Tylaar Zaith
Schmierfink
Coruscnat – Untere Ebenen – Abgelegenes, baufälliges Haus – mit Noa
Schmerzen zu ertragen hatte Tylaar eigentlich gelernt. Er war immer wieder im Laufe der Jahre verletzt worden, manchmal weniger, manchmal ziemlich schlimm. Aber gemocht hatte er sie nie. Zwar schenkte ihm mittlerweile die Fähigkeit, die Macht zu nutzen, einen gewissen Vorteil, aber er fühlte sich tief in seinem Innersten immer noch hilflos gegen den Schmerz, ausgeliefert. Auch jetzt war das nicht anders, als Noa ihn verarztete.
Da die Verletzung in seinem Rücken war, konnte er nicht erkennen, was sie tat, aber anscheinend schien sie zu wissen, was nun anlag. Noa erklärte ihm, dass ihr Bruder Ramón Arzt sei und sie deshalb ein wenig davon mitbekommen hatte. Bevor sie die Wunde mit irgendetwas zu reinigen begann, versuchte Ty einmal mehr seine Unsicherheit mit einem Witz zu überspielen.
"Mein Bruder ist kriminell. Da ich der Ältere bin, nehme ich an, er hat das wohl von mir gelernt."
Er merkte selbst, dass der Scherz nicht wirklich zog. Daher schüttelte er kaum merklich den Kopf. Noa merkte an, dass er das Ganze wohl überleben würde, dann schloss sie den Verband, der seine Schussverletzung ein wenig vor Schmutz und anderen Dingen schützen würde. Zumindest so lange, bis sie wieder bei den anderen Widerstandskämpfern wären. Denn das musste bald geschehen. Tylaar würde jetzt Noas Wunde versorgen, dann vielleicht ein wenig Ruhe und schließlich weg. Es müsste dann früher Morgen sein. Erfahrungsgemäß eine Zeit, in der am wenigsten auf den Straßen los war. Die Imperialen wären zwar höchstwahrscheinlich immer noch auf ihrer Spur, aber es gab keinen anderen Weg. Noa hatte ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ihr Versteck in diesem baufälligen Haus alles andere als sicher war und nach einer kurzen Überlegung musste Zaith ihr da zustimmen.
Aber vorher musste Noa versorgt werden. Tylaar bewegte den Arm leicht nach oben und unten. Es zog zwar immer noch schmerzhaft und in einem Lichtschwertkampf würde er keinen zwei Minuten überleben, aber provisorisch sollte das genügen.
"Für ein Mädchen, das seinem Bruder über die Schulter geschaut hat, ist das eine richtige Meisterleistung", antwortete er auf Noas Frage, ob es so ginge.
Sie saß jetzt direkt neben ihm, sodass er nur leicht den Kopf drehen musste. In diesem Halblicht betrachtete er ungewohnt eingehend ihr Gesicht. Was war eigentlich aus der Galaxis geworden, dass solche Frauen in einem Krieg kämpfen mussten, der wenig Hoffnung auf einen Sieg barg? Sie war zu hübsch, zu zart und irgendwann vielleicht sogar einmal zu unschuldig für so einen Dreck. Aber ihr anderes Gesicht hatte er eben erst gesehen. Eine Kämpferin, die Verletzungen einsteckte und mit tödlicher Präzision den Feind bekämpfte, der ihren Idealen entgegen stand.
Tylaar lächelte leicht. "Danke", sagte er leise, wendete aber erst zögerlich den Blick von ihren Augen weg. "Ich sollte mir jetzt mal deine Verletzungen anschauen. Wo hat es dich überall erwischt?"
Noa trank einen Schluck Wasser, Tylaar aber wühlte offenbar ziellos in der medizinischen Ausrüstung, die er von seinem Ausflug mitgebracht hatte. Er wollte sich ein wenig ablenken.
Coruscnat – Untere Ebenen – Abgelegenes, baufälliges Haus – mit Noa
Schmerzen zu ertragen hatte Tylaar eigentlich gelernt. Er war immer wieder im Laufe der Jahre verletzt worden, manchmal weniger, manchmal ziemlich schlimm. Aber gemocht hatte er sie nie. Zwar schenkte ihm mittlerweile die Fähigkeit, die Macht zu nutzen, einen gewissen Vorteil, aber er fühlte sich tief in seinem Innersten immer noch hilflos gegen den Schmerz, ausgeliefert. Auch jetzt war das nicht anders, als Noa ihn verarztete.
Da die Verletzung in seinem Rücken war, konnte er nicht erkennen, was sie tat, aber anscheinend schien sie zu wissen, was nun anlag. Noa erklärte ihm, dass ihr Bruder Ramón Arzt sei und sie deshalb ein wenig davon mitbekommen hatte. Bevor sie die Wunde mit irgendetwas zu reinigen begann, versuchte Ty einmal mehr seine Unsicherheit mit einem Witz zu überspielen.
"Mein Bruder ist kriminell. Da ich der Ältere bin, nehme ich an, er hat das wohl von mir gelernt."
Er merkte selbst, dass der Scherz nicht wirklich zog. Daher schüttelte er kaum merklich den Kopf. Noa merkte an, dass er das Ganze wohl überleben würde, dann schloss sie den Verband, der seine Schussverletzung ein wenig vor Schmutz und anderen Dingen schützen würde. Zumindest so lange, bis sie wieder bei den anderen Widerstandskämpfern wären. Denn das musste bald geschehen. Tylaar würde jetzt Noas Wunde versorgen, dann vielleicht ein wenig Ruhe und schließlich weg. Es müsste dann früher Morgen sein. Erfahrungsgemäß eine Zeit, in der am wenigsten auf den Straßen los war. Die Imperialen wären zwar höchstwahrscheinlich immer noch auf ihrer Spur, aber es gab keinen anderen Weg. Noa hatte ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ihr Versteck in diesem baufälligen Haus alles andere als sicher war und nach einer kurzen Überlegung musste Zaith ihr da zustimmen.
Aber vorher musste Noa versorgt werden. Tylaar bewegte den Arm leicht nach oben und unten. Es zog zwar immer noch schmerzhaft und in einem Lichtschwertkampf würde er keinen zwei Minuten überleben, aber provisorisch sollte das genügen.
"Für ein Mädchen, das seinem Bruder über die Schulter geschaut hat, ist das eine richtige Meisterleistung", antwortete er auf Noas Frage, ob es so ginge.
Sie saß jetzt direkt neben ihm, sodass er nur leicht den Kopf drehen musste. In diesem Halblicht betrachtete er ungewohnt eingehend ihr Gesicht. Was war eigentlich aus der Galaxis geworden, dass solche Frauen in einem Krieg kämpfen mussten, der wenig Hoffnung auf einen Sieg barg? Sie war zu hübsch, zu zart und irgendwann vielleicht sogar einmal zu unschuldig für so einen Dreck. Aber ihr anderes Gesicht hatte er eben erst gesehen. Eine Kämpferin, die Verletzungen einsteckte und mit tödlicher Präzision den Feind bekämpfte, der ihren Idealen entgegen stand.
Tylaar lächelte leicht. "Danke", sagte er leise, wendete aber erst zögerlich den Blick von ihren Augen weg. "Ich sollte mir jetzt mal deine Verletzungen anschauen. Wo hat es dich überall erwischt?"
Noa trank einen Schluck Wasser, Tylaar aber wühlte offenbar ziellos in der medizinischen Ausrüstung, die er von seinem Ausflug mitgebracht hatte. Er wollte sich ein wenig ablenken.
Coruscnat – Untere Ebenen – Abgelegenes, baufälliges Haus – mit Noa