Adrian
Soldier 2nd Class
[ Coruscant – untere Ebenen – Honey House – Hinterer Bereich – Adrians Zimmer | Adrian und Chesara ]
Der einfachste Weg war es also, sich seiner Mutter gegenüber auszuschweigen. Sich vor seinem schlechten Gewissen zu drücken, es zu ignorieren. Aber war der einfachste, der leichte Weg nicht auch der Weg zur dunklen Seite? Hieß es nicht immer so? Adrian hatte sich bislang wenig Gedanken darum gemacht – wenn er trotzig und impulsiv gehandelt hatte, dann hatte er meist nicht probiert dagegen anzukämpfen. Sich zu beruhigen.
Stand er tatsächlich in der Gefahr der dunklen Seite allzu leicht zu verfallen? Die ganze Trauer, die Wut, der Schmerz …?
Unsicher blickte er wieder zu Boden. Wenn er diese Frage stellte, wollte er Chesara nicht in die Augen sehen. Wenn die Wahrheit in ihren Augen aufblitzte, ihre Worte aber positiv waren – dann wollte er das nicht sehen. Auch wenn das schon wieder der einfache Weg war.
„Chesara, ich … du hast Recht. Ich sollte mich bei meiner Mutter melden, ich weiß. Ich habe ja auch gesehen, wie sie sich nach Alisahs Verschwinden gesorgt hat. Nur wollte ich mir nie vorstellen, dass sie dasselbe mit mir nochmal durchmacht.“
Sein Blick war weiterhin zu Boden gerichtet. Jetzt also …
„Der einfache Weg ist der Weg der dunklen Seite, nicht wahr? Bin ich … mit meiner ganzen Situation – mit meiner Trauer um Alisah und meiner Wut auf meinen Vater – bin ich da … du weißt schon: Gefährdet?“
Unwillkürlich räusperte er sich. Sein Mund war während des Sprechens trocken geworden.
„Alisah war doch gerade wegen unseres Vaters so anfällig … hatte ich das Gefühl. Sie war immer so impulsiv, so emotionsgeleitet. Ich dachte immer, ich wäre der ruhige und besonnen. Aber ich glaube das bin ich gar nicht.“
Schließlich hielt er es doch nicht mehr aus. Adrian hob den Kopf und sah seiner Meisterin in die Augen. Er versuchte betont emotionslos zu gucken – keine Trauermiene zu verziehen. Aber welche Wahrheit würde Chesara für ihn bereithalten?
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Der einfachste Weg war es also, sich seiner Mutter gegenüber auszuschweigen. Sich vor seinem schlechten Gewissen zu drücken, es zu ignorieren. Aber war der einfachste, der leichte Weg nicht auch der Weg zur dunklen Seite? Hieß es nicht immer so? Adrian hatte sich bislang wenig Gedanken darum gemacht – wenn er trotzig und impulsiv gehandelt hatte, dann hatte er meist nicht probiert dagegen anzukämpfen. Sich zu beruhigen.
Stand er tatsächlich in der Gefahr der dunklen Seite allzu leicht zu verfallen? Die ganze Trauer, die Wut, der Schmerz …?
Unsicher blickte er wieder zu Boden. Wenn er diese Frage stellte, wollte er Chesara nicht in die Augen sehen. Wenn die Wahrheit in ihren Augen aufblitzte, ihre Worte aber positiv waren – dann wollte er das nicht sehen. Auch wenn das schon wieder der einfache Weg war.
„Chesara, ich … du hast Recht. Ich sollte mich bei meiner Mutter melden, ich weiß. Ich habe ja auch gesehen, wie sie sich nach Alisahs Verschwinden gesorgt hat. Nur wollte ich mir nie vorstellen, dass sie dasselbe mit mir nochmal durchmacht.“
Sein Blick war weiterhin zu Boden gerichtet. Jetzt also …
„Der einfache Weg ist der Weg der dunklen Seite, nicht wahr? Bin ich … mit meiner ganzen Situation – mit meiner Trauer um Alisah und meiner Wut auf meinen Vater – bin ich da … du weißt schon: Gefährdet?“
Unwillkürlich räusperte er sich. Sein Mund war während des Sprechens trocken geworden.
„Alisah war doch gerade wegen unseres Vaters so anfällig … hatte ich das Gefühl. Sie war immer so impulsiv, so emotionsgeleitet. Ich dachte immer, ich wäre der ruhige und besonnen. Aber ich glaube das bin ich gar nicht.“
Schließlich hielt er es doch nicht mehr aus. Adrian hob den Kopf und sah seiner Meisterin in die Augen. Er versuchte betont emotionslos zu gucken – keine Trauermiene zu verziehen. Aber welche Wahrheit würde Chesara für ihn bereithalten?
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