Jetzt wurde hier schon wieder viel gepostet, daher gehe ich nur noch mal eben meinerseits auf spez. Reaktionen auf mich ein:
[LSQ]DrunkenMaster;1498723 schrieb:
...Immerhin hat man mit Sam Witwer bei Clone Wars ja den "echten" Starkiller schon als Sprecher gehabt. Da würde sich der Kreis gut schliessen lassen.
ACK, wobei ich allerdings auch mehr noch auch inhaltlich dachte, da nach TFU 2 sich storytechnisch darum herum ein heilloses Tohuwabohu um "Starkiller-all-clones-inclusive" ergeben hat. Dabei hatte ich die Story von TFU 1 und 2 insgesamt gar nicht so schlecht gefunden, nur dass eigentlich da noch ein wirklich schöneres Intrigen- und Verwirrspiel nun noch fehlt.
Dieser Kreis sollte möglichst rasch endgültig geschlossen und beigelegt werden. Punkt.
Grund: Damit sich die kanonische Verbindung zu ANH und der OT auch von der Seite her stimmiger anfühlt.
Genau diese Einstellung von Fans ist es, die Star Wars in diese wenig wünschenswerte Richtung getrieben hat...
Wenn du Kritik übst, dann bitte richtig: Meine (in Reaktion auf Kevora unfair anklingende) Ausdrucksweise war es, die (auch mir jetzt beim weiteren Mal lesen) zu harsch rüber kam. Dabei hatte ich es leger-ironisiert gemeint gehabt.
@Kevora: Sry, war mein Fehler! Schlecht formuliert.
...Meiner Ansicht nach ist der beste Film, und damit das beste Element von SW, immer noch der, wo die Jedi und die Macht die geringste Rolle spielen, nämlich ANH. Dort ging es wirklich primär um den titelgebenden Krieg der Sterne, nicht um den Glaubenskrieg zweier religiöser Gruppen...
Wobei mir nicht klar ist, weshalb deshalb meine Meinung dazu "falscher" oder "unrichtiger" sein sollte.
IMO ist ANH nicht deshalb etwa der "beste Film" (zumal ich das etwas anders sehe und ANH innerhalb der OT NICHT mein Favorit ist, sondern TESB) - bzw. einfach ein sehr guter Sci-Fi-Action-Movie seiner Zeit - WEIL darin "die Jedi und die Macht die geringste Rolle spielen", sondern noch aus ganz anderen Gründen.
Und einige davon haben DENNOCH sehr eindeutig selbst schon in ANH mit "der Macht", den "Jedi" und den "Sith" zu tun - selbst wenn es in EP IV nur zunächst am Rande thematisiert wird.
Andere Gründe sind, dass GL sich bei ANH tatsächlich als sehr guter "Geschichtenerzähler" (handlungstechnisch, dramaturgisch) erwiesen hatte, die Darsteller und Hauptdarsteller ins Schwarze trafen.
Das es allerdings dabei wie du schriebst "...primär um den titelgebenden Krieg der Sterne, nicht um den Glaubenskrieg zweier religiöser Gruppen..." ging, kann ich als Ansicht so nun schon gar nicht teilen oder richtig finden. Auch wenn in ANH der Imperator nicht nicht auf den Plan getreten ist, so geht es dennoch letztlich durch die Figuren wie Luke und Vader NICHT NUR um den Vater-Sohn-Konflikt (der zu dem Zeitpunkt in-universe ohnehin für Luke noch gar nicht Thema ist!!!), sondern im Zusammenhang mit der Rebellion gegen das Imperium AUCH um sozusagen die Rebellion der Jedi gegen die Machtübernahme bzw. -einflussnahme durch die Sith bzw. die dunkle Seite.
Denn sonst HÄTTE GL seinerzeit den ganzen Kram um die "rivalisierenden" Jedi und Sith auch völlig rausschmeißen können, wenn es "nur" um den besagten "Sternenkrieg" gegangen gewesen wäre. Um Letzteres ging es letztlich auch - war es ja das, was GL auch gerne seinerzeit schon so, wie später in der PT an Epik umsetzen hatte wollen und so gut umsetzte, wie es ihm film- und tricktechnisch möglich gewesen war.
