Covid-19

Was mir noch ein bisschen fehlt ist ein Blick darauf, wie lange eine Immunisierung anhält. Denn damit steht und fällt der ganze Plan.

Man ist aller Wahrscheinlichkeit und ersten Studienergebnissen nach für einen Zeitraum von mindestens 1 Jahr immun, wenn man die Krankheit überstanden hat. Das gilt natürlich nur solange, bis bereits kleinere Mutationen und Änderungen am Virus auftauchen.

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/corona-immunitaet-ansteckung-nach-genesung-100.html
 
Sehr schöner Artikel - mir gefallen der bodenständig-erklärende Ton, die anschauliche Darstellung und vor allem, dass in den Quellen auch Artikel verlinkt sind, die etwaige Schwachpunkte der Modellrechnung aufzeigen. Also, auch gut, dass direkt im Artikel gesagt wird, dass eine verlässliche Datengrundlage eigentlich fehlt. Aber immerhin bekommt man hier einen einfach gehaltenen orientierenden Überblick über die verschiedenen Szenarien.

Ich bin mal gespannt, welchen Effekt die jetzigen Maßnahmen in Deutschland haben werden - und was wir daraus machen. Bei solch einer weltumspannenden Epidemie sind allerdings so viele Unbekannte im Spiel (alleine schon die ausgeprägten Unterschiede in der Qualität der Gesundheitssysteme und der Entwicklung der Länder dieser Erde; ganz zu schweigen von den politischen Systemen und deren Anführern), dass Epidemiologen und Modellrechnern wahrscheinlich schon lange der Kopf raucht.

Passt auf euch auf und bleibt gesund! :-)
 
Wenn ich mir die Städte und Straßen derzeit so ansehe, so ist doch noch einiges los und unterwegs, und das Obwohl gut 2/3 der Läden bereits geschlossen sind. Ebenso Ämter, Büros usw. Die Regale in den Supermärkten sind immer noch leer, aber es wird nachgefüllt, Dinge die ich letzte Woche nicht bekommen konnte waren heute wieder verfügbar, dafür andere weck.

Trotzdem Frage ich mich wie die Lage bei uns und in der Welt aussähe wenn der Virus viel gefährlicher wäre als er momentan ist. Mit einer viel höheren Ansteckungsrate und Sterblichkeutsrate. Hätten wir dann schon die absolute Quarantäne und müsste dann die Bundeswehr die Grundversorgung sichern und die öffentliche Ordnung wahren?


Wenn ich an die Corona Parties bei uns und die sorglosen Teenies während der Spring Break in den USA denke, dann erinnert mich das irgendwie an die Maske des Roten Todes von Edgar Allan Poe.
 
Die Regale in den Supermärkten sind immer noch leer, aber es wird nachgefüllt, Dinge die ich letzte Woche nicht bekommen konnte waren heute wieder verfügbar, dafür andere weck.
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Ich muss (darf Gott sei dank) noch arbeiten .
Wenn ich nach der Arbeit dann einkaufen bin, sind die üblichen Lebensmittel (Mehl, Hefe , Klopapier) immer noch weg.
Ich hoffe, dass diese Hamsterei mal irgendwann stoppt (weil alle genug haben.)
 
Ich muss (darf Gott sei dank) noch arbeiten .
Das sehe ich ebenso. Wie weiter oben erwähnt hat es u.a. mich erwischt. Ich muß seit heute erst um 10.00 Uhr anfangen. Meiner inneren Uhr,die seit 27 Jahren auf 04.15 Uhr eingestellt ist passt das gar nicht. Aber wir müssen eben raus. Ich um die Versorgung zu garantieren, Du um unseren Dreck weg zu räumen.
Aber einen sehr wichtigen Vorteil haben wir beide. Du und ich,wir bekommen am Zahltag beide unser volles Geld. Wir können auch in der derzeitigen Krise unsere Familie versorgen.
Dafür sollten wir Dankbar sein.
 
Es gab wohl in der BILD eine Deutschlandkarte der Bewegungsmuster (Datengrundlage der anonymisierten Handydaten) und da konnte man schön sehen, dass die Bundesländer mit Ausgangssperre deutlich weniger Bewegungen und Kontakte hatten als die anderen.

Gibt/gab es eigentlich im Kreis Heinsberg eine Ausgangssperre (wo sie wohl am effizientesten gewesen wäre)?
 

