Jedihammer
Generalfeldmarschall, Aktiver Foren Ältester.
Heute vor genau 75 Jahren,am 18.04.1943 ist der kaiserlich/japanische Großadmiral Isoroku Yamamoto bei der Salomoneninsel Bougainville gefallen. Isoroku Yamamoto wurde am 04.04.1884 unter dem Namen Isoroku Takano als Sohn eines Samuraj in Nagaoka auf der japanischen Hauptinsel Hondo geboren.
Im Jahre 1901 bewarb er sich bei der Kaiserlich Japanischen Marineakademie und wurde als zweitbester Bewerber aufgenommen. Er entschied sich zu einer Ausbildung als Geschützoffizier und schloß die Akademie im November des Jahres
1904 als Siebtbester ab.
Am 13.05.1905 wurde der Seekadett auf den Kaiserlichen Kreuzer Nisshin versetzt.
An Bord dieses Schiffes nahm er am 26.05.1905 im Rahmen des japanisch/russischen Krieges unter dem Oberbefehl von Admiral Togo Heihachiro
an der Seeschlacht von Tsushima teil. Im Verlauf diese Schlacht wurde Isoroku Tanako,Inzwischen Leutnant zur See verwundet.Doch trotz des Verlustes von zwei Fingern der linken Hand verlies er seinen Posten bis zum Ende der Schlacht nicht.Die zeit bis zum Kriegsende verbrachte der junge Offizier in einem Militärkrankenhaus. In dieser Zeit erreichten ihn drei Auszeichnungen, wovon eine einem Ritterschlag gleichkam.Zum einen wurde er belobigt,zum anderen zum Oberleutnant zur See befördert. Die größte Auszeichnung für ihn war jedoch ein persönliches Schreiben von l Admiral Togo Heihachiro, in dem dieser ihm für seinen Einsatz während der Seeschlacht dankte.
Für einen jungen Seeoffozier der japanischen Marine eine unermessliche Auszeichnung.
Nach seiner Gesundung wurde der junge Oberleutnant zur See zunächst auf die
Schützenschule einer Marinebasis und danach auf verschiedene Schiffe versetzt.
Im Jahre 1910 erfolgte seine Beförderung zum Kapitänleutnant.
Das Jahr 1912 war für den jungen Offizier ein Schicksalsjahr.In diesem jahr erfolgte seine Versetzung auf das Schlachtschiff Shintaku, sowie der Tod seines Vaters und seiner Mutter.
Im Jahre 1913 erhielt er seine, für die höhere Offizierslaufbahn unerläßliche, Berufung zur Marinehochschule in Tsukiji, welche er mit Auszeichnung im Jahre 1916 abschloss. Im Jahre 1915 erfolgte bereis seine Beförderung zum Korvettenkapitän.
Nun war ihm der weg in die höchsten Ränge frei.
Nach dem Abschluss der Marinehochschule wurde er zunächst dem Stab des Zweiten Schlachtgeschwaders der japansischen Marine zugeteilt.
Im Jahre 1916 erfolgte seine Adoption durch ein mitglied der angesehenen Familie Yamamoto. Isoroku legte den Namen Takano ab, und hies von nun an Yamamoto. Die starke us- amerikanische Einflussnahme auf den Vertrag von Portsmouth, welcher den Krieg zwischen Russland und Japan im Jahre 1905 beendet hatte, hatte im japanischen Heer und der japanischen Marine für eine sehr starke Abneigung gegen den Westen gesorgt. deshalb schickte man ausgesuchte Offiziere in die USA um den feind von Morgen besser kennenzulernen.
Einer dieser Offiziere war Korvettenkapitän Yamamoto.In den Jahren 1919 bis 1921 studierte er in Havard Englisch und Erdölwirtschaft.Während seines Studium
in den USA erhielt er einen Einblick in die hohe Produktivität der USA, was in ihm die Überzeugung reifen lies, daß Japan in einem Krieg gegen die USA nur verlieren könne.Um so überraschender seine spätere Einsetzung für einen Krieg mit den USA. Und noch etwas erkannte der junge Korvettenkapitän in dieser Zeit.Die Bedeutung der Luftwaffe und hier besonderst die Marineluftwaffe als entscheidente Offensivwaffe in einem kommenden Krieg.
