Für mich ist die Starkiller-Base ein Mega-Flop!
@ARC A001 bringt meine Gedanken im Prinzip 1:1 zum Ausdruck:
Für mich hatten die bisherigen Filme ihre eigene Logik und ihre eigene Art von Realismus. Dieser zog sich auch durch die ganze bisherige Saga. Aber mit Episode VII wurde dies alles auf den Kopf gestellt. So empfinde ich es derzeit, wenn ich Episode VII sehe. Selbst Dinge die früher nicht möglich waren, sind urplötzlich kein Problem mehr und das passt einfach nicht.
Und ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein, warum ich meine Art die Filme zu sehen ändern soll, nur weil der Regisseur bzw. auch der Autor, einfach nicht kompetent genug sind, das Star Wars Universum so anzufassen, wie andere es jahrelang geschafft haben. Bei Midi-Chlorianer sind alle ausgeflippt, aber wenn ein Laserstrahl sich teilt und 5 Planeten unabhängig voneinander ansteuern kann und pulverisieren, soll ich daneben sitzen und sagen: Wow, Abrams, du bist so toll.
Nicht nur, dass der Starkiller absoluter Blödsinn ist (siehe die Vielzahl an Argumenten im dem Thread), er lässt auch alles davor dagewesene total unbedeutend erscheinen.
Alleine der Todesstern, für dessen Konstruktion ein galaxisweites (!) Imperium rund 20 Jahre gebraucht hat, und der das ABSOLUTE Machtinstrument in der Galaxis war, erscheint dagegen völlig schwächlich. Ich meine, wie kann es sein, dass die First Order, die wohl weit weniger Gebiete und entsprechend auch Ressourcen zu Verfügung hat, so ein Teil aus dem Boden stampft!?
Und was mich am allermeisten ärgert, ist, dass man mit diesem Konzept nicht nur alles bisher dagewesene unbedingt in den Schatten stellen musste, nein, man sieht von dem Teil einen halben Film ohnehin nichts, zerstört dann aber mal so auf die Schnelle eine Hand voll Planeten, von denen der Zuschauer eigentlich eh so gut wie gar nichts weiß und was ihm entsprechend auch ziemlich sch***egal ist , obwohl es ihm wichtig sein sollte (zumindest mir ging es so), und pulverisiert das Teil nach gefühlten 5 Minuten Screentime am Ende des Films auf eine absolut originelle und noch nie dagewesene Art und Weise. Zudem scheint Snoke der Verlust der Waffe auch ziemlich egal zu sein, bestellt er schließlich General Hux doch am Ende des Film mit Kylo zu ihm, anstelle zu Befehlen, er möge doch alles erdenklich Mögliche tun, um diese Wunderwaffe zu retten. So wird Starkiller mal einfach nebenbei aufgegeben, als wäre es eine gewöhnliche Raumstation oder ein Schlachtschiff, WAS ES VERDAMMT NOCHMAL NICHT IST -.- ... Als nächstes kommt dann der Transformer-Todesstern ...
Sie hätten doch einfach nur ein auf einem Planeten stationiertes Galaxis-Geschützt bauen müssen und den Mumpiz mit der Sonne bleiben lassen. Dann hätte man das Teil vielleicht auch irgendwie anders, als mit der 0815 Methode zerstören können.
Ich war zwar nicht der große Kenner des Post-Endor-LEU, aber da streicht man alles, nur um Episode 4 zu kopieren ... ? Hätten sie besser mal ein paar sinnvolle Elemente aus dem alten Kanon genommen! Beim Gedanken an den Starkiller kann ich einfach nicht aufhören den Kopf zu schütteln.
Midi-Chlorianer sind scheiße und George Lucas wirft man vor, unkreativ zu sein, weil es zwischen PT und ST Parallelen gibt, aber der Aufguss von ANH bekommt hier im Forum teils Höchstnoten, als wäre Episode 7 DIE Offenbarung. Ich versteh's nicht, obwohl auch mir der Film trotz seiner vielen Schwächen grds gefallen hat.