Daemon Midracha
Gesteuert von Kestrel
Coruscant – Jedi-Tempel – Umfunktionierte alte Padawanquartiere tief unten – Daemon und Brianna
Als Brianna endlich den Verschluss öffnete, war das Geräusch für ihn fast so süß wie ein Liebkosungswort. Der scharfe Geruch von billigem Alkohol stieg in seine Nase, brannte dort wie ein alter, vertrauter Freund.
Er griff nach der Flasche, versuchte, seine Gier zu verbergen, aber seine Finger waren zittrig, seine Muskeln angespannt. Der Entzug hatte ihn die letzten Stunden zermürbt, hatte ihn schwitzen und frieren lassen, seinen Körper mit einem kaum auszuhaltenden Jucken überzogen.
Er setzte die Flasche an und trank.
Das brennende Gefühl im Hals, die raue Schärfe des Whiskeys, der billige, fast chemische Nachgeschmack – alles war ihm egal.
Jede einzelne verdammte Zelle seines Körpers sog den Alkohol auf, als wäre er die letzte Rettung vor dem Wahnsinn.
Sein Atem wurde ruhiger. Sein Zittern ließ nach.
Er ließ die Flasche sinken, leckte sich über die Lippen und atmete tief durch.
Brianna sprach weiter, ihre Worte drangen jetzt klarer zu ihm durch, weil sein Körper nicht mehr nur nach dem nächsten Tropfen gierte.
Sie wollte wissen, was mit Kestrel war.
Daemon ließ sich Zeit mit der Antwort.
Er lehnte sich an die karge Wand seiner Zelle zurück, schwenkte die Flasche in der Hand und betrachtete die goldene Flüssigkeit darin.
Dann zuckte er mit den Schultern.
„Ja, ich kenne sie. Ich hab ihren Namen oft genug gehört.“
Er sah Brianna an, ließ einen Moment verstreichen, dann fuhr er fort:
„Auf dem Flug nach Kast haben einige über sie gesprochen. War nicht zu überhören, wenn man aufgepasst hat. Klingt, als hätte sie ein ziemliches Durchhaltevermögen. Ich glaube, sie hat’s Sturn nicht leicht gemacht. Anderen hat sie ein ziemlich schlechtes Gewissen hinterlassen, welche sie ihm ausgeliefert hatten“
Er nahm noch einen Schluck. Langsamer diesmal. Genoss das Gefühl, wie der Alkohol durch seine Adern floss.
„Ich hab sie auf Bastion gesehen.“
Sagte er schließlich, und diesmal war seine Stimme tiefer, ernster.
„Aber sie sah scheiße aus, das kann ich dir sagen. War nicht mehr viel übrig von ihr. Im Vergleich zu den anderen Gefangenen…“
Er ließ die Worte hängen, als müsste er nachdenken.
„Da waren ein Nautolaner und ein menschlicher Kerl. Die sahen… mitgenommen aus, klar. Aber Kestrel…sie muss es nach deiner Beschreibung gewesen sein.“
Er schüttelte den Kopf.
„Sie war am Ende. Abgemagert, bleich. Hatte keine Kraft mehr zu stehen. Die Wachen haben sie einfach getragen, als wäre sie nichts weiter als eine Puppe.“
Sein Blick suchte Briannas Gesicht, wollte sehen, ob sie das schockierte.
„Ihr Bein war verletzt. Keine Ahnung, was genau, aber sie konnte nicht laufen. Und da war eine Wunde an ihrem Bauch. Sah frisch aus.“
Er schnalzte mit der Zunge, überlegte, ob er weitersprechen oder noch ein bisschen mit den Informationen spielen sollte.
Dann lächelte er dünn.
„Lichtschwertwunde direkt durch den Torso, würd ich sagen.“
Er ließ die Worte wirken.
„Ach ja, und dann hab ich gehört, dass Sturn ihr auf Ziost eine verdammt harte Zeit bereitet hat. Wochenlang. Folter, Schmerz, das volle Programm.“
Er zuckte mit den Schultern, als wäre es nichts weiter als eine beiläufige Bemerkung.
Dann hob er die Flasche wieder an die Lippen.
Trank.
Ein Drittel war noch übrig.
Langsam senkte er sie und sah Brianna an.
„Ich kann dir mehr sagen.“
Meinte er dann, sein Tonfall geschäftsmäßig, ruhig.
„Viel mehr. Aber…“
Er ließ das Wort in der Luft schweben, musterte sie mit einem kühlen Lächeln.
„Was springt für mich dabei raus?“
Er hob die Flasche ein wenig an.
„Noch ein Drink?“
Dann schüttelte er den Kopf.
„Nein. Ich meine was “Richtiges”.“
Sein Blick wurde schärfer.