Im Jahre 1921 kehrte der nunmehrige Fregattenkapitän nach Japan zurück und wurde für ein Jahr Lehrer an der Marinehochschule.Danach war er kurze Zeit als 1.Offizier auf dem Kreuzer Kitakami tätig, bevor er Admiral Kenji Ide als Übersetzer auf eine Europareise begleitete.Gleichzeitig erfolgte seine Beförderung zum Kapitän zur See.
Nachdem er aus Europa zurückgekehrt war, wurdeKapitän zur See Yamamoto Kommandant des Kreuzers Fuji.Dies befriedigte ihn jedoch nicht, denn er wollte sich unbedingt weiter mit Luftfahrt beschäftigen und schaffte es 1924, zum Studium an die erst drei Jahre zuvor gegründete Fliegerschule in Kasumigaura in der Ibaraki versetzt zu werden. Er lernte zu fliegen und beschäftigte sich insbesondere mit der Marineluftfahrt, bis er im Dezember plötzlich zum Studiendirektor der Schule ernannt wurde. Yamamoto hatte dieses Amt für insgesamt 18 Monate inne und achtete während seiner Zeit in Kasumigaura streng auf die Einhaltung der in der Marine gewohnten disziplinarischen Vorschriften. Trotz hoher Verluste bestand er in der Lehre vor allem darauf, dass die Flugschüler Nachtflüge üben sollten, da er der Ansicht war, Luftangriffe hätten bei Nacht immer den Vorteil des Überraschungsmoments.In den Jahren 1925 bis 1928 war Yamamoto Marineattaché Japans in den USA.In dieser zeit sollte er u.a. Wichtiges über die US-Rüstung, vorallem der Marinerüstung in Erfahrung bringen.
Er kam dabei ersmals mit technischen Navigationshilfen in Kontakt, und empfahl diese der japanischen Marine.
Im Jahre 1928, nach seiner Rückkehr aus den USA übernahm er den Befehl über den Flugzeugträger Akagi.Als während eines Manövers, an dem die Akagi teilgenommen hatte, sämtliche Piloten des Angriffsverbandes mit ihren Flugzeugen in ein Unwetter gerieten und nicht mehr zurückkehrten, drängte Yamamoto erneut die kaiserliche Marineleitung, bessere Navigationsinstrumente bereitzustellen.1929 erfolgte eine erneute Versetzung, diesmal an die Technische Abteilung der Kaiserlich Japanischen Marineluftwaffenbehörde, die für Ausbildung und Ausrüstung der Piloten der Marineluftwaffe zuständig war. Sogleich versuchte er, seine Vorstellungen durchzusetzen. Allerdings blieb er nicht lange auf seinem Posten, da die Marineführung ihn 1930,inzwischen als Konteradmiral aufgrund seiner sehr guten Englischkenntnisse als Delegierten zur Londoner Flottenkonferenz berief.Diese Konferenz, ebenso wie das Washingtoner Abkommen setzte Höchstgrenzen für Schlachtschiffe und Flugzeugträger fest.
Japan sah sich dadurch beschnitten, aber Tenno Hirohito setzte die Unterschrift durch, was zu großer verärgerung in der kaiserlichen marine führte.
Obwohl Konteradmiral Yamamoto Bevürworter des Abkommens war, und auch geholfen hatte es zu schließen erfuhr keine Nachteile in der Marine.
Im Gegenteil, er wurde zum Leiter der Abteilung zur technischen Entwicklung der Luftstreitkräfte im Marineministerium gemacht und initiierte ein umfangreiches Umstrukturierungsprogramm. Nicht mehr Schlachtschiffe sollten das Rückgrat der Flotte bilden, sondern Flugzeugträger. Zu diesem Zweck ließ er neue Aufklärungs- und Schlachtflugzeuge sowie einen speziellen Typ für Angriffe auf U-Boote entwickeln. Ebenso verschärfte er die Trainingsprogramme der Kampfpiloten. Als er 1933 seine Aufgabe beendete, hatte er die Kampfkraft der Kaiserlichen Marine entscheidend gestärkt.Im Oktober 1933 wurde Konteradmiral Yamamoto Oberbefehlshaber der 1.Trägerdivision der Kaiserlichen Marine.
