zu tun gedachte, was er mit diesem Besuch bezwecken wollte, ob er wieder einfach so verschwinden würde, wenn sie miteinander gesprochen hatten. Er gab zu, sich darüber kaum Gedanken gemacht zu haben, da seine Hoffnungen, sie wirklich wieder zu finden, so gering gewesen waren. Dennoch war er jetzt hier und es war an der Zeit darüber zu reden. Akemi verspürte ein flaues Gefühl im Magen. Sie selbst hatte diesen Moment ebenso herbei gesehnt wie gefürchtet. Schließlich sah Cris, der zuvor seine Hände angestarrt hatte, während er über die schwere Zeit, die hinter ihm lag, gesprochen hatte, sie wieder direkt an. Akemi erwiderte seinen Blick. Dies war nicht der Zeitpunkt für Ausflüchte. Bereits seine ersten Worte ließen ihre Augen sich erneut mit Tränen füllen. Er liebte sie. Sie spürte, wie ihr Herz verzweifelt aufschrie. Sie hatte um ihn geweint, sich nach ihm gesehnt, so lange Zeit. Erst jetzt, wo es längst zu spät war, sah sie ihn wieder und erfuhr die Wahrheit... eine Wahrheit, die so vieles hätte ändern können. Aber es war zuviel Zeit vergangen und Akemis Leben hatte sich in eine neue Richtung bewegt, an einen Ort, an den Cris ihr nicht folgen konnte. Nicht als das, was er einmal für sie gewesen war. Alles was geschehen war, hatte sie beide verändert. Cris hatte Dinge erlebt, die Akemi nicht mehr mit ihm teilen konnte, weil sie sie aus ihrem Leben verbannt hatte. Ihr Leben als Agentin des Geheimdienstes war vorbei, sie hatte es beendet, als Cris sie verlassen hatte und sie würde es nicht wieder aufnehmen. Stattdessen war sie zu ihrer alten Karierre zurück gekehrt, eine Welt, die für Cris immer fremd gewesen war, und hatte einen neuen Mann kennen gelernt, in dessen Gegenwart sie endlich wieder glücklich war.
Zwischen ihnen hatte sich ein Abgrund aufgetan, den Akemi nicht überwinden konnte. Wie konnte sie Cris jemals wieder vertrauen? Woher würde sie wissen, dass er sie nicht wieder eines Tages gehen würde? Ihre Bindung war gebrochen, das Band zwischen ihnen zerrissen. Akemi schüttelte den Kopf.
"Cris... es ist alles... kompliziert."
War es das wirklich? Oder war es einfach nur schwer auszusprechen? Akemi musste an Adrian denken und an das, was er gesagt hatte. Vielleicht würde es zwischen ihr und Cris wieder wie früher werden, hatte er gemeint, doch in diesem Augenblick wusste Akemi, dass das niemals geschehen würde. Sie hatte ihn geliebt und ihr Leben anvertraut, doch ihre Gefühle waren mit mit jeder Träne, die sie um ihn geweint hatte, verblasst. Die Zeit hatte mit sich genommen, was einst zwischen ihnen gewesen war. Akemi war das Herz schwer.
"Ich kann nicht einfach da anknüpfen, wo wir aufgehört haben."
Sagte sie leise.
"Es ist zu viel passiert."
Nervös fuhr sie sich durch die Haare. Wieviel sollte sie Cris erzählen? War es überhaupt möglich, die richtigen Worte zu finden? Vermutlich nicht. Aber sie wollte ehrlich sein, das waren sie sich beide schuldig.
"Außerdem... es ist so... es gibt einen anderen Mann."
Ohne dass sie wusste warum, röteten sich Akemis Wangen. Die Situation war bizarr. Niemals hätte sie gedacht, das einmal sagen zu müssen. Mit Cris, so hatte sie gedacht, würde sie ewig zusammen sein. Waren sie nicht Seelenverwandte gewesen? Matt fuhr sie sich mit den Händen über die Augen und wischte sich die Tränen von den Wangen. Dies hier hatte sie niemals gewollt. Dennoch gab es keine Umkehr.
"Es tut mir leid, Cris. Versteh mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass du wieder gehst, aber ich kann nicht zu unserem alten Leben zurück. Inzwischen ist alles... anders."
Ihre Stimme war leise und Akemi fühlte sich schwach. Noch nie war etwas so schwierig gewesen.
- Coruscant - City - Nathaniels Appartment - Mit Cris -
Je mehr Cris von dem, was er erlebt hatte, erzählte, desto mehr furchtbare Bilder setzten sich in Akemis Kopf fest. Sie stellte sich Cris in einer imperialen Zelle vor, wie er gefoltert und verhört wurde, und musste an Esseles denken. Solche Szenen waren ihr nicht fremd, aber sie hatte sie weit von sich geschoben. Bis heute war ihr das sogar gelungen, doch Cris holte alles wieder hervor. Sie sah sogar Rima Saunders wieder vor sich, auch wenn die Erinnerungen verschwommen war. Sie hatte sich soviel Mühe gegeben diese Dinge zu verdrängen, dass die Erinnerungen daran ihr inzwischen wie aus einem anderen Leben erschienen. Dass Cris von Sklavenhändlern verkauft worden war, konnte und wollte sie sich nicht vorstellen. Wieder einmal hatte er soviel Glück gehabt. Ihm hätte sehr viel schlimmeres passieren können, auch wenn das vielleicht leicht dahin gesagt war, wo er doch tatsächlich schon so viele Schmerzen und unmenschliche Behandlungen hatte ertragen müssen. Derweil hatte Akemi auf Naboo und Coruscant ein gutes Leben geführt. Ein bisschen hatte sie ein schlechtes Gewissen, dass sie ihn so oft verwünscht und über ihn geschimpft hatte. Aber sie hatte es ja nicht wissen können. Außerdem, letzten Endes änderte es nichts daran, was zwischen ihnen beiden geschehen war, nicht wahr? Sie setzte an um etwas zu sagen, wusste aber nicht was.