„Meine Entlassung aus dieser verdammten Zelle, zum Beispiel.“
Coruscant – Jedi-Tempel – Umfunktionierte alte Padawanquartiere tief unten – Daemon und Brianna
Als Brianna endlich den Verschluss öffnete, war das Geräusch für ihn fast so süß wie ein Liebkosungswort. Der scharfe Geruch von billigem Alkohol stieg in seine Nase, brannte dort wie ein alter, vertrauter Freund.
Er griff nach der Flasche, versuchte, seine Gier zu verbergen, aber seine Finger waren zittrig, seine Muskeln angespannt. Der Entzug hatte ihn die letzten Stunden zermürbt, hatte ihn schwitzen und frieren lassen, seinen Körper mit einem kaum auszuhaltenden Jucken überzogen.
Er setzte die Flasche an und trank.
Das brennende Gefühl im Hals, die raue Schärfe des Whiskeys, der billige, fast chemische Nachgeschmack – alles war ihm egal.
Jede einzelne verdammte Zelle seines Körpers sog den Alkohol auf, als wäre er die letzte Rettung vor dem Wahnsinn.
Sein Atem wurde ruhiger. Sein Zittern ließ nach.
Er ließ die Flasche sinken, leckte sich über die Lippen und atmete tief durch.
Brianna sprach weiter, ihre Worte drangen jetzt klarer zu ihm durch, weil sein Körper nicht mehr nur nach dem nächsten Tropfen gierte.
Sie wollte wissen, was mit Kestrel war.
Daemon ließ sich Zeit mit der Antwort.
Er lehnte sich an die karge Wand seiner Zelle zurück, schwenkte die Flasche in der Hand und betrachtete die goldene Flüssigkeit darin.
Dann zuckte er mit den Schultern.
„Ja, ich kenne sie. Ich hab ihren Namen oft genug gehört.“
Er sah Brianna an, ließ einen Moment verstreichen, dann fuhr er fort:
„Auf dem Flug nach Kast haben einige über sie gesprochen. War nicht zu überhören, wenn man aufgepasst hat. Klingt, als hätte sie ein ziemliches Durchhaltevermögen. Ich glaube, sie hat’s Sturn nicht leicht gemacht. Anderen hat sie ein ziemlich schlechtes Gewissen hinterlassen, welche sie ihm ausgeliefert hatten“
Er nahm noch einen Schluck. Langsamer diesmal. Genoss das Gefühl, wie der Alkohol durch seine Adern floss.
„Ich hab sie auf Bastion gesehen.“
Sagte er schließlich, und diesmal war seine Stimme tiefer, ernster.
„Aber sie sah scheiße aus, das kann ich dir sagen. War nicht mehr viel übrig von ihr. Im Vergleich zu den anderen Gefangenen…“
Er ließ die Worte hängen, als müsste er nachdenken.
„Da waren ein Nautolaner und ein menschlicher Kerl. Die sahen… mitgenommen aus, klar. Aber Kestrel…sie muss es nach deiner Beschreibung gewesen sein.“
Er schüttelte den Kopf.
„Sie war am Ende. Abgemagert, bleich. Hatte keine Kraft mehr zu stehen. Die Wachen haben sie einfach getragen, als wäre sie nichts weiter als eine Puppe.“
Sein Blick suchte Briannas Gesicht, wollte sehen, ob sie das schockierte.
„Ihr Bein war verletzt. Keine Ahnung, was genau, aber sie konnte nicht laufen. Und da war eine Wunde an ihrem Bauch. Sah frisch aus.“
Er schnalzte mit der Zunge, überlegte, ob er weitersprechen oder noch ein bisschen mit den Informationen spielen sollte.
Dann lächelte er dünn.
„Lichtschwertwunde direkt durch den Torso, würd ich sagen.“
Er ließ die Worte wirken.
„Ach ja, und dann hab ich gehört, dass Sturn ihr auf Ziost eine verdammt harte Zeit bereitet hat. Wochenlang. Folter, Schmerz, das volle Programm.“
Er zuckte mit den Schultern, als wäre es nichts weiter als eine beiläufige Bemerkung.
Dann hob er die Flasche wieder an die Lippen.
Trank.
Ein Drittel war noch übrig.
Langsam senkte er sie und sah Brianna an.
„Ich kann dir mehr sagen.“
Meinte er dann, sein Tonfall geschäftsmäßig, ruhig.
„Viel mehr. Aber…“
Er ließ das Wort in der Luft schweben, musterte sie mit einem kühlen Lächeln.
„Was springt für mich dabei raus?“
Er hob die Flasche ein wenig an.
„Noch ein Drink?“
Dann schüttelte er den Kopf.
„Nein. Ich meine was “Richtiges”.“
Sein Blick wurde schärfer.
„Meine Entlassung aus dieser verdammten Zelle, zum Beispiel.“
Coruscant – Jedi-Tempel – Umfunktionierte alte Padawanquartiere tief unten – Daemon und Brianna