Als der Druck des Militärs audf die Regierung und den tenno immer stärker wurde, drängte Japan auf eine erneute Flottenkonferenz, um seinen Nachteil wettzumachen.Yamamoto wurde der Chef der japanischen Delegation.
London und Washington erkannten jedoch die Gefahr der japanischen Expansion und verzögerten die Konferenz immer mehr, bis sie im Herbst des Jahres 1934 ohne Einigung beendet wurde.Trotzdem kehrte Yamaoto, inzwischen Vize-Admiral im Triumpfzug nach Tokio zurück.Durch das Scheitern der Konferenz sah sich japan nicht mehr an die Rüstungsbeschränkungen gebunden.Die politische Rechte in Japan sah in Yamamoto jedoch ein Risiko und schob in auf den auf einen Abteilungsleiterposten im Marineministerium ab.
Doch die Kaltstellung wehrte nur kurz.Noch im Jahre 1935 wurde er zum Chef der Kaiserlichen Marineluftwaffe ernannt. In dieser Zeit arbeitet er eng mit den Flugzeugfirmen Mitsubishi, Nakajima und Aichi zusammen.
Nach dem gescheiterten Putsch der Kōdōha wurde Isoroku Yamamoto vom neuen Marineminister Admiral Osami Nagano zum Vize-Marineministers ernannt, was Yamamoto nur widerwillig akzeptierte. In dieser Zeit versuchte Yamamoto, zusammen mit dem Nachfolger Naganos, Marineminister Mitsumasa Yonai das Ausweiten des Konflikts an der Marco-Polo Brücke nicht zum Krieg ausweiten zu lassen, scheiterte jedoch.
Als sich der Konflikt zwischen Japan und den USA zusehnds verschärfte, und nach der Verhängung eines Altmetallembargos der USA gegen Japan im chiensischen Meer die USS Panay von Japan versenkt wurde, ging Yamamoto in die US-Botschaft und entschuldigte sich ohne Rücksprache mit dem Heer und der marine für den Vorfall. Dies sollte ihm, zusammen mit der Tasache, daß er und Yonai die Militärische Allianz mit Deutschalnd und Italien kritisiert hatte, nach der Übernahme der Regierung durch Nobuyuki Abe das Amt kosten.Zuvor wurde er jedoch noch zum Admiral befördert und wurde Oberbefehlshaber der 1.Japanischen Flotte.
Im November 1940 wurde der für seine scharf antiamerikanische Haltung bekannte Yamamoto OB der japanischen Vereinigten Flotte und setzte zusammen
mit Vize-Admiral Chuichi Nagumo v.a. auf den Ausbau der Trägerflotte, mit der er in einem Konflikt mit den USA die weit verstreuten Ziele im Pazifik erreichen wollte.
Die expansionistisch eingestellten Generäle des japanischen Heeres verlangten einen Krieg gegen die rohstoffreichen Besitzungen der Europäer in Südostasien. Die Flotte sollte dabei lediglich die vorrückenden Truppen unterstützen und danach eventuell einen Schlag gegen die von den USA gehaltenen Philippinen durchführen, aber ein Angriff auf die Pazifikflotte der Amerikaner war nicht vorgesehen. Genau dies jedoch verlangte Yamamoto. In einem Gespräch mit Fumimaro Konoe, der erneut Premierminister geworden war, erklärte er sinngemäß, er könne im Falle eines Krieges mit den USA und Großbritannien mehrere Monate lang ungehindert operieren und ihnen zahlreiche Niederlagen zufügen, danach würde aber die Wirtschaftsmacht der Vereinigten Staaten greifen und Japan würde den Krieg innerhalb weniger Jahre unweigerlich verlieren.(wir erinnern uns an seine Überzeugungen während seines Studiums in den USA) Yamamoto war überzeugt, dass nur ein schneller, entscheidender Schlag gegen die amerikanische Flotte Japan genug Zeit geben würde, den Alliierten so viele Niederlagen zuzufügen, dass diese mit dem Zugeständnis der Anerkennung der japanischen Oberhoheit über Ostasien um Frieden bitten müssten.Die sogenannte Ostasiatische Wohlstandsphäre.Auf Yamamoto ging auch der Plan zur Ausschaltung der amerikan. Pazifikflotte durch den Träger-Raid gegen Pearl Harbor zurück, den er leitete und mit dem er den Krieg im Pazifik auslöste. Er führte ihn mit entschlossenen Angriffen und großen Anfangserfolgen, ehe am 04.06.1942 in der Seeschlacht bei Midway, bei der er persönlich den japanischen Angriff kommandierte, der erste große Rückschlag folgte. Neben ungenauer Aufklärung, Unterschätzung der amerikanischer Kräfte u.a. hatte dazu die Verzettelung der japanische Flotte durch Yamamoto beigetragen.