Dann kam er auf ihre Frage zu sprechen. Sie hatte wissen wollen, was er zu tun gedachte, was er mit diesem Besuch bezwecken wollte, ob er wieder einfach so verschwinden würde, wenn sie miteinander gesprochen hatten. Er gab zu, sich darüber kaum Gedanken gemacht zu haben, da seine Hoffnungen, sie wirklich wieder zu finden, so gering gewesen waren. Dennoch war er jetzt hier und es war an der Zeit darüber zu reden. Akemi verspürte ein flaues Gefühl im Magen. Sie selbst hatte diesen Moment ebenso herbei gesehnt wie gefürchtet. Schließlich sah Cris, der zuvor seine Hände angestarrt hatte, während er über die schwere Zeit, die hinter ihm lag, gesprochen hatte, sie wieder direkt an. Akemi erwiderte seinen Blick. Dies war nicht der Zeitpunkt für Ausflüchte. Bereits seine ersten Worte ließen ihre Augen sich erneut mit Tränen füllen. Er liebte sie. Sie spürte, wie ihr Herz verzweifelt aufschrie. Sie hatte um ihn geweint, sich nach ihm gesehnt, so lange Zeit. Erst jetzt, wo es längst zu spät war, sah sie ihn wieder und erfuhr die Wahrheit... eine Wahrheit, die so vieles hätte ändern können. Aber es war zuviel Zeit vergangen und Akemis Leben hatte sich in eine neue Richtung bewegt, an einen Ort, an den Cris ihr nicht folgen konnte. Nicht als das, was er einmal für sie gewesen war. Alles was geschehen war, hatte sie beide verändert. Cris hatte Dinge erlebt, die Akemi nicht mehr mit ihm teilen konnte, weil sie sie aus ihrem Leben verbannt hatte. Ihr Leben als Agentin des Geheimdienstes war vorbei, sie hatte es beendet, als Cris sie verlassen hatte und sie würde es nicht wieder aufnehmen. Stattdessen war sie zu ihrer alten Karierre zurück gekehrt, eine Welt, die für Cris immer fremd gewesen war, und hatte einen neuen Mann kennen gelernt, in dessen Gegenwart sie endlich wieder glücklich war.
Zwischen ihnen hatte sich ein Abgrund aufgetan, den Akemi nicht überwinden konnte. Wie konnte sie Cris jemals wieder vertrauen? Woher würde sie wissen, dass er sie nicht wieder eines Tages gehen würde? Ihre Bindung war gebrochen, das Band zwischen ihnen zerrissen. Akemi schüttelte den Kopf.
"Cris... es ist alles... kompliziert."
War es das wirklich? Oder war es einfach nur schwer auszusprechen? Akemi musste an Adrian denken und an das, was er gesagt hatte. Vielleicht würde es zwischen ihr und Cris wieder wie früher werden, hatte er gemeint, doch in diesem Augenblick wusste Akemi, dass das niemals geschehen würde. Sie hatte ihn geliebt und ihr Leben anvertraut, doch ihre Gefühle waren mit mit jeder Träne, die sie um ihn geweint hatte, verblasst. Die Zeit hatte mit sich genommen, was einst zwischen ihnen gewesen war. Akemi war das Herz schwer.
"Ich kann nicht einfach da anknüpfen, wo wir aufgehört haben."
Sagte sie leise.
"Es ist zu viel passiert."
Nervös fuhr sie sich durch die Haare. Wieviel sollte sie Cris erzählen? War es überhaupt möglich, die richtigen Worte zu finden? Vermutlich nicht. Aber sie wollte ehrlich sein, das waren sie sich beide schuldig.
"Außerdem... es ist so... es gibt einen anderen Mann."
Ohne dass sie wusste warum, röteten sich Akemis Wangen. Die Situation war bizarr. Niemals hätte sie gedacht, das einmal sagen zu müssen. Mit Cris, so hatte sie gedacht, würde sie ewig zusammen sein. Waren sie nicht Seelenverwandte gewesen? Matt fuhr sie sich mit den Händen über die Augen und wischte sich die Tränen von den Wangen. Dies hier hatte sie niemals gewollt. Dennoch gab es keine Umkehr.
"Es tut mir leid, Cris. Versteh mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass du wieder gehst, aber ich kann nicht zu unserem alten Leben zurück. Inzwischen ist alles... anders."
Ihre Stimme war leise und Akemi fühlte sich schwach. Noch nie war etwas so schwierig gewesen.
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