Inhaltlich aber ist besagter "Sternenkrieg" mit dem Konflikt zwischen den Jedi und den Sith - und somit zumindest zwei fundamental prinzipiell unterschiedlich weltanschaulich geprägten "Parteien" bzw. "Gruppierungen" - untrennbar verbunden.
...Für alle, die so vernarrt in die Jedi sind, gibt's doch eh schon TCW...
So, für wirklich alle?


Für mich eher weniger, da die Jedi in TCW durchweg als kriegerisch agierende Fraktion präsentiert werden, die actionreich da am herumkämpfen sind.
Doch durchaus hatte man durch Yoda oder Mace Windu zu einem weiteren Teil den Jedi auch in den Mund gelegt, dass die Jedi keinen Krieg für andere (bzw. die Republik) führen könnten, dass "groß Kriege niemanden machen" und das es also so am Ende NUR Verlierer geben kann.
Man möge mir diese Meinung nachsehen, aber falls Fans Star Wars für nichts weiter als die Kampf- und Kriegs-Action darin gut finden, muss ich diese Ansicht weder gut finden noch teilen!
...Im Moment würde ich nicht mal Ahsoka noch Mace Windu ausschließen. (Und mal ehrlich, wenn Maul es überleben kann zweigeteilt einen Kilometer tiefen Schacht herunter zu fallen, dürfte es auch ein Mace Windu schaffen aus dem Büro des Kanzlers geschleudert zu werden.) Wobei ich betonen möchte dass ich es
für möglich halte, aber
nicht für sehr wahrscheinlich.
100 % ACK!
Lichtschwerter können sie von mir aus gerne weglassen. Gibt es in den neuen Filmen sicher schon genug.
Ich denke, Sci-Fi-Space Fights und -Kriegs-Action zwischen und in den "Sternen" wird es AUSREICHEND geben werden.
Bei den Lichtschwerter ACK-e ich dir gar, wobei ich die nun auch nicht zwingend gemeint gehabt hatte. Yoda selbst hat in ganz TESB bzw. der OT auch kein Lichtschwert mehr "geschwungen".
Und ich hatte hier im PSW auch schon einmal erwähnt, dass man Windu auch vlt. noch einmal auftreten lassen könnte - nur eben nicht mehr als Jedi und daher auch ohne Lichtschwert.
Das mit dem Symbol war eben spezifisch das, was ich in TFU schon so albern und unnötig fand, um ehrlich zu sein. Das involviert wieder die Jedi in den Konflikt, wo es nicht notwendig wäre. Ich finde es im Sinne der OT wichtig, daran festzuhalten, dass der Würgegriff des Imperiums so stark war, dass die Galaxis "von sich aus" - also ohne sich von Hütern des Friedens und der Gerechtigkeit in den Hintern treten zu lassen - dagegen aufbegehrte und eine Rebellion startete. Ja, als Leia sich an Obi-Wan wandte, wurden die Jedi wieder in den Konflikt involviert...
Dieser Ausführung hier kann ich mich dabei andererseits durchaus anschließen, auch wenn ich sie nicht vollauf teile. Das mit dem Symbol selbst fand ich nun nur halb so schlimm bzw. gar nicht so schlecht. Aber ich ACKe, dass es unnötig war die Jedi mehr, als sie ohnehin in und mit der gesamten "politischen" Lage involviert gewesen waren, noch mehr zu involvieren oder die Machtanwender in SW gar zum Haupturheber für die Rebellion zu machen.
Dennoch steht für mich fest: Reine (mehr od. weniger) epische Sci-Fi-Kriegsaction ist und war SW von Anfang an nicht für mich, sondern durchaus mehr - und inhaltlich gibt alleine die OT (ja, auch zusammen mit ANH gesehen) das wider.