Auch die Schlacht Guadalcana brachte nicht den erhofften japanischen Sieg, sondern einen Strategiewechsel.
Die katastrophalen Folgen für die japanische Kriegführung erlebte Yamamoto nur noch in Ansätzen:.Während der Schlacht um die Salomonen reiste er Mitte April 1943 zur Inspektion auf die Insel Bougainville; bei Anflug seines von einer Gruppe Zero-Jäger geschützten Bombers auf den Flugplatz von Kaihilli wurde die Maschine von amerikanischen Langstreckenjägern P-38 Lightning am 18.04.1943 abgeschossen. Die Amerikaner hatten den japanischen Code entschlüsselt und kannten daher auf die Minute Yamamotos Ankunftszeit, nur eine ihrer vom 500 km entfernten Guadalcanal aus angesetzten 16 Maschinen kehrte nicht zurück. Yamamoto wurde posthum zum Großadmiral befördert und posthum mit dem Chrysanthemenorden ausgezecihnet.
Großadmiral Isoroku Yamamoto wurde am 05.06.194 in Tokio mit einem Staatsbegräbnis geehrt. Seine Asche wurde zweigeteil.
Eine Hälfte wurde in seiner Heimatstadt beerdigt, die andere Hälfte wurde neben seinem ehemaligen OB, Admiral Togo Heihachiro beigesetzt.
Großadmiral Isoroku Yamamoto war der einzige ausländische Träger des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Im Jahre 1901 bewarb er sich bei der Kaiserlich Japanischen Marineakademie und wurde als zweitbester Bewerber aufgenommen. Er entschied sich zu einer Ausbildung als Geschützoffizier und schloß die Akademie im November des Jahres
1904 als Siebtbester ab.
Am 13.05.1905 wurde der Seekadett auf den Kaiserlichen Kreuzer Nisshin versetzt.
An Bord dieses Schiffes nahm er am 26.05.1905 im Rahmen des japanisch/russischen Krieges unter dem Oberbefehl von Admiral Togo Heihachiro
an der Seeschlacht von Tsushima teil. Im Verlauf diese Schlacht wurde Isoroku Tanako,Inzwischen Leutnant zur See verwundet.Doch trotz des Verlustes von zwei Fingern der linken Hand verlies er seinen Posten bis zum Ende der Schlacht nicht.Die zeit bis zum Kriegsende verbrachte der junge Offizier in einem Militärkrankenhaus. In dieser Zeit erreichten ihn drei Auszeichnungen, wovon eine einem Ritterschlag gleichkam.Zum einen wurde er belobigt,zum anderen zum Oberleutnant zur See befördert. Die größte Auszeichnung für ihn war jedoch ein persönliches Schreiben von l Admiral Togo Heihachiro, in dem dieser ihm für seinen Einsatz während der Seeschlacht dankte.
Für einen jungen Seeoffozier der japanischen Marine eine unermessliche Auszeichnung.
Nach seiner Gesundung wurde der junge Oberleutnant zur See zunächst auf die
Schützenschule einer Marinebasis und danach auf verschiedene Schiffe versetzt.
Im Jahre 1910 erfolgte seine Beförderung zum Kapitänleutnant.
