Das war so ziemlich von Anfang an so, als klar war, dass Kontakteinschränkungen bestehen

Allerdings gibt es viel zu wenig Therapeut*innen und ich meine nicht nur Patient*innen, sondern auch Menschen, denen sie die Decke auf den Kopf zu fallen droht, oder die sozial nun noch isolierter sind.
Für Kids gibt's meiner Meinung nach nicht genug Angebote, zumindest nicht, wenn es darum geht, für Entzerrung in Familien zu sorgen. Was ist denn mit all denen, die in Hochhäusern und Städten wohnen und damit häufig keinen Zugang zum Garten haben?
Was ist mit den Kindern und Jugendlichen, die zu Hause keine Medien nutzen können und die so keine oder wenig Unterstützung dabeihaben hausaufgaben zu machen oder, die vielleicht Hausaufgaben gar nicht erst erledigen können, weil die sie über verschiedenste Programme wie Anton etc. geführt werden? Was ist mit Kindern aus Familien, wo viele Kinder leben? Was ist überhaupt mit den vielen kleinen Kindern?
Da gibt es mMn leider längst nicht genug Lösungen und ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich glaube, das alles kann noch zu ganz anderen Problemen führen.
Mal ein paar Realitäten zu den ganzen Punkten.
Mitarbeiter*innen vom Jugendamt sind jetzt größtenteils im Homeoffice, was in Punkto Inobhutnahmen etwas problematisch ist.
Und Wohngruppen werden sich vermutlich bedanken, wenn sie
jetzt noch zusätzlich jemanden aufnehmen müssen, wo völlig unklar ist, ob sich an Regelungen gehalten wurde ^^
Therapeut*innen können übers Telefon übrigens nicht abrechnen.