Wenn man sowas liest, dann kann man nur hoffen, dass die Krise zu einem Umdenken führt, hin zu einer Welt und einer Wirtschaft, die wieder ein großes Stück sozialer und solidarischer werden. Der "real existierende Sozialismus" war ein Irrweg, keine Frage, aber wenn dem strikten Glauben, der "Markt" könne alles regeln solche verdrehten Gedanken entspringen, dann kann das derzeitige Wirtschaftssystem sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

C.
 
Hoffentlich bleibt's bei dieser Art europäischer Solidarität nicht nur bei Einzelfällen, denn so stelle ich mir ein Europa vor:

Finde das großartig! Auch wie das Saarland und Baden-Württemberg französischen Patienten behandelt. Hoffe das Zusammenwachsen in der Krise hält auch danach weiter an.

Ich hoffe es, aber allgemein überwiegen doch eher die nationalen Egoismen, habe ich so das Gefühl, vor allem, je weiter man in Europa nach Osten blickt.

C.
 
Ein vollblut Endzeitkapitalist wie er im Buche steht. :facep: Habe aber auf solche ökonomischen Weisheiten nur gewartet, klar für die Wirtschaft wäre es sicherlich besser wenn man einfach nur so weiter machen würde wie bisher, das ist besser als diese Regression durch die Quarantäne. Aber wie viele mehr Tote würde es geben wenn man unser Gesundheitssystem einfach so kollabieren lassen würde?
 
...was letztendlich eben auch zu wirtschaftsproblemen führen würde, wenn alle Arbeiter wegsterben. Also so einfach ist das nun auch nicht... man muss eben ein Gleichgewicht finden. Klar ist, dass es auf Dauer auch so nicht weitergehen wird, und selbst ich mit meinem wenigen Sachverstand dachte schon an wellenartige ausgangssperren. Wenn man die Wirtschaft komplett sterben lässt, dann nutzt alles nix, aber uns bleibt da eh nicht viel als warten und hoffen, dass richtige Entscheidungen getroffen werden. Das weiß man dann ohnehin erst hinterher...
 
Selbst wenn man sich moralisch auf diese Prämisse einlassen würde - was ich milde formuliert im höchsten Maße bedenklich finde - ist der Vorschlag in keinster Weise praktikabel. Es sind eben nicht "nur" ältere Menschen betroffen, nicht "nur" Bewohner von Pflegeheimen oder Menschen weit jenseits des Rentenalters. Zur Risikogruppe gehören Menschen ab 50, Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Asthma, Krebs, Diabetes, Lungenkrankheiten (Raucher), und von denen gibt es in allen Alterskohorten verdammt viele. Wenn die alle krank werden und medizinisch behandelt werden müssen, bricht das Gesundheitssystem zusammen. Dann gibt es Tote in ungeheurer Anzahl und dann schmiert die Wirtschaft erst mal so richtig ab, weitaus schlimmer als bei jeder Rezession oder Depression, die wir kennen. Zumal, und dieser Faktor wird bei solchen Argumentationen gerne vergessen: Ältere Menschen sind sehr wichtige Konsumenten, die über ihre Nachfrage und Kaufkraft eine tragende Säule für jede Marktwirtschaft bilden. Kurzum: Der Vorschlag ist unmoralisch und sachlich falsch und einfach nur das unglaublich widerliche Maulheldentum eines Menschen, der wahrscheinlich für sich die bestmögliche Behandlung einfordern würde, wenn es ihn tatsächlich erwischen sollte.
 
Als ich davon und von den eingeflogenen französischen Patienten gelesen hab, da hab ich Gänsehaut der positivsten Sorte bekommen! Da kann man nur applaudieren und den Hut ziehen! :thumbsup:
Was wohl in den Familien der Patienten vorgeht? Wenn einer deiner Lieben plötzlich in einem anderen Land auf der Intensivstation liegt und du dich womöglich aufgrund von Sprachbarrieren nicht mal mehr telefonisch problemlos erkundigen kannst... Puh...
Ich hoffe es, aber allgemein überwiegen doch eher die nationalen Egoismen, habe ich so das Gefühl, vor allem, je weiter man in Europa nach Osten blickt.
Mich beschleicht das Gefühl, dass du recht hast, aber ich freue mich jetzt erst einmal über diese tollen Beispiele von Hilfe und Solidarität.
man muss eben ein Gleichgewicht finden.
Da spricht der wahre Star Wars-Fan. ;-):-)
 
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