Das Jahr 1912 war für den jungen Offizier ein Schicksalsjahr.In diesem jahr erfolgte seine Versetzung auf das Schlachtschiff Shintaku, sowie der Tod seines Vaters und seiner Mutter.
Im Jahre 1913 erhielt er seine, für die höhere Offizierslaufbahn unerläßliche, Berufung zur Marinehochschule in Tsukiji, welche er mit Auszeichnung im Jahre 1916 abschloss. Im Jahre 1915 erfolgte bereis seine Beförderung zum Korvettenkapitän.
Nun war ihm der weg in die höchsten Ränge frei.
Nach dem Abschluss der Marinehochschule wurde er zunächst dem Stab des Zweiten Schlachtgeschwaders der japansischen Marine zugeteilt.
Im Jahre 1916 erfolgte seine Adoption durch ein mitglied der angesehenen Familie Yamamoto. Isoroku legte den Namen Takano ab, und hies von nun an Yamamoto. Die starke us- amerikanische Einflussnahme auf den Vertrag von Portsmouth, welcher den Krieg zwischen Russland und Japan im Jahre 1905 beendet hatte, hatte im japanischen Heer und der japanischen Marine für eine sehr starke Abneigung gegen den Westen gesorgt. deshalb schickte man ausgesuchte Offiziere in die USA um den feind von Morgen besser kennenzulernen.
Einer dieser Offiziere war Korvettenkapitän Yamamoto.In den Jahren 1919 bis 1921 studierte er in Havard Englisch und Erdölwirtschaft.Während seines Studium
in den USA erhielt er einen Einblick in die hohe Produktivität der USA, was in ihm die Überzeugung reifen lies, daß Japan in einem Krieg gegen die USA nur verlieren könne.Um so überraschender seine spätere Einsetzung für einen Krieg mit den USA. Und noch etwas erkannte der junge Korvettenkapitän in dieser Zeit.Die Bedeutung der Luftwaffe und hier besonderst die Marineluftwaffe als entscheidente Offensivwaffe in einem kommenden Krieg.
Im Jahre 1921 kehrte der nunmehrige Fregattenkapitän nach Japan zurück und wurde für ein Jahr Lehrer an der Marinehochschule.Danach war er kurze Zeit als 1.Offizier auf dem Kreuzer Kitakami tätig, bevor er Admiral Kenji Ide als Übersetzer auf eine Europareise begleitete.Gleichzeitig erfolgte seine Beförderung zum Kapitän zur See.
Nachdem er aus Europa zurückgekehrt war, wurdeKapitän zur See Yamamoto Kommandant des Kreuzers Fuji.Dies befriedigte ihn jedoch nicht, denn er wollte sich unbedingt weiter mit Luftfahrt beschäftigen und schaffte es 1924, zum Studium an die erst drei Jahre zuvor gegründete Fliegerschule in Kasumigaura in der Ibaraki versetzt zu werden. Er lernte zu fliegen und beschäftigte sich insbesondere mit der Marineluftfahrt, bis er im Dezember plötzlich zum Studiendirektor der Schule ernannt wurde. Yamamoto hatte dieses Amt für insgesamt 18 Monate inne und achtete während seiner Zeit in Kasumigaura streng auf die Einhaltung der in der Marine gewohnten disziplinarischen Vorschriften. Trotz hoher Verluste bestand er in der Lehre vor allem darauf, dass die Flugschüler Nachtflüge üben sollten, da er der Ansicht war, Luftangriffe hätten bei Nacht immer den Vorteil des Überraschungsmoments.In den Jahren 1925 bis 1928 war Yamamoto Marineattaché Japans in den USA.In dieser zeit sollte er u.a. Wichtiges über die US-Rüstung, vorallem der Marinerüstung in Erfahrung bringen.
Er kam dabei ersmals mit technischen Navigationshilfen in Kontakt, und empfahl diese der japanischen Marine.
Im Jahre 1928, nach seiner Rückkehr aus den USA übernahm er den Befehl über den Flugzeugträger Akagi.Als während eines Manövers, an dem die Akagi teilgenommen hatte, sämtliche Piloten des Angriffsverbandes mit ihren Flugzeugen in ein Unwetter gerieten und nicht mehr zurückkehrten, drängte Yamamoto erneut die kaiserliche Marineleitung, bessere Navigationsinstrumente bereitzustellen.1929 erfolgte eine erneute Versetzung, diesmal an die Technische Abteilung der Kaiserlich Japanischen Marineluftwaffenbehörde, die für Ausbildung und Ausrüstung der Piloten der Marineluftwaffe zuständig war. Sogleich versuchte er, seine Vorstellungen durchzusetzen. Allerdings blieb er nicht lange auf seinem Posten, da die Marineführung ihn 1930,inzwischen als Konteradmiral aufgrund seiner sehr guten Englischkenntnisse als Delegierten zur Londoner Flottenkonferenz berief.Diese Konferenz, ebenso wie das Washingtoner Abkommen setzte Höchstgrenzen für Schlachtschiffe und Flugzeugträger fest.
Japan sah sich dadurch beschnitten, aber Tenno Hirohito setzte die Unterschrift durch, was zu großer verärgerung in der kaiserlichen marine führte.
Obwohl Konteradmiral Yamamoto Bevürworter des Abkommens war, und auch geholfen hatte es zu schließen erfuhr keine Nachteile in der Marine.
Im Gegenteil, er wurde zum Leiter der Abteilung zur technischen Entwicklung der Luftstreitkräfte im Marineministerium gemacht und initiierte ein umfangreiches Umstrukturierungsprogramm. Nicht mehr Schlachtschiffe sollten das Rückgrat der Flotte bilden, sondern Flugzeugträger. Zu diesem Zweck ließ er neue Aufklärungs- und Schlachtflugzeuge sowie einen speziellen Typ für Angriffe auf U-Boote entwickeln. Ebenso verschärfte er die Trainingsprogramme der Kampfpiloten. Als er 1933 seine Aufgabe beendete, hatte er die Kampfkraft der Kaiserlichen Marine entscheidend gestärkt.Im Oktober 1933 wurde Konteradmiral Yamamoto Oberbefehlshaber der 1.Trägerdivision der Kaiserlichen Marine.
Als der Druck des Militärs audf die Regierung und den tenno immer stärker wurde, drängte Japan auf eine erneute Flottenkonferenz, um seinen Nachteil wettzumachen.Yamamoto wurde der Chef der japanischen Delegation.
London und Washington erkannten jedoch die Gefahr der japanischen Expansion und verzögerten die Konferenz immer mehr, bis sie im Herbst des Jahres 1934 ohne Einigung beendet wurde.Trotzdem kehrte Yamaoto, inzwischen Vize-Admiral im Triumpfzug nach Tokio zurück.Durch das Scheitern der Konferenz sah sich japan nicht mehr an die Rüstungsbeschränkungen gebunden.Die politische Rechte in Japan sah in Yamamoto jedoch ein Risiko und schob in auf den auf einen Abteilungsleiterposten im Marineministerium ab.
Doch die Kaltstellung wehrte nur kurz.Noch im Jahre 1935 wurde er zum Chef der Kaiserlichen Marineluftwaffe ernannt. In dieser Zeit arbeitet er eng mit den Flugzeugfirmen Mitsubishi, Nakajima und Aichi zusammen.
Nach dem gescheiterten Putsch der Kōdōha wurde Isoroku Yamamoto vom neuen Marineminister Admiral Osami Nagano zum Vize-Marineministers ernannt, was Yamamoto nur widerwillig akzeptierte. In dieser Zeit versuchte Yamamoto, zusammen mit dem Nachfolger Naganos, Marineminister Mitsumasa Yonai das Ausweiten des Konflikts an der Marco-Polo Brücke nicht zum Krieg ausweiten zu lassen, scheiterte jedoch.
Als sich der Konflikt zwischen Japan und den USA zusehnds verschärfte, und nach der Verhängung eines Altmetallembargos der USA gegen Japan im chiensischen Meer die USS Panay von Japan versenkt wurde, ging Yamamoto in die US-Botschaft und entschuldigte sich ohne Rücksprache mit dem Heer und der marine für den Vorfall. Dies sollte ihm, zusammen mit der Tasache, daß er und Yonai die Militärische Allianz mit Deutschalnd und Italien kritisiert hatte, nach der Übernahme der Regierung durch Nobuyuki Abe das Amt kosten.Zuvor wurde er jedoch noch zum Admiral befördert und wurde Oberbefehlshaber der 1.Japanischen Flotte.
Im November 1940 wurde der für seine scharf antiamerikanische Haltung bekannte Yamamoto OB der japanischen Vereinigten Flotte und setzte zusammen
mit Vize-Admiral Chuichi Nagumo v.a. auf den Ausbau der Trägerflotte, mit der er in einem Konflikt mit den USA die weit verstreuten Ziele im Pazifik erreichen wollte.
Die expansionistisch eingestellten Generäle des japanischen Heeres verlangten einen Krieg gegen die rohstoffreichen Besitzungen der Europäer in Südostasien. Die Flotte sollte dabei lediglich die vorrückenden Truppen unterstützen und danach eventuell einen Schlag gegen die von den USA gehaltenen Philippinen durchführen, aber ein Angriff auf die Pazifikflotte der Amerikaner war nicht vorgesehen. Genau dies jedoch verlangte Yamamoto. In einem Gespräch mit Fumimaro Konoe, der erneut Premierminister geworden war, erklärte er sinngemäß, er könne im Falle eines Krieges mit den USA und Großbritannien mehrere Monate lang ungehindert operieren und ihnen zahlreiche Niederlagen zufügen, danach würde aber die Wirtschaftsmacht der Vereinigten Staaten greifen und Japan würde den Krieg innerhalb weniger Jahre unweigerlich verlieren.(wir erinnern uns an seine Überzeugungen während seines Studiums in den USA) Yamamoto war überzeugt, dass nur ein schneller, entscheidender Schlag gegen die amerikanische Flotte Japan genug Zeit geben würde, den Alliierten so viele Niederlagen zuzufügen, dass diese mit dem Zugeständnis der Anerkennung der japanischen Oberhoheit über Ostasien um Frieden bitten müssten.Die sogenannte Ostasiatische Wohlstandsphäre.Auf Yamamoto ging auch der Plan zur Ausschaltung der amerikan. Pazifikflotte durch den Träger-Raid gegen Pearl Harbor zurück, den er leitete und mit dem er den Krieg im Pazifik auslöste. Er führte ihn mit entschlossenen Angriffen und großen Anfangserfolgen, ehe am 04.06.1942 in der Seeschlacht bei Midway, bei der er persönlich den japanischen Angriff kommandierte, der erste große Rückschlag folgte. Neben ungenauer Aufklärung, Unterschätzung der amerikanischer Kräfte u.a. hatte dazu die Verzettelung der japanische Flotte durch Yamamoto beigetragen.
Auch die Schlacht Guadalcana brachte nicht den erhofften japanischen Sieg, sondern einen Strategiewechsel.
Die katastrophalen Folgen für die japanische Kriegführung erlebte Yamamoto nur noch in Ansätzen:.Während der Schlacht um die Salomonen reiste er Mitte April 1943 zur Inspektion auf die Insel Bougainville; bei Anflug seines von einer Gruppe Zero-Jäger geschützten Bombers auf den Flugplatz von Kaihilli wurde die Maschine von amerikanischen Langstreckenjägern P-38 Lightning am 18.04.1943 abgeschossen. Die Amerikaner hatten den japanischen Code entschlüsselt und kannten daher auf die Minute Yamamotos Ankunftszeit, nur eine ihrer vom 500 km entfernten Guadalcanal aus angesetzten 16 Maschinen kehrte nicht zurück. Yamamoto wurde posthum zum Großadmiral befördert und posthum mit dem Chrysanthemenorden ausgezecihnet.
Großadmiral Isoroku Yamamoto wurde am 05.06.194 in Tokio mit einem Staatsbegräbnis geehrt. Seine Asche wurde zweigeteil.
Eine Hälfte wurde in seiner Heimatstadt beerdigt, die andere Hälfte wurde neben seinem ehemaligen OB, Admiral Togo Heihachiro beigesetzt.
Großadmiral Isoroku Yamamoto war der einzige ausländische Träger des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
